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Aktuelles

14.05.2008 › Ihre Zukunft im Gesundheitsberuf: Diskussion mit Studierenden und Auszubildenden

Mit rund 4,3 Millionen Menschen arbeitet heute jeder neunte Beschäftigte in der Gesundheitswirtschaft. Über die besten Wege in der Ausbildung und die Zukunft in der Gesundheitsversorgung diskutierten Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Freitag in Berlin mit mehr als 250 Studierenden und Auszubildenden der Gesundheitsberufe.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Wer heute gute Rahmenbedingungen für Beschäftigte im Gesundheitswesen schafft, ebnet den Weg für eine erstklassige Gesundheitsversorgung in der Zukunft. Ich kämpfe dafür, dass auch in Zukunft alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zu neuesten Diagnoseverfahren und innovativen Therapien haben. Nur der verantwortliche Umgang aller Akteure mit den zur Verfügung stehenden Mitteln sichert die Zukunft der Gesundheitsberufe sowie die Zukunft unseres ganzen Gesundheitssystems. Wir müssen bei Gerätemedizin und Arzneimittelversorgung noch wirtschaftlicher werden. Dann kann mehr Geld dahin fließen, wo es wirklich gebraucht wird: zu den Menschen, die die Versorgung, Pflege und Betreuung am Menschen leisten."

Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan: „Ob Pfleger, Forscher oder Ärztin - wir brauchen exzellent ausgebildete und engagierte Menschen in allen Gesundheitsberufen. Durch attraktivere Arbeitsbedingungen müssen wir dafür sorgen, dass beispielsweise mehr Medizinstudenten nach ihrem Abschluss auch wirklich den Arztberuf in Deutschland ergreifen, und wir müssen den Zugang zum Medizinstudium optimieren. In der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung haben wir einen Schwerpunkt gelegt auf einen verbesserten Zugang von Absolventen der beruflichen Bildung zu einem Studium. Das muss auch für das Medizinstudium gelten."

Ziel der Veranstaltung „Ihre Zukunft im Gesundheitsberuf” ist, einen regelmäßigen Dialog zwischen Politik, Studierenden und Auszubildenden im Gesundheitsbereich zu etablieren. Denn das sind die Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Pflegekräfte und Krankenkassenmitarbeiter von morgen, die das Gesundheitswesen des 21. Jahrhunderts mitgestalten.

Die Gesundheitswirtschaft ist die größte Wirtschaftsbranche in Deutschland. Allein zwischen 2005 und 2006 stieg die Zahl der Arbeitsplätze im Gesundheitswesen um 34.000. Mit rund 4,3 Millionen sind in den rund 800 Berufen der Gesundheitswirtschaft in Deutschland weit mehr Menschen tätig als etwa in der Automobilbranche oder der Elektroindustrie. Und nach Schätzungen des Instituts für Arbeit und Technik könnten bis zum Jahr 2020 allein in unserem Land noch bis zu einer Million Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft hinzukommen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bmg.bund.de und www.bmbf.de

Weitere News

16.05.2012 › Der 17. Mai ist der internationale Tag gegen Homophobie

Homophobie- ein Thema, das auch 2012 aktuell ist. Ob öffentlich oder subtil, Gewalttaten aus homophoben Gründen gehören zur Realität. Aufmerksamkeit schaffen und sensibilisieren gegen Vorurteile, Gewalt und Diskriminierungen gegen LSBT (Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle). Darum geht es seit 2005 am 17. Mai am internationalen Tag gegen Homophobie (engl. IDAHO).


15.05.2012 › Neuer UNICEF-Report zur Lage von Jugendlichen

Laut UNICEF leben auf der Welt heute rund 1,2 Milliarden Jugendliche – nahezu jeder fünfte Erdenbürger ist heute ein Jugendlicher. Rund 90 Prozent von ihnen leben in Entwicklungsländern. Ihre Zahl wird bis 2050 weiter steigen – auch wenn aufgrund sinkender Geburtenraten der Anteil der Jugendlichen an der Weltbevölkerung (außer im südlichen Afrika) insgesamt langsam sinkt.


14.05.2012 › Neuerscheinung: Was bedeutet Geschlechtergerechtigkeit

Die Autorin Irene Pimminger, sozialwissenschaftliche Forscherin und Beraterin mit den Schwerpunkten Geschlechterforschung, Gleichstellungspolitik, Arbeitsmarkt und Beschäftigung sowie Sozialpolitik widmet sich in ihrer aktuellen Veröffentlichung der Frage: Was bedeutet Geschlechtergerechtigkeit als Maßstab, an dem sich feministische Kritik entzünden und Gleichstellungspolitik orientieren kann?


11.05.2012 › Stellenausschreibung FUMA e.V.

Zur Wiederbesetzung sucht der Fachverband FUMA e. V. zum 01.08.2012 eine Referent_in für Gender Mainstreaming und Öffentlichkeitsarbeit für eine 75% Stelle (TV-L 10) für die Fachstelle Gender NRW mit Sitz in Essen. Bei gleicher Qualifikation bevorzugen wir aus fachlichen Gründen eine Frau als Mitarbeiterin, gerne mit Migrationshintergrund.


10.05.2012 › Abschluss oder Absturz - Eine Filmreihe zum Thema Jobperspektive und Jugendarbeitslosigkeit

Am 15.05.2012 findet im Wuppertaler CinemaxX die Premiere der Dokumentarfilmreihe "Abschluss oder Absturz" zum Thema Jobperspektive und Jugendarbeitslosigkeit statt. Der Eintritt in die Veranstaltung ist frei, Kartenvorbestellungen können beim Medienprojekt Wuppertal telefonisch oder per Mail vorgenommen werden.


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