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Aktuelles

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15.08.2018

1. Fachtagung Klischeefrei: Dokumentation jetzt online

Rund 250 Partnerinnen und Partner der Initiative Klischeefrei sowie Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft trafen sich im Juni zu einem lebendigen Austausch in Berlin.

Die Dokumentation der Tagung zeigt, wie komplex das Thema "Klischeefrei Berufswahl" ist und wo dringender Handlungsbedarf besteht.

Zur Dokumentation der Fachtagung: klischee-frei.de

Die Servicestelle der Initiative Klischeefrei wird gemeinsam vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (auch Trägerverein von Boys'Day | Neue Wege für Jungs) und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) betrieben. Die Initiative Klischeefrei wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.


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15.08.2018

3,7 % mehr neue Ausbildungsverträge bei jungen Männern im Jahr 2017

 Im Jahr 2017 haben insgesamt 515 700 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Das waren 5 700 oder 1,1 % mehr als im Vorjahr.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist der Anstieg auf neu abgeschlossene Ausbildungsverträge von Männern (+3,7 %) zurückzuführen, während die Neuabschlüsse von Frauen zurückgingen (-2,9 %).

Mit +9 900 (+36,2 %) fiel der Anstieg der neuen Ausbildungsverträge bei ausländischen Männern relativ hoch aus. Die Zahl der von ausländischen Frauen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge nahm weniger stark um 600 (+3,3 %) zu. Bei Männern aus den Asylherkunftsländern Afghanistan und Syrien hat sich die Anzahl der Neuabschlüsse von 3 000 im Jahr 2016 auf 10 000 im Jahr 2017mehr als verdreifacht. Davon kamen 5 700 aus Afghanistan und 4 300 aus Syrien.

Bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen von Frauen aus Afghanistan und Syrien gab es einen Anstieg um 380 auf 820. Bei allen Neuabschlüssen belegte der Beruf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel mit 28 500 Verträgen erneut den Spitzenplatz.

Es folgten Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement (27 900), Verkäufer/-in (22 100), Kraftfahrzeugmechatroniker/-in (21 800) sowie Industriekaufmann/-kauffrau (17 700).

Knapp ein Viertel aller neu abgeschlossenen Verträge konzentrierte sich auf diese fünf häufigsten Ausbildungsberufe.Bei den Neuabschlüssen von ausländischen Jugendlichen war der Beruf Verkäufer/-in mit 3 000 Verträgen am stärksten besetzt. Es folgten Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r (2 800), Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel (2 800), Friseur/-in (2 700) und Kraftfahrzeugmechatroniker/-in (2 700).

Der Anteil der fünf häufigsten Berufe lag hier ebenfalls bei gut einem Viertel.

Quelle: destatis.de


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13.08.2018

Stellenausschreibung: Referent für Jungenarbeit im KgKJH

Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder-und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) sucht zum 1. Januar 2019 einen Bildungsreferenten mit dem Fachschwerpunkt Jungenarbeit.

Das KgKJH versteht sich als fachpolitische Servicestelle für Mädchenarbeit, Jungenarbeit, Genderkompetenz sowie Geschlechtervielfalt und agiert mit landesweiter Ausrichtung in Sachsen-Anhalt.

Zur Stellenausschreibung:

geschlechtergerechtejugendhilfe.de


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01.08.2018

Initiative Klischeefrei begrüßt 100. Partnerin: Deutsche Telekom AG macht mit

Die Deutsche Telekom AG ist 100. Partnerin der Initiative Klischeefrei. Mit dem Beitritt will das Telekommunikationsunternehmen sein Engagement für mehr Gleichberechtigung unterstreichen und jungen Menschen eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees ermöglichen.

Die Initiative Klischeefrei ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Politik, Wirtschaft und Forschung, um jungen Menschen eine Berufs- und Studienwahl ohne Geschlechtergrenzen zu ermöglichen.

Für den Telekommunikationskonzern ist der Beitritt ein Statement für Diversität und gegen Geschlechterklischees im Personalmanagement. Gerechte Bewerbungsverfahren, eine Frauenquote in der Führungsebene oder das Thema der flexiblen Arbeitszeiten für eine partnerschaftliche Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben gehören zum Selbstverständnis der Telekom: „Wir freuen uns, Teil der Initiative Klischeefrei zu sein.  Junge Frauen und Männer sollen bei uns über den gesamten Karriereweg hinweg gleiche Chancen haben. Aus diesem Grund schauen wir gemeinsam mit ihnen auf ihre Interessen und Talente, um sie so bestmöglich bereits während der Ausbildungs- und Studienwahl zu begleiten. Das bedeutet für uns auch, zusammen über den Tellerrand zu sehen und die Vielfalt an Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen – unabhängig von Geschlechterstereotypen.“, sagt Marina Kuttig, Leiterin Nachwuchskräfteentwicklung der Deutschen Telekom.

Miguel Diaz, Leiter der Servicestelle Klischeefrei, begrüßt die Deutsche Telekom AG als neue Partnerin der Initiative: „Als international agierendes Unternehmen übernimmt die Telekom eine wichtige Vorbildfunktion. Seit heute auch in Sachen Klischeefrei. Wir sehen in der Telekom eine starke Partnerin, um die Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees weiter voranzubringen und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit.“

Seit der Gründung Ende 2016 sind es vor allem Verbände, Einrichtungen und Hochschulen, die eine klischeefreie Haltung im Berufswahlprozess unterstützen. Doch auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus der Wirtschaft profitieren vom Klischeefrei-Netzwerk. Sie haben dadurch Zugriff auf fundiertes Fachwissen zum Thema Gender. „Klischee-Fallen in der betrieblichen Ausbildung und im Studium gibt es noch immer und sie haben viele Facetten“, sagt Miguel Diaz, Leiter der Initiative. Auch nicht besetzte Ausbildungsstellen oder der Fachkräftemangel zeichneten in der Wirtschaft ein Bild von Ungleichgewichten. Wer aber Rollenstereotype überwinde, schaffe immer eine Win-win-Situation, so Diaz.

Interessierte Unternehmen sind willkommen und finden alle Informationen zum Mitmachen unter www.klischee-frei.de. Die Partnerschaft ist kostenfrei.

 

Pressekontakt:
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.
Pressestelle Initiative Klischeefrei
Annette Schudy
Fon: 0521 / 106-7388
Mail: presseklischee-frei.de

 

Die Servicestelle der Initiative Klischeefrei wird gemeinsam vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (auch Trägerverein von Boys'Day | Neue Wege für Jungs) und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) betrieben. Die Initiative Klischeefrei wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.


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01.08.2018

Neuer Väterreport erschienen: Gute Familienpolitik für Väter lohnt sich

Es lohnt sich, Väter dabei zu unterstützen, Beruf und Familie partnerschaftlich zu vereinbaren. Denn damit werden gute Bindungen zwischen Vätern und Kindern ermöglicht und Familien gestärkt. Das zeigt der neue Väterreport, der am 26. Juli 2018 erschienen ist.

Unter dem Titel "Vater sein in Deutschland heute" ist am 26. Juli der um aktuelle Daten und Erkenntnisse ergänzte Väterreport erschienen. Er gibt unter anderem Auskunft über Einstellungen und Erwartungen heutiger Väter und die Nutzung von Elterngeld und ElterngeldPlus. Deutlich wird: Immer mehr Väter wollen sich stärker an der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder beteiligen. Eine Entwicklung, die sich auszahlt - denn durch gute Bindungen zwischen Vätern und ihren Kindern werden Familien in Deutschland spürbar stärker.

Väter haben heute - unterstützt von Elterngeldleistungen - mehr Zeit mit ihren Kindern und nutzen zunehmend die Möglichkeit, sich Beruf und Familie mit ihren Partnerinnen gleichmäßiger aufzuteilen. Das hat auch Vorteile für Wirtschaft und Gesellschaft.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey:

"Vaterschaft verändert sich: Väter heute haben ein neues Selbstverständnis. Sie wollen sich aktiv und auch im Alltag um ihre Kinder kümmern. Die Politik hat diese Entwicklung mit dem Elterngeld und ElterngeldPlus maßgeblich befördert. Dahinter steht die Überzeugung: Eltern sollen Familie und Beruf gleichermaßen leben können, und Kinder sollen Zeit mit beiden Eltern haben. Der Väterreport zeigt, dass diese Politik wirkt. Und er belegt, dass aktive Väter ein Gewinn sind - für Kinder, Mütter, Wirtschaft und Gesellschaft."

ElterngeldPlus bei Vätern besonders beliebt

Mehr als jeder dritte Vater - in einigen Regionen fast jeder zweite - nutzt das Elterngeld. Besonders attraktiv für Väter ist das ElterngeldPlus. Damit haben Eltern die Möglichkeit, länger Elterngeld zu beziehen: Wenn Eltern schon während des Elterngeldbezugs wieder in Teilzeit arbeiten, bekommen sie doppelt so lange Elterngeld (in maximal halber Höhe). Aus einem bisherigen Elterngeldmonat werden zwei ElterngeldPlus-Monate.
Seit das ElterngeldPlus 2015 eingeführt wurde, entscheiden sich immer mehr Väter für den längeren Elterngeldbezug. Dahinter steht der Wunsch nach mehr Zeit mit dem Kind. Vorteilhaft ist aus Sicht der Väter, dass sie mit dem ElterngeldPlus einen größeren Anteil der Kinderbetreuung übernehmen und sich die Betreuung partnerschaftlicher aufteilen können: So hätten sich 41 Prozent der Väter, die ElterngeldPlus beziehen, ohne die Leistung weniger Zeit für die Betreuung des eigenen Kindes genommen.

Partnerschaftsbonus

Bei Vätern besonders beliebt ist der Partnerschaftsbonus, mit dem sich auch ihr Wunsch nach einer gleichmäßigeren Aufteilung der Kinderbetreuung erfüllt: in einzelnen Bundesländern entscheiden sich bis zu 42 Prozent der Väter, die ElterngeldPlus beantragen zugleich für den Partnerschaftsbonus; im Bundesdurchschnitt sind es gut 29 Prozent. Während der Partnerbonusmonate betreuen 82 Prozent der Eltern ihr Kind etwa gleich viel.

Anspruch auf den Partnerschaftsbonus haben Eltern, wenn sie gleichzeitig zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten. Sie bekommen dann vier zusätzliche ElterngeldPlus-Monate.

Während das ElterngeldPlus bei mehr als drei Viertel der befragten Nutzerinnen und Nutzern auf hohe Zustimmung trifft, zeigt sich, dass Väter es noch häufiger als Mütter als "eine gute Sache" bewerten (84 Prozent gegenüber 75 Prozent).

Partnerschaftliche Vereinbarkeit auch für Kinder vorteilhaft

Arbeiten Mütter und Väter in ähnlichem Umfang berufstätig, sind auch Kinderbetreuung und Hausarbeit besonders häufig annähernd gleich verteilt. Partnerschaftliche Arbeitszeitkonstellationen in der Familie ermöglichen Kindern intensiveren Kontakt zu ihren Vätern. Mütter und Väter sind dann gleichermaßen Bezugspersonen im Alltag, was die Kinder als bereichernd erleben.

Vater sein nach der Trennung

Partnerschaftliche Familienkonstellationen entsprechen auch nach einer Trennung zunehmend den Wünschen der getrennten Eltern. Etwas mehr als die Hälfte der (in einer repräsentativen Studie) befragten Trennungseltern würde sich grundsätzlich für die eigene Familie eine partnerschaftliche Aufteilung wünschen. Nahezu die Hälfte der Väter würde gern einen größeren Anteil an der Betreuung und Versorgung der Kinder übernehmen, 42 Prozent der Mütter etwas weniger.

Quelle: www.bmfsfj.de/themen/familie/gute-familienpolitik-fuer-vaeter-lohnt-sich/127264