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Junge Männer gehen neue Wege in den Beruf

Der angehende Grundschullehrer Tim ist in seiner Freizeit begeisterter Fußballspieler, der Altenpfleger Daniel schraubt nach Feierabend leidenschaftlich gern an seinem Auto. „Eigentlich wollte ich Fußballprofi werden“, sagt Tim im ersten Teil des gleichnamigen Films, der fünf junge Männer in Berufen portraitiert, in denen Männer bisher Seltenheitswert haben. Matthias beispielsweise arbeitet als Erzieher in einer Wohngruppe, Manuel macht eine Ausbildung zum Tierarzthelfer.

Im zweiten Teil des Films stellen sich weitere fünf junge Männer vor: Unter anderem Lutz, der werdende Gesundheits- und Krankenpfleger, dem es Spaß macht, manchmal nach der Arbeit Kart zu fahren, Hakan, der eine Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Laboriumsassistenten absolviert oder Matthias, der als Heilerziehungspfleger arbeitet und in seiner Freizeit in einer Punkrockgruppe Musik macht.

In dem Film lassen sich die Männer bei der Arbeit über die Schulter schauen, erzählen, wie sie zu dem Beruf gekommen sind und wie ihre Umgebung darauf reagiert hat. Sie geben also einen realistischen Einblick in den Alltag in diesen Berufen.

Der Film soll Jungen Mut machen, einen Berufsweg gemäß der eigenen Neigung einzuschlagen. Die abwechslungsreiche und authentische Gestaltung des Films motiviert Jungen, sich mit den „männeruntypischen“ Berufsfeldern auseinanderzusetzen und gibt ihnen die Möglichkeit, sich mit potenziellen Vorbildern zu identifizieren. Im Rahmen geschlechtsreflektierter Arbeit kann der Film – beispielsweise am Boys’Day oder in der Seminar- und Projektarbeit in Schulen oder Jugendzentren – eingesetzt werden. Er schafft Gesprächsmöglichkeiten für Lehrkräfte und Jungen der 5. bis 10. Klassen und kann in allen Schultypen zum Einsatz kommen.

Der Film ist kostenlos als DVD über die Materialbestellung erhältlich.

Hier stellen wir Ihnen eine kurze pädagogische Handreichung zur Nutzung des Films als pdf zur Verfügung.

Nutzung des Films "Eigentlich wollte ich Fußballprofi werden..."_neu [120,74 kB]