Netzwerkkarte

STATTwerke

Der gemeinnützige Verein STATTwerke e.V. ist im Bereich Beratung, Bildung, Beschäftigung und Berufsorientierung tätig. Ziel des Vereins ist es u.a. Geschlechterdemokratie zu fördern und Geschlechterhierarchien insbesondere in der Berufsarbeit abzubauen. Mit dem Projekt Querbeet widmet sich der Verein der Förderung von Jungen und der Berufsorientierung von Schülern und jungen Erwachsenen in männeruntypischen Berufen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Ab Herbst 2009 führt Querbeet mehrtägige Weiterbildungs- und Fortbildungsangebote zur Geschlechterpädagogik für Lehrer, Lehrerinnen, Pädagogen und Pädagoginnen, sowie Angestellte der Verwaltung durch.

Kontakt
STATTwerke
Kai Hensel
Karl Marx Str. 33-34
16816 Neuruppin
fon: 03391 348295
fax: 03391 348297
email: hensel@stattwerke.de
url: www.stattwerke.de
Interview

Sie engagieren sich für eine gendersensible Jungenarbeit und machen Angebote speziell für Jungen. Wie kamen Sie dazu?

  • Durch verschiedene Projekte an Schulen, Kinder, - und Jugendeinrichtungen mit geschlechtshomogenen Gruppen haben wir festgestellt, dass Jungen eine spezielle Förderung und auch ein gänzlich anderes Angebot brauchen um wirklich nachhaltig zu arbeiten. Deshalb bietet Stattwerke e.V. seit einigen Jahren nun schon speziell auf Jungen zugeschnittene Angebote an.

Welche konkreten Angebote bieten Sie für Jungen an und welche Jungen erreichen Sie damit?

  • Ziel des Vereins ist es u.a. Geschlechterdemokratie zu fördern und Geschlechterhierarchien insbesondere in der Berufsarbeit abzubauen. Mit dem Projekt Querbeet widmet sich der Verein der Förderung von Jungen und der Berufsorientierung von Schülern und jungen Erwachsenen in männeruntypischen Berufen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Das Projekt Querbeet widmet sich auch der Stärkung der sozialen Kompetenzen von Jungen und jungen männlichen Erwachsenen, insbesondere der „Verhaltensauffälligen“.

Wie wurden Sie auf NEUE WEGE FÜR JUNGS aufmerksam?

  • Stattwerke e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht im Landkreis Ostprignitz-Ruppin DIE Anlaufstelle für gendersensible Jungenarbeit zu sein. Um Netzwerke zu knüpfen und regional verankert zu sein sucht man natürlich nach kompetenten partnern und so sind wir „zwangsläufig“ auf NEUE WEGE FÜR JUNGS aufmerksam geworden. NEUE WEGE FÜR JUNGS ist nun mal DAS bundesweite Netzwerk für Jungenarbeit.

Was sind die Vorteile der Netzwerkpartnerschaft, warum haben Sie sich dazu entschieden?

  • Die Netzwerkpartnerschaft soll unseren regionalen und überregionalen Bekanntheitsgrad fördern und unsere regionale Verankerung als Fachstelle für geschlechtsbezogene Jungenarbeit fördern. Das Einbinden in der Pressearbeit von Neue Wege für Jungs und der Austausch mit anderen Netzwerkpartnern.

Bieten Sie auch Jungenaktionen am Boys’Day – Jungen-Zukunftstag an oder planen diese?

  • Nichts konkretes aber die Vorplanungen laufen schon.

Wie unterstützen Sie Jungen, „neue Wege“ zu gehen, und wie sehen diese neuen Wege aus?

  • Durch verschiedene gendersensible Projekte, „klassische“ Anti-Aggressions-Projekte und von uns immer weiterentwickelte, bzw. dem Klientel angepasste Projekte beschreiten wir mit/für die Jungen oftmals Neue Wege, die sie so in ihren bisherigen Handeln und Denkweisen noch nicht beschritten haben.

 
zurück nach oben Druckansicht Artikel als Email versenden