Netzwerkkarte

Stadt Delbrück

Parallel zum Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag haben Jungen die Möglichkeit, sich in pädagogischen und sozialen Berufsfeldern praxisnah zu informieren und männeruntypische Berufsfelder wie Kindergärten, Pflegeheime und Kliniken kennen zu lernen. Ziel ist es, ihr Interesse an Berufen im Sozial-, Pflege-, Erziehungs- und Dienstleistungsbereich zu wecken und damit ihr Berufswahlspektrum auszuweiten. Die Selbstbehauptungs- und Konflikttrainings bieten Jungen von 7-14 Jahre die Möglichkeit, ihr Bild von Männlichkeit zu reflektieren, Sozialkompetenzen zu erweitern und Teamfähigkeit auszubauen.

Kontakt
Stadt Delbrück
Rita Köllner
Lange Str. 41
33129 Delbrück
fon: 05250 9960
fax: 05250 996301
email: rita.koellner@stadt-delbrueck.de
url: www.stadt-delbrueck.de
Interview

Sie engagieren sich für eine gendersensible Jungenarbeit und machen Angebote speziell für Jungen. Wie kamen Sie dazu?

  • Durch meine Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte habe ich viel Kontakt zu Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern und Kindern. Es wurde offensichtlich, dass viele Jungen in Identitäts- und Rollenkonflikten stecken mit den unterschiedlichsten Ausprägungen. Da die Jugendhilfe im Kreis Paderborn auf dem Gebiet der Jungenförderung noch sehr zurückhaltend ist, ich aber die Notwendigkeit gesehen habe hier dringend tätig zu werden, habe ich mich mit dem Thema stärker befasst. Die Netzwerkveranstaltung im Frühjahr 2006 in Frankfurt war für mich Anlass, meinen beruflichen Fokus zu erweitern und Jungenförderung in meine Arbeit aufzunehmen.


Welche konkreten Angebote bieten Sie für Jungen an und welche Jungen erreichen Sie damit?

  • Durch eine Landesförderung nach dem Jugendhilfeplan NRW im Jahr 2007 konnte ich 25 Kurse zur Selbstbehauptung und Konfliktlösung für Jungen anbieten. Dadurch konnte ich Jungen im Alter von 7 – 14 Jahre im ganzen Stadtgebiet Delbrücks und des Umlandes erreichen.

Wie wurden Sie auf NEUE WEGE FÜR JUNGS aufmerksam?

  • Durch das Internet.

Was sind die Vorteile der Netzwerkpartnerschaft, warum haben Sie sich dazu entschieden?

  • Um Kontakte zu knüpfen, Anregungen zu bekommen und im Thema zu bleiben.

Bieten Sie auch Jungenaktionen am Boys’Day – Jungen-Zukunftstag an oder planen diese?

  • Ja. Die Jungen haben die Möglichkeit in die sozialen Einrichtungen der Stadt Delbrück oder des Kreises Paderborn zu gehen.

Wie unterstützen Sie Jungen, „neue Wege“ zu gehen, und wie sehen diese neuen Wege aus?

  • Sensibilisierung durch Gespräche mit den Lehrern und Schulleitungen, der Politik und den jungen Leuten.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

 
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