Willkommen bei Neue Wege für Jungs

Bundesweites Netzwerk von Initiativen zur Berufswahl und Lebensplanung von Jungen

„Jungs willkommen!“ – bundesweiter Überblick ĂŒber Jungenförderung vor Ort

Schnupperpraktikum in der Kita, ein Haushaltsparcours oder bei einer Infoveranstaltung in der Uni neue Berufsfelder kennenlernen? In Workshops und pĂ€dagogisch angeleiteten Camps gewohnte Bilder vom „Mannsein“ auf den Kopf stellen?

Neue Wege fĂŒr Jungs bietet ab sofort mit der Datenbank „Jungs willkommen“ allen Anbietern vor Ort eine bundesweite Plattform, um ihre vielfĂ€ltigen Angebote fĂŒr Jungen zur UnterstĂŒtzung bei der Berufs- und Lebensplanung zu veröffentlichen. Zu finden ist die Datenbank unter www.neue-wege-fuer-jungs.de.

Verschiedene Organisationen wie Arbeitsagenturen und Hochschulen, VerbĂ€nde und Unternehmen, Behörden und Gleichstellungsbeauftragte, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sowie TrĂ€ger der Jugendhilfe engagieren sich mittlerweile vor Ort. Seit dem Start von Neue Wege fĂŒr Jungs vor 5 Jahren sind rund 150 Netzwerkpartner aktiv und werben fĂŒr mehr Jungenförderung. Eine breite Palette von SchĂŒlerpraktika, Aktionen und Seminaren stehen mit Themen rund um die Berufsorientierung bereit. Anbieter setzen damit ein deutliches Zeichen: Sie geben Jungen und mĂ€nnlichen Jugendlichen die Chance, Rollenvielfalt zu erleben und eigene Zukunftsperspektiven zu entwickeln – Orientierung fĂŒr eine sich wandelnde Gesellschaft.

 
Aktuelles

Die Landesarbeitsgemeinschaft MĂ€dchenarbeit NRW e.V. und die Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW e.V. haben ein gemeinsames Positionspapier zur gendergerechten PĂ€dagogik im Bundesland Nordrhein-Westfalen herausgegeben.

GewaltprĂ€vention in der Schule, die weiter als bis zum Pausenhof reicht: Das ist das Ziel einer Initiative der Verlagsgruppe Beltz und der Stiftung Lesen. Sie richtet sich an SchĂŒler, LehrkrĂ€fte und Eltern – und reicht von einem umfangreichen Informations- und Weiterbildungsangebot bis zu einem Lyrics-Wettbewerb fĂŒr SchĂŒler und Klassen.

Viele junge MĂŒtter und VĂ€ter denken und ver­halten sich anders, als allgemein erwartet wird. Ihre Lebensvorstellungen unterscheiden sich in wesentlichen Dingen (Finanzen, Vereinbarkeit von Beruf und Fa­milie, gemein­same Zeit fĂŒr Kinder) von denen der Elterngeneration. In an­de­ren Dingen (Arbeits­tei­lung im Haushalt, Aufteilung der Berufszeit) bewegen sich heuti­ge Eltern vielfach in traditionellen Bahnen und sind keineswegs unzufrieden damit.

Die Ausgabe 3/09 der Publikation „Jugendhilfe & Schule inform“ des LVR beschĂ€ftigt sich mit dem Schwerpunktthema „MĂ€dchen und Jungen im
Ganztag im Blick“. Vorgestellt wird u.a. die Gender-Box zur geschlechterpĂ€dagogischen Arbeit mit MĂ€dchen und Jungen im Ganztag.

Gleichstellungspolitik ohne die aktive Einbindung der MĂ€nner ist heute nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ. Sie muss mit den MĂ€nnern gemacht werden und die VerĂ€nderung ihrer Rollen mit in den Blick nehmen. Das heißt, Gleichstellungspolitik soll fĂŒr beide Geschlechter im Lebensverlauf eine optimale Balance von Erwerbsarbeit und Erziehungs- beziehungsweise Betreuungsaufgaben ermöglichen und damit Perspektiven fĂŒr eine partnerschaftliche Lebensgestaltung schaffen. Unter dem Schwerpunkt "Rollenbilder erweitern - Neue Perspektiven fĂŒr Jungen und MĂ€nner" wird Gleichstellungspolitik im Bundesfamilienministerium erstmals explizit als Politik definiert, die auch die Anliegen von MĂ€nnern berĂŒcksichtigt.

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