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02.04.2009 | Dortmund

Film ab! Medien- und Kulturarbeit mit Jungen

Der Einstieg in diesen Themenbereich zeigt die Bedeutung der Medien und Jugendkulturen und -szenen für Jungen und ihre Entwicklung auf. Die anschließende Einführung in die pädagogische Praxis umfasst auch Stichworte wie Medien-, kulturelle und interkulturelle Kompetenzen und Konzepte in der Arbeit mit Jungen.

Kultur- und medienpädagogische Ansätze sind meistens produktorientiert. Praxisbeispiele werden aber auch verdeutlichen, dass die kritische und kreative Arbeit mit Medien ebenso ausgezeichnete Möglichkeiten zur geschlechtsbewussten Arbeit mit Jungen, z. B. in der Beziehungsarbeit, bieten.

Zum Abschluss ist ein Ausblick auf den Kompetenznachweis Kultur der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung und dessen Vergabemöglichkeiten an kreative Jungs geplant – die zertifizerte Alternative zu schulischem Lernen. Bei Bedarf wird ergänzend über Finanzierungsmöglichkeiten der Jungenarbeit in diesen Feldern informiert. Die Fortbildung richtet sich nur an männliche Fach- und Lehrkräfte.

03.04.2009 | Hamburg

Gender konkret: „Wie mach´ ich´s denn nun? Fachtag zur Umsetzung von geschlechtergerechten Ansätzen in der OKJA

Wie kann geschlechtergerechte Jugendarbeit entwickelt werden, welche Ziele muss sie verfolgen, welchen Standards genügen? Wie können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugendeinrichtungen "Genderpädagogik" konkret einführen und umsetzen? Diese Fragen sollen im Rahmen des Fachtags bearbeitet werden. Der Fachtag ist als Praxistag gestaltet. Nach einer Einführung in die Dimensionen von Genderpädagogik diskutieren die Fachkräfte aus der Offenen Arbeit gemeinsam anhand konkreter Beispielen aus dem Arbeitsalltag geschlechterpädagogische Fragen und Aspekte und entwickeln Konzepte, wie genderpädagogische Ansätze in ihren Einrichtungen umgesetzt werden können. Organisator ist der Verband für Kinder- und Jugendarbeit Hamburg.

16.04.2009 | Bremen

Fachtag Jungenarbeit

Der Fachtag richtet sich in erster Linie an männliche Kollegen, aber auch Kolleginnen sind bei Interesse am Thema Jungenarbeit und/oder Arbeit mit Jungen willkommen. Vorbereitet wird auch dieser Fachtag von einer Gruppe Bremer Kollegen in einem trägerübergreifenden Arbeitskreis.

Ziele dieser Fachtagsreihe sind u.a. die (Weiter-)Entwicklung von Ansätzen und Grundverständnissen von Arbeit mit Jungen, die Einladung und Motivierung weiterer Interessenten zur Mitarbeit sowie die Erarbeitung und Erprobung von Ansätzen der Jungenarbeit.

Anmeldungen bitte bis zum 10. April 2009 an Frau Andrea MĂĽller, LidiceHaus Tel.: 0421 / 69272 - 13, Fax: 0421 / 69272 - 16, Email: amueller@jugendinfo.de.

20.04.2009 | Röhrsdorf

Auch Indianer kennen Schmerz!? Grundlagen der Jungenarbeit

Jungen haben in ihrer Sozialisation häufig gelernt, Gefühle der Hilflosigkeit, Ohnmacht und Angst zu verdrängen oder sich strategisch, beispielsweise auf aggressive „männliche“ Art mitzuteilen und aufzutreten. In diesem Tagesseminar wird der Blick hinter diese „Jungenfassaden“ geschärft. Was bedeutet Junge-Sein? Wie gestaltet sich gelingende männliche Sozialisation? Was sind jungentypische Bedürfnisse? Im Seminar werden verschiedene Ansätze von Jungenarbeit vorgestellt und eine Anwendung im pädagogischen Alltag angeregt.
Das Seminar richtet sich an Erzieherinnen und Erzieher sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen aus der Kinder- und Jugendarbeit.

20.04.2009 | Chemnitz

Forum Jungenarbeit in Chemnitz

Das Programm
09:00 Uhr: Eröffnung und Grußworte, u.a. von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Chemnitz, Bettina Betzold
09:30 Uhr: Entdecke die Vielfalt der Möglichkeiten: Jungenarbeit in Chemnitz, Fachvortrag zum Thema Jungenarbeit, zur Vorstellung des »Netzwerkes Jungenarbeit Chemnitz« sowie den Anliegen der »Ersten Chemnitzer Jungentage 2009«
10:00 Uhr: Schaufenster Jungenarbeit Teil 1: Spaziergang durch die Vielfalt von Jungenarbeit in Chemnitz. Die Akteure der Aktionszentren präsentieren ihre Angebote
10:30 Uhr: Kaffeepause
11:00 Uhr: Schaufenster Jungenarbeit Teil 2:Spaziergang durch die Vielfalt von Jungenarbeit in Chemnitz
12:00 Uhr: Abschluss mit Filmimpressionen aus den Jungentagen 2009

Ort: Jugendclub „Compact“, Alfred-Neubert-Straße 9, 09123 Chemnitz

22.04.2009 | Berlin

Unternehmen Vereinbarkeit: Reif für die neuen Väter?

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2010 das familienfreundlichste Land Europas zu werden. Entsprechende Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dass das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf hierbei eine zentrale Rolle spielt, wird zunehmend erkannt. Dennoch wünschen sich 90 % der Beschäftigten mehr familienfreundliche Angebote.

Dies gilt insbesondere für die sog. „neuen Väter“, die im Kontext der Debatte um den Wandel von Familiebesondere Aufmerksamkeit verdienen: Schließlich sind gerade sie aufgerufen, nicht mehr nur Ernährer, sondern auch Erzieher zu sein. Und immerhin: Väter stellten 2008 ca. 15 % aller Elterngeldempfänger/innen. Doch noch immer klafft eine starke Diskrepanz zwischen dem Wunsch und der Handlungspraxis vieler Väter. Die, die es wagen, stoßen trotz einiger Angebote wie flexibler Arbeitszeit oder Kinderbetreuung immer wieder auch auf Hindernisse.

Wie lässt sich also die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für beide Geschlechter verbessern? Welche Erfahrungen machen insbesondere die Väter? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Was tun Unternehmen für eine väterfreundliche Arbeitswelt und -kultur? Sind sie reif für „neue Väter“?

Veranstalter der Tagung ist die Friedrich-Ebert-Stiftung.

23.04.2009 | Dortmund

Mit Jungenarbeit beginnen! Von der Projektidee zur gelingenden Umsetzung

Die Veranstaltung soll die Teilnehmenden dabei unterstützen, die eigene Projektidee, mit Rückgriff auf entwickelt Qualitätsstandards geschlechtsbezogener Jungenarbeit, weiter zu entwickeln und zu konkretisieren und befasst sich auch mit der Frage der Finanzierung und den Möglichkeiten der Antragstellung zur Projektförderung nach dem Kinder- und Jugendförderplan des Landes NRW.

Ergänzend werden Ansätze praktischer Jungenarbeit und ihre Fallstricke vorgestellt und erprobt, die erste Hinweise auf methodische Umsetzungsmöglichkeiten bieten. Ziel der Fortbildung ist es somit die verschiedenen Aspekte gelingender Praxis von Jungenarbeit zu thematisieren und zu konkretisieren und auf dieser Grundlage erste Schritte in eine eigene gelingende Praxis zu gehen.

23.04.2009 | deutschlandweit!!

GIRLS'DAY - MIT VIELEN ANGEBOTEN FĂśR DIE JUNGEN

Am Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag gibt es viele Aktionen für die Jungen: Eine bundesweite Übersicht über die Angebote finden Sie hier: www.respekt-jungs.de

Falls Sie einen Platz fĂĽr ein Schnupperpraktikum fĂĽr Jungen an diesem Tag suchen, schauen Sie bitte in der deutschlandweiten Praktikumsdatenbank nach: www.neue-wege-fuer-jungs.de/praktikumsdatenbank

23.04.2009 | Ă–sterreich

Boys’ Day 2009 in Österreich

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz veranstaltet einen Österreich weiten Boys' Day, der Jungen und männliche Jugendliche unterstützen soll, ein breites Feld an Berufen kennen zu lernen. Dazu gehören u. a. Tätigkeiten in Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, Krankenhäusern, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen.

24.04.2009 | Köln

„Vater ist der Beste“ – Vaterschaft aus interdisziplinärer Sicht

Ziel dieses Kompaktcurriculums ist eine Einführung und Vertiefung in die aktuellen männer- und väterspezifischen Konzepte, in Forschung und Handlungsmethoden. Dies wird in vier Modulen präsentiert:

• Modul 1: „Wo laufen sie denn?“ Sozialpädagogische Arbeit mit Vätern - von der Erreichbarkeit bis zum
Wochenendintensivseminar
• Modul 2: „Leistungsmaschine Mann?“ – Ideal-, Real- und Wunschverhalten in Bezug auf Männergesundheit
• Modul 3: „Wer ist der Vater?“ – Aktuelle Rechtsprobleme und ihre Auswirkungen auf die Praxis der Sozialen Arbeit
• Modul 4: „Der ist doch voll oder nicht da!“ – Klinisch psychologische und sozialpsychiatrische Aspekte des Vaterseins zwischen Arbeitsstress und Vorbild

Zielgruppe sind im Sozial- und Gesundheitswesen tätige Personen, die verstärkt mit Vätern und Familien arbeiten wollen und hierfür Konzepte, Zugangswege und Methoden suchen und Berufspraktikantinnen und -praktikanten, die beabsichtigen in der Zukunft in der Familien- und Väterberatung sowie bei Präventionsfachstellen tätig zu sein.
„Vater ist der Beste“ – Vaterschaft aus interdisziplinärer Sicht“ kann insgesamt als Kompaktreihe mit Abschlusszertifikat (Zertifikatsabschluss: Fachkraft für Väterarbeit) oder als einzelnes Modul mit Teilnahmebescheinigung gebucht werden.

24.04.2009 | Hannover/ Messegelände

WoMenPower 2009 - Karrieren in Zeiten der Globalisierung

Neben dem Schwerpunkt Globalisierung hat der Kongress auch im sechsten Jahr seines Bestehens den gesellschaftspolitischen Wandel im Programm festgeschrieben. Top-Referentinnen und -Referenten liefern Daten und Fakten zum Thema Integration von Arbeitswelt, Beruf und Familie für Frauen und Männer.

Der Kongress spricht Frauen und Männer sowie Unternehmerinnen und Unternehmer und ihre Personalverantwortlichen an. Der große Erfolg von WoMenPower lässt sich am Besucherinteresse festmachen: Rund 900 Frauen und Männer besuchten im April 2008 den Kongress im Convention Center auf dem hannoverschen Messegelände. Die Resonanz war einhellig: WoMenPower ist ein Pflichttermin! Für Frauen und Männer.

Das bundesweite Vernetzungsbüro Neue Wege für Jungs wird mit einem Stand im Eingangsfoyer vertreten sein. Der Wissenschaftliche Fachreferent des Projekts, Miguel Diaz, wird an einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zum Thema "Vollzeitjob und Karriere - Wie wollen Männer morgen leben und arbeiten?- Impulse für die Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft" teilnehmen.

25.04.2009 | Wuppertal

Die neuen Väter zwischen Kind und Karriere

Der Autor des Buches "Die neuen Väter zwischen Kind und Karriere", Dr. Thomas Gesterkamp, hält im Rathaus Barmen bei Wuppertal einen Vortrag über das gleichnamige Thema des Buches und leitet eine anschließende Podiumsdiskussion.
Veranstalter ist die Gleichstellungsstelle der Stadt Wuppertal. Weitere Informationen erhalten Sie bei Roswitha Bocklage (0202-563-5370).

25.04.2009 | Aachen

„Geschlechtsbewusste Gestaltpädagogik/-beratung und Gestalttherapie“ 2009/2010 - Kennenlernmodul vom 25.-26.04.09

Ziel der Ausbildung ist es, die in Beratung, Betreuung, Erziehung und im pflegerischen Bereich haupt- und ehrenamtlich tätigen Frauen zu befähigen, gestaltpädagogisch zu arbeiten. Kosten: 100 €/Seminartag.

Weitere Infos und Anmeldung bei der FUMA Fachstelle Gender NRW, Tel. 0201/1850880, E-Mail fachstelle@gender-nrw.de , oder bei der Leiterin Heidrun Wendel, Tel. 02359/6781, E-Mail heidrunwendel@aol.com

29.04.2009 | Hannover

Zum Erwerb von Genderkompetenzen und interkulturellen Kompetenzen

Aktuelle Angebote für Jugendliche sind gemäß Gender Mainstreaming gefordert, Mädchen und Jungen gezielt anzusprechen. Eine Kinder- und Jugendhilfe, die berücksichtigt, welche unterschiedlichen und gleichen Interessen und Fähigkeiten Mädchen und Jungen mitbringen, fruchtet in der Praxis und erreicht einen Großteil der Kinder und Jugendlichen adäquat. Gleichzeitig verfügt jede/-r fünfte Jugendliche über einen anderen kulturellen Hintergrund, so dass die Forderung nach einem „Cultural Mainstreaming“ auftaucht.

Auf der Fortbildung, die sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe (und weitere interessierte Frauen und Männer) richtet, soll unter diversen Fragestellungen diskutiert werden: Wie können die Möglichkeiten des Einzelnen entdeckt werden? Welches pädagogische Know-how wird benötigt, um Stärken von Jungen und Mädchen mit Zuwanderungsgeschichte entdecken, unterstützen und fördern zu können?

Geleitet wird die Veranstaltung von Sabine Sundermeyer und Olaf Jantz.

30.04.2009 | Luxemburg

"Girls’ Day – Boys’ Day" in Luxemburg

Am 30. April ist es wieder soweit: Es ist Girls’ Day - Boys' Day in Luxemburg. Dann können Mädchen in technische Betriebe und Unternehmen gehen, um Berufe und Tätigkeiten kennenzulernen, die Frauen nur selten bei ihrer Berufswahl berücksichtigen. Gehen Jungen leer aus? Nein! Auch Jungen, die ein Lycée oder Lycée technique besuchen, können am 30. April etwas erleben. Unter dem Motto "Girls’ Day – Boys’ Day - deng Chance fir atypesch Berufer kennen ze léieren" machen Jungen mit und schnuppern einen Tag lang in Berufe und Bereiche hinein, in denen es wenig Männer beruflich aktiv sind.

 
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