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Stadt Germering

Schüler der beiden Germeringer Hauptschulen, der Realschule und der beiden Gymnasien vorrangig mit ihren achten Klassen nehmen an dem Projekt Neue Wege für Jungs teil, das eine hohe Resonanz in der Öffentlichkeit erfahren hat!
Ziel der Tageshospitationen ist es, Jungen Impulse für ihre Berufs- und Lebensplanung zu geben.

Kontakt
Stadt Germering
Hans-Ulrich Pollaschke
Rathausplatz 1
82110 Germering
fon: 089 89419-0
fax: 089 8415689
email: hans-ulrich.pollaschke@germering.bayern.de
Interview

Sie engagieren sich für eine gendersensible Jungenarbeit und machen Angebote speziell für Jungen. Wie kamen Sie dazu?

  • Die gesellschaftliche Entwicklung und damit einhergehende veränderten Lebensbedingungen für Jungen machen eine gezielte Jungenförderung nötig. Wir nehmen diesen gesellschaftlichen Auftrag im Rahmen der örtlichen Möglichkeiten an.

Welche konkreten Angebote bieten Sie für Jungen an und welche Jungen erreichen Sie damit?

  • Unsere städtischen Jugendeinrichtungen bieten punktuell den Jungen Aktionen/ Rollenspiele/ Trainings u. a. mit dem Schwerpunktthema „Sozialkompetenz” an. Erreicht werden mit den angebotenen Maßnahmen die Jungen, die die städtischen Jugendeinrichtungen besuchen.

Wie wurden Sie auf NEUE WEGE FÜR JUNGS aufmerksam?

Was sind die Vorteile der Netzwerkpartnerschaft, warum haben Sie sich dazu entschieden?

  • Die Netzwerkpartnerschaft ermöglicht es uns, Erfahrungen und Ideen auszutauschen; wir nutzen die Chance, von Pädagoginnen und Pädagogen, die direkt in der Jungenarbeit involviert sind, Erkenntnisse aufzunehmen und ggf. auch in die eigene Projektarbeit einzubringen.

Bieten Sie auch Jungenaktionen am Boys’Day – Jungen-Zukunftstag an oder planen diese?

  • Wir bieten allen Jungen der siebten beziehungsweise achten Jahrgangsstufen der Germeringer Haupt-, Realschulen und Gymnasien die Möglichkeit an, im Rahmen von Aktionen in Grundschulen, im Dienstleistungsbereich, in sozialen Einrichtungen, in Einrichtungen der städtischen Jugendarbeit und in Unternehmen mit vorrangig weiblichen Beschäftigten am Aktionstag zu hospitieren.
  • Die Jungen – es werden immer um die 240 Teilnehmer erwartet – können ihre Tageshospitation aus ca. 350 Angeboten wählen.
  • Erstmals umfasste unser Angebot 2008 auch ca. 50 Hospitationsplätze an den Germeringer Grundschulen.

Wie unterstützen Sie Jungen, „neue Wege” zu gehen, und wie sehen diese neuen Wege aus?

  • Wir wollen mit dem Aktionstag den Jungen die Möglichkeit geben Anregungen und Anstöße für ihr zukünftiges Leben aufzunehmen! Im Vordergrund stehen der Ausbau der Sozialkompetenzen, das Hinterfragen der Rolle des Mannes und die Erweiterung des Berufwahlspektrums durch Kennenlernen von frauentypischen Berufen.
  • Zu erwähnen sind hier auch die Angebote unserer Pädagoginnen und Pädagogen aus der städtischen Jugendarbeit, die speziell am Aktionstag schwerpunktmäßig Rollenspiele und Maßnahmen zu den Themen „Konfliktbewältigung”, „Kommunikationskompetenz”, „Lebensplanung” und „Rollenklischees” anbieten und durchführen.
  • Unsere Erfahrung aus den Projekttagen 2006 und 2007 zeigen uns, das sich die Jungen zum größten Teil in die angebotenen Maßnahmen einbringen und bestimmte Erkenntnisse/ Themen – vorrangig aus dem sozialen Bereich – in den Schulen nachbehandelt werden müssen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

 
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