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Bundesweites Netzwerk von Initiativen zur Berufswahl und Lebensplanung von Jungen

Aktuelles

19.05.2008 › Verbände warnen vor Erziehernotstand

Der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Diakonische Werk der EKD und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisieren die Schwerpunktsetzung der Bundesregierung auf den quantitativen Ausbau der Betreuungsangebote und warnen vor einem Bildungs- und Erziehernotstand.

Gemeinsam fordern sie die Politik dazu auf, sich verstärkt auch mit Fragen der Ausstattung und Qualität in Kindertageseinrichtungen zu befassen. Vor diesem Hintergrund starten die Verbände in Kooperation mit der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin ein gemeinsames Forschungsvorhaben. Dieses soll praxistaugliche Handlungsempfehlungen und Qualitätskriterien für erfolgreiche Bildungs- und Erziehungsarbeit erarbeiten. Erste Ergebnisse werden für November 2008 erwartet.

"Der wichtige und richtige Ausbau der Kindertagesplätze darf nicht zu Lasten der Qualität gehen”, betont Heidi Merk, Vorsitzende des Paritätischen Gesamtverbandes. Schon heute sei die Fachkraft-Kind-Relation vielerorts völlig unzureichend. Eine anspruchsvolle Bildungs- und Erziehungsarbeit sei unter diesen Bedingungen kaum zu gewährleisten. „Wer Großes will, muss klein anfangen und genau hinschauen: Erzieherinnen brauchen vor allem mehr Zeit für Kinder. Ein guter Betreuungsschlüssel ist das A und O für mehr Qualität in der Kita”, so Merk.

Insbesondere bei der Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte bestehe erheblicher Nachholbedarf. „Ohne einen sofortigen drastischen Politikwechsel steuern wir mit Volldampf nicht nur mitten in die Bildungsmisere, sondern auch in einen Erziehermangel hinein”, warnt Norbert Hocke von der GEW. „Erzieherinnen leisten tagtäglich unter zum Teil katastrophalen Rahmenbedingungen in den Einrichtungen wirklich Großes mit viel Herz, Kompetenz und Motivation. Honoriert wird dieses Engagement mit schlechten Gehältern, schlechtem Ansehen und steigenden, dabei realitätsfernen Anforderungen. Wenn wir so weitermachen, wird bald niemand mehr freiwillig diesen Beruf erlernen oder ausüben."

http://bildungsklick.de

Weitere News

16.05.2012 › Der 17. Mai ist der internationale Tag gegen Homophobie

Homophobie- ein Thema, das auch 2012 aktuell ist. Ob öffentlich oder subtil, Gewalttaten aus homophoben Gründen gehören zur Realität. Aufmerksamkeit schaffen und sensibilisieren gegen Vorurteile, Gewalt und Diskriminierungen gegen LSBT (Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle). Darum geht es seit 2005 am 17. Mai am internationalen Tag gegen Homophobie (engl. IDAHO).


15.05.2012 › Neuer UNICEF-Report zur Lage von Jugendlichen

Laut UNICEF leben auf der Welt heute rund 1,2 Milliarden Jugendliche – nahezu jeder fünfte Erdenbürger ist heute ein Jugendlicher. Rund 90 Prozent von ihnen leben in Entwicklungsländern. Ihre Zahl wird bis 2050 weiter steigen – auch wenn aufgrund sinkender Geburtenraten der Anteil der Jugendlichen an der Weltbevölkerung (außer im südlichen Afrika) insgesamt langsam sinkt.


14.05.2012 › Neuerscheinung: Was bedeutet Geschlechtergerechtigkeit

Die Autorin Irene Pimminger, sozialwissenschaftliche Forscherin und Beraterin mit den Schwerpunkten Geschlechterforschung, Gleichstellungspolitik, Arbeitsmarkt und Beschäftigung sowie Sozialpolitik widmet sich in ihrer aktuellen Veröffentlichung der Frage: Was bedeutet Geschlechtergerechtigkeit als Maßstab, an dem sich feministische Kritik entzünden und Gleichstellungspolitik orientieren kann?


11.05.2012 › Stellenausschreibung FUMA e.V.

Zur Wiederbesetzung sucht der Fachverband FUMA e. V. zum 01.08.2012 eine Referent_in für Gender Mainstreaming und Öffentlichkeitsarbeit für eine 75% Stelle (TV-L 10) für die Fachstelle Gender NRW mit Sitz in Essen. Bei gleicher Qualifikation bevorzugen wir aus fachlichen Gründen eine Frau als Mitarbeiterin, gerne mit Migrationshintergrund.


10.05.2012 › Abschluss oder Absturz - Eine Filmreihe zum Thema Jobperspektive und Jugendarbeitslosigkeit

Am 15.05.2012 findet im Wuppertaler CinemaxX die Premiere der Dokumentarfilmreihe "Abschluss oder Absturz" zum Thema Jobperspektive und Jugendarbeitslosigkeit statt. Der Eintritt in die Veranstaltung ist frei, Kartenvorbestellungen können beim Medienprojekt Wuppertal telefonisch oder per Mail vorgenommen werden.


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