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Aktuelles

19.01.2009 › Neue Studie: "Jungen - Sorgenkinder oder Sieger?"

Die Dortmunder Jungenstudie mit Ergebnissen einer Befragung von 1 635 Jungen im Alter von 14 bis 16 Jahren ist erschienen: In dem Buch "Jungen - Sorgenkinder oder Sieger?" finden sich neben einem Überblick zu Jungen in Theorie und Forschung unter anderem Themen wie 'Freizeitverhalten', 'Männer- und Frauenbilder', 'Gewalt', 'Migration' und 'Lebensentwürfe'.

Seitdem Jungen aufgrund ihres Abschneidens bei Schulleistungsvergleichsstudien und der hohen Schulabbrecherquoten als "Problemgruppe" eingeschätzt werden, sind sie nicht nur Thema in der Bildungs- und Schulpolitik, sondern darüber hinaus auch in der (medialen) Öffentlichkeit.

In der Forschung zeigt sich, dass bislang vornehmlich Studien über Jugendliche vorliegen, in denen häufig nicht nach Geschlecht differenziert wird oder aber der Fokus auf Mädchen liegt. Jungen wurden in der Regel nicht als eigenständiger Forschungsgegenstand thematisiert. Dementsprechend ist das Wissen über Jungen noch ausgesprochen lückenhaft. Die Dortmunder Jungenstudie versucht einige dieser Lücken zu schließen.

Aus dem Inhalt:

  • Jungen im Blick von Theorie und Forschung
  • Befragung von 14- 16jährigen Jungen: Anlage der Untersuchung
  • MP3-Player statt Buch: Jungen in ihrer Freizeit
  • Jungen und ihre Beziehungsgestaltung
  • Die Vater-Sohn-Beziehung
  • Smart und souverän: Wie Jungen sich selbst sehen
  • Jungen in der Schule
  • Gewalt: aber nur zur Verteidigung
  • Jungen mit Migrationshintergrund: wirklich gewaltbereiter?
  • Konzequenzen für Schule und Erziehung
  • Zusammenfassung und Ausblick

"Jungen - Sorgenkinder oder Sieger? -Ergebnisse einer quantitativen Studie und ihre pädagogischen Implikationen" wurde verfasst von Dr. Barbara Koch-Priewe (Professorin für Schulpädagogik am Institut für Allgemeine Didaktik und Schulpädagogik), Dr. Arne Niederbacher (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie), Dr. Annette Textor (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine Didaktik und Schulpädagogik) und Dr. Peter Zimmermann (Akademischer Direktor am Institut für Schulentwicklungsforschung).

Das Buch kostet 22,90 Euro und ist im VS-Verlag erschienen.

Zur Verlags-Homepage: www.vs-verlag.de

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Wie erklären Sie sich, dass die Trennung zwischen Männer- und Frauenberufen immer noch so stark ist? Welche Berufe sollten Jungen Ihrer Meinung nach einmal näher kennenlernen? Was sollte die jetzige Jungengeneration dort lernen? Und was würden Sie, wenn Sie in einem klassischen Frauenberuf arbeiten, ihnen gerne mitgeben? Um diese Fragen ging es im WDR 5 Tagesgespräch zusammen mit dem Studiogast Dr. Thomas Gesterkamp. Das Gespräch zum Nachhören: www.wdr5.de


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11.05.2012 › Stellenausschreibung FUMA e.V.

Zur Wiederbesetzung sucht der Fachverband FUMA e. V. zum 01.08.2012 eine Referent_in für Gender Mainstreaming und Öffentlichkeitsarbeit für eine 75% Stelle (TV-L 10) für die Fachstelle Gender NRW mit Sitz in Essen. Bei gleicher Qualifikation bevorzugen wir aus fachlichen Gründen eine Frau als Mitarbeiterin, gerne mit Migrationshintergrund.


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