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24.04.2008 › Der Girls' Day ist nicht nur ein Tag für die Mädchen
Die Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich des Landes Nordrhein-Westfalen lädt heute am Girls’ Day 2008 eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 der Gesamtschule Duisburg-Walsum in das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration ein.
"Wir brauchen den Girls’Day, denn noch immer gilt die Regel: Je mehr Technik, desto weniger Frauen. Und deshalb müssen wir im Rahmen eines solchen Tages Mädchen schon sehr früh auf die vielfältigen Möglichkeiten der späteren Berufswahl vorbereiten und ihr Interesse auch an technischen und naturwissenschaftlichen Berufen wecken”, sagte gestern, Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im Frauenministerium, in Düsseldorf.
Die Mädchen arbeiten an diesem Vormittag an einem Technikprojekt, die Jungen bereiten für die gesamte Gruppe einen Imbiss vor und beschäftigen sich mit Fragen gesunder Ernährung. Staatssekretärin Dr. Gierden-Jülich: „Ich möchte Jugendliche insgesamt dazu anregen, sich mit männlichen und weiblichen Rollenklischees auseinanderzusetzen und dazu ermutigen, eigene Wünsche und Stärken zu entwickeln, auch wenn sie von den klassischen Mustern abweichen. Es ist Aufgabe der Politik, jungen Menschen den Zugang zu allen Berufsfeldern zu ermöglichen und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen. Nur wenn dies künftig besser gelingt, werden Frauen, aber auch Männer, das ganze Spektrum ihrer persönlichen und beruflichen Möglichkeiten ausschöpfen und eine zeitgemäße Haltung zu Partnerschaft, Beruf und Familie entwickeln können."
Die Projekte werden von MABILDA, einem freien Träger der Jugendarbeit, der sich mit der Bildungsarbeit von Mädchen beschäftigt, und Jungs e.V., einem Träger für Jungenarbeit, durchgeführt und begleitet.
Mehr Informationen unter:
www.mgffi.nrw.de










