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Aktuelles

26.03.2009 › Amoklauf in Winnenden: Positionspapier des Deutschen Jugendinstituts

Ein 17-Jähriger erschießt mit der Waffe seines Vaters 15 Menschen und zum Schluss sich selbst. Nicht zum ersten Mal läuft ein bislang unauffälliger, junger Mann aus gut situiertem Umfeld in Deutschland Amok. Zu Amokläufen an Schulen, Opfern und Tätern, der Bedeutung von Computerspielen, Problemlösungsansätzen sowie gesetzgeberischem Bedarf hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am DJI (Deutsches Jugendinstitut) ein Positionspapier zusammengestellt.

Der Amoklauf von Winnenden - Argumente der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention (DJI) zur aktuellen Diskussion:

In Deutschland handelt es sich um Einzelfälle; eine Häufung bzw. eine Serie ist nichterkennbar. Allerdings ist seit den Ereignissen in Columbine (Highschool Massaker inden USA im April 1999) dieser Tatmodus in hohem Maße symbolisch aufgeladen.

DieTaten werden durch die mediale Berichterstattung überhöht; im Internet finden sichauch Verherrlichungen, die Täter werden in Huldigungen regelrecht „vergöttert“. Nichtuninteressant dürfte dabei sein, dass die Täter auf „Nachruhm“ hoffen können. Zahlenspielereien,dass Deutschland nach den USA das prozentual am höchsten belasteteLand bei Amokläufen an Schulen sei, sind angesichts der geringen Fallzahlen schlichtwegunseriös und in keinem Fall ein Beitrag zur Lösung der Probleme.

Vorsicht ist auch dabei geboten, allzu enge Parallelen zwischen Vorfällen in den USAund den Ereignissen in Deutschland zu ziehen. Vor dem Hintergrund der Selbstverständlichkeitdes Waffengebrauchs in den USA und einem anderen Verständnis von
„Selbstverteidigung“ gerät schnell aus dem Blick, dass in Deutschland andere Motivlagenbedeutsam sein könnten. Soweit bekannt, handelt es sich in Deutschland im Gegensatzzu Columbine und anderen Fällen in den USA bislang ausschließlich um Einzeltäter..."

Um die Fortsetzung zu lesen besuchen Sie bitte diese Seite: www.dji.de/dasdji/home/news_0903_1_amoklauf_text.pdf

Weitere News

22.12.2011 › Tagungsdokumentation online

Vom 7. bis 8. November 2011 fand in Frankfurt am Main das zweite Boys’Day-Initiativentreffen unter dem Motto "Wie können Initiativen erfolgreich Jungenaktionen anstoßen und effektiv organisieren?" statt. Die Dokumentation des Treffens finden Sie jetzt online auf: www.boys-day.de


21.12.2011 › Aktuelle Veröffentlichungen zum Projekt Neue Wege für Jungs | Boys'Day

„Jungen fördern aber wie?" - Miguel Diaz, wissenschaftlicher Fachreferent bei Neue Wege für Jungs | Boys‘Day spricht in der GEW-Zeitschrift „nds“ über Jungenförderung und die Frage, ob Jungen die Sorgenkinder der Nation sind. Hier können Sie den Artikel online lesen: http://nds-verlag.de.

„Den eigenen Weg finden - neue Wege gehen“ - Doro-Thea Chwalek, Projektleitung bei Neue Wege für Jungs | Boys’Day berichtet in der Zeitschrift des deutschen Bundesjugendrings „Jugendpolitik“ in der Ausgabe „Geschlechtergerecht“ über Geschlechtergerechtigkeit und Neue Wege für Jungs: www.dbjr.de


20.12.2011 › JUGEND HILFT! fördert soziale Projekte

Das Förderprogramm JUGEND HILFT! unterstützt Initiativen von Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 21 Jahren, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Situation von anderen Menschen in Armut, Krankheit, Not oder schwierigen Lebenslagen zu verbessern.


19.12.2011 › Vortrag „Genderkonstruktionen in der deutschen Einwanderungsgesellschaft“

Prof. Dr. Isabell Diehm hält den Vortrag am 25. Januar 2012 im Rahmen der "Ringvorlesung Gender Studies interdisziplinär" an der Universität Bielefeld.


19.12.2011 › Queeres-Modellprojekt in Berlin sucht Unterstützung

Die workconnection Personalvermittlung für Sozialarbeit sucht zum 02.01.2012 eine/n Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagoge/-pädagogin für ein Queeres-Modellprojekt. In dem Projekt geht es um eine integrierte Begleitung von queer und transident lebenden Jugendlichen.


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