Willkommen bei Neue Wege für Jungs

Bundesweites Netzwerk von Initiativen zur Berufswahl und Lebensplanung von Jungen

Aktuelles

15.01.2009 › Medienkoffer „Frauen und Männer – Gleich geht´s weiter“

Im neuen Jahr können Lehrerinnen und Lehrer der 9. bis 12. Klasse ihren Unterricht beim Thema „Gleichstellung“ noch bunter und lockerer gestalten. Dabei hilft ihnen der neue Medienkoffer „Frauen und Männer – Gleich geht’s weiter“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, den man kostenfrei ausleihen kann.

Der Koffer enthält Unterrichtsmaterialien wie zum Beispiel Filmclips, Tipps für Rollenspiele und Postkarten mit lustigen Motiven als Diskussionsanstoß.

„Gleichstellung ist ein Thema mitten aus dem prallen Leben, so sollte es jungen Menschen auch vermittelt werden“, sagt der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Gerd Hoofe . „Warum gibt es so wenige Frauen in Führungspositionen? Welche Rolle spielen Männer bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Und was bedeutet Gleichberechtigung in meinem eigenen Leben? Wenn Schülerinnen und Schüler zum Beispiel sehen und hören, wie Breakdance-Kids über Gleichstellung denken oder selbst aufgefordert werden, einen Rapsong zum Thema zu machen, setzen sie sich intensiv mit ihren Zielen und dem eigenen Rollenverständnis auseinander. Das hilft den Mädchen wie auch den Jungen dabei, ihren eigenen Weg zu gehen – in Beruf und Familie.“

Hauptbestandteil des Medienkoffers ist die DVD „Frauen und Männer – Gleich geht´s weiter“. Der Film besteht aus insgesamt fünf Clips zum Thema Gleichstellung: Ein Comicfilm zeigt die Entwicklung der Gleichstellung von 1848 bis heute, in einem weiteren Clip tanzen Jugendliche Breakdance und fragen sich, ob das wirklich nur ein Sport für Jungs ist.

Im nächsten Clip erzählen fünf Karrierefrauen, unter ihnen eine Börsenchefin und eine Politikerin, wie sie Beruf und Familie miteinander vereinbaren. Auch im darauf folgenden Clip geht es um Vorbilder: Männer wie zum Beispiel ein Kinderarzt in Elternzeit erzählen, welche Probleme ihnen in ihrem Alltag als Vater begegnen.

Der Film endet mit einem Resümee zum Stand der Gleichstellung und lustigen Outtakes aus den Clips. Außerdem enthält der Medienkoffer eine Broschüre mit Tipps zur Auflockerung des Unterrichts: Zum Beispiel werden die Jugendlichen aufgefordert, eine Talkshow nachzuspielen und sich dabei typisch männlich und weiblich zu verhalten.

Außerdem gibt es eine CD-Rom, auf der unter anderem Gesetze wie das Elterngeldgesetz jugendgerecht erklärt werden. Dazu kommen drei lustige Postkarten, die zur Diskussion anregen sollen. Der Medienkoffer kann ab Mitte Januar kostenfrei bei den Landesfilm- bzw. Landesmediendiensten der einzelnen Bundesländer ausgeliehen werden. Darüber hinaus stehen Film und Begleitbroschüre dort kostenfrei auch als Download zur Verfügung.

Mehr erfahren Sie unter www.landesfilmdienste.de .

Die drei Postkarten zum Film können beim Publikumsversand der Bundesregierung unter publikationen@bundesregierung.de bzw. www.bmfsfj.de bestellt werden.

Weitere News

06.06.2006 › Warum essen Mädchen Salat und Jungen Fleisch?

Frauen und Mädchen tendieren in ihren Nahrungsmittelvorlieben stärker zu Obst, Gemüse und Milchprodukten, Männer und Jungs favorisieren Fleisch. Dieses Verhalten ist auch bei Kindern und Jugendlichen in der Schule zu beobachten. Ernährungsverhalten als Ausdruck von Geschlechtlichkeit, als „doing gender”? Sozialwissenschaftler bestätigen das. Der Beitrag von talkingfood.de beleuchtet die sozialwissenschaftliche Genderforschung in der Ernährungserziehung. Lesen Sie hier weiter.


01.06.2006 › Dieter Baacke Preis für medienpädagogische Projekte

Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnet die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit beispielhafte Projekte aus, die in der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit entstanden sind. Bewerben können sich Initiativen oder Einzelpersonen, die innovative, originelle oder mutige Projekte zur Förderung einer pädagogisch orientierten Medienkompetenz durchführen. Das kann beispielsweise ein multimediales Projekt in einem Jugendzentrum sein, ein Kinderradioprojekt, die Etablierung medienpädagogischer Eltern-Kind-Aktivitäten im Vorschulbereich oder auch ein außergewöhnliches Film- oder Videoprojekt. Die Projekte sollten im Jahr der Ausschreibung oder im Vorjahr realisiert worden sein. Die Preisträger erhalten eine Zuwendung für ihre medienpädagogische Arbeit in Höhe von: 3.000 Euro (1. Preis); 1.500 Euro (2. Preis); 500 Euro (3. Preis). Bewerbungsschluss ist der 31. August 2006 (Poststempel).
Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen erhalten Sie hier


30.05.2006 › Literaturtipp

”Es ist ein Junge!” Einführung in die Geschichte der Männlichkeiten in der Neuzeit, so lautet der Titel des 11. Bandes der Reihe „Historische Einführungen”. Die beiden Autoren, Jürgen Martschukat und Olaf Stieglitz, versuchen zu zeigen, wozu Männlichkeiten untersucht werden. Ziel des Buches ist, auf verschiedenen Ebenen die Geschichte und Geschichtsschreibung der Männlichkeiten so zu strukturieren, dass es erstens eine Orientierungshilfe für den Einstieg in das Feld bietet, zweitens den Stand der Forschung zusammenfasst und drittens Anregungen zur Weiterarbeit formuliert. Lesen Sie die ausführliche Buch - Rezension von Vera Ziegeldorf hier


29.05.2006 › „Tag des Ausbildungsplatzes”

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist in diesem Jahr unverändert angespannt. Viele junge Menschen haben große Probleme, einen Ausbildungsplatz zu finden. Um die Lehrstellenlücke zu verringern, warben mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit am bundesweiten „Tag des Ausbildungsplatzes” (29.05.2006) für mehr Ausbildung.

Bereits zum zehnten Mal versuchten alle verfügbaren Kräfte im Bereich Berufsberatung sowie Ausbildungs- und Arbeitsvermittlung, persönliche Kontakte mit Arbeitgeberinnen bzw. Arbeitgebern zu knüpfen, um für neue zusätzliche Ausbildungsstellen zu werben. Anlässlich dieses Tages traf sich die Bundesbildungsministerin Annette Schavan in Aachen mit regionalen Wirtschaftsvertretern, um die gegenwärtige Lage auf dem Ausbildungsmarkt zu erörtern. Darüber hinaus sprach die Ministerin im Rahmen von Unternehmensbesuchen mit Ausbildern und Auszubildenden. Schavan forderte alle Unternehmen, Freiberufler und Behörden auf, mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. Zur Beseitigung der Ausbildungshindernisse schlug sie zudem einen konkreten Maßnahmenkatalog vor. Näheres unter www.bmbf.de


23.05.2006 › Jungenwege.de gestartet!

Um der geschlechterorientierten Berufsorientierung sowie der Lebensplanung speziell für Jungen eine Plattform zu schaffen, hat die Behörde für Bildung und Sport (Hamburg) die Einrichtung der neuen Website finanziert. JungenWege.de will die Fragen der männlichen Jugendlichen an die Berufsorientierung und Lebensvorstellungen nicht nur aufgreifen, sondern auch Antworten geben. Die Seite bietet zudem für Fachleute in sozialen Betrieben interessante Tipps und Anregungen.


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