Willkommen bei Neue Wege für Jungs

Bundesweites Netzwerk von Initiativen zur Berufswahl und Lebensplanung von Jungen

Aktuelles

02.02.2010 › "Rollenbilder erweitern - Neue Perspektiven fĂĽr Jungen und Männer"

Gleichstellungspolitik ohne die aktive Einbindung der Männer ist heute nicht mehr zeitgemäß. Sie muss mit den Männern gemacht werden und die Veränderung ihrer Rollen mit in den Blick nehmen. Das heißt, Gleichstellungspolitik soll für beide Geschlechter im Lebensverlauf eine optimale Balance von Erwerbsarbeit und Erziehungs- beziehungsweise Betreuungsaufgaben ermöglichen und damit Perspektiven für eine partnerschaftliche Lebensgestaltung schaffen. Unter dem Schwerpunkt "Rollenbilder erweitern - Neue Perspektiven für Jungen und Männer" wird Gleichstellungspolitik im Bundesfamilienministerium erstmals explizit als Politik definiert, die auch die Anliegen von Männern berücksichtigt.

Das Bundesministerium hat dazu eine Reihe von MaĂźnahmen initiiert mit dem Ziel,

  • das Berufswahlspektrum fĂĽr Jungen und Männer auf bisweilen frauentypische Berufe im Dienstleistungs- und Pflegebereich zu erweitern,
  • die Wirkung des Zivildienstes besser zu nutzen, um möglichst viele junge Männer mit Arbeitsfeldern in BerĂĽhrung zu bringen, die in der Regel nicht in ihrem Blickfeld liegen und
  • die Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen zu verstärken, um gemeinsam auf eine tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter in allen Lebensbereichen hinzuarbeiten.

Quelle: www.bmfsfj.de

Weitere News

03.09.2010 › Erzieher in Kitas "Das sind doch keine richtigen Männer"

Wenig Geld, kaum Ansehen: Der Beruf des Erziehers ist noch immer Frauendomäne - das soll sich ändern. Die Bundesregierung fördert männliche Fachkräfte, doch die Bewerber fehlen. Ein Artikel in der "Süddeutschen" berichtet über den Alltag in Kindertageseinrichtungen, das gesellschaftliche Ansehen des Erzieherberufs, Vorurteile und die Schwierigkeit, Männer für den Job zu gewinnen.

Hier geht´s zum Artikel: www.sueddeutsche.de


02.09.2010 › Kreative Hessen erkunden schĂĽlerVZ: Gewinner des Medienwettbewerbs „Typ 2020“ beim Erlebnistag in Berlin

Im Frühjahr 2010 rief der Medienwettbewerb „Typ 2020“ dazu auf, Visionen für die Zukunft zu entwickeln, Neues zu wagen und die Erfahrungen in einem kreativen Medium zum Ausdruck zu bringen. Jungen bis einschließlich 18 Jahre waren dazu aufgerufen, sich mit männlichen Lebensentwürfen und -träumen im Jahr 2020 zu beschäftigen. Mit ihrem Film „2020 - System Error“ gewannen Lukas Wassmann, Mikesch Türck, Ole Wassmann und Jonas Obel aus Fulda einen spannenden Erlebnistag bei schülerVZ in Berlin.


01.09.2010 › Stellenangebot: Informations- und Dokumentationszentrum fĂĽr Antirassismusarbeit e. V. sucht GeschäftsfĂĽhrer oder GeschäftsfĂĽhrerin

Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) ist ein bundesweit arbeitendes Dienstleistungszentrum für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Jugend- und Bildungsarbeit. Zu den Schwerpunkten der Arbeit gehören Information und Dokumentation, Qualifizierung, Beratungs- und Vernetzungsarbeit in den Themenfeldern (Anti-)Rassismus, Rechtsextremismus und Migrationspädagogik. Das Zentrum wird von 28 Jugendverbänden getragen. IDA e. V. sucht zum 01. Januar 2011 eine/n Geschäftsführer/in (100% Beschäftigungsumfang, in Anlehnung an TVöD 14).


31.08.2010 › "Mehr Männer in Kitas! Aber wie?"

Die Suche nach Fachkräften im Bereich Bildung und Betreuung in der frühen Kindheit nimmt zu. Insbesondere männliche Fachkräfte stehen im Fokus des Interesses, da der Männeranteil der Beschäftigten in Kitas sehr gering ist. Aus diesem Grund hat das Bundeministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) die bundesweite Koordinationsstelle „Männer in Kitas“ ins Leben gerufen.


30.08.2010 › Die „neuen Väter“ in Polen

Immer mehr Väter entscheiden sich in Polen für die Kindererziehung und brechen so bestehende Rollenbilder auf. Dies hat auch damit zu tun, dass Frauen sich neben der Familie stärker beruflich engagieren und weiterentwickeln. Der Informatiker Krzysztof Borowski ist ein Beispiel für den “neuen Vater“.


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