Bundesweites Netzwerk von Initiativen zur Berufswahl und Lebensplanung von Jungen
Aktuelles
30.07.2010 ›
Die Kategorie „Geschlecht“ in der Kinder- und Jugendhilfe
In diesem Heft vom Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit werden unterschiedliche Ansätze zur Implementierung von Geschlechtergerechtigkeit diskutiert – von parteilicher Mädchenarbeit über Gender Mainstreaming bis zu Diversity- und Queer-Konzepten. Aktuelle Mediendiskurse über bildungsbenachteiligte Jungen oder gewalttätige Mädchen werden mit empirischen Ergebnissen konfrontiert und schließlich innovative Projekte aus der Praxis vorgestellt.
Die Beiträge:
Vom Feminismus zum Genderkonzept: Mädchenarbeit im Wandel von Gesellschaft und Politik, Claudia Wallner
Jungen als Verlierer im Bildungssystem? Eine Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums zum Diskurs über bildungsbezogene Unterschiede, Klaus Waldmann
Mädchen als Gewalttäterinnen – Medienhype oder Herausforderung für die Jugendhilfe?, Kirsten Bruhns
Männer in Kitas – welche Bedeutung hat das Geschlecht pädagogischer Fachkräfte?, Tim Rohrmann/Michael Cremers/Jens Krabel
Über Gender Mainstreaming hinaus: Diversity- und Queer-Ansätze in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Heike Weinbach
Praxisbeispiele:
Gender Mainstreaming in der Jugendhilfe: die kommunale Gleichstellungsstelle München
Genderkompetenz auf Landesebene: das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.
HEROES – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre. Ein Gleichstellungsprojekt von Strohhalm e.V.
Kritik an der heterosexuellen Norm. Die Arbeit von teach out als gutes Beispiel für geschlechtersensible Bildungsarbeit mit Schwerpunkt lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Lebensweisen
Die Fachzeitschrift hat einen Umfang von 96 Seiten und kostet 14,50 Euro, für Mitglieder des Deutschen Vereins 10,70 Euro.