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Aktuelles

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29.06.2016

Väterkampagne in NRW: "Vater ist, was Du draus machst"

Am 29. Juni startet das nordrhein-westfälische Familienministerium die Väterkampagne "Vater ist, was Du draus machst".

Familienministerin Christina Kampmann präsentierte dazu bereits am Vortag die  Plakatmotive zu der Aktion.

In fünf nordrhein-westfälischen Städten – Köln, Düsseldorf, Essen, Bielefeld, Münster – werben Motive für ein neues Väterbild, für eine aktive Vaterschaft und eine Balance zwischen Berufs- und Familienleben.

Parallel zur Werbung über die Plakate und  Postkarten erprobt das Ministerium mit dem Projekt "Väternetzwerk NRW" in fünf nordrhein-westfälischen Unternehmen - Vodafone, Ergo, E.ON, Sparkasse Köln/Bonn, Ista GmbH - flexible und vätergerechte Arbeitszeitmodelle. Die Ergebnisse werden Ende des Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt.

Geplant sind außerdem eine Social-Media-Kampagne und ein Fachkongress zu unterschiedlichen Aspekten der aktiven Vaterschaft.

"Wir müssen mehr dafür tun, Frauen und Männern zu ermöglichen, das von ihnen gewählte Familienmodell zu leben", sagte Ministerin Kampmann. Bei einer Elternbefragung im Rahmen des im Herbst 2015 vorgestellten Familienberichts NRW hatten 42 Prozent der befragten vollzeiterwerbstätigen Väter angegeben, immer oder häufig das Gefühl zu haben, nicht ausreichend Zeit für die Familie zu haben.

Weitere Infos:

www.vaeter.nrw


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27.06.2016

BIBB-Jahresbericht 2015 erschienen

Die Integration geflüchteter Menschen in Ausbildung und Arbeit ebenso wie die Veränderung der beruflichen Anforderungen durch die Digitalisierung sind zentrale aktuelle Aufgaben für die Berufsbildung in Deutschland.

"Sie ist grundsätzlich gut aufgestellt, um den anstehenden Herausforderungen gerecht zu werden. Dennoch müssen bestehende Instrumente auf den Prüfstand, muss die berufliche Aus- und Weiterbildung weiterentwickelt und zukunftsorientiert gestaltet werden, " betont der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser.

Daten, Analysen und Programme des BIBB liefern wichtige Grundlagen dafür. Hierüber informiert der Jahresbericht 2015 des BIBB.

Er kann kostenlos heruntergeladen werden:

BIBB-Jahresbericht zum Download

Weitere Infos:

www.bibb.de


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24.06.2016

Arbeitgeberpreis für Bildung

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat zusammen mit der Deutschen Bahn und der Deutschen Telekom den "Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung 2016" ausgeschrieben. Gesucht werden zukunftsfähige Konzepte, mit denen die Integration von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund nachhaltig unterstützt und Vielfalt gefördert werden. 

Die Arbeitgeber engagieren sich seit langem mit eigenen Initiativen und Konzepten für eine bessere Bildung in Deutschland. Seit mehr als 15 Jahren ist ein Baustein dieses Engagements der Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung.

Das Thema in 2016 lautet:  Chance Vielfalt! Bildung für gelingende Integration  - Fokus Flüchtlinge
Bewerbungsschluss: 15. August 2016

Gesucht werden beispielhafte Konzepte in den vier Kategorie:

  • Frühkindliche Bildung
  • Schulische Bildung
  • Berufliche Bildung
  • Hochschulische Bildung,

mit denen Integration nachhaltig unterstützt, Talent entfaltet und Vielfalt gefördert wird. Gesucht werden Best-Practice-Beispiele von Kitas, Schulen, Berufsschulen und Hochschulen, die die individuelle, breite Förderung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Mittelpunkt stellen und dabei gezielt und nachhaltig den Zusammenhalt stärken und Integration fördern.

Der Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung ist in jeder Kategorie mit 10.000 € dotiert. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch eine Jury von Bildungsexpertinnen und -experten aus Unternehmen, Wissenschaft, Stiftungswesen und Politik.

Die Preisverleihung findet am 15. November 2016 im Rahmen des Deutschen Arbeitgebertags in Berlin statt.Der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) engagiert sich auch als Bündnispartner für den Boys'Day – Jungen-Zukunftstag.

www.arbeitgeber.de


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23.06.2016

Entwicklung: Erzieherberuf wird zunehmend für Männer attraktiver

Der Männeranteil in Kindertagesstätten steigt bundesweit in den letzten Jahren kontinuierlich an und hebt sich damit vom rückläufigen Trend in allen anderen pädagogischen Berufsfeldern des Sozialsektors ab.  Aber nicht nur hier ist ein positiver Verlauf zu beobachten - der erziehende Sektor wird von Männern häufiger favorisiert, wie neue Entwicklungen zeigen.

Sichtbar wird der Anstieg auch bei der Anzahl männlicher Fachschüler: von 2009/2010 bis 2014/2015 ist hier eine Steigerung von 94,6 Prozent zu beobachten (von 7740 auf 15.061).

Auch im Bereich der berufsbegleitenden Ausbildung zeigt sich ein Zuwachs, der sicher auch ein Erfolg der verschiedenen Bundesprogramme zum Thema "Männer in Kitas" ist: die berufsbegleitende Ausbildung zum Erzieher/in wählten 2014/2015 17,7 Prozent gegenüber 8,5 Prozent im Zeitraum 2009/2010.

In der berufsbegleitenden Ausbildung sind die Fachschülerinnen und Fachschüler neben ihrem schulischen Unterricht in einer sozialpädagogischen Einrichtung angestellt und teilen Praxis und Schule auf. Zudem erhalten sie für ihre Tätigkeit bereits ein Ausbildungsgehalt.

Auch die ersten Daten des ESF-Bundesmodellprogramms "Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas" belegen die bisherige Entwicklung: mit 52 Prozent im ersten Jahrgang ist der Männeranteil in den Ausbildungsgängen, die im Rahmen dieses Modellprogramms erprobt werden, deutlich höher als erwartet.

Weitere Infos:

mika.koordination-maennerinkitas.de


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22.06.2016

Die vererbte Vaterrolle: Jeder Vater ist auch Sohn

In der Berufswelt verändern sich die Rollen nur langsam: Drei viertel aller deutschen Eltern sagen, dass der Vater wesentlich für den Broterwerb zuständig ist. Schaut man aber in die Familien, zeigen sich zunehmend aktive, kümmernde Väter. Wie kommen Männer zurecht in der Doppelrolle des liebevollen Ernährers – für die es noch nicht viele Modellväter gibt?

Eine Forsa-Studie für die Zeitschrift Eltern zeigt das Dilemma. Die Väter sind hin- und hergerissen zwischen dem traditionellen Ideal, eines im Beruf erfolgreichen Mannes und dem wachsenden Wunsch, ein zugewandter Vater zu sein.

Sie wollen eigentlich mehr Zeit mit den Kindern verbringen – und arbeiten zugleich weiter in Vollzeit. Die finanzielle Sicherheit ist dafür ein Argument. Aber auch die persönliche Anerkennung, die sie im Job erfahren, stärkt ihre männliche Identität. Im Ergebnis hat mehr als die Hälfte (54 Prozent) der von Forsa befragten Väter das Gefühl, der eigenen Rolle nicht gerecht zu werden. Wie genau diese Rolle ausschauen soll, kann jedoch kaum ein Vater sagen.

Zum Artikel auf: www.vaeter.nrw.de