2009

Jan

14.01.2009 | Stockholm/ Schweden

European Meeting/ Consultation on Engaging Men and Boys in Achieving Gender Equality & Promoting Health

Um die MĂ€nnerarbeit in Europa weiter miteinander zu vernetzen, organisieren das Institut "Men for Gender Equality" und "Save the Children" aus Schweden vom 14. bis zum 16. Januar ein europaweites Treffen. Ziel der Tagung, die sich in erster Linie an europĂ€ische Institutionen richtet, die MĂ€nner- und Jungenarbeit und Gender Mainstreaming als Teilgebiet ihrer Arbeit haben, ist es, geschlechtliche Ungleichheiten zu ĂŒberwinden und die Gesundheit von Frauen, MĂ€dchen, MĂ€nnern und Jungen zu fördern.

Die Veranstaltung wird finanziell durch Fördermittel der EU unterstĂŒtzt, daher besteht die Möglichkeit einen Zuschuss fĂŒr Reise- und Hotelkosten zu beantragen. FĂŒr weitere Informationen schicken Sie bitte eine Email an: menengage.europe@mfj.se.

14.01.2009 | Arneburg

Offizieller Auftakt zum Zukunftstag fĂŒr MĂ€dchen und Jungen in Sachsen-Anhalt

Am 23. April 2009 findet bundesweit zum neunten Mal der Girls`Day – MĂ€dchenzukunftstag statt. Um den Beteiligten rund um die Organisation und die Vorbereitungen fĂŒr einen gelingenden sachsen-anhaltischen Zukunftstag fĂŒr MĂ€dchen und Jungen einen offiziellen Rahmen mit nĂŒtzlichen Tipps, Hinweisen und neuen Materialien zu geben, wird am 14. Januar 2009 die Auftaktveranstaltung in der Zellstoff Stendal GmbH stattfinden.

Neben den Informationen rund um die neue Servicestelle fĂŒr den Zukunftstag fĂŒr MĂ€dchen und Jungen in Sachsen-Anhalt erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informationen zu Aktuellem und den neu entstandenen Werbespot zum Zukunftstag. Im Anschluss besteht fĂŒr Interessierte die Möglichkeit der BetriebsstĂ€ttenbesichtigung. Weitere Informationen zur Tagesordnung und auch den Anmeldebogen inkl. Anfahrtsbeschreibung erhalten Sie unter Tel. 0391/6310558 oder im Internet (Link steht unten).

Veranstalter ist die Netzwerk- und Servicestelle fĂŒr geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt (Netzwerkpartner von Neue Wege fĂŒr Jungs), ein Projekt des Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V..

23.01.2009 | Mannheim

Mit Chancengleichheit zum Ziel

Die Fachtagung "Mit Chancengleichheit zum Ziel" findet in der Hochschule der BA in Mannheim statt. Dazu wird Frau Prof. Schwarze (Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.) das Forum "Wie gelingt es, das Berufswahlspektrum von MĂ€dchen und Jungen zu erweitern?" leiten und wesentliche Impulse beisteuern.

23.01.2009 | Hamburg

“MĂ€nner in Balance - Einblicke in mĂ€nnliche Lebenswelten”

Thomas Gesterkamp, Jungenfachbuchautor wird im St. Ansgar-Haus, Schmilinskystraße 78, ab 17 Uhr einen Vortrag zum Thema “MĂ€nner in Balance - Einblicke in mĂ€nnliche Lebenswelten” halten. Veranstaltet wird der Abend vom Referat Frauen und MĂ€nner im Erzbistum Hamburg.
FĂŒr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Ludger Nikorowitsch, 040-24877-337

26.01.2009 | Petershagen

Weiterbildungsreihe: Geschlechtsbezogene PĂ€dagogik

Diese Weiterbildungsreihe richtet sich an: FachkrÀfte aus pÀdagogischen, sozialen, erzieherischen, beratenden und unterrichtenden Berufen, die entweder in der Bildung und Beratung von Erwachsenen (politische, berufliche und allgemeine Bildung, Beratungsstellen, Supervision, Organisationsberatung) oder in der Bildung, PÀdagogik oder Erziehung von Kindern und Jugendlichen (Jugendarbeit, erzieherische Hilfen, Beratung, Bildung und Schule) professionell tÀtig sind.

Angesprochen sind Menschen unterschiedlichen Geschlechts, die sich Fachwissen und Selbstreflexion zur Entwicklung von Gender-Kompetenz fĂŒr die professionelle TĂ€tigkeit aneignen wollen. Die Fortbildungsreihe kann nur zusammenhĂ€ngend (Bausteine 1 bis 6) besucht werden!

Alle Termine:
26.-28.01.09
20.-22.04.09
03.-05.06.09
19.-21.08.09
16.-18.11.09
13.-16.01.10

28.01.2009 | Berlin

SalongesprÀch "Die Krise der Kerle - Beziehungskompetenz und AlltagsfÀhigkeit von MÀnnern"

Das Berliner Familienplanungszentrum Balance lĂ€dt am Mittwoch, den 28. Januar zu SalongesprĂ€chen ein. Dr. Thomas Gesterkamp, freier Journalist und Fachbuchautor wird zum Thema “Neue MĂ€nner hat das Land” einen Kurzvortrag mit anschließendem Podium halten.
FĂŒr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Manfred Grassert, Telefon 030-5536792

28.01.2009 | Vlotho

Berufsbegleitender Qualifizierungskurs 'Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit'

Ziel der praxisbegleitenden Fortbildung ist es, den Weg von der Arbeit mit Jungen zur geschlechtsbezogenen Jungenarbeit aufzuzeigen. Der Kurs besteht aus drei Modulen:

1. Qualifizierungsmodul zu den Grundlagen der geschlechtsbezogenen Arbeit mit Jungen.
Inhalte sind
-geschlechtsspezifische Lebenswelten und Sozialisation
-Themen und Methoden der Arbeit mit Jungen
-Handlungsanforderungen in den Praxisfeldern der Teilnehmer
-Planung des Praxismoduls

2. Mehrmonatiges Praxismodul, in dessen Verlauf die Teilnehmer Gelerntes in ihren Einrichtungen und Praxisfeldern umsetzen.
Sie werden
-ein geschlechtsbezogenes Projekt mit Jungen entwickeln und durchfĂŒhren
-die eigene Jungenarbeit evaluieren
-an selbstorganisierten Regionalgruppentreffen (der Fortbildungsteilnehmer) und einem Zwischentreffen mit den Fortbildnern teilnehmen

3. Abschließendes Reflexionsmodul, bei dem
-die Teilnehmer ihr Projekte aus der Praxisphase vorstellen
-Erfahrungen reflektiert und kollegial beraten werden
-Themen vertieft werden
-auf die zukĂŒnftige Praxis ausgeblickt wird.

Die erfolgreiche Teilnahme an allen Modulen und ein schriftlicher Bericht ĂŒber das eigene Jungenprojekt fĂŒhren zu einem Qualifizierungsnachweis, ausgestellt von der LAG Jungenarbeit und vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe/Jugendhof Vlotho.

Kosten: 880 Euro fĂŒr die gesamte Fortbildung | Kontakt und Informationen: Landschaftsverband Westfalen-Lippe/Jugendhof Vlotho, Christoph Kröger,
Tel.: 05733-923321, E-Mail: christoph.kroeger@lwl.org

28.01.2009 | Reutlingen

Jungen in der Krise

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule lĂ€dt die Reutlinger Filiale von Pro Familia um 20 Uhr zu einem Vortragsabend in den VHS-Saal ein. Hier gastiert der analytische Kinder- und Jugendtherapeut Professor Dr. Frank Dammasch, Herausgeber des Buches »Jungen in der Krise«. Er geht auf die aktuelle Situation von Buben ein und erlĂ€utert, wie sie mit pĂ€dagogischer Hilfe gefordert und gefördert werden können. Seinem Referat, das sich an Eltern, Erzieher und Lehrer richtet, schließt sich eine offene Frage- und Diskussionsrunde an.

30.01.2009 | Bremen

Jungen als Betroffene von Gewalt

Jungen stehen heute im Fokus medialer Aufmerksamkeit wie selten zuvor. Der Vielzahl von Berichten ĂŒber Bildungschancen oder Gesundheitsverhalten von Jungen auf der einen Seite, steht auf der anderen Seite eine weitgehende Verleugnung mĂ€nnlicher Opfererfahrungen gegenĂŒber. In Bereichen, in denen Gewaltwiderfahrnisse von Jungen dennoch offenkundig sind, wie z.B. der HĂ€uslichen Gewalt, werden Hilfen fĂŒr die Betroffenen hĂ€ufig ausschließlich damit begrĂŒndet, dass diese sonst selbst zum TĂ€ter werden könnten. Die gesellschaftliche Erwartungshaltung, nach der sich Betroffene in der Regel mit der (mehrheitlich mĂ€nnlichen) TĂ€terrolle identifizieren, wirkt sich auf viele Jungen ĂŒberaus kontraproduktiv aus.

Seit zwei Jahren sammelt das Bremer JungenBĂŒro Erfahrungen als Beratungsstelle fĂŒr Jungen und mĂ€nnliche Jugendliche, die körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt erleben.

Auf dem Fachtag werden Ergebnisse aus der Beratungsarbeit einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Der Fachtag richtet sich an Kolleg/innen aus Sozialer Arbeit, Wissenschaft, Beratung, PĂ€dagogik und Schule. Auch alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

Feb

02.02.2009 | MĂŒnchen

Info-Veranstaltung:“Braucht Jungenarbeit Orientierung?”

In Kooperation mit dem Stadtjugendamt MĂŒnchen und dem Schulreferat der LH MĂŒnchen/Abteilung Realschulen fĂŒhrt Input e.V. im MĂ€rz (5. bis 7. MĂ€rz) eine zertifizierte berufsbegleitende Ausbildung zum "Jungenarbeiter" durch. Am Montag, 2. Februar, findet von 14 bis 17 Uhr im Haus der Jugendarbeit, Rupprechtstr. 29, 80636 MĂŒnchen dazu eine Informationsveranstaltung mit dem Titel “Braucht Jungenarbeit Orientierung?” statt.

Woran kann sich Jungenarbeit konzeptionell ausrichten? In der mittlerweile ĂŒber 20jĂ€hrigen Entwicklungszeit der Jungenarbeit haben sich vier Eckpunkte gezeigt: Junge/n – Jungenarbeiter – Institution – Jungenpolitik. Entlang dieser vier Grunddimensionen der Jungenarbeit können Markierungen und Orientierungslinien markiert werden. Im Workshop-Nachmittag werden diese Dimensionen vorgestellt, aktuelle Diskussionen der
Jungenarbeit werden in diesen Rahmen eingehĂ€ngt. Dabei gibt es die Möglichkeit fĂŒr Fragen zur eigenen Verortung und fĂŒr Fragen zu Praxis und Theorie der Jungenarbeit.

Anschließend gibt es fĂŒr alle Interessierten eine Runde zum lockeren GesprĂ€ch ĂŒber die Zusatzausbildung zum Jungenarbeiter. Reinhard Winter, der diese Ausbildung leiten wird, und auch die Kooperationspartner stehen fĂŒr Fragen zur Ausbildung zur VerfĂŒgung.

04.02.2009 | Osterholz-Scharmbeck

Jungenarbeit - Eine pÀdagogische Herausforderung

In dieser Qualifizierungsreihe werden Möglichkeiten und Grenzen der Jungenarbeit aufgezeigt. Konzeptionell wird erarbeitet, wie und warum Jungenarbeit von MĂ€nnern entwickelt und getragen werden kann. Ein zentraler AnknĂŒpfungspunkt sind dabei die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer – sowohl aus der eigenen Biografie als auch aus dem konkreten Berufsalltag vor Ort. Ausgehend von je einer zentralen Fragestellung werden in jedem Seminarblock mögliche Formen der Umsetzung dieses Themas im pĂ€dagogischen Alltag erarbeitet und in praktischen Übungen erfahrbar gemacht. Das Seminar findet in vier Teilen statt:

  • 1. Teil: Mittwoch - Freitag, 04. - 06. Feb. 2009: Grundlagen und Zielsetzungen
  • 2. Teil: Mittwoch – Freitag, 22. – 24. Apr. 2009: JungensexualitĂ€t: zwischen Coolness und Herzkasper
  • 3. Teil: Mittwoch – Freitag, 23. – 25. Sept. 2009: Gewalt, und Ohnmacht, Aggression und Selbstbehauptung
  • 4. Teil: Mittwoch – Freitag, 13. – 15. Jan. 2010: Lebens- und Berufsplanung

Die Module sind nicht einzeln buchbar!

Schriftliche Anmeldung nur ĂŒber das: NiedersĂ€chsische Landesamt fĂŒr Soziales, Jugend und Familie – Landesjugendamt (NLJA) z. Hd. Christian Helms, Postfach 203, 30002 Hannover, Tel.: 0511 - 106-7295 Fax: 0511 - 106 997295

04.02.2009 | BĂŒnde

Vortrag: "Große Klappe - Schlechte Noten?"

Sind Jungen wirklich die ProblemfÀlle unserer Gesellschaft? Sind sie die schulischen Looser? Oder ist das alles nur Gerede? Anhand der Aussage, dass Jungen nicht nur Probleme machen, sondern auch Probleme haben wird aufgezeigt, wie Eltern und auch der öffentliche Erziehungsbereich mit den vielfÀltigen und unterschiedlichen Jungen umgehen sollten. Schwerpunkte des Vortrags werden neben vielen Tipps die hÀufige Abwesenheit von MÀnnern in der Erziehung, die VerÀnderung der Mann-Rolle in der Gesellschaft und die neuen vielfÀltigen Anforderungen an mÀnnliche Jugendliche sein.

Der Referent Uli Boldt ist an der UniversitĂ€t Bielefeld als Lehrer im Hochschuldienst tĂ€tig und hat zahlreiche AufsĂ€tze und BĂŒcher zum Thema veröffentlicht („Ich bin froh, dass ich ein Junge bin“, „Jungen stĂ€rken“, „Buben unterstĂŒtzen“, „MĂ€nner bringen sich in die Erziehung ein".
Der Vortrag beginnt um 20 Uhr im Rathaus BĂŒnde, Ratssaal, Bahnhofstraße 13. Infos und Anmeldung per E-mail: info@vhsimkreisherford.de

06.02.2009 | Ludwigshafen

"Ganz schön geil" - sexualpÀdagogisches Arbeiten mit Jungen

Ein praxisnahes Seminar fĂŒr MĂ€nner aus der Jungenarbeit veranstaltet das Institut fĂŒr SexualpĂ€dagogik vom 6. bis 8. Februar 2009. Folgende Themen sind vorgesehen:

  • Selbstreflexion zu Mannsein und SexualitĂ€t; Reflexion der Arbeitsbeziehung Mann-Junge
  • Erfahrungs- und Ideenaustausch, Ausprobieren und Reflexion verschiedener Methoden der sexualpĂ€dagogischen Jungenarbeit; neue audiovisuelle Medien
  • urologische und sexualmedizinische Informationen und – nach Möglichkeit – Exkursion zu einer urologischen Praxis
  • Bedeutung des Internets fĂŒr Jungen, von Pornographiekonsum bis anonymer Beratung
  • Umgang mit Jungen aus anderen Kulturkreisen und deren MĂ€nnlichkeitsvorstellungen

Kosten: SeminargebĂŒhren 240,- Euro, bei Anmeldung bis zum 12. November 2008: 220,- Euro; NRW-Bildungsschecks (Reduzierung der Seminarkosten) werden angenommen. Hinzu kommen Unterkunft und Verpflegung im Einzelzimmer: 110,- Euro
Anmeldeschluss: 12.12.08

Ansprechpartner ist Reiner Wanielik, E-Mail: r.wanielik@isp-dortmund.de

06.02.2009 | Dortmund

starter kit „Zukunft fĂŒr Einsteiger“

Das starter Kit eignet sehr gut fĂŒr Schulen als erster Tag einer Projektwoche zum Thema „Leben und Zukunft“ und als Alternative fĂŒr die Jungen zum Girls'Day. Es ist als erlebnis- und aktionsorientierter Parcours fĂŒr Jungen von der 8. bis zur 10. Klasse entwickelt worden. Der Parcours bietet auf spielerische Weise zahlreiche GesprĂ€chsanlĂ€sse, bei denen Jungen sich mit Gleichaltrigen austauschen und sich Wissen erarbeiten können. Er baut auf mehrere Stationen auf, die nacheinander kennen gelernt und deren Aufgaben bearbeitet werden.

Die Veranstaltung richtet sich an weibliche und mÀnnliche FachkrÀfte aus der Kinder- und Jugendhilfe sowie aus dem Bereich Schule. Anmeldeschluss ist der 02.02.2009.

10.02.2009 | Hannover

didacta - die Bildungsmesse 2009

Einmal jĂ€hrlich ist die didacta "Bildung macht Schule" ein Muss fĂŒr alle - ob LehrkrĂ€fte, ErzieherInnen, AusbilderInnen, TrainerInnen oder HochschulprofessorInnen. Und mit einem attraktiven Rahmenprogramm von ĂŒber 1.500 VortrĂ€gen "die Weiterbildungsveranstaltung".

Neue Wege fĂŒr Jungs ist vom 10. bis 14. Februar zum ersten Mal an einem eigenen Stand vertreten. In der Halle 15 "Schule/Hochschule" am Stand Nr. A24 wird Miguel Diaz, wissenschaftlicher Fachreferent von Neue Wege fĂŒr Jungs, unter dem Motto "Jungenförderung leicht gemacht!" das MedienSet zur Berufs- und Lebensplanung von Jungen tĂ€glich von 10.30 bis 11.00 Uhr prĂ€sentieren.

10.02.2009 | Hannover

Podiumsdiskussion: Gleichberechtigung als Thema in Schule und Unterricht?

Ist Gleichberechtigung noch ein Thema fĂŒr Schulen? Sind wir nicht alle gleichberechtigt? Wie prĂ€gen Rollenklischees den Alltag von Frauen und MĂ€nnern? Eva M. Welskop-Deffaa, Leiterin der Abteilung Gleichstellung im Bundesfamilienministerium, diskutiert diese Fragen auf der Bildungsmesse Didacta 2009 mit Uli Boldt, Lehrer, Dr. Marc Calmbach, Milieu-Forscher, und Delf Woischnig. Filmemacher.Es moderiert Birgit Wentzien, SWR-Hauptstadtstudio Berlin.

Anlass ist der neue Medienkoffer „Frauen und MĂ€nner – Gleich geht’s weiter“ des Bundesfamilienministeriums. Dieser bietet mit Filmclips und Unterrichtsmaterialien Angebote, um mit SchĂŒlern und SchĂŒlerinnen der Klassen 9 bis 12 ĂŒber Chancen der Gleichberechtigung und Risiken von Rollenstereotypen zu sprechen.

Die Podiumsdiskussion findet statt von 13.00 bis 14.30 Uhr in Hannover, MessegelÀnde Convention Center, Saal 15, 16.

17.02.2009 | Dortmund

Methoden der GewaltprÀvention in der Jungenarbeit

Es ist notwendig und wichtig, fĂŒr eine echte lebendige Beziehung mit Jungen auch Stellung zu GrenzĂŒberschreitung zu beziehen. Jungen wollen und mĂŒssen mit ihren Regelverletzungen und Übergriffen konfrontiert werden: Verbale und körperliche Angriffe sowie sexistisch oder rassistisch motivierte Attacken bleiben nicht folgenlos. Dabei kann man auch schon mal die Methode „Auf Kleinigkeiten ĂŒbertrieben reagieren!“ wĂ€hlen. Danach soll deutlich gemacht werden, warum so reagiert wurde und die angeblichen „Kleinigkeiten“, meist verbale Übergriffe, werden besprochen.

Mit dieser Methode setzt Theo Brocks von KÄÄLS e.V. aus Köln einerseits frĂŒhzeitig Duftmarken, anderseits können die Jungen anhand kleinerer Übergriffe lernen, was ihr Verhalten verursachen kann. Im Workshop können die Teilnehmer dies selbst anhand von eigenen kleinen Erlebnissen nachspielen. Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an mĂ€nnliche Fach- und LehrkrĂ€fte der Jungenarbeit.

25.02.2009 | Dresden

Infoabend Jungentage: Ein Ferienerlebnis fĂŒr Jungen und VĂ€ter

Jedes Jahr in den Sommerferien können Dresdner Jungen von 7-12 Jahren und ihre VĂ€ter ein Abenteuerwochenende ganz unter Jungen und MĂ€nnern erleben: Bauen, Malen, Kampfspiele und Kochen gehören dazu ebenso wie eine aufregende Rahmengeschichte, das abendliche Lagerfeuer und eine Übernachtung im Zelt oder im Freien. Die Fachstelle Jungen- und MĂ€nnerarbeit Dresden prĂ€sentiert den Film „Dresdner Jungentage 2008 – Abenteuer in Fernost“, der gemeinsam mit den Jungen gedreht wurde und lĂ€dt interessierte VĂ€ter ein, sich bei der Vorbereitung der Jungentage 2009 zu beteiligen.

26.02.2009 | Sangerhausen

Landesweiter Zwischenspurt zum Zukunftstag fĂŒr MĂ€dchen und Jungen in Sachsen-Anhalt 2009

Erstmals wird es in diesem Jahr eine zweite vorbereitende Veranstaltung im SĂŒden Sachsen-Anhalts zum Zukunftstag geben, der in diesem Jahr am 23. April 2009 stattfindet. Beim Zwischenspurt im CJD Sangerhausen sollen unter anderem bis dahin angemeldete Aktionen zum Zukunftstag zusammenfassend vorgestellt werden. Außerdem soll der Anlass genutzt werden, Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Soziales und Dienstleistung zu motivieren, Angebote fĂŒr Jungen fĂŒr den Zukunftstag zu schaffen. Frau Dr. Kuppe, Sozialministerin Sachsen-Anhalts, wird zu diesem Anlass die Eröffnungsrede halten.

Der Zukunftstag in Sachsen-Anhalt wird veranstaltet von der Netzwerk- und Servicestelle fĂŒr geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt.

27.02.2009 | Rehburg-Loccum

Fachtagung "Zur Bildung befÀhigen"

Spricht man heute von Bildungsarmut, dann sind vor allem Jungen mit Migrationshintergrund im Blick. Nahezu zwei Drittel von ihnen erreichen keinen oder nur den Hauptschulabschluss. Die deutsche Gesellschaft kann diesen Ausschluss großer Teile der nachwachsenden Generation nicht mehr hinnehmen. Sowohl im Interesse der Sicherung des FachkrĂ€ftenachwuchses als auch im Blick auf die Teilhaberechte der Betroffenen werden Konzepte benötigt, Bildungspotenziale besser zu fördern. Welchen Handlungsbedarf gibt es im Bildungssystem? Welche Akteure aus Schulen, Jugend- und Sozialarbeit, Kommunen, Kultur und Wirtschaft können einen Beitrag zum besseren Bildungserfolg leisten? Diese und weitere Fragen sollen auf der Fachtagung diskutiert werden.

27.02.2009 | Berlin

“MĂ€nner in prekĂ€ren Lebenslagen”

Der Jungen- und Fachbuchautor Dr. Thomas Gesterkamp spricht um 14 Uhr ĂŒber “MĂ€nner in prekĂ€ren Lebenslagen” im Rahmen der Veranstaltung "MĂ€nner im Prekariat – Prekarisierte MĂ€nnlichkeit". Die zweitĂ€gige Veranstaltung wird organisiert vom FORUM MÄNNER in Theorie und Praxis der GeschlechterverhĂ€ltnisse und dem Gunda-Werner-Institut.

27.02.2009 | Petershagen

Transkulturelle PĂ€dagogik - EinfĂŒhrung in den Ansatz

Ziel des transkulturellen Ansatzes ist die VerknĂŒpfung von Gender und EthnizitĂ€t, Empowerment-PĂ€dagogik, Sensibilisierungs- und Antidiskriminierungsarbeit. Jugendliche und erwachsene Lebenswelten setzen sich aus diversen kulturellen, ethnischen, milieuabhĂ€ngigen und (sub-)kulturellen EinflĂŒssen zusammen. Das Seminar der Heimvolkshochschule Frille vom 27.2. bis zum 1.3.2009 bietet einen Einstieg in den geschlechtersensiblen, transkulturellen Ansatz. Die Probleme in der pĂ€dagogischen Arbeit in einem transkulturellen Alltag werden dabei methodisch vielfĂ€ltig aufgearbeitet und eigene pĂ€dagogische Erfahrungen in der Migrationsgesellschaft reflektiert.

Weitere Informationen bei Fenna Paproth, Telefon: 05702-9771, Fax: 05702-2295, Mail: info@hvhs-frille.de

27.02.2009 | Potsdam

Fachtagung zum "Zukunftstag fĂŒr MĂ€dchen und Jungen in Brandenburg"

In Vorbereitung auf den siebenten Zukunftstag fĂŒr MĂ€dchen und Jungen im Land Brandenburg am 23. April 2009 fĂŒhrt das Ministerium fĂŒr Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg die Fachtagung "Zukunftstag fĂŒr MĂ€dchen und Jungen in Brandenburg. Chancen sehen und nutzen" durch. Die Fachtagung findet von 10:00 bis 14:00 Uhr im großen Konferenzraum der IHK Potsdam, Breite Straße 2 a-c, 14467 Potsdam statt.

 

MĂ€rz

04.03.2009 | Hennef/Kreis Siegen

„Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit“

Viele Fach- und LehrkrĂ€fte arbeiten mit Jungen: Doch ist die Arbeit mit Jungen nicht schon Jungenarbeit! In der Jungenarbeit geht es um Grenzen und um Sensibilisierung, um ErfahrungsrĂ€ume fĂŒr und BedĂŒrfnisse, GefĂŒhle, StĂ€rken von Jungen. Jungenarbeit heißt, eine andere Haltung einzunehmen mit Blick auf Probleme, die Jungen machen – und haben.

Mit der praxisbegleitenden Fortbildung wird der Weg von der Arbeit mit Jungen zur geschlechtsbezogenen Jungenarbeit eröffnet. Der Qualifizierungskurs besteht aus:

  • Zwei dreitĂ€gigen Qualifizierungsmodulen (04. - 06. MĂ€rz und 13. - 15. Mai)
  • Einem mehrmonatigen Praxismodul (mit Projektauftrag)
  • Einem zweitĂ€gigen abschließenden Reflexionsmodul (08. - 09. Oktober)

Die erfolgreiche Teilnahme an allen Modulen fĂŒhren zu einem Qualifizierungsnachweis, ausgestellt von der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit und vom Landschaftsverband Rheinland.

05.03.2009 | MĂŒnchen und Achatswies/Bayern

Zertifizierte Ausbildung zum Jungenarbeiter

In Deutschland sind vor allem Frauen mit der Erziehung von Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen betraut. Aber: "Jungen brauchen auch MĂ€nner!", um sich in ihrer geschlechtsspezifischen Rolle besser definieren zu können. Ein Mann kennt aus eigenem Erleben Ängste, WĂŒnsche und Nöte der Jungen und kann die Jungen daher leichter da abholen, wo sie stehen. Mit der Ausbildung zum Jungenarbeiter, können mĂ€nnliche FachkrĂ€fte – ob als PĂ€dagogen in der Kinder- und Jugendhilfe oder als Lehrer an der Schule –, angeleitet von einem kompetenten Referentenkreis, einschlĂ€gige theoretische Grundkenntnisse wie auch vielfĂ€ltige methodische ZugĂ€nge zur geschlechtsspezifischen Arbeit mit Jungen erwerben. Damit gelingt es Ihnen noch besser, die StĂ€rken und Ressourcen der von Ihnen betreuten Jungen zu erkennen und zu fördern.

Die Zusatzqualifizierung wendet sich an mÀnnliche hauptamtliche Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe, der sozialen Arbeit, aus Bildungseinrichtungen und Lehrer. Teilnahmevoraussetzung ist eine fachliche pÀdagogische Ausbildung und mindestens drei Jahre Berufserfahrung sowie aktuelle Arbeit mit Jungen.

05.03.2009 | Dortmund

Neue Wege der Anti-Mobbing-Arbeit in Jugendhilfe und Neue Wege der Schule

Jungen, die Opfer von Mobbing sind, leiden doppelt: sie leiden unter andauernder Ausgrenzung und sie leiden an den vorherrschenden Bildern von MĂ€nnlichkeit, in denen „Opfer-Sein“ und „Sich-helfen-lassen“ keinen Platz hat.

Gefragt sind jungenspezifische AnsĂ€tze auf der Interventionsebene zur Krisenbearbeitung und Konzepte, die verschiedene Ebenen einschließen, um organisationsbezogen und gesellschaftlich gegen Gewalt wirken zu können.

Das „GegenGewalt-Konzept“ von Mustafa Jannan und das Modellprojekt „Stark und nicht gemein – Jungen, die sich zu helfen wissen“ sind Praxisbeispiele aus Schule und Jugendhilfe, die Krisenhilfe fĂŒr Jungen mit einer „Mehrebenen-PrĂ€vention“ ermöglichen. Dieser erste Teil der Veranstaltung richtet sich an MĂ€nner aus verschiedenen Arbeitsfeldern (Schule, Jugendhilfe, Jugendarbeit), die verantwortungsbewusst und sensibel mit Jungen arbeiten wollen.

06.03.2009 | EichstĂ€tt-Ingolstadt

Prima MĂ€dchen - Klasse Jungs - Beste Chancen fĂŒr MĂ€dchen UND Buben

Die Fachtagung "Prima MĂ€dchen - Klasse Jungs - Beste Chancen fĂŒr MĂ€dchen UND Buben" findet am 6. MĂ€rz an der Katholischen UniversitĂ€t EichstĂ€tt-Ingolstadt statt. Bei dieser Fachtagung, die vom Bayrischen Staatsministerium fĂŒr Unterricht und Kultus veranstaltet wird, stehen neben FachvortrĂ€gen auch Foren zur geschlechtergerechten Förderung von Kindern und Jugendlichen in allen Schulformen auf dem Programm.

Die Fachtagung richtet sich an interessierte pĂ€dagogische FachkrĂ€fte, die im schulischen und außerschulischen Bereich tĂ€tig sind.

Miguel Diaz vom Service-BĂŒro stellt das Projekt Neue Wege fĂŒr Jungs vor. Das Forum "Neue Wege fĂŒr Jungs - Zukunft planen" beinhaltet theoretische und praktische Anregungen fĂŒr eine geschlechtsbezogene Perspektive bei der Berufs und Lebensplanung von Jungen.

12.03.2009 | MĂŒnchen

Jungen stĂ€rken! – "Schwierige" Jungen besser verstehen und fördern

Das Seminar richtet sich an PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen, die mit „schwierigen" Jungen arbeiten. HintergrĂŒnde der Entwicklung der mĂ€nnlichen IdentitĂ€t werden genauer betrachtet, Rollenklischees analysiert; und dieser gezielte Blick wird fĂŒr die Arbeit mit Jungen verwendet, um effektiv mit ihnen zu arbeiten. Neben der Vermittlung von theoretischen HintergrĂŒnden erfolgt ein Transfer der Inhalte in die eigene Praxis.

Das Seminar vermittelt einen geschlechtsspezifischen Zugang zu Jungen und AnsĂ€tze fĂŒr eine Förderung von Jungen. Praxisnahe und umsetzbare HandlungsansĂ€tze werden mit theoretischem Hintergrundwissen zum VerstĂ€ndnis von Jungen verknĂŒpft. Zielgruppe des Seminars sind PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen, die mit Jungen arbeiten

12.03.2009 | Schwerte

Die Reise durch das Genderland – praxisorientierte Fachtagung

Genderland ist eine neuentwickelte thematische Spielekette fĂŒr Jugendgruppen, Freizeiten, Haupt- und Ehrenamtlichenschulungen. Diese pĂ€dagogische Materialsammlung besteht aus vielen Spielmodulen, die sowohl einzeln als auch als großes Gesamtspiel eingesetzt werden können. Ziel dieses Spiels ist es, Menschen auf unterhaltsame Art fĂŒr die Gender-Thematik zu sensibilisieren und kreative, bewusstseinserweiternde und spannende Erfahrungen zu vermitteln. An diesem Fachtag wird die gesamte Spielekette selbst gespielt und intensiv kennen gelernt, so dass die Teilnehmenden danach in der Lage sind, Genderland auch in der Praxis einzusetzen.

20.03.2009 | Hannover

Perspektiven der Geschlechtergerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft

Dr. Thomas Gesterkamp, Autor des Buches "Die neuen VĂ€ter zwischen Kind und Karriere", moderiert ab 13 Uhr in der NeustĂ€dter Hofkirche in Hannover die Diskussiosrunde ĂŒber die Perspektiven der Geschlechtergerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft. Veranstalter ist die MĂ€nner- und Frauenarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland. Weitere Informationen erteilt Kirsten Beuth unter der Telefonnummer 05671-881-172.

21.03.2009 | MĂŒnchen

Selbstbehauptungskurs fĂŒr Jungen – Offener Kurs fĂŒr Jungen

Alle Jungen kennen Situationen, die „brenzlig" waren. Es sind oft alltĂ€gliche Situationen auf dem Schulhof, auf dem Schulweg, in der Clique beim Spielen usw. Auch Jungen tun sich manchmal schwer, mit diesen Situationen klar zu kommen.

Der Schwerpunkt dieses Selbstbehauptungskurses liegt auf der Erkennung und Vermeidung von gefĂ€hrlichen Situationen bzw. dem EinĂŒben von gewaltvermeidenden Strategien. Im Kurs werden aber auch einfache und praxisnahe Techniken der Selbstverteidigung (Karate bzw. Taek Won Do) vermittelt.
Geeignet ist der Kurs fĂŒr alle Jungen im Alter zwischen 6 und 13 Jahren.

25.03.2009 | Schwieberdingen (bei Stuttgart)

“Eltern auf der Suche nach dem Gleichgewicht von Familie und Beruf”

Dr. Thomas Gesterkamp, Fach- und Jungenbuchautor leitet ab 15 Uhr einen Workshop zum Thema Work-Life-Balance in der Robert Bosch GmbH. Der Titel des Workshops lautet
“Eltern auf der Suche nach dem Gleichgewicht von Familie und Beruf”. Veranstalter ist die Sozialberatung der Robert Bosch GmbH.
FĂŒr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Petra Stoll (0711-811-1298).

27.03.2009 | Dortmund

Was geht! HipHop- und Teamtraining mit Jungen

Der Einstieg in diese Fortbildung thematisiert die Geschichte der HipHop Musikszenen aus der Gender- und interkulturellen Perspektive, stellt aktuelle Forschungsergebnisse vor, fragt nach der Bedeutung dieser Szenen und Musik fĂŒr das Erwachsenwerden von Jungen.

Ausgehend vom Modellprojekt „Was geht!“, werden dann praxisnah, ebenso team- wie produktorientiert, Methoden vorgestellt und ausprobiert.

30.03.2009 | Frankfurt am Main

Ist Gewalt eine Frage von MĂ€nnlichkeiten? Was macht Migration mit MĂ€nnlichkeit?

Teil 2. der Veranstaltung setzt den im Oktober 2008 an gleicher Stelle durchgefĂŒhrten Fachtag zu MĂ€nnlichkeiten in der „Migrationgesellschaft“ fort. Im Dialog zwischen Migrations- und Gewaltforschung geht es in einem ersten Schritt darum, Ursachen und Konflikte bei der Ausbildung gewaltförmiger MĂ€nnlichkeiten aufzudecken. Im GesprĂ€ch mit Experten werden ferner Ressourcen und HandlungsansĂ€tze vorgestellt und diskutiert.

Wie schon beim ersten Fachtag haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch diesmal wieder Gelegenheit, Ihre bisherigen Erfahrungen in der Arbeit einzubringen sowie Ihre Ideen und Anregungen fĂŒr die zukĂŒnftige Arbeit mit anderen zu diskutieren. Der Fachtag möchte auf diesem Wege Baustein fĂŒr eine stĂ€rkere Vernetzung unterschiedlicher Akteure sein.

Angesprochen sind haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter(innen) und Multiplikatoren in Arbeitsfeldern, in denen Bildung, Lernen und Engagement eine Rolle spielen. Anmeldeschluss ist der 16. MĂ€rz 2009.

30.03.2009 | Dresden

Fachtag "Jungen in den Hilfen zur Erziehung"

Jungen sind ĂŒberproportional oft in den Hilfen zur Erziehung. Dies ist kein neues PhĂ€nomen. Auf dieser Fachtagung wird nach pĂ€dagogischen Konsequenzen fĂŒr die BedĂŒrfnisse von Jungen gesucht. Das Modellprojekt Jungenarbeit erprobt in stationĂ€ren Hilfen zur Erziehung exemplarisch Methoden und AnsĂ€tze der geschlechtsbewussten PĂ€dagogik. Auf dieser Fachtagung werden die eigenen Erfahrungen der Fachöffentlichkeit vorgestellt und durch Kurzreferate und verschiedene Workshops von und mit Expertinnen und Experten die Sichtweisen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angereichert.

 

Apr

02.04.2009 | Dortmund

Film ab! Medien- und Kulturarbeit mit Jungen

Der Einstieg in diesen Themenbereich zeigt die Bedeutung der Medien und Jugendkulturen und -szenen fĂŒr Jungen und ihre Entwicklung auf. Die anschließende EinfĂŒhrung in die pĂ€dagogische Praxis umfasst auch Stichworte wie Medien-, kulturelle und interkulturelle Kompetenzen und Konzepte in der Arbeit mit Jungen.

Kultur- und medienpÀdagogische AnsÀtze sind meistens produktorientiert. Praxisbeispiele werden aber auch verdeutlichen, dass die kritische und kreative Arbeit mit Medien ebenso ausgezeichnete Möglichkeiten zur geschlechtsbewussten Arbeit mit Jungen, z. B. in der Beziehungsarbeit, bieten.

Zum Abschluss ist ein Ausblick auf den Kompetenznachweis Kultur der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung und dessen Vergabemöglichkeiten an kreative Jungs geplant – die zertifizerte Alternative zu schulischem Lernen. Bei Bedarf wird ergĂ€nzend ĂŒber Finanzierungsmöglichkeiten der Jungenarbeit in diesen Feldern informiert. Die Fortbildung richtet sich nur an mĂ€nnliche Fach- und LehrkrĂ€fte.

03.04.2009 | Hamburg

Gender konkret: „Wie machÂŽ ichÂŽs denn nun? Fachtag zur Umsetzung von geschlechtergerechten AnsĂ€tzen in der OKJA

Wie kann geschlechtergerechte Jugendarbeit entwickelt werden, welche Ziele muss sie verfolgen, welchen Standards genĂŒgen? Wie können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugendeinrichtungen "GenderpĂ€dagogik" konkret einfĂŒhren und umsetzen? Diese Fragen sollen im Rahmen des Fachtags bearbeitet werden. Der Fachtag ist als Praxistag gestaltet. Nach einer EinfĂŒhrung in die Dimensionen von GenderpĂ€dagogik diskutieren die FachkrĂ€fte aus der Offenen Arbeit gemeinsam anhand konkreter Beispielen aus dem Arbeitsalltag geschlechterpĂ€dagogische Fragen und Aspekte und entwickeln Konzepte, wie genderpĂ€dagogische AnsĂ€tze in ihren Einrichtungen umgesetzt werden können. Organisator ist der Verband fĂŒr Kinder- und Jugendarbeit Hamburg.

16.04.2009 | Bremen

Fachtag Jungenarbeit

Der Fachtag richtet sich in erster Linie an mĂ€nnliche Kollegen, aber auch Kolleginnen sind bei Interesse am Thema Jungenarbeit und/oder Arbeit mit Jungen willkommen. Vorbereitet wird auch dieser Fachtag von einer Gruppe Bremer Kollegen in einem trĂ€gerĂŒbergreifenden Arbeitskreis.

Ziele dieser Fachtagsreihe sind u.a. die (Weiter-)Entwicklung von AnsÀtzen und GrundverstÀndnissen von Arbeit mit Jungen, die Einladung und Motivierung weiterer Interessenten zur Mitarbeit sowie die Erarbeitung und Erprobung von AnsÀtzen der Jungenarbeit.

Anmeldungen bitte bis zum 10. April 2009 an Frau Andrea MĂŒller, LidiceHaus Tel.: 0421 / 69272 - 13, Fax: 0421 / 69272 - 16, Email: amueller@jugendinfo.de.

20.04.2009 | Röhrsdorf

Auch Indianer kennen Schmerz!? Grundlagen der Jungenarbeit

Jungen haben in ihrer Sozialisation hĂ€ufig gelernt, GefĂŒhle der Hilflosigkeit, Ohnmacht und Angst zu verdrĂ€ngen oder sich strategisch, beispielsweise auf aggressive „mĂ€nnliche“ Art mitzuteilen und aufzutreten. In diesem Tagesseminar wird der Blick hinter diese „Jungenfassaden“ geschĂ€rft. Was bedeutet Junge-Sein? Wie gestaltet sich gelingende mĂ€nnliche Sozialisation? Was sind jungentypische BedĂŒrfnisse? Im Seminar werden verschiedene AnsĂ€tze von Jungenarbeit vorgestellt und eine Anwendung im pĂ€dagogischen Alltag angeregt.
Das Seminar richtet sich an Erzieherinnen und Erzieher sowie SozialpÀdagoginnen und SozialpÀdagogen aus der Kinder- und Jugendarbeit.

20.04.2009 | Chemnitz

Forum Jungenarbeit in Chemnitz

Das Programm
09:00 Uhr: Eröffnung und Grußworte, u.a. von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Chemnitz, Bettina Betzold
09:30 Uhr: Entdecke die Vielfalt der Möglichkeiten: Jungenarbeit in Chemnitz, Fachvortrag zum Thema Jungenarbeit, zur Vorstellung des »Netzwerkes Jungenarbeit Chemnitz« sowie den Anliegen der »Ersten Chemnitzer Jungentage 2009«
10:00 Uhr: Schaufenster Jungenarbeit Teil 1: Spaziergang durch die Vielfalt von Jungenarbeit in Chemnitz. Die Akteure der Aktionszentren prÀsentieren ihre Angebote
10:30 Uhr: Kaffeepause
11:00 Uhr: Schaufenster Jungenarbeit Teil 2:Spaziergang durch die Vielfalt von Jungenarbeit in Chemnitz
12:00 Uhr: Abschluss mit Filmimpressionen aus den Jungentagen 2009

Ort: Jugendclub „Compact“, Alfred-Neubert-Straße 9, 09123 Chemnitz

22.04.2009 | Berlin

Unternehmen Vereinbarkeit: Reif fĂŒr die neuen VĂ€ter?

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2010 das familienfreundlichste Land Europas zu werden. Entsprechende Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dass das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf hierbei eine zentrale Rolle spielt, wird zunehmend erkannt. Dennoch wĂŒnschen sich 90 % der BeschĂ€ftigten mehr familienfreundliche Angebote.

Dies gilt insbesondere fĂŒr die sog. „neuen VĂ€ter“, die im Kontext der Debatte um den Wandel von Familiebesondere Aufmerksamkeit verdienen: Schließlich sind gerade sie aufgerufen, nicht mehr nur ErnĂ€hrer, sondern auch Erzieher zu sein. Und immerhin: VĂ€ter stellten 2008 ca. 15 % aller ElterngeldempfĂ€nger/innen. Doch noch immer klafft eine starke Diskrepanz zwischen dem Wunsch und der Handlungspraxis vieler VĂ€ter. Die, die es wagen, stoßen trotz einiger Angebote wie flexibler Arbeitszeit oder Kinderbetreuung immer wieder auch auf Hindernisse.

Wie lĂ€sst sich also die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fĂŒr beide Geschlechter verbessern? Welche Erfahrungen machen insbesondere die VĂ€ter? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Was tun Unternehmen fĂŒr eine vĂ€terfreundliche Arbeitswelt und -kultur? Sind sie reif fĂŒr „neue VĂ€ter“?

Veranstalter der Tagung ist die Friedrich-Ebert-Stiftung.

23.04.2009 | Dortmund

Mit Jungenarbeit beginnen! Von der Projektidee zur gelingenden Umsetzung

Die Veranstaltung soll die Teilnehmenden dabei unterstĂŒtzen, die eigene Projektidee, mit RĂŒckgriff auf entwickelt QualitĂ€tsstandards geschlechtsbezogener Jungenarbeit, weiter zu entwickeln und zu konkretisieren und befasst sich auch mit der Frage der Finanzierung und den Möglichkeiten der Antragstellung zur Projektförderung nach dem Kinder- und Jugendförderplan des Landes NRW.

ErgÀnzend werden AnsÀtze praktischer Jungenarbeit und ihre Fallstricke vorgestellt und erprobt, die erste Hinweise auf methodische Umsetzungsmöglichkeiten bieten. Ziel der Fortbildung ist es somit die verschiedenen Aspekte gelingender Praxis von Jungenarbeit zu thematisieren und zu konkretisieren und auf dieser Grundlage erste Schritte in eine eigene gelingende Praxis zu gehen.

23.04.2009 | deutschlandweit!!

GIRLS'DAY - MIT VIELEN ANGEBOTEN FÜR DIE JUNGEN

Am Girls'Day - MĂ€dchen-Zukunftstag gibt es viele Aktionen fĂŒr die Jungen: Eine bundesweite Übersicht ĂŒber die Angebote finden Sie hier: www.respekt-jungs.de

Falls Sie einen Platz fĂŒr ein Schnupperpraktikum fĂŒr Jungen an diesem Tag suchen, schauen Sie bitte in der deutschlandweiten Praktikumsdatenbank nach: www.neue-wege-fuer-jungs.de/praktikumsdatenbank

23.04.2009 | Österreich

Boys’ Day 2009 in Österreich

Das Bundesministerium fĂŒr Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz veranstaltet einen Österreich weiten Boys' Day, der Jungen und mĂ€nnliche Jugendliche unterstĂŒtzen soll, ein breites Feld an Berufen kennen zu lernen. Dazu gehören u. a. TĂ€tigkeiten in Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, KrankenhĂ€usern, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen.

24.04.2009 | Köln

„Vater ist der Beste“ – Vaterschaft aus interdisziplinĂ€rer Sicht

Ziel dieses Kompaktcurriculums ist eine EinfĂŒhrung und Vertiefung in die aktuellen mĂ€nner- und vĂ€terspezifischen Konzepte, in Forschung und Handlungsmethoden. Dies wird in vier Modulen prĂ€sentiert:

‱ Modul 1: „Wo laufen sie denn?“ SozialpĂ€dagogische Arbeit mit VĂ€tern - von der Erreichbarkeit bis zum
Wochenendintensivseminar
‱ Modul 2: „Leistungsmaschine Mann?“ – Ideal-, Real- und Wunschverhalten in Bezug auf MĂ€nnergesundheit
‱ Modul 3: „Wer ist der Vater?“ – Aktuelle Rechtsprobleme und ihre Auswirkungen auf die Praxis der Sozialen Arbeit
‱ Modul 4: „Der ist doch voll oder nicht da!“ – Klinisch psychologische und sozialpsychiatrische Aspekte des Vaterseins zwischen Arbeitsstress und Vorbild

Zielgruppe sind im Sozial- und Gesundheitswesen tĂ€tige Personen, die verstĂ€rkt mit VĂ€tern und Familien arbeiten wollen und hierfĂŒr Konzepte, Zugangswege und Methoden suchen und Berufspraktikantinnen und -praktikanten, die beabsichtigen in der Zukunft in der Familien- und VĂ€terberatung sowie bei PrĂ€ventionsfachstellen tĂ€tig zu sein.
„Vater ist der Beste“ – Vaterschaft aus interdisziplinĂ€rer Sicht“ kann insgesamt als Kompaktreihe mit Abschlusszertifikat (Zertifikatsabschluss: Fachkraft fĂŒr VĂ€terarbeit) oder als einzelnes Modul mit Teilnahmebescheinigung gebucht werden.

24.04.2009 | Hannover/ MessegelĂ€nde

WoMenPower 2009 - Karrieren in Zeiten der Globalisierung

Neben dem Schwerpunkt Globalisierung hat der Kongress auch im sechsten Jahr seines Bestehens den gesellschaftspolitischen Wandel im Programm festgeschrieben. Top-Referentinnen und -Referenten liefern Daten und Fakten zum Thema Integration von Arbeitswelt, Beruf und Familie fĂŒr Frauen und MĂ€nner.

Der Kongress spricht Frauen und MĂ€nner sowie Unternehmerinnen und Unternehmer und ihre Personalverantwortlichen an. Der große Erfolg von WoMenPower lĂ€sst sich am Besucherinteresse festmachen: Rund 900 Frauen und MĂ€nner besuchten im April 2008 den Kongress im Convention Center auf dem hannoverschen MessegelĂ€nde. Die Resonanz war einhellig: WoMenPower ist ein Pflichttermin! FĂŒr Frauen und MĂ€nner.

Das bundesweite VernetzungsbĂŒro Neue Wege fĂŒr Jungs wird mit einem Stand im Eingangsfoyer vertreten sein. Der Wissenschaftliche Fachreferent des Projekts, Miguel Diaz, wird an einer hochkarĂ€tig besetzten Podiumsdiskussion zum Thema "Vollzeitjob und Karriere - Wie wollen MĂ€nner morgen leben und arbeiten?- Impulse fĂŒr die Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft" teilnehmen.

25.04.2009 | Wuppertal

Die neuen VĂ€ter zwischen Kind und Karriere

Der Autor des Buches "Die neuen VĂ€ter zwischen Kind und Karriere", Dr. Thomas Gesterkamp, hĂ€lt im Rathaus Barmen bei Wuppertal einen Vortrag ĂŒber das gleichnamige Thema des Buches und leitet eine anschließende Podiumsdiskussion.
Veranstalter ist die Gleichstellungsstelle der Stadt Wuppertal. Weitere Informationen erhalten Sie bei Roswitha Bocklage (0202-563-5370).

25.04.2009 | Aachen

„Geschlechtsbewusste GestaltpĂ€dagogik/-beratung und Gestalttherapie“ 2009/2010 - Kennenlernmodul vom 25.-26.04.09

Ziel der Ausbildung ist es, die in Beratung, Betreuung, Erziehung und im pflegerischen Bereich haupt- und ehrenamtlich tĂ€tigen Frauen zu befĂ€higen, gestaltpĂ€dagogisch zu arbeiten. Kosten: 100 €/Seminartag.

Weitere Infos und Anmeldung bei der FUMA Fachstelle Gender NRW, Tel. 0201/1850880, E-Mail fachstelle@gender-nrw.de , oder bei der Leiterin Heidrun Wendel, Tel. 02359/6781, E-Mail heidrunwendel@aol.com

29.04.2009 | Hannover

Zum Erwerb von Genderkompetenzen und interkulturellen Kompetenzen

Aktuelle Angebote fĂŒr Jugendliche sind gemĂ€ĂŸ Gender Mainstreaming gefordert, MĂ€dchen und Jungen gezielt anzusprechen. Eine Kinder- und Jugendhilfe, die berĂŒcksichtigt, welche unterschiedlichen und gleichen Interessen und FĂ€higkeiten MĂ€dchen und Jungen mitbringen, fruchtet in der Praxis und erreicht einen Großteil der Kinder und Jugendlichen adĂ€quat. Gleichzeitig verfĂŒgt jede/-r fĂŒnfte Jugendliche ĂŒber einen anderen kulturellen Hintergrund, so dass die Forderung nach einem „Cultural Mainstreaming“ auftaucht.

Auf der Fortbildung, die sich an FachkrĂ€fte der Kinder- und Jugendhilfe (und weitere interessierte Frauen und MĂ€nner) richtet, soll unter diversen Fragestellungen diskutiert werden: Wie können die Möglichkeiten des Einzelnen entdeckt werden? Welches pĂ€dagogische Know-how wird benötigt, um StĂ€rken von Jungen und MĂ€dchen mit Zuwanderungsgeschichte entdecken, unterstĂŒtzen und fördern zu können?

Geleitet wird die Veranstaltung von Sabine Sundermeyer und Olaf Jantz.

30.04.2009 | Luxemburg

"Girls’ Day – Boys’ Day" in Luxemburg

Am 30. April ist es wieder soweit: Es ist Girls’ Day - Boys' Day in Luxemburg. Dann können MĂ€dchen in technische Betriebe und Unternehmen gehen, um Berufe und TĂ€tigkeiten kennenzulernen, die Frauen nur selten bei ihrer Berufswahl berĂŒcksichtigen. Gehen Jungen leer aus? Nein! Auch Jungen, die ein LycĂ©e oder LycĂ©e technique besuchen, können am 30. April etwas erleben. Unter dem Motto "Girls’ Day – Boys’ Day - deng Chance fir atypesch Berufer kennen ze lĂ©ieren" machen Jungen mit und schnuppern einen Tag lang in Berufe und Bereiche hinein, in denen es wenig MĂ€nner beruflich aktiv sind.

 

Mai

05.05.2009 | Bielefeld

PĂ€dagogischer Elternabend „Bildungsverlierer Jungen?“

„Immer nur Ärger mit den Jungen?“ WĂŒrden Sie diese Frage eher mit „ja“ oder eher mit „nein“ beantworten? Tatsache ist, dass die Medien die schlechteren Ergebnisse der Jungen bei Bildungsstudien wie z.B. PISA oder IGLU zum Anlass genommen haben, ĂŒber die „Bildungsverlierer Jungen“ zu berichten. Jungen verfĂŒgen ĂŒber eine schlechtere Lesekompetenz als MĂ€dchen und mĂŒssen öfter eine Klasse wiederholen, was nur in AusnahmefĂ€llen ein pĂ€dagogischer Gewinn ist. Fakt ist auch, dass Jungen und MĂ€dchen unterschiedlich lernen.

Im Rahmen der Veranstaltung werden die Teilnehmenden diese Unterschiede kennen lernen und darĂŒber diskutieren, wie sie diese als Eltern oder PĂ€dagog/-innen bei der Förderung der Kinder stĂ€rker als bisher berĂŒcksichtigen können. Eine differenzierte Bildungsförderung in der Schule, auch im Hinblick auf das Geschlecht, kann allen Kindern bessere Chancen fĂŒr eine erfolgreiche Bildungskarriere ermöglichen.

Referentin: Dagmar Howe (PĂ€dagogin), Bielefeld | Ort: Musikraum der Sudbrackschule | Datum: Dienstag, den 5. Mai 2009
Zeit: 19.30 Uhr – 21.45 Uhr
Die Schulpflegschaft der Sudbrackschule bittet um Anmeldung per Mail ( schule@sudbrackschule.de ) bis zum 30. April 2009.

06.05.2009 | SaarbrĂŒcken

7. Seminarreihe - Praxis der Jungenarbeit

Die „Praxisgruppe Jungenarbeit“ ist eine Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahme fĂŒr mĂ€nnliche FachkrĂ€fte in der Kinder- und Jugendarbeit. Sie wird in Kooperation zwischen dem Landesjugendamt und der Fachstelle „Jungenarbeit“ des ParitĂ€tischen Bildungswerkes angeboten und soll den zuweilen in der Jungenarbeit als „EinzelkĂ€mpfer“ tĂ€tigen FachkrĂ€ften die Möglichkeit zu einem regelmĂ€ĂŸigen, strukturierten Austausch unter fachlicher Begleitung bieten.

Anhand von praktischen Fallbeispielen aus der Praxis soll u.a. zu folgenden Fragen gearbeitet werden:

  • Wie können wir Jungen besser verstehen?
  • Was verbirgt sich hinter ihrem Handeln und hinter ihren Haltungen?
  • Wie greife ich bestimmte Themen auf?
  • Welche Ziele und Erwartungen habe ich in der Arbeit mit Jungen?
  • Welche Rollen werden von mir erwartet und welche Rollen kann und will ich ĂŒbernehmen?

Ziel der Arbeit ist es, fĂŒr die Arbeit mit einzelnen Jungen und Jungengruppen Ziele und Handlungsperspektiven zu entwickeln. Die Veranstaltung richtet sich an mĂ€nnliche FachkrĂ€fte, die im Rahmen der Erziehungshilfe, der offenen oder verbandlichen Jugendarbeit tĂ€tig sind.

Eine Anmeldung ist nur zu der ganzen Veranstaltungsreihe möglich (keine Anmeldung fĂŒr Einzeltage)! Termine: 06.05.2009, 03.06.2009, 01.07.2009, 09.09.2009, 07.10.2009, 04.11.2009, jeweils mittwochs von 9.00 bis 12.00 Uhr

Anmeldeschluss: 09.04.2009

07.05.2009 | Bonn

"Digitale Medien als Wegbegleiter der Integration: Neue Chancen in der Berufsorientierung von Jugendlichen"

Die von Schulen ans Netz e.V. im Rahmen des Projekts "Mixopolis" initiierte Fachtagung soll mit Best-Practice-Beispielen neue Wege sichtbar machen, die eine erfolgreiche Beteiligung von Jugendlichen (insbesondere mit Migrationshintergrund) in der (Aus-)Bildung ermöglichen. Dabei soll das Potential der digitalen Medien in der beruflichen Orientierung von Jugendlichen prÀsentiert und ausgelotet werden. Mixopolis hat sich das Ziel gesetzt mithilfe von digitalen Medien-, Kommunikations- und Bildungsangeboten einen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration zu leisten.

Expertinnen und Experten aus Bildung, Wissenschaft, Medien und Praxis diskutieren auf der Tagung zum Thema "Vielfalt" unter dem Blickwinkel der Herausforderungen von Migration und InterkulturalitĂ€t. NĂ€heres zum Programm finden Sie in der beigefĂŒgten Datei.

Sie sind eingeladen, sich aktiv an den GesprÀchsrunden, Workshops und Diskussionen zu beteiligen:
Am 7. Mai 2009, von 10.00 - 17.00 Uhr im Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn.

Ihre Anmeldung wird erbeten bis zum 30. April 2009. Eine TagungsgebĂŒhr wird nicht erhoben. Kosten fĂŒr die angebotene Verpflegung ĂŒbernimmt der Veranstalter.

08.05.2009 | Petershagen

Sich verstÀndlich machen im Wollen und Wirken

Wie kann man Leben und Beziehungen zufrieden gestalten und dabei sein Anliegen in Bezug auf das GeschlechterverhĂ€ltnis integrieren? Wie lebt man selbstbestimmt sein eigenes Sein ohne sich immer nur abzugrenzen? Was ist mit dem BedĂŒrfnis dazu zu gehören? Diesen Fragen soll in der Veranstaltung unter fachlicher FĂŒhrung nachgegangen werden. Die Referentinnen und Referenten bringen ihre Lebenserfahrungen und professionellen Kompetenzen ein und tragen Sorge fĂŒr die Gestaltung der Themen und des sonstigen Rahmens der Veranstaltung. (Die Veranstalter weisen ausdrĂŒcklich darauf hin, dass es sich nicht um einen psychotherapeutische Veranstaltung handelt).

08.05.2009 | Dortmund

Jungen nehmen sich Raum und MÀdchen rÀumen auf? Grundlagen geschlechtsbezogener PÀdagogik im Offenen Ganztag von Grundschulen

Im Bereich Schule wĂ€chst die Aufmerksamkeit fĂŒr geschlechtsbezogene Interessen und Förderbedarfe. Besonders mit Offenen Ganztagsschulen im Primarbereich werden von Politik und Wissenschaft Erwartungen verbunden, den Auftrag zur individuellen Förderung von MĂ€dchen und Jungen besser gerecht zu werden.

Ein geschlechtersensibler Blick (auf Leistungsverhalten, Sozialverhalten, Spielverhalten...), der Unterschiede zwischen und innerhalb der Geschlechter wahrnimmt, ermöglicht es, MÀdchen und Jungen mit ihren jeweiligen Interessen und Bedarfen ernst zu nehmen und optimal zu fördern.

Ziel der Fortbildung ist die Vermittlung von Wissen und pĂ€dagogischen Prinzipien, aber auch methodisches Handwerkszeug fĂŒr das „NĂ€hkĂ€stchen“ und den „Werkzeugkoffer“, um einen Einstieg in die geschlechtsbezogene PĂ€dagogik in Grundschulen zu ermöglichen.

08.05.2009 | Hamburg

Praxistreffen Jungenarbeit

Das Praxistreffen Jungenarbeit möchte alle interessierten MÀnner und Frauen zu einem kollegialen Praxisaustausch einladen. Das Treffen richtet sich an Alle aus der (offenen) Kinder- und Jugendarbeit und Schule, die Fragen zu sich und ihrem Alltag mit Jungen haben oder einfach den Austausch mit anderen Jungenarbeitern suchen.

Das Treffen findet in der Regel einmal im Monat und in den RĂ€umen des Verbands fĂŒr Kinder- und Jugendarbeit statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fahren aber auch regelmĂ€ĂŸig in die Einrichtungen vor Ort, um einen direkten Einblick in die Arbeit der KollegInnen zu erhalten. Deshalb ist es wichtig, dass Interessierte aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Schule willkommen sind, sich aber unbedingt anmelden mĂŒssen. AuskĂŒnfte erhalten Sie, wenn Sie eine E-Mail schreiben an: Heitmann@jungenarbeit.info

Veranstaltungsbeginn: 09:30 | Veranstaltungsende:12:30

09.05.2009 | Deutschland

Start der ARD-Themenwoche "Ist doch Ehrensache! Wie Menschen sich fĂŒr die Gesellschaft engagieren"

Mit einem deutschlandweiten Aktionstag am Samstag, 9. Mai startet die ARD-Themenwoche "Ist doch Ehrensache! Wie Menschen sich fĂŒr die Gesellschaft engagieren". Vereine, Netzwerke und Projekte des bĂŒrgerschaftlichen Engagements können sich im Rahmen der Themenwoche der Öffentlichkeit vorstellen. Bilder von den Veranstaltungen können Sie im Internet hochladen. Der Aktionstag wird unterstĂŒtzt vom Bundesnetzwerk BĂŒrgerschaftliches Engagement (BBE).

10.05.2009 | BrĂŒssel/Belgien

Small heroes in trouble – Boys searching for their identities

In dem internationalen Netzwerk COMENIUS 2.1 zum Thema "Kleine Helden in Not - Jungen auf der Suche nach ihren IdentitĂ€ten" arbeiten zehn Einrichtungen aus neun europĂ€ischen Staaten zusammen und entwickelten seit 2006 Materialien zu Basiswissen und Praxisaspekten fĂŒr eine gendergerechtere Bildung und Erziehung fĂŒr Jungen im Grundschulalter.

Im Rahmen dieses COMENIUS-Projektes wird eine Weiterbildungsveranstaltung - ein sogenannter COMENIUS In-Service Trainings Course - angeboten, um die erarbeiteten Ergebnisse (Erprobung, Evaluierung, Verbreitung und Valorisierung des entwickelten Materials) einer breiteren Zielgruppe vorzustellen und zu vermitteln. Die Veranstaltung findet vom 11. bis 15. Mai 2009 in BrĂŒssel statt. Auf Grund der internationalen Zusammensetzung der Projektgruppe, die auch dieses Kursangebot durchfĂŒhrt, erfolgt diese Weiterbildung auf Englisch.

Die Weiterbildung richtet sich an LehrkrĂ€fte aller Schulformen und an Teacher Trainer. Die Kosten liegen bei 1.450 Euro (KursgebĂŒhr, HotelĂŒbernachtung und Vollpension), werden in der Regel aber finanziell vom PĂ€dagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz gefördert.

Anmeldeschluss ist der 7. Januar 2009.

11.05.2009 | Dresden

Fachtag: "Sozialisationsinstanzen von Jungen Von der Schule bis zum Verein und Offenen Treff"

Der Fachtag ist von folgenden Fragestellungen gekennzeichnet: Welche Sozialisationsinstanzen kennzeichnen die Biografien von Jungen? Welche herausragenden Merkmale lassen sich hier benennen? Welche Herausforderungen und notwendigen Kompetenzen entstehen vor diesem Hintergrund fĂŒr die Arbeit mit Jungen? Welche Schlussfolgerungen fĂŒr ein professionelles SelbstverstĂ€ndnis sind fĂŒr die Arbeit mit Jungen zu ziehen?

Neben dem FachgesprĂ€chen und den Workshops, kann man(n und Frau) an diesem Tag mehr ĂŒber die Weiterbildung "Königskinder, Musterknaben und Wilde Kerle" erfahren. Der Fachtag wird im 2. Teil durch die Teilnehmer der qualifizierenden Weiterbildung (Beginn 2007) mit ihrem jeweiligen Praxiszugang umgesetzt. Der nĂ€chste Ausbildungsdurchgang startet im Februar 2010. Alle wichtigen Informationen sind auf unserer Homepage zusammengestellt.
Anmeldung bis 04. Mai 2009 mit Workshopwunsch. E-Mail: fachstelle@maennernetzwerk-dresden.de

13.05.2009 | Dortmund

LUST & SPASS oder FRUST & HASS? Frauen in der Jungenarbeit

Das Angebot ist ein „crossover“-workshop im Frau-Mann-Team. In der parteilichen Arbeit mit Jugendlichen ist der Anspruch klar: Frauen machen MĂ€dchenarbeit, MĂ€nner machen Jungenarbeit.

In pĂ€dagogischen Einrichtungen sieht der Alltag ganz anders aus: Frauen, oft in den Teams in der Überzahl, arbeiten selbstverstĂ€ndlich auch mit Jungen. Daraus wird mitunter ein „Drahtseilakt ohne Netz und doppelten Boden". Zum einen, weil sie sich gegenĂŒber engagierten Jungenarbeitern rechtfertigen mĂŒssen (Kannst Du das ĂŒberhaupt?), zum andern, weil sie gar keine Wahl haben. Und wo gibt es Austauschmöglichkeiten ĂŒber das Eigene und das Andere? Jungenarbeit ist keine Methode der PĂ€dagogik, Jungenarbeit ist eine Haltungsfrage und damit NICHT an ein Geschlecht gebunden.

Damit die Arbeit mit Jungen nicht zum Frustthema wird, braucht es FreirĂ€ume, diese Haltung zu entwickeln oder (je nach eigener biografischer Entwicklung) fĂŒr ein "update". Einen Freiraum möchten wir mit unserer Veranstaltung bieten. Der Vormittagsteil wird rein weiblich besetzt sein und unter dem Motto stehen: Wie ticken Jungs? Der Nachmittagsteil steht unter dem Motto „ich hab da mal 'ne Frage". Im direkten Austausch mit einem Jungenarbeiter werden Ansichten und Einsichten des Vormittags diskutiert, ĂŒberprĂŒft und ergĂ€nzt.

13.05.2009 | Detmold

Geschlechtergerechtigkeit in der Schule

Die Bildungs- und Berufschancen fĂŒr beide Geschlechter können sich verbessern, wenn geschlechtsspezifische Festlegungen aufgebrochen werden und die individuelle Förderung der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler stĂ€rker im Mittelpunkt steht. Eine engere Zusammenarbeit von Schule und Wissenschaft, Forschung und außerschulischen Partnern ist dabei anzustreben. Diese Fachtagung der Bezirksregierung Detmold soll einen Beitrag dazu leisten, die Schulen in Geschlechterfragen zukunftsfĂ€hig zu machen.

Workshops

  • Workshop 1: MĂ€dchenarbeit im Kontext von Schule, Moderation: Gundula Jasper,Gesamtschule Stieghorst, Bielefeld
  • Workshop 2: Hat Lesen ein Geschlecht? Moderation: Heidrun Wehn, Astrid-Lindgren-Grundschule Bielefeld, Maxi Brautmeier-Ulrich, Grundschule Sande Paderborn
  • Workshop 3: MĂ€dchen fĂŒr MINT-FĂ€cher und Zukunftsberufe begeistern, Moderation: Carmen Ruffer, „Girls’ Day- MĂ€dchenzukunftstag“, Bielefeld, Manuela Demant, Stiftung Partner fĂŒr Schule NRW
  • Workshop 4: SexualpĂ€dagogische Bausteine fĂŒr die Praxis, Moderation: Marlene SchĂŒtte, UniversitĂ€t Bielefeld
  • Workshop 5: Koedukation und Sportunterricht, Moderation: Helmut Schmerbitz, Wolfgang Seidensticker, Laborschule Bielefeld
  • Workshop 6: Geschlechterbewusste Schulentwicklung, Moderation: Dr. Christine Biermann, Laborschule Bielefeld
  • Workshop 7: Umgang mit herausforderndem Verhalten von Jungen und MĂ€dchen, Moderation: Michael Meurer, Gewaltberater, Jungenarbeiter, Detmold
  • Workshop 8: Jungenarbeit an Schulen, Moderation: Andreas Haase, Gendertrainer, Detmold
  • Workshop 9:Geschlechtersensible Elternarbeit in der Schule, Moderation: Uli Boldt, UniversitĂ€t Bielefeld
  • Workshop 10: Individuelle Förderung – ein Weg zur Geschlechtergerechtigkeit, Moderation: Susanne Bahry, Klaus Brand, Realschule Horn-Bad Meinberg
  • Workshop 11: Berufsorientierung und Lebensplanung von Jungen, Moderation: Miguel Diaz, Neue Wege fĂŒr Jungs, Bielefeld

Veranstaltungszeitraum: 9:00 bis 16:00Uhr

Adresse: Bezirksregierung Detmold, Leopoldstraße 15, 32756 Detmold

14.05.2009 | Hamburg

„Brauchen wir mehr MĂ€nner in der Grundschule?“ Fachvortrag mit Diskussion

Im Rahmen des Forschungsprojekts zu „MĂ€nner und Grundschule" lĂ€dt die FakultĂ€t fĂŒr Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft der UniversitĂ€t Hamburg zu einem Fachvortrag von Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland mit anschließender Diskussion ein. Anlass ist die zurzeit in vielen Medien gefĂŒhrte Debatte zur „Benachteiligung von Jungen" und zur „Feminisierung der Schule" sowie die Tatsache, dass sich zunehmend weniger MĂ€nner fĂŒr das Lehramt, insbesondere fĂŒr das Lehramt in der Grundschule, interessieren.

Der Vortrag bietet einen Überblick ĂŒber den Forschungsstand unter folgenden Aspekten:

  • Welche GrĂŒnde werden fĂŒr das Anliegen „mehr MĂ€nner in die Grundschule" genannt?
  • Macht das Geschlecht der LehrkrĂ€fte einen Unterschied?
  • Was meinen Lehrerinnen zur Erhöhung des Anteils mĂ€nnlicher LehrkrĂ€fte in der Grundschule?
  • Welche Erfahrungen machen mĂ€nnliche LehrkrĂ€fte in der Grundschule?
  • Kann theoretisch fundiert fĂŒr „mehr MĂ€nner" argumentiert werden?
  • Was sind offene Forschungsfragen?

Im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Die Veranstalter wollen Ihre EinschÀtzungen und Erfahrungen kennen lernen und Formen möglicher Kooperationen ansprechen.

Damit bei entsprechendem Interesse ein grĂ¶ĂŸerer Raum besorgt werden kann, wird um eine kurze RĂŒckmeldung gebeten, ob und mit wievielen Personen Sie teilnehmen werden (bitte per Mail mit Betreff „Vortrag 14.5." an ingo.niehaus@uni-hamburg.de ).

16.05.2009 | MĂŒnster

Symposium "Geschlechter bilden: "Starke MĂ€dchen, schwache Jungen?"

Jungen gelten gegenwĂ€rtig als Verlierer des Bildungssystems: Sie bleiben hĂ€ufiger sitzen, brechen öfter die Schule ab und machen seltener als MĂ€dchen das Abitur. Auf dem Arbeitsmarkt sind sie dennoch nach wie vor im Vorteil. Die öffentliche Diskussion ĂŒber diese Entwicklungen zeigt, dass Bildungsfragen immer auch Geschlechterfragen sind. Das Symposium "Geschlechter bilden" vom 14. bis 16. Mai 2009 an der UniversitĂ€t MĂŒnster greift Fragen aus der aktuellen Bildungsdebatte auf und fĂŒhrt sie mit Blick auf ein bestimmtes Unterrichtsfach weiter: Wie kann das Fach Religionslehre geschlechtergerecht unterrichtet werden? Welche Anforderungen stellen MĂ€dchen und Jungen? Welche Aufgaben haben Lehrerinnen und Lehrer?
Erstmals diskutieren in dieser FĂ€cher ĂŒberschreitenden Form Forscherinnen und Forscher aus Theologie, PĂ€dagogik und Sozialwissenschaften mit Lehrerinnen und Lehrern sowie Studierenden in VortrĂ€gen und Workshops ĂŒber "Perspektiven fĂŒr einen genderbewussten Religionsunterricht". Die Tagung wird ausgerichtet von der Arbeitsstelle Feministische Theologie und Genderfoschung an der Katholisch-Theologischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t MĂŒnster in Kooperation mit dem Comenius-Institut MĂŒnster und in Verbindung mit der Hauptabteilung Schule des Bistums MĂŒnster und dem evangelischen Schulreferat des Kirchenkreises MĂŒnster.
Das Symposium, zu dem alle Interessierten eingeladen sind, startet am 14. Mai um 20 Uhr mit einem öffentlichen Vortrag der Wuppertaler SchulpÀdagogin Prof. Dr. Maria Anna Kreienbaum. Sie fragt: "Wer gewinnt und wer verliert? Jungen und MÀdchen im Bildungswesen - Wider simple Antworten auf komplexe Fragen".
Kontakt und Anmeldung: symposion.gender@uni-muenster.de

26.05.2009 | Frankfurt a. M.

„Sag‘ mir, wo die VĂ€ter sind“

Es gibt viele AnlĂ€sse und GrĂŒnde, mit Eltern zu arbeiten und nicht immer ist es einfach, gut mit ihnen in Kontakt zu kommen. Eltern fordern stĂ€ndig neue GesprĂ€che ein oder entziehen sich, sind ansprechbar oder ablehnend, kritisch oder gleichgĂŒltig, aber vor allem sind es meist MĂŒtter, die die elterlichen Interessen vertreten. Im Umgang der FachkrĂ€fte mit Eltern spielen die VĂ€ter oft nur eine Nebenrolle.

Aber heute nehmen viele MĂ€nner ihre Vaterschaft engagierter und aktiver wahr als nochfrĂŒhere VĂ€ter-Generationen. Deshalb gewinnt die Arbeit mit VĂ€tern immer mehr an Bedeutung und soll aus diesem Grund ein Schwerpunkt dieser Fortbildung sein. Wie können VĂ€ter erfolgversprechend als Zielgruppe gewonnen werden? Brauchen Sie eine andere Ansprache als MĂŒtter? Welche neuen Konzepte, Arbeitsformen und Angebote benötigen Einrichtungen der Familienbildung, um VĂ€ter und MĂŒtter in die Arbeit einzubinden?

26.05.2009 | GĂŒtersloh

Fachtagung - „Pornographie & JugendsexualitĂ€t“

,,Generation Porno oder – Deutschlands sexuelle Tragödie" – so, oder so Ă€hnlich, wird zur Zeit ĂŒber das Thema Jugendliche und Pornographie in den Medien berichtet. Über die Auswirkungen von Pornographiekonsum bei Jugendlichen gibt es allerdings kaum sexualwissenschaftliche Untersuchungen. Klar ist höchstens, dass Pornographie inzwischen zum Alltag von (vor allem) Jungen gehört. Aber wie gehen Jugendliche mit ihren Erfahrungen im Netz um?

Die Fragen, die sich beim Thema JugendsexualitĂ€t und Pornographie stellen, sind einerseits vielschichtig und von großer gesellschaftlicher Bedeutung, andererseits sind sie oft sehr schwierig zu beantworten. Trotzdem mĂŒssen PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen im Alltag reagieren und Wege finden, Pornographie mit Jugendlichen zu thematisieren.

Bei der Fachtagung geht es darum mehr Orientierung und Handlungssicherheit bei diesem schwierigen Thema zu gewinnen. Der Teilnahmebeitrag betrĂ€gt 35 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie bei der pro familia - GĂŒtersloh guetersloh@profamilia.de.

27.05.2009 | Dortmund

Jungs und Schule 
 zwei Welten? Jungen in Schule und Schulsozialarbeit

Schule und Jungs, das ist ein brisantes Thema, mit dem Lehrer und Lehrerinnen, wie soziale und pĂ€dagogische FachkrĂ€fte in Schule und Schulsozialarbeit stĂ€ndig konfrontiert sind. Die einen sehen die Jungs lĂ€ngst von den MĂ€dchen abgehĂ€ngt und bezeichnen sie als Bildungsverlierer und RisikoschĂŒler, andere sehen, dass Störungen, Abwertungen und der grĂ¶ĂŸte Teil der Aufmerksamkeit (immer noch) bei den Jungen liegt. Jungen sind aber nicht generell TĂ€ter oder Opfer, sondern stehen – auch in der Institution Schule – unter einem geschlechtsgebundenem Anpassungsdruck, mit dem sie unterschiedlich umgehen.

In dieser Veranstaltung geht es zunĂ€chst um die Frage, mit welchen Themen und Anforderungen sich Jungen in ihrer Sozialisation auseinandersetzen mĂŒssen und mit welcher Haltung PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen ihnen begegnen. Im Anschluss soll besonders der Blick auf das eigene pĂ€dagogische Angebot und die Ansatzpunkte eigenen Handelns Thema werden.
Da MĂ€nner, wie Frauen in der Schule mit Jungen arbeiten, steht die Veranstaltung allen offen.

27.05.2009 | Hamburg

Jungen:Leben in Hamburg:: Bildungs(miss)erfolg von Jungen !?

An diesem Abend wird JĂŒrgen Budde Teile seiner Schulexpertise Bildungs(miss)erfolg von Jungen vorstellen. Im Vergleich zu den MĂ€dchen fallen sowohl die SchulabschlĂŒsse als auch die Leistungen tendenziell zu Ungunsten von Jungen aus. Von unterrichtlichen Disziplinierungen, negativen Sanktionen oder Klassenwiederholungen sind sie in höherem Maße betroffen. „Typisches Jungenverhalten” wie Konkurrenzorientierung, Quatsch-Machen, geringere soziale Einstellung usw. wird auf der einen Seite negativ gesehen und bewertet. Auf der anderen Seite wird genau dieses Verhalten aber auch fĂŒr die Vorteile von Jungen verantwortlich gemacht, beispielsweise grĂ¶ĂŸeres Selbstbewusstsein und Dominanz im Unterrichtsgeschehen. So klar, wie es ist, dass auch Jungen besonderer UnterstĂŒtzung in der Schule bedĂŒrfen, so unklar ist jedoch, in welche Richtung diese gehen soll. Die bislang vorliegenden Untersuchungen ermöglichen mittlerweile einige zentrale Aussagen zu Jungen im Bildungswesen....

28.05.2009 | MĂŒnchen

Jungenarbeit an Schulen – Aus der Praxis fĂŒr die Praxis

Geschlechtspezifische Arbeit mit Jungen und MĂ€dchen findet immer mehr Eingang in die Schule. Bei Themen aus der SexualpĂ€dagogik, bei Vermittlung von Inhalten aus dem Bereich Technik oder Soziales, bei Fragen zur Berufsorientierung und bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt bietet es sich an, durchwegs oder zumindest teilweise getrennt mit den Geschlechtern zu arbeiten. Dabei stellt sich auch die Frage, welche Bereiche Lehrpersonen und Schulsozialarbeit aus eigenen Mitteln und Möglichkeiten besetzen können und fĂŒr welche Themen es sinnvoll ist, Fachleute von „außen" zu engagieren.

In diesem Seminar am 28. und 29. Mai wird vorwiegend praxisorientiert gearbeitet. Bisherige Versuche und Erfahrungen können eingebracht werden und die sich daraus ergebenden Fragen werden behandelt.

Das Seminar wendet sich nur an mÀnnliche PÀdagogen, die im Bereich Schule mit Jungen (ab 10 Jahren) und jungen MÀnnern arbeiten (wollen).

28.05.2009 | Mainz

5. iMedia

Mit dem Schwerpunktthema "Gemeinsam lernen fĂŒr die Zukunft - Interaktive Lernwelten" findet in diesem Jahr die 5. iMedia 2009 im Gymnasium Theresianum in Mainz statt.

In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto "gemeinsam" und "interaktiv". Medienengagierte Lehrerinnen und Lehrer des Landes werden daher schon im Vorfeld durch einen "CALL for PAPERS" aufgerufen sich aktiv an der Vorbereitung der Messe zu beteiligen. Dies kann durch eigene Erfahrungen aus dem Unterricht im Rahmen eines Info-Shops, in einer Projektbörse oder in anderer Form geschehen. Ziel soll es sein, eine noch engere Verzahnung mit der schulischen Praxis zu erreichen.

Das ServicebĂŒro Neue Wege fĂŒr Jungs wird mit einem Infostand vertreten sein und diverse Materialien zur schulischen Jungenarbeit vorstellen.

29.05.2009 | Köln

Gender im Kindergarten – Was Jungen brauchen

Wie können Erzieherinnen gut mit Jungen arbeiten und sie in ihrer GeschlechtsidentitĂ€t stĂŒtzen? Es fehlt weiterhin an MĂ€nnern in diesen Arbeitsfeldern. Im Alltag im Kindergarten und der Grundschule stellt dies eine Herausforderung dar, jedoch gibt es erfolgreiche Beispiele und Konzepte aus der Praxis in der Arbeit von Frauen mit Jungen.

Der zweitĂ€gige Workshop thematisiert die Reflexion von GeschlechtsidentitĂ€t, die Grundlagen der geschlechtsspezifischen Sozialisation sowie deren Umsetzung fĂŒr die Arbeitsfelder mit erlebnis- und theaterpĂ€dagogischen Methoden.

In diesem Seminar sind Ideen auszutauschen und neue AnsĂ€tze kennen zu lernen. Referieren werden Andreas Pauly und Margret Kastor. Die Kosten fĂŒr den Workshop betragen 195,- Euro.

 

Juni

03.06.2009 | Hamburg

Zukunft sozialer Dienstleistungen am Beispiel der Altenpflege

Soziale Dienstleistungen mĂŒssen - ihrer Bedeutung fĂŒr unsere Gesellschaft entsprechend - in Zukunft sicher, vielfĂ€ltig und gesellschaftlich angesehen sein. Die Fachveranstaltung des Arbeitskreises Gender Diversity in Abeit un Bildung lĂ€dt ein zur Diskussion mit Politikern und Experten aus der Praxis.Termin: 3. Juni 2009, 19-21.30 Uhr | Ort: Gesundheitszentrum St. Pauli, Seewartenstraße 10, S- und U-Bahn LandungsbrĂŒcken.

Anmeldung unter info@agentur-kulturelle-kommunikation.de

04.06.2009 | Hamburg

Faszination Kontrolle: Jungen – Computerspiele – Gewalt ?!

Computerspielsucht – EinĂŒben von Gewalt – Polare virtuelle Erlebniswelten – RealitĂ€tsflucht – Allmacht und Kriegsszenarien. Besonders Jungen scheinen gefĂ€hrdet zu sein, sich in virtuellen Welten zu verlieren. Besonders nach den Amok-LĂ€ufen einzelner Jungen stehen die so genannten Ego-Shooter im Verdacht, Jungen zur Gewalt zu animieren. Und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass exzessiver Spielgenuss soziale Probleme verursacht. Doch was sind die eigentlichen Motive fĂŒr Jungen, am Computer oder an der Konsole zu spielen? Was suchen Jungen und was finden sie im Computerspiel? Und wie können wir pĂ€dagogisch darauf reagieren?Ab wann ist das Computerspielen problematisch und welches Spiel kann als „normal“ angesehen werden?

Es werden Erkenntnisse aus dem pĂ€dagogischen Modellprojekt „Jungen und Computerspiele“ vorgestellt. Referent ist Olaf Jantz.

08.06.2009 | SaarbrĂŒcken

Beobachten - Verstehen -Handeln Geschlechtssensible PĂ€dagogik in Tageseinrichtungen fĂŒr Kinder

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung wurde verschoben, den neuen Termin geben wir so bald wie möglich bekannt!

Wie kann eine entsprechende geschlechtssensible und geschlechtergerechte PĂ€dagogik aussehen? Was brauchen MĂ€dchen und Jungen? Sind unterschiedliche rĂ€umliche Voraussetzungen notwendig? Welche inhaltlichen Angebote und Materialien sind hilfreich oder sogar erforderlich? Welche UnterstĂŒtzung benötigen Sie als Erzieherin oder Erzieher? Wie kann man den Kindern neue und ergĂ€nzende Erfahrungsmöglichkeiten bieten und somit Begrenzungen durch stereotype Sichtweisen vermeiden?

In der Fortbildung am 08. Juni - Dienstag, 09. Juni 2009 und Donnerstag, 22. Oktober 2009 wird auch aufgezeigt, mit welchen Lernangeboten eine geschlechtsbewusste PĂ€dagogik erfolgreich umgesetzt werden kann.

Inhalte und Themen sind:

  • Sozialisationsphasen und Entwicklungsstufen von Jungen und MĂ€dchen
  • Erkenntnisse aus der Geschlechterforschung
  • Reflexion der eigenen Sichtweise auf Junge- und MĂ€dchensein
  • Spezielle PhĂ€nomene im pĂ€dagogischen Kontakt mit MĂ€dchen und Jungen
  • Handlungsperspektiven im Umgang mit Jungen und MĂ€dchen
10.06.2009 | Dortmund

Umgang mit „schwierigen“ Jungs oder: „Ein Junge aus meiner Einrichtung, der mich stark beschĂ€ftigt“

Jungen, die PĂ€dagogen herausfordern und versuchen deren Grenzen auszuloten, offenbaren durch ihre Art ganz viel von sich selbst. Im pĂ€dagogischen Alltag kann dieses Verhalten, diese „AuffĂ€lligkeit“ ein gutes Mittel sein, um Jungen besser zu verstehen.

Die Veranstaltung hat zwei Schwerpunkte:

  • Sechs LeitsĂ€tze zum Umgang mit „schwierigen" Jungen – der Versuch einer theoretischen AnnĂ€herung.
  • Anhand von Fallbeispielen, die die Teilnehmer selber mit- und einbringen, erfolgt eine ganz konkrete Fallarbeit ĂŒber vorgestellte „schwierige" Jungen.

In der direkten Fallbesprechung wird mit unterschiedlichen Methoden gearbeitet, die die Teilnehmer dann auch in ihren Teams anwenden können.

Eine Woche spÀter findet die Veranstaltung erneut statt und richtet sich dann an weibliche FachkkrÀfte.

10.06.2009 | Hamburg

Podiumsdiskussion MĂ€nner und Engagement

Wie können soziale Projekte mehr MĂ€nner fĂŒr ihre Arbeit gewinnen? Leistet ein Fußballverein nicht auch soziale Arbeit? Und wie kann man neue Formen der Zusammenarbeit finden? Über diese Fragen diskutieren Willi Hink, als DFB-Direktor zustĂ€ndig fĂŒr die Bereiche Frauenfußball, Breitenfußball und Qualifizierung sowie Gesellschaftliche Verantwortung, Volker Baisch, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von VĂ€ter e.V, und Gabriele Glandorf-Strotmann, Leiterin des Freiwilligen Zentrums Hamburg. Der freie Journalist und Soziologe Burkhard Plemper moderiert.

Anmeldung: ab dem 27.05.2009
Ort: KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg
Sie erreichen das KörberForum – Kehrwieder 12 mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Veranstalter: GemeinnĂŒtzige Körber-Stiftung

10.06.2009 | Hannover

Jungen und SexualitĂ€t: Praxisworkshop fĂŒr MĂ€nner, die mit Jungen arbeiten

Jungen provozieren gerne, sie machen SprĂŒche und beleidigen sich gegenseitig. SexualitĂ€t ist fĂŒr viele nur ein Feld der Witze und sexistischen Anmache. Doch bei genauerer Betrachtung haben alle Jungen besonders in der PubertĂ€t viele Fragen.

Fragen, die sie nicht direkt stellen, sondern hinter „Jungengehabe“ verstecken. Wie gelingt es gemeinsam mit Jungen diese Abwehr zu verlassen? Wie kommen PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen mit Jungen ĂŒber SexualitĂ€t ins GesprĂ€ch? Welche Methoden und welche Haltung können Jungen erreichen? Welche UnterstĂŒtzung und welche Konfrontation brauchen Jungen fĂŒr eine gesunde Entwicklung? SexualaufklĂ€rung hilft besonders Jungen und mĂ€nnlichen Jugendlichen, ein gutes VerhĂ€ltnis zum eigenen Körper zu bekommen, eigene Grenzen und diejenigen anderer wahrnehmen und respektieren zu können. SexualaufklĂ€rung beginnt im Kindergartenalter und ist - wie die Praxis zeigt - auch noch bei einigen erwachsenen MĂ€nnern nötig. SexualpĂ€dagogik mit Jungen ist besonders hilfreich, wenn sie in reinen Jungenseminaren stattfindet. Auf der anderen Seite können gerade auch Frauen im pĂ€dagogischen Alltag als Ansprechpartnerinnen fĂŒr Jungen produktiv sein. Welche Grenzen und Chancen hat das jeweilige Geschlecht in der Arbeit mit Jungen? In dieser Fortbildung werden unterschiedliche praxiserprobte ZugĂ€nge mit Jungen zum Thema SexualitĂ€t, Liebe und Körper vorgestellt und beispielhaft erprobt.

FĂŒr das Seminar stehen zwei Termine zur Auswahl: 10. Juni , nur fĂŒr mĂ€nnliche pĂ€dagogische FachkrĂ€fte oder 9. September (Buchungsnummer A0921), fĂŒr mĂ€nnliche und weibliche pĂ€dagogische FachkrĂ€fte.

15.06.2009 | Dresden

Laut, aggressiv und nervig? Hinter den Fassaden der mÀnnlichen Sozialisation

In der sozialpĂ€dagogischen Praxis haben wir es hĂ€ufig mit „problembehafteten“ Kindern und Jugendlichen zu tun. ZerrĂŒttetes Elternhaus, geringe soziale Ressourcen oder Gewalterfahrungen können die entsprechenden HintergrĂŒnde liefern. Jungen haben dabei in ihrer Sozialisation hĂ€ufig gelernt, GefĂŒhle der Hilflosigkeit, Ohnmacht und Angst zu verdrĂ€ngen oder sich strategisch, z.B. auf aggressive „mĂ€nnliche“ Art “ mitzuteilen und aufzutreten. Wie werden Jungen, wie sie sind?

In diesem Seminar werden wir unsere Wahrnehmung der Jungen, unser Wissen und unsere inneren GlaubenssĂ€tze ĂŒber Jungen ĂŒberprĂŒfen und uns Wissen ĂŒber das Leben und Aufwachsen von Jungen und unterschiedliche theoretische ZugĂ€nge zur Geschlechterfrage aneignen. Außerdem wird Raum sein, um Praxisfragen experimentell zu reflektieren und zu erforschen.

15.06.2009 | Gießen

Jungenarbeit – Wie fange ich an? Schritt zu einer verĂ€nderten Praxis

Das Jugendbildungswerk der UniversitĂ€tsstadt Gießen bietet die Fortbildungsveranstaltung fĂŒr haupt- und nebenberufliche sowie ehrenamtliche Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit an. Die Veranstaltung ist als Fortbildung zur VerlĂ€ngerung der JULEICA (Jugendleitercard) anerkannt und findet am Montag, 15. und Dienstag, 16. Juni, von 10 bis 15 Uhr, im Jugendzentrum Jokus, Ostanlage 25 a, 35390 Gießen, statt. Der Teilnahmebeitrag betrĂ€gt 20 Euro.
Selbstreflektion und der genaue Blick sind zentral fĂŒr die Entwicklung einer geschlechtsbewussten Arbeit mit Jungen. Die Auseinandersetzung mit GeschlechterverhĂ€ltnissen und der eigenen MĂ€nnlichkeit hilft beim Hinsehen: Wie geht es den einzelnen Kindern oder Jugendlichen in der Einrichtung? Wie beeinflussen geschlechtsbezogene Faktoren ihr Wohlergehen? Wo ist StĂ€rkung, wo Grenzsetzung angezeigt? Was will ich fördern? Auf diesen Schritten aufbauend werden gemeinsam Praxisideen entwickelt und ausgewĂ€hlte Methoden und Medien vorgestellt.
Anmeldungen und Fragen können an das Jugendbildungswerk der UniversitĂ€tsstadt Gießen, Ostanlage 25 a, 35390 Gießen, Telefon (0641) 306-2497, Telefax (0641) 306-2494 oder per eMail: jbw@giessen.de , gerichtet werden.

16.06.2009 | Berlin

Junge, welche Rolle spielst Du? MĂ€nnlichkeitsbilder im Wandel

Die Veranstaltung von 10 bis 17 Uhr ist eine Kooperationstagung von Neue Wege fĂŒr Jungs mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a.D., Mitglied im Vorstand der Friedrich-Ebert-Stiftung und Doro-Thea Chwalek, Projektleiterin von Neue Wege fĂŒr Jungs, werden die Tagung eröffnen. Als fachlicher Impuls folgen VortrĂ€ge von Dr. phil. Edgar Forster, Leiter des Fachbereichs Erziehungswissenschaft der UniversitĂ€t Salzburg und Prof. Dr. Barbara Koch-Priewe, UniversitĂ€t Bielefeld, FakultĂ€t fĂŒr Erziehungswissenschaft.

Anschließend folgt eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aus Politik und Gewerkschaften und nach der Mittagspause eine Fish-Bowl-Runde mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis. Zum Abschluss zeigt das WorldcafĂš "Best Practice der Jungenförderung" zehn Projekte fĂŒr Jungen, die in Schule und außerschulischen Initiativen bewĂ€hrte Angebote durchfĂŒhren. Das Programm und die Anmeldeunterlagen werden Anfang Mai 2009 versandt. Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben.

Genauere Informationen auf der Internetseite www.neue-wege-fuer-jungs.de!

Veranstaltungsort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

16.06.2009 | Potsdam

"Im Blick der MĂ€dchenarbeit: PĂ€dagoginnen in der Arbeit mit Jungen und Jungenarbeit"

PĂ€dagoginnen richten an diesem Praxis- und Fachtag der Kontakt- und Koordinierungsstelle fĂŒr außerschulische MĂ€dchenarbeit im Land Brandenburg (KuKMA) bewusst ihren Blick auf ihre Arbeit mit den Jungen. Neben allgemeinen Informationen zur Arbeit mit Jungen und Jungenarbeit soll es insbesondere um die Rolle der PĂ€dagoginnen gehen, die diese in der Arbeit mit Jungen haben. Viele arbeiten bewusst mit MĂ€dchen, doch auch mit Jungen. Es ist notwendig die Balance zu halten und gleichzeitig ein eigenes "Profil" und eigene Zielrichtungen fĂŒr die Arbeit mit den Jungen zu finden. Geschlechterdifferenzierte Arbeit beinhaltet meist Beides: Geschlechtsbezogene Arbeit mit MĂ€dchen und geschlechtsbezogene Arbeit mit Jungen bzw. geschlechtergerechte Arbeit mit beiden.
Ort: KuKMA, Tornowstr. 48, Potsdam
Zeit: 10:30 bis 16:00 Uhr
Anmeldeschluss: 25. Mai 2009

18.06.2009 | Frankfurt a. M.

Vater sein trotz hÀuslicher Gewalt?

Wenn Konflikte zwischen MĂŒttern und VĂ€tern mit Gewalt ausgetragen werden, sind Kinder immer mit betroffen. Beratung sollte den Blick auf die ganze Familie mit ihrer Beziehungsdynamik richten, um wirksam intervenieren zu können. Was braucht dieser Blick? Nur von MĂŒttern scheint erwartet zu werden, meist durch Trennung den Weg aus der Gewalt zu suchen. VĂ€ter sehen ihr Sorgerecht selten gefĂ€hrdet, mĂŒssen sich nicht mit der Gewalt und ihrer Wirkung auf Frau und Kinder auseinander setzen. Welche wirksamen Interventionsmöglichkeiten haben ErzieherInnen, LehrerInnen, MitarbeiterInnen der Jugendhilfe u.a., damit eine tatsĂ€chliche VerĂ€nderung im Familiensystem stattfinden kann?

18.06.2009 | Paderborn

Fortbildung "starter Kit - Methodenset fĂŒr die Arbeit mit Jungen"

Das Forum Jungenarbeit ist Veranstalter dieser Fortbildung, die durch den Referenten der LAG Jungenarbeit NRW Sandro dell' Anna geleitet wird. Das starter kit ist ein Material- und Methodenset zur geschlechtsbezogenen Arbeit mit Jungen im Themenfeld Zukunfts- und Lebensplanung. Es ermöglicht FachkrÀften in der pÀdagogischen Arbeit, mit geringem Aufwand in die geschlechtsbezogene Arbeit dieses Themenfeldes einzusteigen.

Die Veranstaltung richtet sich an weibliche und mĂ€nnliche Fach- und LehrkrĂ€fte. Die TeilnahmegebĂŒhr betrĂ€gt 20,- Euro. FĂŒr Mitarbeiterinnen des Stadtjugendamtes entfĂ€llt die GebĂŒhr. Weitere Informationen bei: Arnd Voss-Reichmann, Tel.: 05251-88-1567 und E-Mail: kinder@paderborn.de .

19.06.2009 | MĂŒnster

Weiterbildung "Sexualisierte Gewalt"

Als Lehrerin oder Lehrer, als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter einer Einrichtung oder eines TrÀgers der Jugendhilfe kann man mit dem Problem der sexualisierten Gewalt konfrontiert werden. Oft ist man sich nicht sicher, wie man am besten eingreifen oder vorbeugen kann.

Mit Hilfe der Kombination von Fachwissen, praktischen Übungen und spielerischen Elementen sollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem Thema „Sexualisierte Gewalt“ und deren Dynamik annĂ€hern, die eigenen Grenzen und Möglichkeiten besser kennenlernen und angemessene Kommunikations- und Handlungsstrategien entwickeln.

19.06.2009 | Petershagen

Transkulturelle PĂ€dagogik fĂŒr Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der (außer-)schulischen Bildung

Die Arbeitsgruppe respect besteht seit 2002 und entwickelte ein sechsjĂ€hriges Modellprojekt, das antirassistische MĂ€dchen- und Jungenarbeit und Fortbildungen zu antirassistischer und geschlechtsbezogener PĂ€dagogk beinhaltete. Ziel des Projekts ist die VerknĂŒpfung von Gender und EthnizitĂ€t, Empowerment-PĂ€dagogik, Sensibilisierungs- und Antidiskriminierungsarbeit. An diesem Wochenende bietet die Arbeitsgruppe Erfahrungen und Arbeitsweisen fĂŒr Muliplikatorinnen und Multiplikatoren in pĂ€dagogischen Handlungsfeldern an. Dabei werden praktisch methodische wie theoretischen ZugĂ€nge der transkulturellen PĂ€dagogik vorgestellt.

Jugendliche und erwachsene Lebenswelten setzen sich aus diversen kulturellen, ethnischen, milieuabhĂ€ngigen und (sub-)kulturellen EinflĂŒssen zusammen. Wir bieten einen Einstieg in die Grundlagen der transkulturellen und antirassistischen PĂ€dagogik. Die Probleme in der pĂ€dagogischen Arbeit in einem transkulturellen Alltag werden dabei methodisch vielfĂ€ltig aufgearbeitet. Ziel des Wochenendes ist ein Einstieg in einen geschlechtersensiblen, transkulturellen Ansatz zu erhalten und vor dieser Folie eigene pĂ€dagogische Erfahrungen in der Migrationsgesellschaft zu reflektieren.

Das Seminar beginnt am 19.06.2009 um 17 Uhr und endet am 21.06.2009 um 15 Uhr. Anmeldeschluss: 05.06.2009

Das Seminar wird mit Mitteln der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung gefördert und findet in Kooperation mit dem AKE-Bildungswerk Vlotho statt.

21.06.2009 | Berlin

Geschlechterreflektierte Jungenarbeit

PÀdagogisch und geschlechterpolitisch handelt es sich bei geschlechterreflektierte Jungenarbeit um einen, bestimmte Voraussetzungen enthaltenden Ansatz, der mit dieser Fortbildungsreihe auf eine tragfÀhige Grundlage gestellt werden soll. Ziel der Grundlagenausbildung ist es theoretisches, methodisches und projektbezogenes Wissen in anregender Weise zu vermitteln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden geschlechterreflektierte Jungenarbeit in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern umzusetzen. Dazu werden in den drei Fortbildungsteilen u.a. folgende Themen behandelt:

  • Theoretische Grundlagen, Zielsetzungen und AnsĂ€tze der Jungenarbeit·
  • Rolle und SelbstverstĂ€ndnis des PĂ€dagogen
  • VielfĂ€ltigkeit von MĂ€nnlichkeitsentwĂŒrfen in der modernen Gesellschaft
  • Methoden der Jungenarbeit Geschlechterreflektierende Konfliktbearbeitung und GewaltprĂ€vention

Die Dozenten sind Mitarbeiter von Dissens e.V. und verfĂŒgen ĂŒber langjĂ€hrige Erfahrung in der Jungenarbeit in Jugendhilfe und politischer Jugendbildung und Forschung. Die Teilnahme an allen drei Fortbildungsteilen (1. Teil: 18.-19.06.2009; 2. Teil: 21.-22.09.2009; 3. Teil: 23.-24.11.2009, jeweils von 9:30 - 17:00 Uhr) ist verbindlich!

Anmeldungen bitte bis 30.04.09 ĂŒber die Website des SozialpĂ€dagogischen Fortbildungsinstituts Berlin-Brandenburg.

22.06.2009 | Wetzlar

Freude am geschlechterbezogenen Arbeiten - „als Frau“ und „als Mann“ in der pĂ€dagogischen Arbeit mit MĂ€dchen und Jungen

Wer mit Jungen und MĂ€dchen arbeitet, tut das immer auch „als Mann“ oder „als Frau“. Das eigene Geschlecht hat Bedeutung: im Kontakt mit den MĂ€dchen und Jungen, und auch im Team. Eine besondere QualitĂ€t stellt die „Überkreuz“-Konstellation dar: Wenn Frauen mit Jungen oder MĂ€nner mit MĂ€dchen arbeiten. Ebenso enthalten gemischte Teams, also Frau-Mann-Konstellationen in der pĂ€dagogischen Arbeit spezifische Chancen und Reize.

Bei diesem Seminar werden Ressourcen und Potenziale erschlossen, die im Frau- und Mannsein fĂŒr die geschlechterpĂ€dagogische Arbeit mit MĂ€dchen und Jungen oder im Team verborgen sind. Risiken, Gefahren und Probleme werden ebenfalls gesehen, sie stehen aber nicht so sehr im Vordergrund wie die Potenziale. Die jeweiligen QualitĂ€ten können aufgespĂŒrt und entwickelt werden. Wir arbeiten dabei an der eigenen Praxis und nutzen den Erfahrungsschatz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Fortbildung findet am 22. und 23. Juni 2009 in Wetzlar statt. Referentin, Referent: Elisabeth Yupanqui Werner und Dr. Reinhard Winter. Weitere Informationen und Anmeldung: Connect (Frau Marr) Tel. 06181-2709 18, E-Mail: connect@ask-hessen.de

25.06.2009 | Berlin

MĂ€dchen werden Friseurinnen und Jungen KFZ-Mechatroniker!?

Die Situation von MĂ€dchen und Jungen am Übergang Schule-Beruf gestaltet sich sehr unterschiedlich. Viele MĂ€dchen und Jungen lassen sich immer noch von der geschlechterstereotypen Berufswahl leiten. Da Bildung eine zentrale Ressource fĂŒr Lebenschancen ist, sind geschlechtsbewusste Kenntnisse zum Thema MĂ€dchen und Jungen am Übergang Schule-Beruf fĂŒr FachkrĂ€fte notwendige Voraussetzungen, um eine optimale Förderung und Beratung in diesem Feld zu ermöglichen.

In der hochkarÀtig besetzten Fachtagung werden u. a. folgende Schwerpunkte gelegt:

  • Bildungs(miss)erfolge von Jungen und Berufswahlverhalten bei Jungen. Ergebnisse einer Studie (Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung) werden dargestellt.
  • Eine Plattform fĂŒr fachlichen Austausch durch die PrĂ€sentationen von PraxisansĂ€tzen fĂŒr Jungen und fĂŒr MĂ€dchen soll die Fachtagung ergĂ€nzen.

Anmeldungen bitte bis 07.05.09 ĂŒber die Website des SozialpĂ€dagogischen Fortbildungsinstituts Berlin-Brandenburg.

26.06.2009 | Essen

FUMA Fachtagung 2009: „Ich bin genau wie Du – und ganz anders!"

Unter dem Titel „Ich bin genau wie Du – und ganz anders! Interkulturelle und geschlechtsbewusste PĂ€dagogik – eine Bereicherung fĂŒr die Kinder- und Jugendhilfe“ veranstaltet die FUMA Fachstelle Gender NRW ihre Fachtagung.

MĂ€dchen und Jungen haben es bei den Themen „geschlechtliche IdentitĂ€t“ und „ethnische Herkunft“ mit Ă€hnlichen Herausforderungen zu tun: sie sehen sich verallgemeinernden Zuschreibungen und Vorurteilen in Bezug auf ihr Geschlecht und ihre Herkunft ausgesetzt und kĂ€mpfen hĂ€ufig mit diesbezĂŒglichen (Ab)wertungs- oder Ausgrenzungserfahrungen. Gleichwohl gilt es sowohl in der geschlechtsbewussten- wie in der interkulturellen PĂ€dagogik die individuellen Ressourcen von Kindern und Jugendlichen wahrzunehmen, zu stĂ€rken und zu fördern.

Die Notwendigkeit der stĂ€rkeren VerknĂŒpfung dieser beiden Arbeitsbereiche wird u.a. aus der steigenden Zahl der Fachberatungsanfragen bei der FUMA Fachstelle Gender NRW zu diesem Themenfeld deutlich.
Im Mittelpunkt dieser Fachtagung stehen daher die Fragen:

  • Wie können wir in einer sich ethnisch differenzierenden Gesellschaft MĂ€dchen und Jungen gleichermaßen gerecht werden?
  • Welche Voraussetzungen mĂŒssen dafĂŒr sowohl auf der institutionellen wie personellen Ebene vorhanden sein?
  • Welche Konzepte gibt es bereits und welche mĂŒssen noch entwickelt werden?

Am Vormittag werden die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse im Vordergrund stehen. Die konkrete Umsetzung dieser Erkenntnisse wird die fĂŒnf Workshops am Nachmittag prĂ€gen. Hier geben Fachfrauen und -mĂ€nner aus der Praxis Einblick in ihre aktuellen pĂ€dagogischen Projekte.

26.06.2009 | Halle (Saale)

"Jugend - Bildung - Arbeit": Fachtagung des Deutschen Jugendinstituts (DJI)

Die Außenstelle des Deutschen Jugendinstituts in Halle (Saale) prĂ€sentiert Fachleuten aus Praxis, Wissenschaft und Politik ihr zukĂŒnftiges Forschungs- und Entwicklungsprofil. Im Zentrum der konzeptionellen Neuausrichtung steht die Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen fĂŒr eine nachhaltige Kinder- und Jugendsozialpolitik, die insbesondere die berufliche und soziale Integration von Jugendlichen mit Benachteiligungen zum Ziel hat.

"Herausforderungen beim Übergang in den Arbeitsmarkt: Lehrstellenmangel, Demografie, Wirtschaftskrise" lautet der Titel des Gastvortrags von Prof. Dr. Heike Solga (Wissenschaftszentrum fĂŒr Sozialforschung Berlin). Dr. Jan Skrobanek (Leiter der DJI-Außenstelle Halle) spricht ĂŒber "Jugend und Integration - Herausforderungen fĂŒr Jugendsozialpolitik und Jugendsozialarbeit".

 

Juli

01.07.2009 | Hamburg

IdentitÀtskritische Jungenarbeit und intersektionale Perspektiven

In der Debatte um Jungenarbeit hat sich in den letzten Jahren scheinbar so etwas wie ein „pragmatischer Konsens“ herausgebildet, der zum Inhalt hat, dass Jungen in ihrer JungenrealitĂ€t erkannt und gefördert werden sollten und
dekonstruktivistische Reflexionen, die die BrĂŒchigkeit von Geschlecht beleuchten, hilfreiche Korrekturen darstellen. Damit ist einer IdentitĂ€tskritik nicht GenĂŒge getan, denn in der Praxis werden allzu gerne individuelle Förderungen mit Re-Maskulinisierungsstragtegien (Edgar Forster) verwechselt. Olaf Stuve möchte in dem Vortrag die IdentitĂ€tskritik in der geschlechterreflektierten Jungenarbeit zum einen erneut stĂ€rken und zweitens mit einer intersektionalen Perspektive
anreichern.

Referent: Olaf Stuve, Mitarbeiter bei Dissens e.V. mit den Schwerpunkten Bildung, geschlechterreflektierte Jungenarbeit und IntersektionlitÀtsforschung

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe “Jenseits der Geschlechtergrenzen”, die von der AG Queer Studies der Uni Hamburg organisiert wird. Der Vortrag findet im “WiWi-Bunker”, Von- Melle-Park 5, Raum 0079 statt.

01.07.2009 | Frankfurt am Main

"...und so lief der Boys’Day 2009 - Reflexion des Jungenangebots am Girls’Day 2009”

Am 1. und 2. Juli 2009 findet in den „hoffmanns höfen“ von 13 Uhr bis 18 Uhr (1. Juli) und 9 Uhr bis 13 Uhr (2. Juli), die Fachtagung „...und so lief der Boys’Day 2009 - Reflexion des Jungenangebots am Girls’Day 2009” statt. Praktikerinnen und Praktiker sollen die Möglichkeit erhalten den „Boys'Day“ 2009 zu reflektieren und an dessen Grundidee zu arbeiten. Die Veranstaltung ist auch fĂŒr Interessierte gedacht, die den „Boys’Day“ in ihrer Stadt oder ihrem Landkreis im nĂ€chsten Jahr anbieten möchten. Im Rahmen der Fachtagung werden zusĂ€tzliche Orientierungspunkte zur Entwicklung bedarfsgerechter AnsĂ€tze erarbeitet. Jenseits der Diskussion ĂŒber die Begrifflichkeit und den Sinn und Zweck eines gemeinsamen Tages fĂŒr MĂ€dchen und Jungen, an denen beide Geschlechter einen Einblick in fĂŒr sie untypische Arbeitsbereiche erhalten können, soll der Fokus auf den Zielen des „Boys'Day“ liegen.

Veranstaltungsort: hoffmanns höfe | Heinrich-Hoffmann-Straße 3 | 60528 Frankfurt am Main
Veranstalter: ParitÀtisches Bildungswerk Bundesverband e.V. | Heinrich-Hoffmann-Str. 3 | 60528 Frankfurt am Main | Tel.: 069/6706-225 | Fax.: 069/6706-203 | E-Mail: fobi@paritaet.org

06.07.2009 | Berlin

Gender Happening des Gunda-Werner-Instituts (Heinrich-Böll-Stiftung)

Gender fordert heraus, eröffnet neue Betrachtungsweisen und macht Spaß. Love me Gender – Gender is Happening vermittelt diese Freude an der Auseinandersetzung mit Geschlecht und Geschlechterpolitiken in einer bunten und ereignisreichen Woche. In Workshops, Diskussionen, Filmscreenings, Lectures, GenderWalks, GenderSports und Performances wird Gender einerseits in das Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gestellt und werden andererseits Handlungsmöglichkeiten und Strategien der SelbstermĂ€chtigung aufgezeigt. Zentral ist immer die interaktive und praxisnahe Auseinandersetzung mit dem Thema Gender in all seinen Facetten. Es soll gebloggt, musiziert und gefilmt, es soll gelacht, getanzt und genossen werden.

Die großen JubilĂ€en 2009 werden thematisch jeden Tag begleiten und Schwerpunkte bilden.

‱ 90 Jahre Frauenwahlrecht
‱ 60 Jahre deutsche Nachkriegsverfassungen
‱ 60 Jahre „Das andere Geschlecht“ von Simone de Beauvoir
‱ 40 Jahre Stonewall als Wende queerer Emanzipationsbewegungen
‱ 20 Jahre Mauerfall

Montag, 06. Juli 2009: 60-40-20 Jahre : Meilensteine fĂŒr Geschlechterdemokratie?

Dienstag, 07. Juli 2009: Einmal que(e)r gelesen

Mittwoch, 08. Juli 2009: SEX: Von SpĂ€ĂŸen und ZwĂ€ngen

Donnerstag, 09. Juli 2009: Do It Yourself – Doing Gender

Freitag, 10. Juli 2009: Spot On!

Samstag, 11. Juli 2009: Gender auf der BĂŒhne des Lebens, der Politik und des Theaters

durchgehende Veranstaltungen

Ausstellungen, Installationen und Videoarbeiten

09.07.2009 | TĂŒbingen

Vortrag und Workshop zu Ess-Störungen bei Jungen

Einen Vortrag zum Thema Ess-Störungen bei Jungen hĂ€lt Dr. Gottfried Barth von der Kinder- und Jugendpsychiatrie in TĂŒbingen. Der Vortrag ist Teil einer Fachtagung mit dem Titel „Lebenshunger – Jugendliche zwischen Anpassung und Rebellion“, die am 9. Juli 2009 im Landratsamt TĂŒbingen stattfindet. Auch ein Workshop ist angeboten: „Wer bin ich? - Ich bin wer!“/ Schulprojekt zur PrĂ€vention von Ess-Störungen bei Jungen. Referent ist Armin Krohe-Amann von Pfunzkerle e.V. Mehr Information und Anmeldung bei TIMA, Tel.:Tel: 07071/763006, Mail: team@tima-ev.de

16.07.2009 | LĂŒbeck

Fortbildung zum „Transgender-Thema“

Das Thema „Transgender“ taucht in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer wieder auf und fĂŒhrt zu Unsicherheiten: Welche PhĂ€nomene sind ein altersgemĂ€ĂŸer Ausdruck z.B. im Rahmen der psychosexuellen Entwicklung? Wann geht es um (gesellschaftliche) Rollenklischees, um sexuelle Orientierungen oder TranssexualitĂ€t? Wie verhalte ich mich bei Kindern oder Jugendlichen, die nicht in die vorgegebenen Strukturen passen? Mit diesen Facetten des Themas „Transgender“ beschĂ€ftigt sich eine Fortbildung der NaSowas Jugendinfo- und Beratungsstelle. Information und Anmeldung: Telefon: 0451-
707 55 88; Mail: nasowas@lambda-online.de

 

Aug

05.08.2009 | Hindenburg

Null Bock Stimmung oder Zukunfts(t)rÀume - Jungen in prekÀren Lebenslagen

Das Diakoniewerk Osterburg e.V. und das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. veranstalten unter dem oben genannten Thema einen Fachtag. Aktuelle Fachinputs und Praxisprojekte zeigen AnsĂ€tze, Chancen und Grenzen in der Arbeit mit Jungen auf. In den anschließenden Workshops gibt es die Möglichkeit, ĂŒber die geschlechtergerechte Arbeit mit Jungen intensiv zu diskutieren und sich auszutauschen. Dabei stehen unter anderem solche Fragen im Mittelpunkt wie: Welche Angebote und methodischen Herangehensweisen sind notwendig, um mit Jungen in den vielfĂ€ltigen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit/ Kinder- und Jugendhilfe geschlechtergerecht arbeiten zu können? Welche Netzwerke/ Kooperationen kann ich in meinem Arbeitsfeld nutzen, um Projekte zu initiieren und umzusetzen?

07.08.2009 | Hannover

Praxistag fĂŒr MĂ€nner und Jungenarbeit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit Niedersachsen

Der Praxistag fĂŒr alle Interessierten aus der MĂ€nner und Jungenarbeit findet von 10 Uhr bis 15.30 Uhr statt, Adresse: Fröbelstr.20.

24.08.2009 | Köln

Summerschool: "Diversity im pÀdagogischen Feld"

"Diversity im pÀdagogischen Feld" ist das Thema der Summerschool vom 24. bis zum 27. August 2009. Das Programm findet an der Humanwissenschaftlichen FakultÀt der Uni Köln in H1, Gronewaldstr. 2, statt. Organisiert und veranstaltet wird die Summerschool vom
cedis, Center for Diversity Studies.

26.08.2009 | Strassburg

Jahreskonferenz der "European Early Childhood Education Research Association EECERA"

Vom 26. bis 29. August findet die 19. JahreskonferenzĂŒber Diversity in der frĂŒhkindlichen Erziehung statt. Weitere Informationen (in englischer und deutscher Sprache) können Sie der umfangreichen Internetseite entnehmen.

27.08.2009 | Aachen

Fortbildung "Mit Jungenarbeit beginnen - Wie Jungenarbeit gelingen kann"

Von 10.00 bis 16.00 Uhr findet die Fortbildung im Familienzentrum Aachen statt. Sie richtet sich an mÀnnliche Fach- und LehrkrÀfte und wird durch ax-o e.V. veranstaltet. Referent ist Sandro Dell'Anna von der LAG Jungenarbeit NRW. Weitere Informationen können bei Dr. Eva Köhl, Dr. Erich Roos, Vaalser Str. 367, 52074 Aachen, Tel. 0241-98 90 711, Fax 0241-87 93 146 angefragt werden.

31.08.2009 | ĂŒberall

Online-Seminar fĂŒr LehrkrĂ€fte: Geschlechtssensible Berufsorientierung in der Schule

In einer Kooperation zwischen der MĂ€dchenberatungsstelle „sprungbrett“ und dem MĂ€nnergesundheitszentrum „M.E.N“ wurde erstmals ein gemeinsames Konzept fĂŒr Jungen- und MĂ€dchenarbeit im Bereich Berufsorientierung fĂŒr einen Online-Workshop erstellt. Ziel dieses Workshops ist es, durch eine ausgewogene Mischung eigener Reflexion, Information rund um geschlechtssensible Berufsorientierung und dem Kennenlernen konkret anwendbarer Methoden gestĂ€rkt und mit neuen Ideen in den Unterricht zu gehen.

Termin des 1-wöchigen Online-Workshops: 31.08. – 04.09.2009

 

Sept

01.09.2009 | Frankfurt a. M.

Zwischen Förderung und Übergriff

Obwohl SexualitĂ€t kein Tabuthema mehr in unserer Gesellschaft ist, gibt es gerade bei der Bewertung kindlicher Sexualverhaltens oft unterschiedliche Meinungen. Es ist daher wichtig, gemeinsam ĂŒber Wege und Möglichkeiten bei der Begleitung der kindlichen Entwicklung nachzudenken. Weil Kinder viele Fragen haben und sich die Themen Körper, Freundschaft, Geschlechterrollen und SexualitĂ€t hervorragend fĂŒr gruppen- und themenspezifisches Arbeiten eignen, ist sexualpĂ€dagogische und geschlechtsspezifische Arbeit in Einrichtungen fĂŒr Kinder wichtig.

Trotz medialer Bilderflut sind KörperaufklĂ€rung und Wissensvermittlung durch leibhaftige Menschen immer noch wichtige Aspekte sexualpĂ€dagogischer Arbeit. Und nicht zuletzt können Methoden zur Körperwahrnehmung und Sinnesschulung das Gruppenklima sichtlich beleben und verbessern, auch und gerade vor dem Hintergrund sexuell gefĂ€rbter Übergriffe unter Kindern.

FĂŒr die FachkrĂ€fte bedeutet sexualpĂ€dagogisch zu arbeiten neben Wissen und Methodenkenntnis immer auch die Auseinandersetzung mit ihren eigenen Haltungen und Meinungen zur SexualitĂ€t, ihrer eigenen und der der kindlichen Ausdrucksformen.

02.09.2009 | Hannover

Zum Erwerb von Genderkompetenzen und interkulturellen Kompetenzen

Aktuelle Angebote fĂŒr Jugendliche sind gemĂ€ĂŸ Gender Mainstreaming gefordert, MĂ€dchen und Jungen gezielt anzusprechen. Eine Kinder- und Jugendhilfe, die berĂŒcksichtigt, welche unterschiedlichen und gleichen Interessen und FĂ€higkeiten MĂ€dchen und Jungen mitbringen, fruchtet in der Praxis und erreicht einen Großteil der Kinder und Jugendlichen adĂ€quat.Wie kann als der Unterschiedlichkeit im Verhalten von MĂ€dchen und Jungen angemessen begegnet werden ohne Unterschiede zu verfestigen oder gar erst zu produzieren?

Zielgruppe: FachkrĂ€fte der Kinder- und Jugendhilfe (und weitere interessierte Frauen und MĂ€nner) | Termin: 02.September 2009, 10:00-17:00 Uhr | Referent/-in: Olaf Jantz und Sabine Sundermeyer | Ort: Nds. Landesamt fĂŒr Soziales, Jugend und Familie, Behördenhaus, Am Waterlooplatz 11, 30169 Hannover, Sitzungssaal S1/S2 | Kosten: € 40,- | Kontakt: Jutta Gröne-Carl (inhaltlich) 0511/106-7297, jutta.groene-carl@ls.niedersachsen.de | Christian Helms(Verwaltung) 0511/106-7295

03.09.2009 | Dortmund

Neue Wege der Anti-Mobbing-Arbeit in Jugendhilfe und Schule (Teil 2)

Jungen, die Opfer von Mobbing sind, leiden doppelt: sie leiden unter andauernder Ausgrenzung und sie leiden an den vorherrschenden Bildern von MĂ€nnlichkeit, in denen „Opfer-Sein“ und „Sich-helfen-lassen“ keinen Platz hat. Das „GegenGewalt-Konzept“ von Mustafa Jannan und das Modellprojekt „Stark und nicht gemein – Jungen, die sich zu helfen wissen“ sind Praxisbeispiele aus Schule und Jugendhilfe, die Krisenhilfe fĂŒr Jungen mit einer „Mehrebenen-PrĂ€vention“ ermöglichen.

Die Veranstaltung richtet sich an MĂ€nner aus verschiedenen Arbeitsfeldern (Schule, Jugendhilfe, Jugendarbeit), die verantwortungsbewusst und sensibel mit Jungen arbeiten wollen. Bei dieser Veranstaltung handelt sich um die Fortsetzung der Veranstaltung die am 5.3.2009 stattgefunden hat. Eine Teilnahme ist nur möglich, wenn sie an der ersten Veranstaltung ebenso teilgenommen haben. Teil 2 dient zur Vertiefung und praktischen EinĂŒbung von Methoden und Interventionstechniken.

03.09.2009 | Magdeburg

Fachtagung „10 Jahre ProMann“

Die Beratungsstelle ProMann des Deutschen Familienverbandes Sachsen-Anhalt feiert im September ihr 10-jĂ€hriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet am 3. September im Ministerium fĂŒr Gesundheit und Soziales in Magdeburg eine Fachtagung statt. An diesem Tag wird ĂŒber den aktuellen Stand der TĂ€terarbeit sowie ĂŒber die Chancen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit von TĂ€ter- und Opferschutzeinrichtungen in Sachsen-Anhalt informiert.
Als Hauptreferent wird der Schweizer MĂ€nnerforscher Prof. Dr. Walter Hollstein (Autor mehrerer BĂŒcher u.a.: „Was vom Manne ĂŒbrig blieb“ oder „Soziale Arbeit mit Jungen und MĂ€nnern“) eine Zusammenfassung aus 25 Jahren theoretischer und praktischer Jungen und MĂ€nnerarbeit mit Ergebnissen von Anti-Gewalt-Projekten aus Österreich, Schweiz und Deutschland geben. Bevor es im Nachmittagsteil eine unterhaltsame Lesung mit Andreas und Stephan Lebert (Buchautoren u.a. „Anleitung zum MĂ€nnlichsein“) kommt, werden Experten aus den verschiedensten Gebieten im Podium diskutieren, welche sinnvollen UnterstĂŒtzungen Jungen und MĂ€nner benötigen, um gewaltfrei leben zu können.
Informationen ĂŒber die Tagung bekommen Sie telefonisch unter 0391/7217441 oder unter www.promann.de.

04.09.2009 | Rothenburg ob der Tauber

"Work-Life-Balance"

Die „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ist in aller Munde, aber wie bewĂ€ltigen Familien diese Balanceakte? Tradierte Rollenmuster mĂŒssen ĂŒberdacht, Familien- und Erwerbsaufgaben neu verteilt und außerfamiliĂ€re Hilfen gesucht werden. Nicht nur MĂŒtter sind in diesem Prozess gefordert.
Die Tagung widmet sich den Problemen, die praktisch alle jungen Familien zu bedenken haben: beginnend mit der „Elternzeit“ um die Geburt und in den ersten Lebensjahren der Kinder ĂŒber das Problem Kleinkindbetreuung bis hin zur Förderung von Schulkindern. Wie viel „Abwesenheit“ aus dem Beruf kann man sich leisten? Welche Arrangements lassen sich treffen, damit (vor allem) MĂŒtter wieder in den Beruf einsteigen und erwerbstĂ€tig sein können? Was ist in dieser Situation von den VĂ€tern gefordert, wie Ă€ndert sich ihre Rolle? Wie viel Betreuung und Förderung brauchen unsere Kinder und wie viel von diesen Leistungen können wir guten Gewissens in die HĂ€nde anderer legen?

Noch höher als in der „Normalfamilie“ stellen sich die HĂŒrden, um eine ideale „work-life-balance“ bei Alleinerziehenden und Familien von Zuwanderern zu finden. Die steigende Zahl von Alleinerziehenden-Familien ebenso wie die – mit dem neuen Unterhaltsrecht um so mehr – fast durchweg gegebene Notwendigkeit zur ErwerbstĂ€tigkeit neben den Erziehungsaufgaben lassen uns besonderes Augenmerk auf diese Gruppe richten. Schwierig stellt sich die Situation auch in vielen Zuwandererfamilien dar. Sprach- und kulturelle Barrieren bauen sich oftmals vor der ErwerbstĂ€tigkeit von Immigrantinnen auf. Integration ist nicht nur ein Thema, das die Kinder betrifft, sondern in besonderem Maße auch deren MĂŒtter. Die Einladung richtet sich an alle Interessierten, besonders auch Familien, die hier mit Fachleuten aus der Wissenschaft, der Politik und der Sozialverwaltung diskutieren können.

Termin: 4. bis 6. September 2009

07.09.2009 | Berlin

Gender-Kompetenz fĂŒr Trainerinnen und Trainer

Der Workshop am 7. und 8. September bietet in zwei aufeinander aufbauenden Modulen neben Basisinformationen zu Gender Mainstreaming und Diversity eine EinfĂŒhrung in genderorientierte Trainingsmethoden sowie Hillfestellung bei der Integration von Gender-Perspektiven in eigene Projekte, Konzepte und Trainingsangebote. Im Mittelpunkt des zweiten Moduls steht die konkrete Bearbeitung und Beratung von Projekten, Konzepten und Fragestellungen der Teilnehmenden im Hinblick auf die Integration von Gender-Perspektiven.

Termine: Modul 1: 07./08.09.2009, Modul 2: 18./19.01.2010.

Veranstalterin: GreenCampus/Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung, Telefon (030) 285 34-144, info@greencampus.de ,

09.09.2009 | Hannover

Jungen und SexualitĂ€t: Praxisworkshop fĂŒr MĂ€nner, die mit Jungen arbeiten

Jungen provozieren gerne, sie machen SprĂŒche und beleidigen sich gegenseitig. SexualitĂ€t ist fĂŒr viele nur ein Feld der Witze und sexistischen Anmache. Doch bei genauerer Betrachtung haben alle Jungen besonders in der PubertĂ€t viele Fragen. Fragen, die sie nicht direkt stellen, sondern hinter „Jungengehabe“ verstecken. Wie gelingt es gemeinsam mit Jungen diese Abwehr zu verlassen? Wie kommen PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen mit Jungen ĂŒber SexualitĂ€t ins GesprĂ€ch? Welche Methoden und welche Haltung können Jungen erreichen? Welche UnterstĂŒtzung und welche Konfrontation brauchen Jungen fĂŒr eine gesunde Entwicklung?

SexualaufklĂ€rung hilft besonders Jungen und mĂ€nnlichen Jugendlichen, ein gutes VerhĂ€ltnis zum eigenen Körper zu bekommen, eigene Grenzen und diejenigen anderer wahrnehmen und respektieren zu können. SexualaufklĂ€rung beginnt im Kindergartenalter und ist - wie die Praxis zeigt - auch noch bei einigen erwachsenen MĂ€nnern nötig. SexualpĂ€dagogik mit Jungen ist besonders hilfreich, wenn sie in reinen Jungenseminaren stattfindet. Auf der anderen Seite können gerade auch Frauen im pĂ€dagogischen Alltag als Ansprechpartnerinnen fĂŒr Jungen produktiv sein. Welche Grenzen und Chancen hat das jeweilige Geschlecht in der Arbeit mit Jungen? In dieser Fortbildung werden unterschiedliche praxiserprobte ZugĂ€nge mit Jungen zum Thema SexualitĂ€t, Liebe und Körper vorgestellt und beispielhaft erprobt.

FĂŒr das Seminar stehen zwei Termine zur Auswahl: 10. Juni , nur fĂŒr mĂ€nnliche pĂ€dagogische FachkrĂ€fte oder 9. September (Buchungsnummer A0921), fĂŒr mĂ€nnliche und weibliche pĂ€dagogische FachkrĂ€fte.

10.09.2009 | Mainz

ErwĂŒnscht – belĂ€chelt – verdĂ€chtigt MĂ€nner in der KindertagesstĂ€tte

MĂ€nner in der Arbeit mit Kindern werden von politisch Verantwortlichen, EinrichtungstrĂ€gern, Leitungen und Eltern gewĂŒnscht – geradezu ersehnt. Mehr von Frauen als von MĂ€nnern. Aber es gibt auch eine andere Seite: Geschlechtsgenossen ziehen mitunter schon mal die MĂ€nnlichkeit in Zweifel, unterstellen WeicheiqualitĂ€ten oder man(n) gerĂ€t unter PĂ€dophilie-Generalverdacht.

Wenn es ein Ziel von Bildungspolitik ist, dass mehr MĂ€nner in Kindergarten und Hort arbeiten und darĂŒber hinaus, dass diese MĂ€nner sich nicht in einem frauendominierten Arbeitsplatz im Exotenstatus einrichten, sondern ihre mĂ€nnliche Rolle in der Einrichtung auch kraftvoll zeigen, dann brauchen sie auch UnterstĂŒtzung. Um mehr MĂ€nner fĂŒr diese Arbeit zu gewinnen, ist nicht nur eine Perspektivenerweiterung bei der Berufswahl von MĂ€nnern sondern auch eine Perspektivenerweiterung in Hinblick auf die Organisation „KiTa“ notwendig.
Auf dieser Grundlage soll die Fortbildung MÀnnern in der Arbeit mit Kindern die Möglichkeit bieten:

  • sich selbst, ihre Haltungen und WĂŒnsche zu reflektieren
  • die Arbeit mit Jungen und MĂ€dchen, die Beziehung zu Kolleginnen und die Arbeit mit den Eltern in den Blick zu nehmen
  • einen fachlichen Austausch ĂŒber die Kompetenzen und Probleme mĂ€nnlicher Mitarbeiter zu fĂŒhren.

Die zweitÀgig Fortbildung richtet sich an mÀnnliche FachkrÀfte in KindertagesstÀtten und Hort.

10.09.2009 | Dresden

MĂ€nnerpolitiken in Dresden: Reise zu einem Dialog

Die Heinrich Böll Stiftung veranstaltet eine Reise fĂŒr MĂ€nner, die Lust haben, an einem Austausch ĂŒber MĂ€nnerpolitiken und Jungenarbeit! In kaum einer anderen deutschen Großstadt haben MĂ€nnerpolitik und Jungenarbeit einen so hohen Stellenwert wie in Hamburgs Partnerstadt Dresden. Das „MĂ€nnernetzwerk Dresden“ und das Modellprojekt „Jungenarbeit Sachsen“ stehen beispielhaft fĂŒr eine lebendige und vielfĂ€ltige Szene. Unter der Leitung von Alexander Bentheim und Jörn Dobert ist ein Treffen mit einigen der wichtigsten Akteure zum Austausch und zur Diskussion geplant, darunter die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, die einen Bericht zur Situation von MĂ€nnern und Jungen erstellt hat. Weitere geplante Fragen denen nachgegangen werden soll, sind: Wo gibt es Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Ost- und West-MĂ€nnern? Wie sind die Geschlechterbilder heute beschaffen, 20 Jahre nach dem Ende der DDR? Die Versanstaltung richtet sich nur an MĂ€nner.

10.09.2009 | Jagdschloss Glienicke im Wannseeforum

Jungenarbeit im Spiegel unterschiedlicher Lebensformen

Es gibt nicht DIE Jungen als einheitliche Gruppe. Ihre LebensrealitĂ€t und ihre MĂ€nnlichkeitsbilder differenzieren sich z.B. vor dem Hintergrund von Migration, sexueller IdentitĂ€t, in Beziehung oder nicht in Beziehung lebend, etc. vielfĂ€ltig aus. Jungen sind dabei vor die Aufgabe gestellt, sich zwischen verschiedenen Bildern von ‚ MĂ€nnlichkeit zu entscheiden. Zugleich ist damit hĂ€ufig die gesellschaftliche Aufforderung verbunden, klare Unterscheidungen gegenĂŒber MĂ€dchen herauszustellen. Im Mittelpunkt des Seminars steht die Auseinandersetzung mit diesen unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von Jungen in Cliquen, in der Schule, in Familien, in Subkulturen von MTV, Sportverein, Religionsunterrichtsgruppe, usw. Diese gilt es zu kennen, denn Jungenarbeit hat die Aufgabe, Jungen vielfĂ€ltige Entwicklungserfahrungen zu ermöglichen, in denen Jungen mit vermeintlich 'unmĂ€nnlichen' Attributen nicht abgewertet und gegenĂŒber MĂ€dchen kein Machtanspruch erhoben wird.

Inhalte der Fortbildung sind u.a.:

  • kennen lernen und Diskussion heutiger JungenrealitĂ€ten in Cliquen, Schule, Familie 

  • Austausch und Reflexion eigener Projekte in der Jungenarbeit vor dem Hintergrund der oben erwĂ€hnten LebenshintergrĂŒnde von Jungen aktuelle Ergebnisse der Geschlechterforschung, von denen abgeleitet Konzeptionen und Methoden der Jungenarbeit vorgestellt werden, die Jungen in ihren vielfĂ€ltigen Lebenswelten erkennen


Termine: 10.- 11. September 2009, jeweils von 9:30 bis 17:00 Uhr
Zielgruppe: Berliner und Brandenburger Mitarbeiter/-innen aus Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit/Jungenarbeit
Teilnahmezahl: 15 Personen
Anmeldung bitte bis 23. Juli 09 ĂŒber die Website.

10.09.2009 | Hamburg

Hamburger Arbeitskreis Jungenarbeit in der Schule

Seit einigen Jahren werden an Hamburger Schulen spezielle Angebote und Projekte fĂŒr Jungen angeboten. Die meisten dieser Projekte wurden von einzelnen Kollegen und Kolleginnen initiiert, die dann oftmals alleine dafĂŒr verantwortlich sind und hĂ€ufig zuwenig UnterstĂŒtzung vom Kollegium erhalten. Bisher wurden diese Projekte weder evaluiert noch gibt es einen schulĂŒbergreifenden Austausch beispielsweise zu Konzepten, eingesetzten Methoden und zum Feedback von Jungen.
Ziel ist es, eine nichtdramatisierende und geschlechtersensible Jungenarbeit/-pĂ€dagogik in der Schule - auch qualitativ - weiterzuentwickeln und diese in das schulische Angebot zu integrieren sowie fest zu verankern.Dazu ist es sinnvoll, sich in einem ersten Schritt gemeinsam mit den wertvollen, schon gemachten Erfahrungen auseinanderzusetzen. Das Treffen ist offen fĂŒr alle, die schon Erfahrung mit geschlechtersensibler Jungenarbeit/-pĂ€dagogik gemacht haben, als auch fĂŒr Interessierte an Praxiserfahrungen aus der Schule.
Kontakt und Anmeldung ĂŒber Heitmann@jungenarbeit.info oder beate.proll@li-hamburg.de
Ort: SuchtPrÀventionsZentrum Hamburg

Zeit: 16 bis 19 Uhr

Veranstalter: Dokumentationsstelle Jungenarbeit

11.09.2009 | Hamburg

Praxistreffen "Jungenarbeit in Hamburg"

Das Praxistreffen Jungenarbeit möchte alle interessierten MÀnner und Frauen zu einem kollegialen Praxisaustausch einladen. Das Treffen richtet sich an Alle aus der (offenen) Kinder- und Jugendarbeit und Schule, die Fragen zu sich und ihrem Alltag mit Jungen haben oder einfach den Austausch mit anderen Jungenarbeitern suchen.Weitere Infos per E-mail, schreiben Sie bitte an Heitmann@jungenarbeit.info

12.09.2009 | Straubing

"MĂ€nner in Bewegung"

Paul M. Zulehner, Autor der Studie "MĂ€nner in Bewegung - Zehn Jahre MĂ€nnerentwicklung in Deutschland" stellt die Ergebnisse sei-ner Forschung vor. Hintergrund: Vor rund zehn Jahren haben Rainer Volz und Paul M. Zulehner zum ersten Mal eine MĂ€nnerstudie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums vorgelegt. Der Titel damals "MĂ€nner im Aufbruch - Wie Deutschlands MĂ€nner sich selbst und wie Frauen sie sehen". Mit der Nachfolgestudie "MĂ€nner in Bewegung - Zehn Jahre MĂ€nnerentwicklung in Deutschland" haben die Autoren nun sowohl die Entwicklung der letzten Jahre aber auch neue Felder erforscht. Als Forschungsprojekt der Katholischen MĂ€nner Deutschlands und der MĂ€nnerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland wurde es erneut vom Bundesfamilienministeri-um gefördert. Veranstaltet von Gleichstellungsstelle und Jugendamt der Stadt Straubing, unterstĂŒtzt von der Leitstelle fĂŒr Frauen und MĂ€nner / Bayer. Staatsministerium fĂŒr Arbeit u. Sozialordnung, Familie u. Frauen.

12.09.2009 | Bad Segeberg

Praxistreffen Jungenarbeit

Vom 12. bis zum 13. September veranstaltet die LAG Jungenarbeit in Schleswig-Holstein das zweite „Praxistreffen Jungenarbeit“ in Bad Segeberg.

MĂ€nner, die in ihrem Alltag mit Jungen arbeiten, werden eingeladen, um ressourcenorientierte AnsĂ€tze und Methoden der Jungenarbeit gemeinsam zu erleben und zu reflektieren. Schwerpunkte werden ein Input zum Thema praktisches Arbeiten mit ressourcenorientierten Methoden aus der Jungenarbeit und der Geschlechter bezogenen PĂ€dagogik sowie Reflektionsmöglichkeiten der eigenen TĂ€tigkeit sein. In der Fortbildung gibt es ebenso Raum fĂŒr regionalen Austausch, um auch die Weiterentwicklung der eigenen Arbeit besprechen zu können.

Das Praktikertreffen richtet sich an Einsteiger und Fortgeschrittene der Jungenarbeit und die TeilnahmegebĂŒhr (inkl. Übernachtung und Verpflegung) betrĂ€gt € 30,- (kann bei der Veranstaltung entrichtet werden).

Weitere Informationen und Anmeldung unter: JugendbildungsstĂ€tte ”MĂŒhle“ Tel.: 04551/ 95 910, Fax.: 04551/ 95 91 15, E-Mail: info@vjka.de

16.09.2009 | Vlotho

„Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit“

Viele Fach- und LehrkrĂ€fte arbeiten mit Jungen: Doch ist die Arbeit mit Jungen nicht schon Jungenarbeit! In der Jungenarbeit geht es um Grenzen und um Sensibilisierung, um ErfahrungsrĂ€ume fĂŒr und BedĂŒrfnisse, GefĂŒhle, StĂ€rken von Jungen. Jungenarbeit heißt, eine andere Haltung einzunehmen mit Blick auf Probleme, die Jungen machen – und haben.

Mit der praxisbegleitenden Fortbildung wird der Weg von der Arbeit mit Jungen zur geschlechtsbezogenen Jungenarbeit eröffnet. Der Qualifizierungskurs besteht aus:

  • Zwei dreitĂ€gige Qualifizierungsmodule (16. - 18. September und 11. - 13. November)
  • Ein mehrmonatiges Praxismodul (mit Projektauftrag)
  • Einem zweitĂ€gigen abschließenden Reflexionsmodul (28. - 29. Februar 2010)

Die erfolgreiche Teilnahme an allen Modulen fĂŒhren zu einem Qualifizierungsnachweis, ausgestellt von der LAG Jungenarbeit und vom Landschaftsverband Westfalen Lippe/Jugendhof Vlotho.

16.09.2009 | Dortmund

12. DASA-Jugendkongress - mit NEUE WEGE FÜR JUNGS

Den "Kosmos Arbeitswelt" entdecken und nach der Schule durchstarten: Der DASA-Jugendkongress bietet SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern Navigationshilfen in Richtung Berufsorientierung. Zum 12. Mal findet er am Mittwoch, 16. September, und am Donnerstag, 17. September, in der DASA in Dortmund statt. Unter dem Motto "Ausbildung, Beruf, Chancen" geht es darum, Jugendlichen praktische Anregungen fĂŒr den Einstieg ins Berufsleben zu geben.

Neue Wege fĂŒr Jungs ist wie im vergangenen Jahr mit einem eigenen Stand dort vertreten. Am "Wheel of Life"-GlĂŒcksrad können die Jugendlichen bei einem interessanten Gender-Quiz schöne Preise gewinnen. FĂŒr die LehrkrĂ€fte werden interessante Materialien mitgebracht.

In der DASA treffen sich an den beiden Tagen rund 15.000 junge Menschen aus ganz Nordrhein-Westfalen. Aus erster Hand informieren sie zwischen 9 und 14 Uhr erfahrene Praktikerinnen und Praktiker und Fachleute, darunter auch Berufsberatende der Bundesagentur fĂŒr Arbeit. Derzeit gibt es rund 350 Ausbildungsberufe. Dazu locken Chancen im Ausland. Der DASA-Jugendkongress zeigt nicht zuletzt Wege ins Studium auf. Außerdem berichten zahlreiche Auszubildende in sogenannten "GesprĂ€chsinseln" ĂŒber ihren Weg in Lohn und Brot. Neben Talkrunden, GesprĂ€chsinseln und einem Markt der Möglichkeiten mit rund 50 Unternehmen und Institutionen bietet die Veranstaltung Unterhaltung mit Kleinkunst, Theater und Musik.

16.09.2009 | Goßberg

Seminar: Jungen in der PubertÀt

Das Seminar findet vom 16.-18.09.2009 statt: Erwachsen werden ist nicht leicht, auch und besonders fĂŒr Jungen. Neben den normalen entwicklungstypischen Verunsicherungen der PubertĂ€t mĂŒssen sie eine stabile IdentitĂ€t zwischen den traditionellen Rollenvorstellungen vom »echten Mann« und den verĂ€nderten Anforderungen an den »neuen Mann« entwickeln. In diesem Seminar wollen wir uns mit der mĂ€nnlichen PubertĂ€t beschĂ€ftigen, um Jungen in dieser Lebensphase professionell begleiten zu können – auf das sie Selbstbewusstsein entwickeln und soziale Kompetenzen erwerben. Die SexualitĂ€t ist ein wesentlicher Aspekt der mĂ€nnlichen IdentitĂ€tsfindung. Die pĂ€dagogische Frage ist: Welche Begleitung brauchen Jungen durch uns Erwachsene? Dabei lohnt es sich auch fĂŒr die mĂ€nnlichen PĂ€dagogen, sich an die eigene PubertĂ€tszeit zu erinnern. Wir hörten eine andere Musik, wir liebten eine andere Mode. Aber waren die Grundthemen vor 20 oder 30 Jahren andere als heute?

17.09.2009 | Hamburg-Bergedorf

Fachtag: "Ein starker Mann - aber wie?"

Am 17. September in der Zeit von 9:00 bis 13:00 Uhr bieten der Arbeitskreis Jungen – Hamburg-Bergedorf und der Allgemeine Soziale Dienst Hamburg-Bergedorf eine Fachtagung unter dem Motto "Ein starker Mann - aber wie?" an.

Die Tagung soll PĂ€dagogeninnen und PĂ€dagogen zum Thema "Jungen und Gewalt" informieren sowie zu Diskussionen und Wissensaustausch in Arbeitsgruppen anregen.

Anmeldung und Informationen: Email: faktiv.bergedorf@pestalozzi-hamburg.de, Pestalozzi-Stiftung F.aktiv, Wolfgang Pohl, Oberer Landweg 2 , 21033 Hamburg, Tel. 040/ 287 951 02 Mobil 0176/243 129 22, Fax 040/ 725 410 40. Anmeldeschluss ist der 18.09.2009.

18.09.2009 | Dortmund

Laute Macker, leise TrÀumer? Jungen im Kindergarten

In einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels traditioneller MĂ€nnerbilder brauchen Jungen schon frĂŒh im Kindergartenalter die bewusste UnterstĂŒtzung bei der Entwicklung einer GeschlechtsidentitĂ€t, um ihre Zukunftschancen verbessern zu können.

In der Tagesveranstaltung werden Erzieherinnen und Erzieher angeregt, den KITA-Alltag mit seiner Vielfalt an Jungen geschlechtersensibel zu betrachten, unterschiedliche Jungen und das eigene Verhalten besser zu verstehen und Wissen ĂŒber mĂ€nnliche Sozialisation zu vertiefen. DarĂŒber hinaus werden methodische Anregungen und Tipps zur Gestaltung von Rahmenbedingungen
in KindergÀrten vermittelt.

19.09.2009 | Dortmund

GewaltprÀvention mit Jungen durch Kampfesspiele

Kampfesspiele, diese Mischung aus Kampf und Spiel, mal mehr Kampf, mal mehr Aktion, sind bei Jungen und bei MĂ€nnern beliebt. Kraftvoller dynamischer Körperkontakt und gleichzeitig zu spĂŒren, dass Achtung fĂŒreinander da ist und man die ganze Zeit in Kontakt bleiben kann, das ist einfach befriedigend.
Um diese Methode der GewaltprÀvention kennen zu lernen, aber auch um nachvollziehen zu können, wie es jemandem geht, der kÀmpft, wird Josef Riederle diesen Ansatz vorstellen. Dabei wird er auch den theoretischen Hintergrund der Kampfesspiele als gewaltprÀventiven geschlechtsspezifischen Ansatz erlÀutern.

Sie können an diesem Tag die Arbeitsweise und Methodik des Ausbildungsleiters erleben und viele Anregungen fĂŒr die Praxis bekommen. Wer sich fĂŒr die 9-tĂ€gige Fortbildung „GewaltprĂ€vention mit Jungen durch Kampfesspiele“ (Infos unter www.kraftprotz.net) interessiert, hat nach diesem Tag eine gute Entscheidungsgrundlage. Bitte Sportkleidung mitbringen!

21.09.2009 | Potsdam

Brandenburger Fachtag: Geschlechtsbezogene, interkulturelle PĂ€dagogik mit MĂ€dchen und Jungen

In dieser Fortbildung werden die Grundlagen der geschlechtsbezogenen PĂ€dagogik dargestellt. Es geht um Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der pĂ€dagogischen Arbeit mit MĂ€dchen, mit Jungen (bzw. mit beiden in der koedukativen Arbeit). Neben einer grundlegenden EinfĂŒhrung werden folgende Fragestellungen diskutiert und reflektiert:

  • Was ist geschlechtsbezogene PĂ€dagogik bzw. Gender-PĂ€dagogik?
  • Wie interkulturell ist jede Gruppe?
  • Wann ist es sinnvoll, Jungen und MĂ€dchen in der Gruppenarbeit zu trennen?
  • Wer soll MĂ€dchenarbeit machen: nur Frauen? Wer soll Jungenarbeit machen: nur MĂ€nner?
  • Was verbirgt sich hinter dem Begriff 'Crosswork'?
  • Wie kann mein Blick sich erweitern fĂŒr Gleichheit und Unterschiedlichkeit in meiner Zielgruppe?

Eine neue interkulturelle Sichtweise auf geschlechtsbezogene PĂ€dagogik wird vermittelt. In dieser werden kulturalisierende Zuschreibungen aufgehoben und Unterschiedlichkeiten als Ressource fĂŒr die pĂ€dagogische Arbeit gesehen.

Anmeldung bitte bis sieben Wochen vor Beginn ĂŒber die Website des SozialpĂ€dagogischen Fortbildungsinstituts Berlin-Brandenburg.

22.09.2009 | SaarbrĂŒcken

Als Frau mit Jungen und mÀnnlichen Jugendlichen arbeiten

FĂŒr eine geschlechtsbewusste Arbeit mit Jungen hat sich in unterschiedlichen Arbeitsbereichen gezielte Jungenarbeit durch qualifizierte MĂ€nner als hilfreich erwiesen. Gleichzeitig gehört es zum Alltag, dass viele (sozial)pĂ€dagogisch tĂ€tige Frauen mit einzelnen Jungen oder Jungengruppen arbeiten. Das gilt nicht nur fĂŒr die Tageseinrichtungen fĂŒr Kinder, sondern auch zunehmend fĂŒr andere Arbeitsbereiche der Kinder- und Jugendhilfe.
Diese Fortbildung soll Anregungen bieten, sich mit Jungen auseinandersetzen, sie besser zu verstehen und Handlungsperspektiven fĂŒr die pĂ€dagogische Arbeit mit ihnen zu entwickeln.

Neben Fakten rund um die geschlechtsspezifische Entwicklung von Jungen wird es am 22. und 23. September in SaarbrĂŒcken in einem Selbstreflexions- und Austauschprozess auch um die Chancen und Fallen der gegengeschlechtlichen Anforderungen gehen.

Inhalte und Themen:

  • PhĂ€nomene und Themen in der mĂ€nnlichen Entwicklung
  • Möglichkeiten und Grenzen geschlechtsbewusster Arbeit von Frauen mit Jungen
  • Konfliktpotentiale und Fallen durch gegengeschlechtliches Arbeiten
  • Erfahrungsaustausch

24.09.2009 | Essen

MĂŒssen, Können, DĂŒrfen - gelingende Kooperation von MĂ€dchen- und Jungenarbeit

In Zeiten von Gender gerĂ€t die Kooperation von Jungen- und MĂ€dchenarbeit zunehmend in den Blick. Was aber bedeutet es, kooperieren zu mĂŒssen, zu können oder zu dĂŒrfen? Ziel der Fachtagung ist es, ein grundlegendes Kennenlernen der pĂ€dagogischen Arbeitsfelder der MĂ€dchen- und Jungenarbeit zu ermöglichen, die Bedingungen fĂŒr eine gelingende Kooperation zu klĂ€ren und die Dynamik der Kooperation von Frauen und MĂ€nnern in der geschlechterbewussten PĂ€dagogik besser zu verstehen. Die Tagung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft MĂ€dchenarbeit in NRW e.V. in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW e.V. .

Kontakt und Information: Landesarbeitsgemeinschaft MĂ€dchenarbeit in NRW e.V., Beate Vinke, fon 0202/7595046, lag@maedchenarbeit-nrw.de, , Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V., Sandro Dell'Anna, fon 0231/5342174, s.dell anna@lagjungenarbeit.de.

24.09.2009 | Hildesheim

"Genderorientierung in der Jugendhilfe"

Zum 44. Mal trifft sich am 24. und 25. September die Fachwelt der JugendĂ€mter aus Niedersachsen und Bremen zum Austausch und gemeinsamer Fortbildung. Das Motto der Arbeitstagung ist "Kinder- und Jugendhilfe: Motor fĂŒr lebenswerte Kommunen". Ein Workshop befasst sich mit dem Thema Gender in der Jugendhilfe. Referentinnen sind Almut von Woedtke, Leiterin der Vernetzungsstelle, und Christiane Wiede, Projektmanagerin des Modellprojekts Genderorientierung in der Jugendhilfeplanung und Jugendpflege in Niedersachsen.

Information und Anmeldung: Arbeitsgemeinschaft der JugendĂ€mter der LĂ€nder Niedersachsen und Bremen (AGJÄ), Telefon (0541) 501-31 95, agjae@kos.de , www.agjae.de

24.09.2009 | Stuttgart

Tagung „Kinder brauchen mĂ€nnliche Bezugspersonen!“

Veranstaltung zur StĂ€rkung des MĂ€nneranteils in pĂ€dagogischen und sozialen Berufen am 24. September in Stuttgart. In sozialen und pĂ€dagogischen Berufen besteht akuter Mangel an mĂ€nnlichen FachkrĂ€ften. FĂŒr eine gute Entwicklung benötigen Kinder jedoch auch mĂ€nnliche Bezugspersonen. Gerade sie fehlen hĂ€ufig in den erzieherischen und sozialen Berufen. Doch wie lassen sich mehr MĂ€nner fĂŒr diese Berufsbilder gewinnen? Die Landesstiftung Baden-WĂŒrttemberg veranstaltet am 24. September im Stuttgarter Haus der Wirtschaft eine Tagung, die zur Auseinandersetzung mit dieser Frage einlĂ€dt.

Information und Anmeldung unter www.landesstiftung-bw.de

30.09.2009 | Dortmund

Mach 15 – Methodenbörse

Mach 15 möchte den Teilnehmern ermöglichen, innerhalb eines Tages aus (k)einer Methode 15 zu machen. Hierbei ist die Beteiligung in Form einer vorher eingereichten Methode erwĂŒnscht. Die Methoden werden thematisch und von ihrer Art her fĂŒr diesen Tag zusammengestellt und/oder mit Methoden des Referenten angereichert. Alle Methoden werden an diesem Tag angespielt und jedem Teilnehmer auf einer CD zur VerfĂŒgung gestellt.

Durch die Methodenbörse sollen Sie Ideen und Anregungen fĂŒr Ihr Projekt, Ihren Unterricht oder andere Veranstaltungen finden. Neue und bewĂ€hrte Methoden sowie Arbeitstechniken in der Jungenarbeit und ihre Übertragbarkeit auf andere Themen stehen hier im Zentrum. Sie können so direkt von Ihnen in Projekte oder im Unterricht eingesetzt werden.

30.09.2009 | Frankfurt am Main

Genderkompetenz in der Arbeit mit Eltern

Genderkompetenz ist die professionelle FĂ€higkeit, vor dem Hintergrund genauer Kenntnisse der Lebenslagen von MĂ€dchen und Jungen, MĂŒttern und VĂ€tern mit Kindern und Eltern zu arbeiten und dafĂŒr gezielte Angebote, Strategien, Konzepte und Methoden zu entwickeln und umzusetzen. Ziel der
Einbeziehung von Eltern ist es, Eltern darin zu stĂ€rken, MĂ€dchen und Jungen auch jenseits traditioneller Geschlechterbilder in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung förderlich zur Seite zu stehen. Genderkompetenz besteht aus genderbezogenem Fachwissen sowie entsprechenden Handlungs- und Selbstkompetenzen, die gleichermaßen ausgebildet sein mĂŒssen, um eine ganzheitliche und den Zielgruppen angemessene geschlechtsbewusste sozialpĂ€dagogische Arbeit leisten zu können.

In dieser Fortbildung werden durch Theorieinputs, die Erprobung von Methoden geschlechtsbewusster PĂ€dagogik und mithilfe biographischer Arbeit die Elemente der Genderkompetenz einfĂŒhrend vermittelt. Anhand von „Bausteinen“ können exemplarisch Möglichkeiten einer geschlechtsbewussten Arbeit mit Eltern, bezogen auf die eigenen Einrichtungen, entwickelt werden. Es wird in geschlechtshomogenen sowie in gemeinsamen Arbeitsgruppen gearbeitet.

30.09.2009 | Osterholz-Scharmbeck

Praxis in der Jungenarbeit - Impulse, UnterstĂŒtzung & Begleitung

Dieses dreitĂ€gige Qualifizierungsangebot findet vom 30.09.-02.10.2009 im Tagungshaus Bredbeck (Osterholz-Scharmbeck / nördlich von Bremen) statt und soll dem wachsenden Bedarf nach reflektierter Begleitung und flankierender UnterstĂŒtzung der mĂ€nnlichen FachkrĂ€fte gerecht werden. Die eigene Person im Handlungsfeld der Jungenarbeit (Ziele & Perspektiven) sowie der eigene berufliche Kontext, in dem die Jungenarbeit alltĂ€glich stattfindet, soll in diesem Seminar beleuchtet, reflektiert und bei Bedarf weiter entwickelt werden. FĂŒr inhaltliche RĂŒckfragen stehen die Referentengerne zur VerfĂŒgung: Joachim Glatzel : Tel. 0441 - 87558 oder joachimglatzel@yahoo.de / Bernd DrĂ€gestein, mannigfaltig - Institut fĂŒr Jungen- und MĂ€nnerarbeit, bernd.draegestein@mannigfaltig-sued.de .

Schriftliche Anmeldung: NiedersĂ€chsisches Landesamt fĂŒr Soziales, Jugend und Familie – Fachgruppe Kinder, Jugend und Familie, z. Hd. Christian Helms, Postfach 203, 30002 Hannover, Tel.: 0511 - 106-7295, Fax: 0511 - 106 2612.

Anmeldeschluss: 14. August 2009

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30.09.2009 | Hannover

Gender-Perspektiven – Geschlechtergerechte PĂ€dagogik in der Kita

Welche Rolle spielt das Geschlecht fĂŒr die Bildungsprozesse von Kindern? Wie lĂ€sst sich geschlechtergerechte PĂ€dagogik in der Kita verwirklichen? Was brauchen MĂ€dchen und Jungen? Diesen Fragen ist ein Pilotprojekt der Stadt Hannover nachgegangen, das von 2007 bis 2009 in der KindertagesstĂ€tte Fischteichweg durchgefĂŒhrt wurde. Auf dem Fachtag werden nun die Ergebnisse des Projekts prĂ€sentiert. Es gibt Raum zum Austausch ĂŒber grundlegende Fragen geschlechtergerechter PĂ€dagogik in der Kita, und es werden Perspektiven fĂŒr Team- und Praxisberatung sowie fĂŒr Fortbildung formuliert. Weitere Informationen zur Tagung stellen wir Ihnen bald zur VerfĂŒgung.

 

Okt

01.10.2009 | Hildesheim

"Erziehung, Bildung und Geschlecht.. MĂ€nnlichkeiten im Fokus der Gender-Studies“

Vom 1.bis 3. Oktober 2009 findet die Jahrestagung der Kommission PĂ€dagogische Anthropologie statt.Die Tagung richtet ihren Blick auf die verschiedenen Felder der aktuellen Erforschung von MĂ€nnlichkeiten. Sie findet in Kooperation mit Prof. Dr. Toni Tholen (Institut fĂŒr deutsche Sprache und Literatur der UniversitĂ€t Hildesheim) statt, der Mitkoordinator des Arbeitskreises interdisziplinĂ€rer MĂ€nner- und Geschlechterforschung (AIM Gender) ist.

Kontakt: Prof. Dr. Meike Baader | UniversitĂ€t Hildesheim | Institut fĂŒr Allg. PĂ€d. | Marienburger Platz 22 | 31141 Hildesheim | baader@uni-hildesheim.de

01.10.2009 | Essen

Dialog in Essen

Am 01.10. 2009 lĂ€dt die FUMA Fachstelle Gender NRW zum Essener Dialog ein. Es geht um eine strukturelle Verankerung geschlechtsbewußter und interkultureller PĂ€dagogik.

Ziel dieser neuen FachgesprĂ€chsreihe ist es, gezielt eingeladenen TrĂ€gern, Expertinnen und Experten sowie FachkrĂ€ften der Kinder- und Jugendhilfe NRW sowie aus Politik und Gesellschaft ein Fachforum zum Dialog zu eröffnen und dessen Ergebnisse zu veröffentlichen. Thema der ersten Veranstaltung ist die VerknĂŒpfung von Gender und Migration, diesmal mit dem Schwerpunkt struktureller Entwicklungsbedarfe.

Die Ergebnisse des Fachdialogs werden dokumentiert und als Essener Impuls veröffentlicht.

06.10.2009 | Dortmund

Der Prozess des Lernen – psychosoziale Beratung von Jungen

Wachstumsprozesse oder Prozesse der Persönlichkeitsentwicklung werden von Krisen begleitet, da das Alte auseinander zu fallen beginnt - und das Neue noch nicht oder nicht zuverlĂ€ssig zur VerfĂŒgung steht.
Beratung von Jungen und jungen MÀnnern bedeutet, das Eintauchen in ihre Lebenswelt, ihren persönlichen Hintergrund erfahren, akzeptieren der Andersartigkeit, Möglichkeiten der Kontaktgestaltung anwenden, eine Beziehung herstellen und halten, Wissen vermitteln und Lernen zulassen.

Die Veranstaltung will die KomplexitÀt von Beratung aufzeigen und die Möglichkeiten einer erfolgreichen Beratung zulassen. Dies erfolgt anhand von Beispielen aus der eigenen beruflichen Arbeit.

07.10.2009 | Itzehoe (bei Hamburg)

Vortrag "MĂ€nner in der Krise?"

Beim “Herrenabend” in Kremperheide referiert ab 19.30 Uhr der Buchautor Thomas Gesterkamp zum Thema "MĂ€nner in der Krise?".

08.10.2009 | Dortmund

Jungen und sexuelle Bildung - Schwarz Weiß oder buntes Vielerlei?

In den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe und Schule gehört die Arbeit mit einzelnen Jungen oder Jungengruppen zum pĂ€dagogischen Alltag. Mit Jungen zum Thema SexualitĂ€t zu arbeiten bedeutet, sich einem fĂŒr Jungen zentralen Lebensbereich zu widmen. Doch in der pĂ€dagogischen Arbeit mit Jungen werden deren sexuelle Ausdrucksweisen hĂ€ufig als störend und grenzĂŒberschreitend wahrgenommen. Auch die Diskussionen ĂŒber die Wirkung von Pornografie- und Gangsterrap- Konsum zeichnen ein Bild „sexueller Verwahrlosung“, das JungensexualitĂ€t vor allem als Problemzone identifiziert. Denken Jungen wirklich nur an „das Eine“? Werden Jungen immer ungezĂŒgelter? In dieser Tagung wollen wir uns insbesondere der Frage widmen, welche Herausforderungen stellen sich Jungen und wie können PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen diese Entwicklung angemessen begleiten?

09.10.2009 | Görlitz

„Junge, Junge
“

Am 9. Oktober gibt es eine fachliche EinfĂŒhrung der Initiative aus Görlitz in pĂ€dagogische Jungenarbeit sowie eine Standortbestimmung fĂŒr Jungenarbeit in Görlitz.Initiator sind ein Team von MĂ€nnern aus der lokalen sozialen Arbeit sowie die Gleichstellungsbeauftragte aus Görlitz. Eingeladen sind dafzu nicht nur Jungen und VĂ€ter, sondern auch Trainer, Lehrer und Interessierte, die mit Jungen zusammen arbeiten.

Anmeldung bis zum 7. Oktober unter 03581/671370

Ort: Stadtjugendring (Landeskronstraße 41) in Görlitz ab 14:00 Uhr statt.

Einen Tag spĂ€ter - am 10. Oktober - findet dann der erste Görlitzer Jungenaktionstag auf dem Sonnenhof in der Krölstraße 57 statt. Ziel des Aktionstags ist es, mehr Aufmerksamkeit fĂŒr die BedĂŒrfnisse von Jungen zu wecken, da es wenige jungenspezifische, pĂ€dagogisch aufgearbeitete Angebote in Görlitz gibt. Am Aktionstag wird es spannende und abwechslungsreiche Angebote wie Schwertbau und -kampf, Raketenautos bauen, Kunstschweißen, Straßenfußball, Riesenjenga sowie klettern, kochen und Cricket geben.

Ort: Sonnenhof in der Krölstraße 57

13.10.2009 | Berlin

Jungs rappen, MĂ€dchen steppen?

In diesem Training zum bewussten Umgang mit Geschlechterrollen in der pÀdagogischen Arbeit soll untersucht werden, wie vielfÀltig MÀdchen-Sein und Junge-Sein heute gelebt wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen reflektieren, wie die eigene Wahrnehmung und gesellschaftliche Bewertungen das pÀdagogische Handeln beeinflussen.

Das Training bietet grundlegende Informationen zu den theoretischen Grundlagen und den praktischen Verfahrensweisen geschlechtsbewusster PĂ€dagogik. Erfahrungsbezogene Übungen sensibilisieren fĂŒr den bewussten Umgang mit Geschlechtervielfalt und ermöglichen es, die eigene berufliche Rolle zu reflektieren. Zudem vermittelt das Training Anregungen fĂŒr die Umsetzung einer geschlechtergerechten PĂ€dagogik. Zielgruppe sind FachkrĂ€fte der Kinder- und Jugendhilfe aus Berlin und Brandenburg.

Anmeldungen bitte ĂŒber die Webseite des SozialpĂ€dagogischen Fortbildungsinstituts Berlin-Brandenburg.

14.10.2009 | Jagdschloss Glienicke/Wannseeforum Berlin

Körperliche, geistige & emotionale PrÀsenz in der Konfliktlösung bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Warum verlaufen viele Konflikte so, dass sie in verbale oder körperliche Gewalt mĂŒnden? Wie kann ein konstruktiver und geschlechtsbewusster Umgang mit Konflikten und Gewalt in Arbeit mit Jugendlichen, mit MĂ€dchen und Jungen, aussehen? Konflikte können eine Einladung sein, in einen produktiven Prozess einzutreten, mit dem Ziel, mehr ĂŒber sich selbst und mehr ĂŒber die Beziehung zum Konfliktpartner/zur Konfliktpartnerin zu erfahren.

In diesem Training wird an der körperlichen, geistigen und emotionalen Grundlage fĂŒr eine gewaltfreie Konfliktlösung gearbeitet. Theoretische Vermittlung friedenschaffender Kommunikation, praktische Übungen und Rollenspiele wechseln einander ab. Ziel ist es, die Ursachen von Gewalt besser zu verstehen, das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern und das Bewusstsein fĂŒr die eigenen und die BedĂŒrfnisse anderer zu schĂ€rfen.

19.10.2009 | Karsruhe

Arme Jungs! - muss Armut zu lebenslanger RandstĂ€ndigkeit fĂŒhren?

VorankĂŒndigung der Jahrestagung der LAG-Jungenarbeit Baden-WĂŒrttemnberg: Die 1. World Vision Kinderstudie sowie weitere Studien zeigen fĂŒr die Bereiche Schichtzugehörigkeit und Armut, dass es entscheidend fĂŒr das ganze Leben ist, in welche Gesellschaftsschicht ein Kind hineingeboren wird und ob es beispielsweise in Armut aufwĂ€chst. Bundes- und landesweit entscheidet die Herkunft, das Geschlecht, der Bildungshintergrund und der materielle Wohlstand der Eltern ĂŒber deren Zukunft. Rund ein Viertel aller Haushalte in Deutschland sind von (relativer) Armut betroffen. Wie Hurrelmann und Andresen resĂŒmieren, zieht sich eine Stigmatisierung und Benachteiligung wie ein „roter Faden“ durch das ganze Leben der Kinder und Jugendlichen dieser Familien hindurch.

Wie kann diese Entwicklung unterbrochen werden, welche Maßnahmen sollen ergriffen werden? Geschlechterdifferenzierende Förderung auf MĂ€dchenseite hat zu großen Erfolgen gefĂŒhrt, in welcher Form können nun Jungen unterstĂŒtzt und gefördert werden? Von Seiten der LAG-Jungenarbeit wird ein einleitendes Referat zur strukturellen Situation von Jungen in Baden-WĂŒrttemberg gehalten werden. Das Hauptreferat wird Susann Fegter von der UniversitĂ€t Bielefeld zu den Ergebnissen der WORLD VISION STUDIE 2007 halten. Als ausgewiesene Expertin fĂŒr Geschlechtertheorie, Geschlechterforschung sowie MĂ€dchen- und Jungenarbeit wird Susann Fegter die Bedeutung von Armut in Kindheit und Jugend insbesondere unter geschlechterdifferenzierenden Aspekten darstellen.

19.10.2009 | Berlin

"Geschlecht! Gerecht! Genial! Gender Messe"

ver.di möchte mit der Ausrichtung dieser Messe einen Beitrag dazu leisten, den Nutzen von Gender Mainstreaming einer breiteren Öffentlichkeit nahe zu bringen. Durch eine Reihe von VortrĂ€gen, Diskussionsrunden und Workshops soll die Relevanz des Themas in den Feldern Arbeits- und
Gesundheitsschutz/gute Arbeit, familienfreundliche Arbeitsbedingungen (Vereinbarkeit von Arbeit und Leben), Arbeitsmarktpolitik, Budgetierung, Marketing, PĂ€dagogik, Wirtschaft, Partnerschaft, Armut, Gewalt, Kunst und Kultur dargestellt und diskutiert werden. Die Teilnahme ist kostenlos.
Termin: 19.-21.10.09

23.10.2009 | Hannover

2. Bundesweiter Fachtag fĂŒr mehr MĂ€nner in Kitas (unter anderem) mit Neue Wege fĂŒr Jungs

Nachdem der erste bundesweite Fachtag fĂŒr MĂ€nner in Kitas 2007 in Dresden auf außerordentlich großes Interesse stieß, findet am 23. und 24. Oktober 09 nun der ursprĂŒnglich bereits fĂŒr MĂ€rz geplante zweite bundesweite Fachtag fĂŒr MĂ€nner in Kitas statt, diesmal in der Fachhochschule Hannover. Das Projekt Neue Wege fĂŒr Jungs ist auch vertreten.

Die Fachtagung richtet sich in erster Linie an mĂ€nnliche Kollegen und ermöglicht in mehreren PlenarvortrĂ€gen und vielen Workshops einen praxisorientierten Austausch. Ein besonderer Schwerpunkt des Fachtages ist außerdem die Ausbildung im Elementarbereich. In Zusammenarbeit mit den hannoverschen Fachschulen werden daher mehrere Workshops sowie ein offenes Forum fĂŒr LehrkrĂ€fte an Fachschulen angeboten, zu denen auch Frauen eingeladen sind. Auch alle VortrĂ€ge sowie der "Markt der Möglichkeiten" sind fĂŒr Fachschullehrerinnen geöffnet, um den Dialog zwischen Ausbildung und Praxis zu vertiefen.

Miguel Diaz, Fachreferent von Neue Wege fĂŒr Jungs, bietet einen der Workshops an. Die Inhalte: Praxistipps zur Gewinnung von mĂ€nnlichen Auszubildenden fĂŒr den Erziehungsbereich und Vorstellung des Projekts Neue Wege fĂŒr Jungs. Praktische Hinweise, wie Jungen mit Berufen in Kontakt kommen können, die einen geringen MĂ€nneranteil aufweisen. Wie reagieren Jungen auf solche Angebote?

26.10.2009 | Meißen

"Alles bleibt anders? Geschlechtsbewusste Arbeit mit behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen"

In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfĂ€hrt die Notwendigkeit von geschlechtsbewusster Arbeit eine immer grĂ¶ĂŸere Anerkennung. Dabei werden Erfahrungen gesammelt, welche aufzeigen, dass ein Aufnehmen von BedĂŒrfnissen und Interessen von Jungen und MĂ€dchen nachhaltige Potentiale in der Entwicklung der IdentitĂ€t der jungen Menschen ermöglicht. Weniger Beachtung in der Diskussion findet jedoch das Thema der geschlechtsspezifischen Arbeit mit geistig-, körperlich- oder lernbehinderten Kindern und Jugendlichen. Welche Rolle spielt
dieser Ansatz bei ihrer IdentitĂ€tsentwicklung? Welche Potentiale beinhaltet eine geschlechtsbewusste Arbeit fĂŒr die Herausforderungen in der
Arbeit mit behinderten Kindern- und Jugendlichen? Diese Fachtagung versteht sich als eine erste Impulstagung fĂŒr die Region. Dabei sollen
Anregungen und Herausforderungen fĂŒr eine gelingende geschlechtsbewusste Arbeit in der Behindertenhilfe mit theoretischen und praktischen ZugĂ€ngen nachgegangen werden.
Eingeladen sind FachkrÀfte aus der Arbeit mit behinderten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowohl in integrativen Einrichtungen als auch in heilpÀdagogischen Diensten und Einrichtungen sowie Förderschulen.

26.10.2009 | Laatzen

Gender in der Praxis: Bildung und Geschlecht in der Schule

Dr. Tim Rohrmann referiert zum Thema: Gender in der Praxis: Bildung und Geschlecht in der Schule (Eine Informationsveranstaltung zum Gender-Parcours „Mischen is possible“). Der Parcours kann vor und nach der Veranstaltung besichtigt werden.
Was lernen Jungen, was lernen MĂ€dchen in der Schule? Sie lernen jedenfalls nicht dasselbe – darauf weist nicht zuletzt der schlechte Bildungserfolg vieler Jungen hin, der seit einigen Jahren durch die Presse geht. Sind sie heute die Verlierer im Schulsystem? Brauchen MĂ€dchen keine besondere Förderung mehr? Sind Jungen und MĂ€dchen wirklich so unterschiedlich, und wenn ja, warum? Im Vortrag werden zunĂ€chst Fakten und HintergrĂŒnde zum Thema Bildung und Geschlecht dargestellt. Davon ausgehend werden die GĂ€ste darĂŒber ins GesprĂ€ch kommen, was Jungen und MĂ€dchen eigentlich brauchen und was Schule dazu beitragen kann: Geschlechtergerechtigkeit im Schulalltag, Geschlechterbewusste PĂ€dagogik und der Bildungsauftrag von Schule.

Beginn: 18 Uhr

Ort: Kinder- und Jugendzentrum Laatzen, Pestalozzistr.25
Anmeldung zur besseren Planung im FrauenbĂŒro Tel. 8205-215 oder per Mail unter giove@laatzen.de erbeten.

27.10.2009 | Hattingen

„Zwischen Pflegebett und BĂŒro“ - Fachtagung zur Vereinbarkeit von Pflege und ErwerbstĂ€tigkeit

Bei dieser Fachtagung des "Netzwerk W – engagiert fĂŒr Wiedereinsteigerinnen" stehen u. a. folgende Themen auf dem Programm: „GeschlechterverhĂ€ltnisse in der hĂ€uslichen Pflege - Herausforderungen nicht nur fĂŒr die Politik“ | PodiumsgesprĂ€ch zum Spagat zwischen FĂŒrsorge fĂŒr Ältere und Beruf. Perspektiven einer besseren Vereinbarkeit fĂŒr MĂ€nner und Frauen | "MĂ€nner in der/die Pflege - Vereinbarkeit aus MĂ€nnersicht. Selten wahrgenommen, kaum anerkannt.".

29.10.2009 | Dortmund

„Geile Sache“ - SexualpĂ€dagogisches Arbeiten mit Jungen

FĂŒr Jungen ist SexualitĂ€t ein zentrales Lebensthema und doch finden sich selten Erwachsene, mit denen sie fachmĂ€nnisch und ganz offen ĂŒber sexuelle Fragen, Nöte und Sorgen reden können. Wenn Jungen merken, dass ihnen jemand Rede und Antwort steht, sprudelt es manchmal nur so hervor. Vielleicht fĂ€llt es manchen PĂ€dagogen gar nicht schwer, fĂŒr solche Fragen die passenden Antworten aus dem Hut zu zaubern - doch vor welchem Hintergrund und mit welcher Zielrichtung? Will man Jungen in ihrer SexualitĂ€t freundlich begleiten oder lieber auf den rechten Pfad bringen? Wie geht man es an, wenn man ein GesprĂ€ch in Gang bringen möchte, ohne die coolen SchwĂ€tzer noch mehr zum Reden und die Schweigsamen noch mehr zum Verstummen zu bringen?

In einer lebendigen Mischung aus thematischen Eingaben, beruflichem Erfahrungsaustausch und Selbstreflexion soll der Tag einen Einblick in die Bandbreite sexualpÀdagogischen Arbeitens mit Jungen geben. Und es werden Ideen entwickelt, welche sexualpÀdagogischen Jungen-Angebote in den Einrichtungen der Teilnehmer möglich sind. Diese Veranstaltung richtet sich nur an mÀnnliche FachkrÀfte.

29.10.2009 | MĂŒnchen

Körperbilder – Jungen erproben sich in der Geschlechtsrolle

Der Körper ist ein zentraler Bezugspunkt fĂŒr jungenpĂ€dagogisches Arbeiten, weil im Jugendalter wichtige BewĂ€ltigungsaufgaben im Bereich der Körperlichkeit liegen. Jungen haben insbesondere wĂ€hrend der PubertĂ€t ein starkes BedĂŒrfnis zur Auseinandersetzung mit Körperthemen. In der jungenpĂ€dagogischen Praxis erweisen sich solche ZugĂ€nge zu Körperthemen als produktiv, die an den Interessen von Jungen anknĂŒpfen und ein angemessenes VerhĂ€ltnis von NĂ€he und Distanz ermöglichen. Gestalterisches Arbeiten mit Jungen – die Arbeit mit Medien und kulturellen Produktionen – bietet in dieser Hinsicht vielfĂ€ltige Möglichkeiten: Jungensichten werden sichtbar, hörbar oder auf andere Weise erkennbar und es eröffnen sich vielfĂ€ltige und teilweise auch indirekte ZugĂ€nge zu Körperthemen. Jungen erproben sich auf diese Weise spielerisch in der Geschlechterrolle, kommunizieren bzw. bearbeiten ihre Körperbilder und entwickeln sich weiter. Im Seminar werden theoretische Grundlagen und praktische AnsĂ€tze fĂŒr eine körperorientierte Jungenkulturarbeit vorgestellt. Geeignete Methoden fĂŒr die Anwendung im alltĂ€glichen Umgang mit Jungen werden ausprobiert.

Das Seminar vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Ideen, Impulse und praktisches RĂŒstzeug fĂŒr die Bearbeitung von Körperthemen mit Jungen. Das Seminar wird fĂŒr Frauen und MĂ€nner angeboten, die mit Jungen (mit oder ohne Behinderungen) pĂ€dagogisch arbeiten.

Referent: Harald Sickinger (SozialpÀdagoge, Jungen- und MedienpÀdagoge)
Termin: Donnerstag, 29. und Freitag, 30. Oktober 2009
Kosten: EUR 179,–
Anmeldeschluss: 29. September 2009

29.10.2009 | Bochum

Fachtagung "Starke VĂ€ter!"

Vieles deutet daraufhin, dass sich die Rolle der VĂ€ter in der Familie nachhaltig verĂ€ndert. Nicht zuletzt auf Grund der EinfĂŒhrung der Partnermonate beim Elterngeld suchen Familien, Unternehmen und VerbĂ€nde neue Lösungen fĂŒr Arrangements bei der hĂ€uslichen Arbeitsteilung und der Kinderbetreuung. Die Landesregierung möchte diese Entwicklung fördern und VĂ€ter, die ihre Rolle aktiv und verantwortlich gestalten wollen, unterstĂŒtzen. Die stĂ€rkere Wahrnehmung der Vaterrolle hat unmittelbare Auswirkung auf Beratungs-, Betreuungs- und Bildungsangebote fĂŒr Familien und fĂŒhrt auch zu neuen Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

In welchen Bereichen bereits Konzepte erfolgreich in die Tat umgesetzt wurden, die auf diesen verĂ€nderten Bedarf reagieren, und wo noch Handlungsbedarf besteht, möchte die Fachtagung "Starke VĂ€ter!" in den Blick nehmen. Das Ministerium fĂŒr Generationen, Familie, Frauen und Integration fĂŒhrt die Tagung in Kooperation mit der MĂ€nnerarbeit im Institut fĂŒr Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen, der MĂ€nnerarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Aktionsgemeinschaft fĂŒr Familienfragen Westfalen-Lippe, der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung Nordrhein-Westfalen, der Katholischen MĂ€nnerseelsorge Köln, der Ruhr-UniversitĂ€t Bochum, dem MĂ€nner-VĂ€ter-Forum Köln, der Zeitschrift Switchboard, Detmold/Hamburg, VĂ€ter und Karriere, DĂŒsseldorf, und dem Vateraufbruch fĂŒr Kinder e.V., Ortsgruppe Dortmund durch.

29.10.2009 | Bremen LidiceHaus

Fachtag Jungenarbeit: Wohin mit der Wut der Jungen ?

Der trĂ€gerĂŒbergreifende Arbeitskreis Jungenarbeit in Bremen lĂ€dt zu einem Fachtag zum Thema "Wohin mit der Wut der Jungen?" nach Bremen ins LidiceHaus ein.

Ziele dieser Fachtagsreihe sind u.a.die (Weiter-) Entwicklung von AnsĂ€tzen und GrundverstĂ€ndnissen von Arbeit mit Jungen sowie die Erprobung von AnsĂ€tzen der Jungenarbeit. Insbesondere nach AmoklĂ€ufen wie dem in Winnenden und anderen (Gewalt-) Auseinandersetzungen werden Jungen oft als „unkalkulierbar“ und „explosiv“ beschrieben. Die Tagung soll aus diesem Grund unter dem Motto "Wohin mit der Wut der Jungen ?" stehen. Der Fachtag richtet sich in erster Linie an mĂ€nnliche Kollegen, aber auch Kolleginnen sind bei Interesse am Thema willkommen.

Die Tagung findet am Donnerstag, 29. Oktober 2009 statt. Beginn ist 10.45 Uhr, Ende ca. 16.30 Uhr. Kosten: 20 Euro inkl. Verpflegung und Programmkosten, Anmeldungen: bis zum 20.10.2009 an das LidiceHaus, z.H. Andrea MĂŒller, Tel.: 0421 / 69272 – 13, Fax: 0421 / 69272 - 16, Email: amueller@jugendinfo.de .

30.10.2009 | Dortmund

AnkĂŒndigung: 10 Jahre LAG Jungenarbeit NRW

An diesem Tag feiert die LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) Jungenarbeit NRW ihr 10-jĂ€hriges Bestehen. Die LAG bittet alle Freunde und Freundinnen, Sympathisanten und Sympathisantinnen sich diesen Termin freizuhalten. Geplant ist, das Thema „Kontakt und Beziehungen in der Jungenarbeit“ in den Vordergrund zu rĂŒcken. Außerdem werden fachliche Highlights der Facharbeitskreise zur Jungenarbeit in NRW und LAG Jungenarbeit NRW prĂ€sentiert. Das Feiern soll auch nicht zu kurz kommen. Eine separate Einladung wird noch verschickt, weitere Infos folgen.

30.10.2009 | Dresden

Fachtag: Sozialisationsinstanzen von Jungen: Von der Schule bis zum Verein und Offenen Treff

Was wissen wir von den Jungen? Warum fallen sie vor allem durch die Gewalt, fehlende schulische Leistungen und fehlende BildungsabschlĂŒsse auf? Was könnte man tun, um dem Abhilfe zu schaffen und was könnten stattdessen Schlagzeilen im Sinne der Jungen sein? Angebote der Jungenarbeit und der alltĂ€glichen Arbeit mit Jungen brauchen neben einem fundierten TheoriegerĂŒst auch Ideen und Projekte in der Umsetzung. Dabei spielt es keine Rolle, wo wir Jungen begegnen, ob in der Schule, dem Offenen Treff oder im Sportverein. Es handelt sich bei diesem Fachtag um eine Gemeinschaftsveranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und MĂ€nnerarbeit Sachsen e.V.mit der Fachstelle Jungen- und MĂ€nnerarbeit Dresden.

 

Nov

02.11.2009 | Detmold

Fachtag mit dem Thema "Pornographie & JugendsexualitÀt"

"Generation Porno" oder "Deutschlands sexuelle Tragödie" - so oder so Ă€hnlich wird zurzeit ĂŒber das Thema Jugendliche und Pornographie in den Medien berichtet. PĂ€dagogInnen sind in ihrem Alltag gefordert zu reagieren und Wege zu finden, in der Jugendarbeit mit diesem schwierigen Thema umzugehen. Ziel der Fachtagung ist, mehr Orientierung und Handlungssicherheit bei diesem schwierigen Thema zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten sie auf dem Flyer zur Veranstaltung. Veranstalter ist die profamilia Lippe.

02.11.2009 | Kassel

Fachtag "weiblich -mĂ€nnlich - schon bewusst?? Gender-Perspektiven fĂŒr Menschen mit Behinderung verankern"

In VortrĂ€gen und Arbeitsgruppen werden AnsĂ€tze fĂŒr geschlechtersensibles Arbeiten sowie gesetzliche Grundlagen und Möglichkeiten, Gender Mainstreaming z.B. in Einrichtungen der Behindertenhilfe zu verankern, vorgestellt. Der Fachtag richtet sich an interessierte FachkrĂ€fte sowie an InitiatorInnen von Frauen- oder MĂ€nnergruppen.

Infos und Anmeldung bis zum 05.10.09 beim Bundesverband fĂŒr körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V., Anne Ott, Tel. 0211/64004-12, E-Mail anne.ott@bvkm.de

02.11.2009 | Kiel

Tagung ĂŒber "Berufsorientierung: Konzepte-Strategien-Entwicklungstendenzen" mit NEUE WEGE FÜR JUNGS

Eine große Tagung ĂŒber "Berufsorientierung: Konzepte-Strategien-Entwicklungstendenzen" veranstalten das Ministerium Bildung und Frauen, Schleswig-Holstein, das Bundesministerium fĂŒr Bildung un Forschung und die Bundesagentur fĂŒr Arbeit am 2. und 3. November 2009 in Kiel. Am Stand des Bundesbildungsministeriums werden die Projekte Neue Wege fĂŒr Jungs, Girls'Day - MĂ€dchen-Zukunftstag und "Komm, mach mint" vorgestellt.
Eine Vielzahl neuer Projekte, Programme und Initiativen arbeitet daran, den Prozess der Berufsorientierung zu unterstĂŒtzen und setzt dabei an unterschiedlichen Schwerpunkten an. Das Spektrum reicht von AnsĂ€tzen, die unter dem Stichwort Ausbildungsreife – Anforderungen der Wirtschaft in die Schule tragen, ĂŒber Konzepte, welche die StĂ€rkung der Persönlichkeit und die Entwicklung ihrer Kompetenzen in den Vordergrund rĂŒcken, bis
zu Projekten, die an der SchulqualitĂ€t ansetzen oder auch Programmen, die tragfĂ€hige Kooperationsstrukturen im Übergang Schule – Beruf bilden.
Die Qualifizierungsinitiative fĂŒr Deutschland hat dem Thema Berufsorientierung eine hohe PrioritĂ€t eingerĂ€umt und vereinbart, in allen allgemeinbildenden Schulen und Förderschulen entsprechende Angebote zu entwickeln und vorzuhalten. Die Bund-LĂ€nder-Arbeitsgruppe „Abschluss und Anschluss“, die im Rahmen der Qualifizierungsinitiative fĂŒr Deutschland eingerichtet wurde, will mit dieser Fachtagung Transparenz in die
vielfÀltigen AnsÀtze bringen und den fachlichen Austausch fördern.
Die Tagung bietet die Gelegenheit, die unterschiedlichen AktivitÀten zur Berufsorientierung vorzustellen.

04.11.2009 | Essen

Wenn MĂ€nner mit MĂ€dchen arbeiten und Frauen mit Jungen.

Fachtagung der LAG Kath. Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW in Kooperation mit der FUMA Fachstelle Gender NRW zum Thema: Cross-Working „Wenn MĂ€nner mit MĂ€dchen arbeiten und Frauen mit Jungen. Grundlagen und Grenzen vom gegengeschlechtlichen, geschlechtersensiblen Arbeiten“.

05.11.2009 | Dortmund

Jungen in den Blick nehmen! Wie kann Jungenförderung in der Schule gelingen?

Neuere Studien zeigen, dass die Jungen sich zunehmend als die Verlierer der Bildungsentwicklung heraus stellen. Lernprobleme, LeseschwĂ€che, Aufmerksamkeitsstörungen und VerhaltensauffĂ€lligkeiten werden sehr viel hĂ€ufiger bei Jungen als bei MĂ€dchen beobachtet. Jungen gelingt es weniger als MĂ€dchen, Gymnasien erfolgreich zu besuchen. In Sonder- und Hauptschulen sind sie weit ĂŒberdurchschnittlich vertreten.

Als Ursachen hierfĂŒr sind viele Sachverhalte in der Diskussion: Die Krise der MĂ€nnlichkeit als klares Rollenkonzept, das Fehlen von MĂ€nnern in KindergĂ€rten und Grundschulen, der Einfluss der neuen Medien und ihre exzessive Nutzung durch die Jungen, und nicht zuletzt die Frage, ob Jungen anders lernen und der schulische Unterricht in seiner gewöhnlichen Form Jungen stĂ€rker als MĂ€dchen demotiviert.

In der Veranstaltung wird praxisorientiert gearbeitet. Methoden aus dem Bereich der Förderung der Sozialkomeptenzen (nicht nur) fĂŒr Jungen werden nicht nur vorgestellt, sondern unter der Anleitung von Uli Boldt praktisch ausprobiert.

05.11.2009 | Hildesheim

Tagung "Familien MIT Arbeit"

Seit 2003 ist die HAWK familiengerechte Hochschule und nicht nur dort, sondern auch an vielen anderen Hochschulen, Institutionen und in Wirtschaftsunternehmen wird versucht, die Bedingungen der Arbeitswelt so familien gerecht wie möglich zu gestalten. Auch die Politik hat sich die Familienförderung auf die Fahnen geschrieben und das Thema „Demographischer Wandel“ ist allgegenwĂ€rtig. Es zeigt sich aber, dass Theorie und
Praxis oft auseinander gehen und verĂ€nderte Strukturen nicht dazu fĂŒhren, traditionelle Familien- und Rollenbilder junger Menschen aufzubrechen.
Die Veranstalter wollen ihre Erfahrungen bundesweit mit familienerfahrenen und familieninteressierten Expertinnen und Experten diskutieren.
Bisher treffen die Belange der Familie die jungen Menschen eher unvorbereitet und auch die Strukturen der Arbeits- und Hochschulwelt sind trotz der begrĂŒĂŸenswerten Umgestaltungen der letzten Jahre noch nicht auf die vielfĂ€ltigen Bedarfe von Menschen mit Familienaufgaben ausgerichtet. Dies zeigt sich vor allem dann, wenn Ă€ltere Familienange hörige pflegebedĂŒrftig werden.

In den heutigen Vereinbarkeitsdiskussionen wird stets die soziale UnterstĂŒtzung von ErwerbstĂ€tigen gefordert, außen vor gelassen wird die Frage, wie und ob sich Familienmenschen heute mit ihren dortigen Rollen und Aufgaben identifizieren. Neuere Untersuchungen zeigen, dass sich Menschen am Arbeitsplatz kompetenter und anerkannter fĂŒhlen als im privaten Umfeld. In dem Maße, wie sich Familienleben entritualisiert, entstehen neue
Rituale im Erwerbsleben. Lange galt Teilzeitarbeit als das Patentrezept in den Vereinbarkeitsdiskussionen. Benachteiligt in ihren Karrieren werden dadurch fast ausschließlich Frauen. Neue Arbeitszeitmodelle gewĂ€hrleisten Gleichstellung und entzerren und entspannen die „Rush-Hour“
des Lebens.

06.11.2009 | Berlin

Wochenendseminar: "Söhne von MĂŒttern - Distanz und NĂ€he - was ist zuviel und was ist zu wenig?"

FĂŒr MĂ€nner ist die Beziehung zu ihrer Mutter eines der heikelsten Felder. Eine Sprache dafĂŒr zu finden, wie sich die Beziehung entwickelte und was in den Kinderjahren geschah, bedeutet meistens eine große Herausforderung. Dieser Herausforderung wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich im Seminar stellen. Mit einer Mischung aus biografischer Selbstreflexion und von Erkenntnissen der Konfliktforschung wird ein Kontext geschaffen, der es jedem Teilnehmer / jeder Teilnehmerin ermöglicht, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen und sich bestehender Konflikte bewusst zu werden.

Zielgruppe: MÀnner, die sich mit der Beziehung zu ihrer Mutter beschÀftigen wollen | Fachleute aus dem Bereich der Jungenarbeit | Erwachsenenbildner in der Fortbildungsarbeit mit MÀnnern.

Termin: 6. und 7. November
Das Seminar wird von zwei erfahrenen DozentInnen geleitet, die sich seit langem mit (sexualisierter) Gewalt im Lebenskontext von Kindern und Erwachsenen befassen und hierzu mehrfach publiziert haben:

  • Hans-Joachim Lenz Freiburg |Sozialwissenschaftler und Gestalttherapeut
  • Dr. Angela May Berlin | Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft PrĂ€vention & Prophylaxe e.V. und Psychotherapeutin (HPG)
09.11.2009 | Dortmund

Doch, sie sind ein Gewinn! VĂ€ter in der interkulturellen Elternarbeit

Gute Elternarbeit ist ein unverzichtbarer Bestandteil der gezielten Förderung von Kindern/Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Schule und beruflicher Bildung.

In der Kooperation zwischen Eltern mit Zuwanderungsgeschichte und pĂ€dagogischen Institutionen gibt es jedoch hĂ€ufig Probleme: in diesem Arbeitsfeld gelingt es nicht immer, die unterschiedlichen Erwartungen aneinander in Einklang zu bringen und mit den Eltern Lösungen fĂŒr Erziehungsfragen und -probleme zu entwickeln. Besonders der Kontakt zu den VĂ€tern gestaltet sich manchmal schwierig. Denn obwohl auch immer mehr VĂ€ter mit Zuwanderungsgeschichte aktive und engagierte VĂ€ter sein wollen, haben sie verschiedene Probleme im Erziehungs- und Familienalltag. FĂŒr den Umgang mit den VĂ€tern ist daher ein ressourcenorientierter Ansatz nötig, um den Zugang zu ihnen zu finden und Vertrauen aufzubauen.

Das Ziel der Veranstaltung ist insofern nicht nur die Vertiefung interkultureller Kompetenz sondern auch die Sensibilisierung fĂŒr den Umgang mit VĂ€tern.

09.11.2009 | Leipzig

Rollenbilder - Frauen haben MĂ€nnerbilder, MĂ€nner haben Frauenbilder

Der Arbeitskreis "Frauen in Forschungszentren" (akfifz) fĂŒhrt alle zwei Jahre eine Tagung durch, um sich ĂŒber aktuelle Entwicklungen und Probleme bei der Umsetzung von Chancengleichheit zu informieren und auszutauschen. In diesem Jahr findet die Tagung im Leipziger Kubus des Helmholtz Zentrums fĂŒr Umweltforschung (UFZ) statt. Miguel Diaz, der Wissenschaftliche Fachreferent vom Projekt Neue Wege fĂŒr Jungs, wird in einem Vortrag das Projekt vorstellen und an der anschließenden Podiumsdiskussion teilnehmen.

09.11.2009 | Jagdschloss Glienicke/Wannseeforum Berlin

Im Porno kĂŒsst man nicht!

FĂŒr Jugendliche und Kinder ist es leicht, via Internet, TV und Handy Zugang zu pornografischen Bildern und Handlungen zu bekommen. Sie bewegen sich in Chatrooms, surfen im Internet auf pornografischen Seiten, versenden und tauschen Bilder mit Bluetooth. Reißerische Zeitungsartikel und TV-Sendungenberichten von Jugendlichen, die sich in pornografische Internet-Parallelwelten zurĂŒckziehen, sich samstags zum Gang-Bang treffen und nicht mehr kĂŒssen, denn: Im Porno kĂŒsst man nicht.

Die emanzipatorische SexualpĂ€dagogik hat sich schon seit lĂ€ngerem dafĂŒr ausgesprochen, das 'andere Gesicht von SexualitĂ€t' anzusehen, statt es zu ignorieren. Eine geschlechtsdifferenzierte und selbstbewusstseinsfördernde Erziehung könnte mithelfen, dass die UmbrĂŒche im GeschlechterverhĂ€ltnis mitsamt ihren konfrontativen und feindseligen Aspekten von Jungen und MĂ€dchen gut verkraftet werden. Folgende Themen sind u.a. Schwerpunkte der Fortbildung: Wie wirkt sich der Konsum sexueller Inhalte auf die Entwicklung der eigenen SexualitĂ€t aus? Wie weit soll Jugendschutz und wieweit darf Zensur gehen? Hat sich das VerhĂ€ltnis von IntimitĂ€t, Scham und Veröffentlichung gewandelt? Wie gestaltet sich die Verbindung von SexualitĂ€t, Gewalt und Frauenfeindlichkeit in medialen Produkten? Wie ist meine eigene 'Mediengeschichte' als PĂ€dagoge als PĂ€dagogin?

Die Veranstaltung richtet sich an FachkrĂ€fte der Kinder- und Jugendhilfe aus Berlin und Brandenburg. Mit der Teilnahmezusage wird Ihnen der endgĂŒltige Veranstaltungsort mitgeteilt.

11.11.2009 |

Boys' Day in Stuttgart

Der Boys Day Stuttgart 2009 findet vom 11. bis 13. November 2009 statt. Jungs aus Stuttgarter Regelschulen haben die Möglichkeit, Berufe kennen zu lernen, die typischerweise von Frauen ausgeĂŒbt werden und deshalb nicht zu ihrem bevorzugten Berufswahlspektrum zĂ€hlen.

12.11.2009 | ZweibrĂŒcken

Geschlechtsbewusste Jungenarbeit - Konfrontative PÀdagogik AnsÀtze in der Arbeit mit gewalttÀtigen und gewaltbereiten mÀnnlichen Jugendlichen

Das Arbeiten in der ambulanten und stationĂ€ren Jugendhilfe erfordert immer wieder die Auseinandersetzung mit Gewalt – die von TĂ€tern ausgeĂŒbt und von Opfern erfahren wird. In der Arbeit mit gewaltbereiten und gewalttĂ€tigen Jugendlichen spielt neben ökonomischen, kulturellen und anderen Faktoren auch die Geschlechtszugehörigkeit eine wichtige Rolle. Im Rahmen dieser Fachtagung wird der Blick auf Jungen und mĂ€nnliche Jugendliche und das Zusammenwirken von Geschlecht und Gewalt gerichtet.Anhand der Arbeitsprinzipien von Jungenarbeit / JungenpĂ€dagogik werden PhĂ€nomene in der Entwicklung von MĂ€nnlichkeiten aufgezeigt und Handlungsperspektiven im Umgang mit gewaltbereiten Jungen und mĂ€nnlichen Jugendlichen erörtert. Am Nachmittag werden Ideen und Grundhaltungen der KonfrontationspĂ€dagogik vorgestellt. Wie konfrontative GesprĂ€chsfĂŒhrung, institutioneller Ordnungsrahmen und der tĂ€gliche Umgang mit gewaltbereiten Jugendlichen aussehen kann, wird durch praktische Übungen erlebbar gemacht.

12.11.2009 | Schweiz

Nationaler Tochtertag in der Schweiz mit Angeboten fĂŒr Jungen

Zum Nationalen Tochtertag in der Schweiz am 12. November 2009 sind auch diverse Aktionen fĂŒr Jungen geplant. An diesem Tag begleiten MĂ€dchen ihre VĂ€ter zur Arbeit oder erkunden Berufe im technischen Bereich. Die Jungen sollen sich zeitgleich mit ihrer Rolle und ihrer Lebensplanung beschĂ€ftigen.

Interessant ist das Projekt „Ein Tag als Profibetreuer”. Dabei können die Jungen Berufe kennenlernen, ĂŒber die sie vielleicht noch nie nachgedacht haben, zum Beispiel Altenpfleger, Krankenpfleger oder Kinderbetreuer. Einen Tag lang können sie Fachpersonen in einer Kinderkrippe oder einem Alters- und Pflegeheim bei der Arbeit begleiten und mit ihnen kleinere Arbeiten erledigen. Sie erfahren, was den Betreuungspersonen an ihrer Arbeit besonders Spaß macht und welche Ausbildungen sie mitbringen. Das Projekt wird von curaviva (Verband Heime und Institutionen Schweiz) und vom KiTaS (Verband KindertagesstĂ€tten der Schweiz) unterstĂŒtzt.

In der Schule sollen die Jungen am Tochtertag diskutieren, wie das Leben nach der Schulzeit aussehen könnte. Engagierte VÀter und HausmÀnner erzÀhlen ihnen, wie das Leben mit Kindern funktioniert und wie sie Familie und Beruf miteinander vereinbaren können.

13.11.2009 | Berlin

"Regenbogenfamilien: Vom anderen Ufer oder vom anderen Stern?"

Wo stehen lesbische MĂŒtter, schwule VĂ€ter und ihre Kinder heute in Recht, Politik und Gesellschaft? Was sind zentrale Brennpunkte ihres Familienalltags? Welche Wege zur Verwirklichung eines Kinderwunsches können Lesben und Schwule in Deutschland beschreiten und welchen Herausforderungen mĂŒssen Sie sich hier stellen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars fĂŒr lesbische und schwule Eltern und Paare mit Kinderwunsch.

Termin: 13. bis 15. November 2009.

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stifung und Lesben- und Schwulenverband Deutschland

13.11.2009 | Aachen

Mit Jungenarbeit beginnen - wie Jungenarbeit gelingen kann

Am Freitag 13.11.2009, 10 - 16 Uhr findet die 2. Veranstaltung zum Thema "Mit Jungenarbeit beginnen - wie Jungenarbeit gelingen kann" statt. Dieses Mal sollen vor allem auch Frauen Gelegenheit bekommen, sich mit dem Thema Jungenarbeit bzw. Arbeiten mit Jungen auseinander zu setzen. Sandro Dell'Anna, Bildungsreferent der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Jungenarbeit NRW wird den Workshop leiten. Die Zahl der PlÀtze ist begrenzt. Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen.

RĂŒckfragen und Anmeldungen bitte an:

ax-o@gmx.de oder Tel. 0241-9890711

13.11.2009 | Hamburg

MĂ€nner im (Grundschul)Lehramt Forschungen zu untypischen Studienfachwahlen

Liest man die Berichte in den Medien ĂŒber die Sorgen, die Deutschland seit einiger Zeit offenbar mit den Jungen hat, dann scheint die Antwort völlig klar: „Mehr MĂ€nner“ in den Schulen sollen dafĂŒr sorgen, dass erkennbare Defizite in Verhalten und Leistung bei SchĂŒlern ausgeglichen werden.
Bildungsministerien starten deshalb Kampagnen wie „Helden des Alltags – Erzieher, Lehrer“ (Schleswig-Holstein).
Erhebungen zu Berufsorientierungsprozessen zeigen jedoch, dass mĂ€nnliche Jugendliche das Lehramt fĂŒr sich als eher unattraktiv bewerten. Aus wissenschaftlicher Sicht sind mehr und differenziertere Untersuchungen erforderlich, die z. B. beleuchten, wie Berufs- und Studienwahlprozesse ablaufen und welche hinderlichen und förderlichen Erfahrungen mĂ€nnliche Studierende im Studium machen. Die Tagung liefert dazu erste Erkenntnisse aus laufenden Forschungsprojekten.

14.11.2009 | Kaiserslautern

Gewalt ĂŒberwinden! Zukunftschancen junger MĂ€nner in einer strukturschwachen Region

Die MĂ€nnerarbeit der EKD und die Evangelische Arbeitstelle Bildung und Gesellschaft der Ev. Kirche der Pfalz bieten gemeinsan eine Veranstaltung zum Thema "Gewalt ĂŒberwinden" am 14.11.2009 im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern an. Mangelnde Anerkennung und fehlende Integration fĂŒhren zu Agression und Gewalt. Maßnahmen zur Integration sind demnach eine prĂ€ventive Möglichkeit, um Gewalt vorzubeugen. In der Veranstaltung wird es um Angebote zur Integration gehen, wobei ein wichtiger Schwerpunkt der Bereich der Erwerbsarbeit und die Integration von jungen Menschen in den ersten Arbeitsmarkt sein werden.

Anmeldung bis zum 04.11.2009 an: MĂ€nnerarbeit der EKD 0511-89768-200 info@maennerarbeit-ekd.de oder Ev. Arbeitstelle Bildung und Gesellschaft 0631- 3642 – 112 andrea.kirch@evkirchepfalz.de

Download Dekade_2009_Kaiserslautern.pdf [768,03 kB | pdf]
16.11.2009 | Schloss Gifhorn

"Prinzen und Piraten"

Am 16 November 2009 findet im Rittersaal des Schlosses Gifthorn die Tagung "Prinzen und Piraten" statt, die von der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG JAW) in Kooperation mit der Kreisjugendförderung, der AuslÀnderbeauftragten und dem Pro-Aktiv-Center des Landkreises Gifhorn organisert wird.

Die Tagung soll einen Beitrag dazu leisten, die Anforderungen an pĂ€dagogisches Handeln und an pĂ€dagogische Institutionen aufzuzeigen. Zum anderen soll die Tagung Impulse und Handlungsmöglichkeiten fĂŒr die tĂ€gliche pĂ€dagogische Arbeit mit jugendlichen Migranten vermitteln. Im Mittelpunkt der Tagung stehen zentrale Fragen wie beispielsweise "Welche Voraussetzungen sollten pĂ€dagogische Institutionen fĂŒr eine Arbeit mit Jugendlichen mit Migrationsbiografien erfĂŒllen?" oder "Wie können PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen die Jugendlichen mit Migrationsbiografien in ihren subjektiven Zielen und BedĂŒrfnissen verstehen?"

Anmeldungen verbindlich bis zum 7. November 2009 per Fax 05 11/1 21 73-37 oder per Mail:ina.samusch@jugendsozialarbeit.de | Anmeldeformular im Flyer | Teilnahmebeitrag 30,-€

Download Flyer Prinzen und Piraten.pdf [410,65 kB | pdf]
17.11.2009 | Dortmund

"Gender und Rechtsextremismus Eine Herausforderung fĂŒr die PĂ€dagogik"

Martialisches Auftreten, Saufgelage, GewaltaffinitĂ€t, „Kampfbereitschaft“ – ein Großteil der rechtsextremen Szenen ist geprĂ€gt durch MĂ€nnlichkeits(vor)bilder, die bei Jungen und jungen MĂ€nnern offensichtlich auf Interesse stoßen.
DemgegenĂŒber scheinen die (Vor)Bilder von Weiblichkeit, die in rechtsextremen Szenen vorherrschen, MĂ€dchen und junge Frauen weniger zu interessieren. „Jungs sind wegen der MĂ€nnlichkeitsbilder in den rechtsextremen Szenen, MĂ€dchen trotz der Weiblichkeitsvorgaben“ – so eine immer wieder formulierte These.
Was aber bedeutet diese EinschĂ€tzung fĂŒr geschlechterreflektierende PrĂ€ventions- und Interventionsangebote? Muss in der Jungenarbeit (wieder) mehr gerauft werden? MĂŒssen KrĂ€fte messen und StĂ€rke zeigen wieder mehr Bedeutung erlangen neben dem EinĂŒben von Empathie und vermeintlich „weiblichen“ Attributen, damit Jungen diese Seiten ihrer Persönlichkeit nicht in einer rechtsextremen Clique ausagieren? Welche Weiblichkeitskonzepte und pĂ€dagogischen Angebote brauchen MĂ€dchen, wenn es nicht die Frauenbilder sind, die die rechtsextreme Szene fĂŒr MĂ€dchen und Frauen interessant machen? Welche Geschlechterkonstruktionen liegen diesen Bildern zugrunde und wie können diese Konstruktionen in einer genderreflektierenden PĂ€dagogik adĂ€quat behandelt werden?

18.11.2009 | Hannover

WerkstattgesprÀch "VÀter in Bewegung"

Die Studie "MĂ€nner in Bewegung – Zehn Jahre MĂ€nnerentwicklung in Deutschland" zeichnet ein widersprĂŒchliches Bild von der "Lage der MĂ€nner in Deutschland". Prof. Dr. Dr. Zulehner, einer der Autoren der Studie, stellt nun die Ergebnisse aus erster Hand vor. Die Veranstaltung gibt die Möglichkeit, die wissenschaftlichen Ergebnisse anhand eigener Erfahrungen aus der Praxis zu bewerten und zu diskutieren. Die Frage, welche Perspektive fĂŒr die Arbeit mit VĂ€tern aus den wissenschaftlichen Ergebnissen folgt, wird im Mittelpunkt des WerkstattgesprĂ€ches stehen.
Kontakt: NiedersĂ€chsisches Ministerium fĂŒr Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, Dr. Gesa Schirrmacher, Telefon: (0511) 120 3005, gesa.schirrmacher@ms.niedersachsen.de ,

19.11.2009 | Dortmund

Die jungen Wilden, die wilden Jungen - ADS, ADHS und HyperaktivitÀt sind nur Schlagworte der Hilflosigkeit

Die Gesellschaft reagiert immer schneller und heftiger auf Bewegungs- und VerhaltensauffĂ€lligkeiten von Jungen. Je reglementierter das Ordnungssystem ist, in dem sich die Jungen bewegen, desto „genervter“
sind die Reaktionen der Umgebung.

Ist das „Ende der Fahnenstange“ erreicht ist der Gang zum Kinderarzt nur noch eine reine Formsache und das Medikament zur BekĂ€mpfung der Unruhe, Zappeligkeit und Genervtheit ist gefunden, weil die Krankheit benannt werden kann: AD(H)S.

Um als Eltern, Erzieher, Übungsleiter oder PĂ€dagoge angemessen reagieren zu können, brauche ich Wissenssicherheit und Verhaltensicherheit. Dies kann ich gewinnen durch das Wissen ĂŒber die Krankheit AD(H)S, Wissen ĂŒber die Strukturen und Funktionsweisen unseres Gesundheitssystems und was es mit mir als Person zu tun hat. Dazu hilft es, sich (nochmals) in das Bewusstsein zu holen, wie Jungen in unserer Gesellschaft leben und wie Jungen unsere Gesellschaft erleben.

19.11.2009 | MĂŒnchen

„Es kann sein, was nicht sein darf
“ Jungen als Opfer sexualisierter Gewalt

AufgerĂŒttelt durch eine Serie aufsehenerregender FĂ€lle von Kindesmisshandlung und -vernachlĂ€ssigung kam es in den vergangenen Jahren zu einer spĂŒrbaren Sensibilisierung der bundesdeutschen Öffentlichkeit gegenĂŒber Belangen des Kinderschutzes. Diese fand ihren Ausdruck u. a. in politischen Initiativen (z.B. „Aktionsplan der Bundesregierung zum Schutz vor sexueller Ausbeutung von MĂ€dchen und Jungen“) und gesetzlichen Änderungen (z.B. §8a SGB VIII). Defizite in der Umsetzung dieser Initiativen werden allerdings dort deutlich, wo es um die nachhaltige Ausgestaltung
zielgruppengerechter Hilfen geht. Kindesmisshandlung findet zumeist im Verborgenen statt. Dies gilt insbesondere fĂŒr sexuellen Missbrauch. Wirksame PrĂ€vention und Intervention machen Konzepte erforderlich, die den spezifischen BedĂŒrfnissen der betroffenen Kinder gerecht werden.

Die Realisierung eines explizit genderorientierten Ansatzes erscheint unter diesen UmstĂ€nden als grundlegende Strategie, um Zugang zu gefĂ€hrdeten und betroffenen MĂ€dchen und Jungen zu finden. Seit 10 Jahren bietet die Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle fĂŒr mĂ€nnliche Opfer sexueller Gewalt (kibs) in MĂŒnchen ein erfolgreiches Modell fĂŒr zielgruppengenaue Hilfen. Die prĂ€ventive und interventionsorientierte Kinderschutzarbeit von kibs zum sexuellen Missbrauch an Jungen unterstreicht die notwendige Weiterentwicklung bestehender AnsĂ€tze. Die schwerpunktmĂ€ĂŸig sozialpĂ€dagogisch ausgerichtete Beratungsstelle verdankt ihre Effizienz vor allem auch vielfĂ€ltigen Formen der Kooperation. Die Zusammenarbeit zwischen kibs, der Hochschule Landshut und des Deutschen Jugendinstituts hat hierbei Modellcharakter: Sie steht fĂŒr die oft geforderte Verzahnung von Theorie und Praxis, die im Rahmen dieser Tagung weiterentwickelt wird.

Ziele der Tagung

  • Vorstellung von Good-Practice-Beispielen aus der Arbeit mit mĂ€nnlichen Opfern sexualisierter Gewalt,
  • interdisziplinĂ€re Vernetzung und Erfahrungsaustausch fĂŒr FachkrĂ€fte,
  • Theorie-Praxis-Transfer.

Termin: 19. und 20. November 2009

23.11.2009 | Gut Frohberg bei Meißen

Abschlussfachtagung des Modellprojektes Jungenarbeit Sachsen

Das dreijÀhrige Landesmodellprojekt Jungenarbeit in Sachsen lÀdt ein zur Abschlussfachtagung. Die Veranstalterinnen und Veranstalter wollen der sÀchsischen Fachöffentlichkeit ihre Ergebnisse und pÀdagogischen Ableitungen vorstellen und sie mit der Sicht namhafter Experten anreichern.
Vorgestellt werden:

  • AnsĂ€tze und Methoden der Jungenarbeit
  • QualitĂ€tsleitlinien fĂŒr Jungenarbeit
  • Curriculum fĂŒr eine Zusatzqualifikation zum Jungenarbeiter
  • Praxishandbuch fĂŒr Jungenarbeit

Ort: Gut Frohberg bei Meißen
Termin: 23. - 24. November 2009 - Eine ausfĂŒhrliche Ausschreibung erscheint im Sommer 2009.
Ansprechpartner: Peter Wild, Durchwahl: 0371/5336411 E-Mail: wild@modellprojekt-jungenarbeit.de

24.11.2009 | Velden am Wörthersee

„Kreuzungen – Umleitungen – Sackgassen“ - Fachtagung zum Thema Berufsorientierung

Das MĂ€dchenzentrum Klagenfurt veranstaltet unter dem Titel „Kreuzungen – Umleitungen – Sackgassen“ zum 2. Mal eine Fachtagung zum Thema Berufsorientierung. Die Tagung vom 24.bis zum 26.11.2009 hat den Themenschwerpunkt „Diversity, Gender und Chancengleichheit als Querschnittsthema in der Berufsorientierung und Bildungsinformation von MĂ€dchen und Jungen“.

In Referaten an den Vormittagen sollen diversity- und gendergerechte AnsĂ€tze im Rahmen der beruflichen Erstorientierung von Jugendlichen dargestellt sowie Best - Practice –Modelle aus dem In- und Ausland prĂ€sentiert werden. Workshops am Nachmittag ermöglichen eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Themen. Eine abschließende Open Space Konferenz soll dem Anspruch der Tagung Rechnung tragen, die aktive Beteiligung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoch zu halten und deren Expertise anzuerkennen.

24.11.2009 | Speyer

Fachtagung "StÀrke zeigen- Berufsorientierung ohne Klischees"

Der Prozess der Berufsfindung beginnt bereits in der Kindheit. Im Spiel erproben sich MĂ€dchen und Jungen in kĂŒnftigen Rollen und Berufen. Eltern, andere Verwandte, Nachbarn, Kindermedien, Lehrerinnen und Lehrer liefern und oft auch erste geschlechtsspezifischen Zuschreibungen von FĂ€higkeiten. Kinder lernen, was MĂ€dchen und Jungen (angeblich) gut können oder können sollten. Schon in der Kindheit entwickeln MĂ€dchen und Jungen fĂŒr sich Berufsvorstellungen. Die Berufswahl ist ein wichtiger Faktor fĂŒr die spĂ€teren Chancen am Arbeitsmarkt. Daher ist die geschlechtssensible Berufsorientierung auch ein zentrales Anliegen innerhalb der Schule. Hier ist der Ort, wo die Jugendlichen die Möglichkeit erhalten mĂŒssen, ihre individuellen StĂ€rken auszubauen und ihre Vorurteile gegenĂŒber Berufen in „geschlechtsfremden Territorien“ abzubauen. Auch Unternehmen sollten die StĂ€rke zeigen, sich auf junge BerufsanfĂ€nger und -anfĂ€ngerinnen einzulassen, die aus der Perspektive der Tradition im Unternehmen das „falsche“ Geschlecht haben.
Miguel Diaz, wissenschaftlicher Fachreferent von Neue Wege fĂŒr Jungs, stellt das Projekt in einem Workshop vor.
Leitung:
Christine Morgenstern, Abteilungsleiterin, Ministerium fĂŒr Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen
Karl-Heinz Held, Abteilungsleiter, Ministerium fĂŒr Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur
Tagungsort: Institut fĂŒr schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung des Landes Rheinland-Pfalz.

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25.11.2009 | Barmstedt

"Merhaba Abi mĂ€nnlich - tĂŒrkisch – jung"

AnkĂŒndigung der VeranstalterInnen (Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig Holstein): "Jungen aus tĂŒrkischen Migrantenfamilien gehören zu der grĂ¶ĂŸten Gruppe der in Deutschland lebenden Migranten. AuffĂ€llig ist an dieser Gruppe, dass sie im Vergleich die geringsten Bildungserfolge aufweisen. Zunehmend ziehen sich diese Jungen auf ihre ethnische IdentitĂ€t zurĂŒck und wirken damit nach außen als starke, geschlossene Einheit. In der öffentlichen Diskussion liegt der Focus auf ihren Defiziten und ihren Einstellungen beispielsweise zu MĂ€nnlichkeit und Ehrenkodex. Das FachgesprĂ€ch soll einen unverstellten Blick auf die Zielgruppe eröffnen."

25.11.2009 | Meißen

"LernZeichen"

Vom 25. bis 27. November findet in der Evangelischen Akademie Meißen in Kooperation mit „apfe e.V.“und anderen eine Tagung zum Thema "Lernen und Schriftspracherwerb als Herausforderung fĂŒr KindertagesstĂ€tte, Schule und Jugendhilfe" statt.

Lesen und Schreibenkönnen sind bedeutende Voraussetzungen fĂŒr die VerstĂ€ndigung und fĂŒr die Handlungsmöglichkeiten im Alltag. Die Tatsache, dass Kinder und Jugendliche in diesen Lernprozessen teilweise abgehĂ€ngt werden sowie die generelle Bedeutung von Schriftsprache, stellt eine Herausfordeurng fĂŒr Akteure in pĂ€dagogischen Settings dar. Neu Handlungsformen mĂŒssen gefunden werden. Ideen, AnsĂ€tze und Konzepte werden auf der Tagung vorgestellt und diskutiert. Die Tagung ist als Fortbildungsveranstaltung durch das SĂ€chsische Staatsministerium fĂŒr Kultur anerkannt.

Kosten der Tagung liegen zwischen 109,10 € und 119,10 € (EZ oder DZ, ErmĂ€ĂŸigung möglich) | Anmeldung: www.ev-akademie-meissen.de | RĂŒckfragen: Ines Franke 03521-4706-15,ines.franke@ev-akademie-meissen.de

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26.11.2009 | Köln

10 Jahre "Praxis der Jungenarbeit" im Rheinland: RĂŒckblick - Bilanz – Ausblick.

Eine wichtige Voraussetzung fĂŒr die Weiterentwicklung von Jungenarbeit ist die geschlechterpĂ€dagogische Qualifizierung der mĂ€nnlichen FachkrĂ€fte. Seit 1999 bieten deshalb das LJA Rheinland, in Kooperation mit dem ParitĂ€tischen Jugendwerk NRW und der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW, die Fachkonferenz „Praxis der Jungenarbeit" an. MĂ€nnliche FachkrĂ€fte haben hier die Gelegenheit zum fachlichen Austausch ĂŒber Erkenntnisse der Forschung und können gute Praxismodelle kennen lernen.

2009 werden die Landesförderung und die Konferenz 10 Jahre alt: Grund genug fĂŒr den Blick zurĂŒck, eine kritische Zwischenbilanz und die gemeinsame Diskussion ĂŒber Entwicklungsbedarfe in der Jungenarbeit. Die Ausschreibung mit dem konkreten Programm der Fachkonferenz erfolgt im August 2009. Interessierte FachmĂ€nner aus den verschiedenen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe sowie dem Bereich Schule können sich bereits jetzt anmelden.

26.11.2009 | Berlin

„Abenteuer Vater sein“

Kinder brauchen engagierte VĂ€ter! Man weiß heute, dass Kinder zugewandter, beteiligter und engagierter VĂ€ter zufriedener aufwachsen als Kinder mit abwesenden oder erziehungsmĂ€ĂŸig passiven VĂ€tern. Das Gute ist: VĂ€ter von heute engagieren sich viel stĂ€rker als frĂŒhere VĂ€ter-Generationen in der Familie. VĂ€ter nehmen eine viel aktivere Rolle als Begleiter und Erzieher ihrer Kinder ein als frĂŒher. Auch VĂ€ter wollen Beruf und Familie vereinbaren - und zwar zugunsten der Familie. All das weiß man aus zahlreichen Studien. Dennoch sind VĂ€ter nach wie vor die „Stiefkinder“ der Familienbildung.

Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen der Familienbildung und -beratung, FachkrĂ€fte, die Eltern und Kinder in den ersten Lebensjahren und im Grundschulalter begleiten. Ziel ist es, die Teilnehmenden sollen Konzepte und Angebote fĂŒr die Familienbildung fĂŒr VĂ€ter erarbeiten und mitnehmen können.

28.11.2009 | Herzogenaurach

"Jungenarbeit ist mehr als nur Arbeit mit Jungen"

Der Arbeitskreis «Jungenarbeit Erlangen-Höchstadt» veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Mobilen Jugendarbeit einen Workshop zu diesem Thema. Inhalte des Workshops werden theoretische GrundsĂ€tze und praktische pĂ€dagogische Angebote fĂŒr Jungen und junge MĂ€nner sein. Hierbei werden ausgewĂ€hlte Methoden der Jungenarbeit vorgestellt und ausprobiert. Themen wie MĂ€nnlichkeit, Lebensziele und Emotionen werden dabei beleuchtet. Der Workshop richtet sich an alle interessierten MĂ€nner und Frauen, speziell auch an diejenigen, die mit geschlechtshomogenen Jungsgruppen arbeiten, also etwa an Übungsleiter in Vereinen, Lehrer, Jugendarbeiter.

Veranstalungszeit: Samstag, 28. November, von 10 bis 14 Uhr | Veranstaltungsort: Jugendhaus Rabatz, Erlanger Str. 56a, Herzogenaurach | TeilnahmegebĂŒhr: 10 Euro | Anmeldung unter Telefon 01 63/2 59 2317 oder per E-Mail an klaus.boehm@erlangen-hoechstadt.de.

 

Dez

01.12.2009 | Berlin

"IdentitÀt Krieger? - Junge MÀnner in mediatisierten Lebenswelten"

"IdentitĂ€t Krieger? - Junge MĂ€nner in mediatisierten Lebenswelten" lautet der Titel einer Fachtagung, die die Medienarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und die Kommission fĂŒr Jugendmedienschutz (KJM) am 1. Dezember in Berlin durchfĂŒhren. Die Fachtagung richtet sich besonders an Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit, an PĂ€dagogen und ausdrĂŒcklich auch an die interessierte Öffentlichkeit.

Fernsehen, Videos und Computerspiele werden schnell als Verursacher fĂŒr gewalttĂ€tiges Verhalten Jugendlicher ausgemacht. Medien bieten jedoch auch Erprobungs-, Lern- und ErfahrungsrĂ€ume fĂŒr MĂ€dchen und Jungen und verstĂ€rken Rollenmerkmale, beeinflussen die soziale Konstruktion der Geschlechter maßgeblich. Auf der Fachtagung sollen Fragen wie 'Warum sind es gerade Jungen, die mediale Gewalt fasziniert?' oder 'Machen Fernsehen, Videos und Computerspiele Jungen aggressiv?' diskutiert werden. Schwerpunkte der interdisziplinĂ€r angelegten Fachtagung bilden Referate zu MĂ€nnlichkeitsbildern in den Medien aus soziologischer, historischer und pĂ€dagogischer Perspektive. In drei Arbeitsgruppen am Nachmittag können praktische Erfahrungen aus der Medienarbeit mit Jungen, dem gesetzlichen Jugendmedienschutz und Erkenntnisse der Wissenschaft gesammelt und diskutiert werden.

Anmeldung und Kontakt: Cornelia Freund, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommission fĂŒr Jugendmedienschutz (KJM), Tel. 089/63808-330, Fax 089/63808-340 oder ĂŒber die Website.

03.12.2009 | Berlin

„Was geht im Kiez? Jungenprojekte/Jungenförderung in Berlin“

Zu der Informationsveranstaltung von 10:00 – 17:00 Uhr in der LandesgeschĂ€ftsstelle des ParitĂ€tischen Gesamtverbandes in der Brandenburgische Straße 80, lĂ€dt die Transferagentur "Sozialer Freiwilligendienst fĂŒr Jungen" des ParitĂ€tischen Bildungswerkes Bundesverband e.V. ein. Thematisiert werden die Lebenswelten von Jungen und es werden Forschungsergebnisse zu diesem Bereich vorgestellt. Im Anschluss stellen sich einzelne Projekte vor, so auch der Freiwilligendienst "Soziale Jungs" in Frankfurt am Main. Mehr Informationen auf der Website www.freiwilligendienst-jungs.de oder direkt beim ParitĂ€tischen Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Str. 3, 60528 Frankfurt am Main, Tel.: 069/6706-231, Email: marc.melcher@paritaet.de.

03.12.2009 | DĂŒsseldorf

Gemeinsam Zukunft gestalten! – Bildungspatenschaften als Chance in der frĂŒhen Kindheit

Die Tagung "Gemeinsam Zukunft gestalten!" findet am 3. Dezember in Kooperation mit dem Jugendamt der Landeshauptstadt DĂŒsseldorf und der RAA DĂŒsseldorf statt. Ziel ist, AnsĂ€tze und Projekte aus der Arbeit mit zugewanderten Eltern und ihren Kindern ĂŒberwiegend aus dem Regierungsbezirk DĂŒsseldorf, vorzustellen. Damit soll der Austausch von Patenschaftenprojekten wie beispielsweise den Vorlese-Patenschaften und die Zusammenarbeit mit Einrichtungen, die im Bereich der frĂŒhen Kindheit Projekte initiieren, unterstĂŒtzt und gefördert werden. Die Veranstaltung gibt Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich ĂŒber verschiedene gute und in der Praxis bewĂ€hrte Beispiele, Ideen, Projekte und Umsetzungsmöglichkeiten im Bereich der Bildungspatenschaften zu informieren und auszutauschen.

Anmeldung: Regionale Servicestelle im Regierungsbezirk DĂŒsseldorf der „Aktion zusammen wachsen“, c/o Hauptstelle RAA NRW, Tiegelstr. 27, 45141 Essen, Fax 0201/8328-333 E-Mail: info@aktion-zusammen-wachsen-duesseldorf.de | Veranstaltungsort: Jugendherberge DĂŒsseldorf, DĂŒsseldorfer Str. 1, 40545 DĂŒsseldorf

07.12.2009 | Jagdschloss Glienicke/Wannseeforum Berlin

Körperliche, geistige & emotionale PrÀsenz in der Konfliktlösung bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Warum verlaufen viele Konflikte so, dass sie in verbale oder körperliche Gewalt mĂŒnden? Wie kann ein konstruktiver und geschlechtsbewusster Umgang mit Konflikten und Gewalt in Arbeit mit Jugendlichen, mit MĂ€dchen und Jungen, aussehen? Konflikte können eine Einladung sein, in einen produktiven Prozess einzutreten, mit dem Ziel, mehr ĂŒber sich selbst und mehr ĂŒber die Beziehung zum Konfliktpartner/zur Konfliktpartnerin zu erfahren.

In diesem Training wird an der körperlichen, geistigen und emotionalen Grundlage fĂŒr eine gewaltfreie Konfliktlösung gearbeitet. Theoretische Vermittlung friedenschaffender Kommunikation, praktische Übungen und Rollenspiele wechseln einander ab. Ziel ist es, die Ursachen von Gewalt besser zu verstehen, das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern und das Bewusstsein fĂŒr die eigenen und die BedĂŒrfnisse anderer zu schĂ€rfen.

09.12.2009 | Dortmund

Vernetzungstagung „Jungen wahrnehmen, verstehen und begleiten?!“

Die Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW e.V. (LAG Jungenarbeit NRW e.V.) feiert in diesem Jahr ihr 10-jĂ€hriges Bestehen mit einer Vernetzungstagung. Im Zentrum steht dabei die Jungenarbeit im „Spannungsfeld“ von Geschlechterinszenierung, Selbstbildung und Beziehungsgestaltung. Die Tagung dient der Vernetzung von FachkrĂ€ften in der Jungenarbeit und stellt gelingende Arbeitskreise in NRW vor. Zudem werden „Grunddimensionen“ geschlechterpĂ€dagogischer Arbeit mit Jungen beleuchtet: Geschlechterinszenierung von Jungen, informelle Selbstbildungsprozesse und Beziehungsgestaltung. Eingeladen sind weibliche und mĂ€nnliche Fach- und LehrkrĂ€fte aus den unterschiedlichen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe, aus Schule und Schulsozialarbeit sowie alle, die die LAG Jungenarbeit NRW in den letzten 10 Jahren unterstĂŒtzt, begleitet und mitgetragen haben.

Miguel Diaz vom Projekt Neue Wege fĂŒr Jungs stellt die Arbeit des Netzwerks an einem Infotisch vor.

Veranstaltungszeitraum: 09.12.2009 | Veranstaltungsort: Reinoldinum, Schwanenwall 34, 44135 Dortmund | Anmeldung: per Post: Sandro Dell‘Anna, Huckarder Str. 12, 44147 Dortmund; per Fax: 0231 / 53 42 175 oder Email: info@lagjungenarbeit.de, www.lagjungenarbeit.de | Anmeldeschluss: 01. Dezember 2009 | TeilnahmegebĂŒhr: 30 €

15.12.2009 | Berlin

" "Migrantenjungen" machen und haben Probleme?! JungengemĂ€ĂŸe ZugĂ€nge zu jugendlichen Migranten"

Vielerorts werden v.a. tĂŒrkische und arabische Jungen und Jungen aus SpĂ€taussiedlerfamilien ('Russen') als besonders problematisch erlebt. Die MĂ€nnerrolle im Herkunftsland scheint ĂŒberhaupt nicht in moderne westliche Gesellschaften zu passen und insbesondere mĂ€nnliche Migranten scheinen besondere Probleme zu haben, sich in Deutschland anzupassen.

Wie kann man also durch pĂ€dagogische Arbeit mĂ€nnliche "Migranten" angemessen unterstĂŒtzen? Wann können sie pĂ€dagogische Angebote annehmen? In dieser Fortbildung, die von Olaf Jantz vom Institut und Verein fĂŒr Jungen- und MĂ€nnerarbeit (mannigfaltig e. V.) geleitet wird, soll anhand des interkulturellen Trainings mit mĂ€nnlichen Jugendlichen praxiserprobte ZugĂ€nge zu Jungen "nicht-deutscher Herkunft" vorgestellt werden. Damit können die verschiedenen Angebote der geschlechtsbewussten Jugendarbeit auf ihre Chancen und Grenzen untersucht werden, Jungen mit "Migrationshintergrund" zu erreichen.

Anmeldungen bitte ĂŒber die untenstehende Website des SozialpĂ€dagogischen Fortbildungsinstituts Berlin-Brandenburg (SFBB) bis zum 28. Juli 2009.

 
 
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