Netzwerkkarte

AGJF Sachsen e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V. (AGJF) in Chemnitz leitet das sächsische Modellprojekt zur "Weiterentwicklung und Professionalisierung der Jungenarbeit in ausgewählten Bereichen der Jugendhilfe in Sachsen." Die Ziele der Arbeitsgemeinschaft in Sachsen sind: Erproben und Professionalisieren von Methoden der Jungenarbeit, Erarbeiten von Leitlinien für Jungenarbeit in Sachsen, Konzeption einer berufsbegleitenden Zusatzqualifikation für Jungenarbeiter, Implementierung von Jungenarbeit in die sächsische Jugendhilfe und die Vernetzung von Initiativen und Projekten für Jungen.

Kontakt
AGJF Sachsen e.V.
Peter Wild
Neefestraße 82
09119 Chemnitz
fon: 0371 5336411
email: peter.wild@jungenarbeit-sachsen.de
url: www.agjf-sachsen.de
Interview

Sie engagieren sich für eine gendersensible Jungenarbeit und machen Angebote speziell für Jungen. Wie kamen Sie dazu?

  • Die AGJF Sachsen e.V. ist ein Dachverband für Jugendarbeit mit den Schwerpunkten Fortbildung und Beratung. In vielen Seminaren mit JugendarbeiterInnen wurde deutlich, wie wesentlich für sozialpädagogische Praxis ein geschlechtersensibler Blick ist. Deshalb wurde in der Tätigkeit eines Bildungsreferenten Jungenarbeit als ein wichtiger Schwerpunkt definiert. Seit dem Jahr 2006 wurde der AGJF Sachsen e.V. die Projektleitung des Landesmodellprojektes Jungenarbeit Sachsen übertragen.

Welche konkreten Angebote bieten Sie für Jungen an und welche Jungen erreichen Sie damit?

  • Zielgruppen unserer Arbeit sind sozialpädagogische Fachkräfte, welche mit Jungen arbeiten. Wir bieten Beratungen, Seminare und Fachtagungen zur Jungenarbeit an. Im Rahmen des Modellprojektes werden Jungenarbeiter in vier sächsischen Städten fachlich begleitet.

Wie wurden Sie auf NEUE WEGE FÜR JUNGS aufmerksam?

  • Zuerst wurden wir durch das pädagogische Material auf Neue Wege für Jungs aufmerksam. Inzwischen nutzen wir die Homepage und finden die fachlichen Impulse des Netzwerktreffens bereichernd.

Was sind die Vorteile der Netzwerkpartnerschaft, warum haben Sie sich dazu entschieden?

  • Wir sind Netzwerkpartner, weil wir den bundesweiten Austausch zu Jungenthemen suchen und unsere sächsische Sicht dabei einbringen möchten.

Bieten Sie auch Jungenaktionen am Boys’Day – Jungen-Zukunftstag an oder planen diese?

  • Wir haben die Jungentage in Chemnitz mitgeplant.

Wie unterstützen Sie Jungen, „neue Wege“ zu gehen, und wie sehen diese neuen Wege aus?

  • Wir unterstützen Fachkräfte dabei, mit einem ressourcenorientierten Blick die Bedürfnisse und Themen von Jungen wahrzunehmen und Jungen auf den Weg zu einer vielfältigen Gestaltung des Junge-seins, jenseits von einengenden und destruktiven männlichen Rollenzuschreibungen, zu begleiten.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

 
zurück nach oben Druckansicht Artikel als Email versenden