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Agentur Männerwege GbR

Der Hamburg-Detmolder gibt bereits seit 1989 die Switchboard - Zeitschrift für Männer- und Jungenarbeit heraus.
Seit langer Zeit informiert die Zeitschrift über jungenbezogene und gendergerechte Fragen zur Lebensorientierung. In einem zweimonatlichen, überregionalen Terminkalender werden eigene Beiträge sowie auch Gastbeiträge veröffentlicht.

Kontakt
Agentur Männerwege GbR
Andreas Haase
Pöppinghauser Str.23
32756 Detmold
fon: 05231 616483
fax: 05231 616483
email: andreas.haase@maennerzeitung.de
url: www.maennerzeitung.de
Interview

Sie engagieren sich für eine gendersensible Jungenarbeit und machen Angebote speziell für Jungen. Wie kamen Sie dazu?

  • Ich arbeite schon seit ca. 20 Jahren in Bereich der Männer- und Jungenarbeit. Ausgangspunkt war meine Eigenreflexion als Mann in einer Männergruppe. Seit circa sieben Jahren biete ich neben Qualifizierungen zur geschlechtsspezifischen Arbeit (Umsetzung der Strategie Gender Mainstreaming) auch spezielle Seminare für Jungen an.

Welche konkreten Angebote bieten Sie für Jungen an und welche Jungen erreichen Sie damit?

  • Ich habe keine festgelegten Angebote, sondern stimme diese immer mit dem Auftraggeber ab. Dabei setze ich Methoden aus Erlebnispädagogik, Deeskalationstraining und kognitive Übungen ein.
  • Die Jungen sind zwischen 12 und 18 Jahre alt und aus unterschiedlichen schulischen Zusammenhängen (unter anderem Förderschulen)

Wie wurden Sie auf NEUE WEGE FÜR JUNGS aufmerksam?

  • Über den Kontakt meiner Zeitschrift (als Mitherausgeber) „Switchboard“.

Was sind die Vorteile der Netzwerkpartnerschaft, warum haben Sie sich dazu entschieden?

  • Informationsaustausch und fachliche Reflexion.

Bieten Sie auch Jungenaktionen am Boys’Day – Jungen-Zukunftstag an oder planen diese?

  • Grundsätzlich ja. Bisher ist aber noch kein Auftrag (da ich freiberuflich arbeite) daraus entstanden.

Wie unterstützen Sie Jungen, „neue Wege“ zu gehen, und wie sehen diese neuen Wege aus?

  • Ich biete Jungen in den Seminaren an, mit mir in Kontakt zu treten. Dieser Kontakt ist für viele Jungen schon ein neuer Weg, da sie diesen als intensiv und nicht oberflächlich erleben. Also ein „neuer Weg“.


Vielen Dank für Ihre Mühe!

 
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