Willkommen bei Neue Wege für Jungs

Bundesweites Netzwerk von Initiativen zur Berufswahl und Lebensplanung von Jungen

Aktuelles

27.08.2010 › "361 Grad Respekt" - YouTube Jugendwettbewerb gegen Ausgrenzung gestartet

Unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder startete am 25. August der YouTube Jugendwettbewerb "361 Grad Respekt" gegen Ausgrenzung. Noch bis zum 16. Oktober können Bewerbungen eingereicht werden.

"Respekt bedeutet, sich gegenseitig immer mit Achtung und Wertschätzung zu begegnen", sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bei der Startkonferenz in Berlin. "Wir dürfen es nicht hinnehmen, dass Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihres Alters, ihres Geschlechts, einer Behinderung, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Herkunft oder ihrer Religion diskriminiert werden - weder offline noch online. Das erreichen wir am besten, wenn wir die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen, aber auch die der Eltern und Lehrer stärken."

Jugendliche ab 13 Jahren können ab sofort bundesweit eigene Videos für mehr Respekt und ein toleranteres Miteinander kreieren. Die Beiträge in einer der vier Kategorien "Shortstory", "Music", "Freestyle" oder "Support" werden durch das Hochladen auf dem YouTube-Wettbewerbskanal eingereicht. Eine unabhängige Expertenjury wählt die besten Videos aus, die Ende November in Berlin ausgezeichnet werden. Hauptgewinn ist ein Backstage-Besuch sowie eine eigene VIP-Loge bei einem Konzert der Fantastischen Vier.

Ziel des Jugendwettbewerbs ist es, Jugendliche für die Themen Ausgrenzung, Rassismus, Homophobie und Cyber-Mobbing nachhaltig zu sensibilisieren. Junge Menschen - ganz gleich ob Schüler, Azubis oder Studenten - werden dazu motiviert, sich für ein respektvolles Miteinander stark zu machen.

Weitere Infos:

www.bmfsfj.de

Weitere News

19.05.2006 › Perspektiven einer innovativen Väterpolitik

In 25 Facetten versucht die Studie, der Komplexität moderner Vaterforschung und Praxis gerecht zu werden. Neben einer historischen Analyse von Vaterschaft werden neuere Konzepte von Vaterschaft vorgestellt.
Die Studie war im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt worden, auf der Website www.bmfsfj.de kann die Studie heruntergeladen werden.


17.05.2006 › Neue Partner im bundesweiten Netzwerk NEUE WEGE FÜR JUNGS

Der Verein LEMann Jungen- und Männernetzwerk in Leipzig, die Gemeinde Markt Ammerndorf und die Dokumentationsstelle Jungenarbeit in Hamburg wurden im April 2006 neue Netzwerkpartner im Projekt NEUE WEGE FÜR JUNGS.

LEMann e.V.führt Projekte und Veranstaltungen für Jungen und Männer durch, fördert den fachlichen Austausch geschlechtsspezifischer Arbeit und stellt Information der Öffentlichkeit zu geschlechtsspezifischen Themen zur Verfügung.
Der Bürgermeister der Gemeinde Markt Ammerndorf hat in diesem Jahr alle Jungs aus der Gemeinde im Alter von 13 bis 16 Jahren schriftlich zum 27. April 2006 eingeladen und aufgerufen einen Tag in einen sozialen Beruf zu schnuppern.
Die Dokumentationsstelle Jungenarbeit in Hamburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Aktivitäten rund um geschlechtsbewußte und geschlechtssensible Jugendarbeit mit dem Hauptaugenmerk auf Jungen in Hamburg zu informieren.


15.05.2006 › gender kicks. Texte zu Fußball und Geschlecht

Der Titel des Buches zielt in mehrere Richtungen: gender kicks sind Schüsse, Anstöße, Interventionen in die Politik und Kultur des Fußballs, die verdeutlichen, dass das Geschlecht auf und neben dem Platz immer mitspielt. Die Erkenntnis gender kicks! besagt damit auch, dass Frauen Teil des Fußballs sind, dass sie nicht nur buchstäblich mitkicken, sondern in verschiedenen Positionen und Rollen in das Fußballgeschehen involviert sind, und zwar schon heute und nicht erst in Zukunft.

Die in diesem Buch versammelten Texte und Interviews loten in unterschiedlicher Weise die Geschlechterverhältnisse im Fußball aus, sie beschreiben und reflektieren die Kultur der Männlichkeit, die den Fußball dominiert, ebenso wie die Alternativen und Gegenbewegungen, die diese Dominanz an vielen Punkten unterwandern und brechen. Hier berichten weibliche Fans von ihrer Liebe zum Spiel und der Begegnung mit dem Sexismus der Fußballwelt, eine Journalistin schildert ihre Erfahrungen im Fußballland Italien, WissenschaftlerInnen schreiben über die homosexuelle Sportwelt, über Gender und Fußball in Japan oder die Situation von Frauen in der Hooligan-Szene. Die Frage nach den Geschlechterverhältnissen ist dabei nicht eine unter vielen, sondern vielmehr die Folie, vor der verschiedene Bereiche des Fußballs betrachtet werden.

Weitere Informatioenen unter http://aktive-fans.de


12.05.2006 › Erster Deutscher Familientag am 15. Mai

"Jetzt ist Familie drin” - so lautet das Motto des Ersten Deutschen Familientages, zu dem Bundesministerin Ursula von der Leyen und die Initiative ” Lokale Bündnisse für Familie” am 15. Mai, dem Internationalen Tag der Familie, nach Berlin einladen. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler, der seinen Besuch zugesagt hat. Am 15. Mai, dem Internationalen Tag der Familie, erwartet die Besucherinnen und Besucher auf der Berliner Museumsinsel ein attraktives Programm aus Information, Diskussion und Unterhaltung. Eine Familienmeile mit Informationsständen, Bühnenprogramm, Mitmachaktionen und Praxistipps rund um das Thema Familie richtet sich sowohl an Fachleute, aber auch an Familien und andere Interessierte. Lokale Bündnisse für Familie aus ganz Deutschland stellen ihre Arbeit vor.
Besonderer Höhepunkt des Unterhaltungsprogramms auf dem Familientag ist ein Rekordversuch: Gemeinsam kommen die Gäste des Familientages im Berliner Lustgarten zusammen, um sich in einen riesigen Rahmen für das größte Familienbild der Welt fotografieren zu lassen.

Weitere Informationen unter:

www.ersterdeutscherfamilientag.de

www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de


11.05.2006 › NEUE WEGE FÜR JUNGS im Berufsbildungsbericht 2006

Der Berufsbildungsbericht 2006 behandelt die Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt 2005. Die Bilanz des vergangenen Jahres zeigt, dass der „Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland” wirkt, aber neue Dynamik braucht. 2005 wurden weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. In vielen wird das Berufswahlverhalten von Jungen – ebenso wie das der Mädchen – von tradierten Geschlechterrollenvorstellung beeinflusst.


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