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Erfolgreiche Tagespraktika und Betriebsbesichtigungen

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Kita-Praktikant beim Kickern

Sinnvoll sind Angebote, bei denen Jungen Berufe kennen lernen, die einen geringen Männeranteil aufweisen und die von den meisten Jungen normalerweise nicht gewählt werden. Am Boys'Day - Jungen-Zukunftstag können Betriebserkundungen (Gruppenveranstaltungen) oder Tagespraktika (individuell) in solchen Arbeitsfeldern organisiert werden.  Alle wichtigen Informationen dazu gibt es auf www.boys-day.de

Wie können Praxiserkundungen in Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen gestaltet werden?

  • Schüler durch einen Bildervortrag über Arbeitsalltag und -abläufe informieren
  • einen Rundgang durch die Einrichtung ermöglichen, ggf. gestaltet als Rallye oder Quiz mit Fragen und Aktionen zum Kennenlernen der Einrichtung und der Beschäftigten
  • Jungen die Möglichkeit geben, eine Reportage zur Selbsterkundung über den Besuch zu erstellen (mit einer Digi-Cam, Kamera, ggf. Handy)
  • Interviews mit Personalverantwortlichen, Zivildienstleistenden oder anderen männlichen Beschäftigten ermöglichen, die über ihren beruflichen Werdegang und die Motivation für das Arbeiten in einem „typischen Frauenberuf” berichten
  • Berufserkundungen (individuell oder als Gruppe) im Berufsinformationszentrum (BIZ) oder direkt in Ausbildungseinrichtungen wie Fachschulen, bei der interessante Informationen über ein Berufsfeld von den Jungen zusammengetragen werden sollen
  •  eine Diskussionsrunde organisieren, z. B. über Elternzeit oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ggf. unter Einbezug eines Beschäftigten, der als Vater bewusst in Teilzeit arbeitet

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Beispiel für ein Boys'Day-Angebot

Ein Tag in der Arztpraxis:

8:00 Uhr: Begrüßung, kurzes Kennenlernen der Praxis und Vorstellung der Mitarbeitenden
8:30 Uhr: Einblicke in die Arbeitsabläufe, z. B. bei der Blutentnahme, beim Blutdruckmessen oder bei der Arbeit am Mikroskop. Ggf. Verbände anlegen, Impfungen, Assitenz beim EKG oder beim Röntgen
10:00 Uhr: Erleben der Praxisabläufe wie Terminvergabe, Rezepterstellung
12:00 Uhr: Anlegen von Probeverbänden unter Anleitung, abwechselndes Üben der stabilen Seitenlage beim Patienten
13:00 Uhr: Pause
14:00 Uhr: Teilnahme am Einsatzgespräch
14:45 Uhr: Überprüfen der Instrumente und Geräte im Behandlungszimmer
15:15 Uhr: Fragen zur Ausbildung – ggf. Gespräch mit Auszubildenden und Mitarbeitenden
15:45 Uhr: Abschluss, Dank und Auswertung, Übergabe einer Teilnahmebescheinigung, ggf. der Fotos mit dem Praxisteam
16:00 Uhr: Ende

Beispiele für vertiefende Workshops und Angebote

Workshopablauf für Schulen, Jugendbildungs- und Jugendfreizeitstätten:

8:00 Uhr: Begrüßung und kurzes Spiel zum Kennenlernen: Ich packe meinen Koffer oder bei vertrauteren Gruppen eine Auflockerungsübung
8:30 Uhr: Übung: Mannopoli 1, ein Ratespiel zur Berufs- und Lebensplanung von Jungen
10:00 Uhr: Pause
10:15 Uhr: Spiel zur Auflockerung: Kissen-Jagd
10:30 Uhr: Übung: Partnerinterview zu Eigenschaften und Vorlieben
12:00 Uhr: Pause
12:30 Uhr: Spiel zur Auflockerung: Herz ist Trumpf
12:45 Uhr: Übung: Ein ganz normaler Tag mit 30
14:00 Uhr: Spiel zur Auflockerung: Bierdeckelwerfen
14:15 Uhr: Übung: Haushaltsparcours für Jungen2. Die vielen unterschiedlichen und voneinander unabhängigen Stationen des Haushaltsparcours ermöglichen eine große zeitliche Flexibilität bei der Umsetzung
16:00 Uhr: Abschlussrunde: Stimmungsbarometer

Anleitungen zu den Spielen finden Sie in unserem Methodenreader (PDF) bzw. in der Anleitung zur Durchführung eines Haushaltsparcours (PDF).

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