Apr

14.04.2010 | Hannover

Fachtag "Stark orientierungslos - Jungen mit und ohne Migrationsgeschichte Bildungsverlierer und chancenlos?"

Der Fachtag fĂŒr LehrerInnen und pĂ€dagogische FachkrĂ€fte in der schulischen und außerschulischen Jugend- und Sozialarbeit sowie der BeschĂ€ftigungsförderung findet am 14.April 2010 im Stephansstift in Hannover statt. "MĂ€dchen drĂ€ngen in der Bildung auf die Überholspur"- "Jungen
sind die Bildungsverlierer unserer Gesellschaft"? Die bildungspolitischen Debatten der letzten Jahre wurden insbesondere in den Massenmedien vom Geschlechterthema dominiert. Dabei geriet fast aus dem Blick, dass in Deutschland nichts so sehr die Bildungskarrieren bestimmt wie die soziale Herkunft. Dieser Zusammenhang gilt insbesondere fĂŒr Jungen aus den so genannten bildungsfernen Schichten - egal ob mit oder ohne Migrationsvorgeschichte.
Der Fachtag versucht, auf die Herausforderungen in der Bildung, Qualifizierung und BeschĂ€ftigung von mĂ€nnlichen Jugendlichen und jungen MĂ€nnern Antworten zu finden und Anregungen fĂŒr die berufliche Weiterentwicklung zu geben.

14.04.2010 | Hannover

Fachtag "Stark orientierungslos - Jungen mit und ohne Migrationsgeschichte Bildungsverlierer und chancenlos?"

„MĂ€dchen drĂ€ngen in der Bildung auf die Überholspur“– „Jungen sind die Bildungsverlierer unserer Gesellschaft“? Die bildungspolitischen Debatten der letzten Jahre wurden insbesondere in den Massenmedien vom Geschlechterthema dominiert. Dabei geriet fast aus dem Blick, dass in Deutschland nichts so sehr die Bildungskarrieren bestimmt wie die soziale Herkunft. Dieser Zusammenhang gilt insbesondere fĂŒr Jungen aus den so genannten bildungsfernen Schichten – egal ob mit oder ohne Migrationsvorgeschichte.

Mal wurden ‚die Jungen‘ als Opfer des Schulsystems, das ihnen nicht (mehr) gerecht werde, identifiziert. Mal wurde mit dem Hinweis ‚Bildung ist uncool‘ vermutet, dass sich Jungs fĂŒr die MĂ€nnlichkeit und gegen die Schule entscheiden wĂŒrden. Klar ist, dass junge MĂ€nner, die die Schule abbrechen oder mit (schlechtem) Hauptschulabschluss beenden, schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Und diese Perspektivlosigkeit verschĂ€rft vorhandene Problemlagen. Oder KarrieretrĂ€ume ersetzen eine realistische Auseinandersetzung mit den eigenen Ressourcen fĂŒr den Arbeitsmarkt.
‱ Was können wir diesen jungen MĂ€nnern anbieten?
‱ Wie können wir ihnen Perspektiven eröffnen und Orientierung bieten?
‱ Womit können wir trotz vielfĂ€ltiger Problemlagen auch Ressourcen heben?
‱ Wie können wir in der (Schul-)Sozialarbeit und Berufsberatung eine Auseinandersetzung mit der eigenen mĂ€nnlichen Rolle/IdentitĂ€t anregen ?
Der Fachtag versucht, auf die Herausforderungen in der Bildung, Qualifizierung und BeschĂ€ftigung von mĂ€nnlichen Jugendlichen und jungen MĂ€nnern Antworten zu finden und Anregungen fĂŒr die berufliche Weiterentwicklung zu geben.

Veranstaltungsort: Stephansstift, Kirchröder Str. 44, 30625 Hannover | Veranstaltungszeit: 10:00- 18:00 Uhr | Informationen: VNB – Verein NiedersĂ€chsischer Bildungsinitiativen e.V.
GeschĂ€ftsstelle Göttingen; Theaterstraße 11, 37073 Göttingen, Fon 0551.50 76 46 – 0; volker.weiss@vnb.de

16.04.2010 | Remagen-Rolandseck

„Ey, Alte, was geht?“ Als Frau mit Jungen zum Thema SexualitĂ€t arbeiten – ein Fortbildungsangebot fĂŒr PĂ€dagoginnen

FĂŒr viele pĂ€dagogisch tĂ€tige Frauen gehört die Arbeit mit einzelnen Jungen oder Jungengruppen zum Alltag. Doch das Arbeiten zum Thema SexualitĂ€t verlĂ€uft oft spannungsgeladen. Manche Jungen sind eher zurĂŒckhaltend und still, andere sprechen sehr direkt ĂŒber ihre sexuellen Fragen, ĂŒber ihr VerhĂ€ltnis zu MĂ€dchen oder Erfahrungen mit Pornografie. Besonders im Kontakt mit jungen Migranten erleben PĂ€dagoginnen zum Teil befremdlich wirkende Rollenvorstellungen und zusĂ€tzlichen Widerstand. Doch wie ist am besten mit der HeterogenitĂ€t in der Gruppe, Unsicherheiten, Provokationen oder (in)direkten Fragen ĂŒber mĂ€nnliche und weibliche SexualitĂ€t umzugehen?

Das Seminar möchte (sexual-)pĂ€dagogisch tĂ€tige Frauen auf vielfĂ€ltige Weise dazu anregen, sich mit Jungen und deren SexualitĂ€t auseinander zu setzen, sie besser zu verstehen und ZugĂ€nge fĂŒr die pĂ€dagogische Arbeit mit ihnen zu schaffen. Hierzu werden Fakten rund um die geschlechtsspezifische Entwicklung von Jungen und deren SexualitĂ€t vorgestellt. GeklĂ€rt wird auch, was Jungen zum Thema SexualitĂ€t interessiert, welche Antworten Frauen darauf geben wollen und können und welche methodischen Zugangswege sich als erfolgreich erwiesen haben. Durch Selbstreflexion und kollegialen Austausch werden auch die eigenen Anteile beleuchtet, die der pĂ€dagogischen Beziehung Frau-Junge eine je individuelle FĂ€rbung geben.

Termin und Ort: 16.-18.4.2010, Tagungszentrum Haus Humboldtstein, Remagen-Rolandseck, www.haus-humboldtstein.de

19.04.2010 | Dortmund

Act and go...! Jungs machen Theater

In dieser Veranstaltung, die von der LAG Jungenarbeit NRW veranstaltet wird, werden praxisnahe Themen zum Einstieg in die Theaterarbeit mit Jungen bearbeitet. Theater motiviert Jungen, sich differenziert mit ihren GefĂŒhlen, Gedanken und ihrem Leben und Zukunft auseinanderzusetzen. Insbesondere die sprachliche Mitteilung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Es werden unter anderem Übungen zur kreativen Gruppenarbeit, zum KlĂ€ren eigener StĂ€rken und SchwĂ€chen sowie zur Überwindung von Sprachlosigkeit vermittelt. Neben der Theorie zum Thema werden auch lebensweltliche Plots mit Jungen erarbeitet.

Veranstaltungsort: Reinoldinum, Schwanenwall 34, 44135 Dortmund | Veranstaltungszeit: 10:00- 16:00 Uhr | Informationen: LAG Jungenarbeit NRW, Tel.: 0231/5342174, Email: info@lagjungenarbeit.de

19.04.2010 | Petershagen

Weiterbildungsreihe: Geschlechtsbezogene PĂ€dagogik

Diese Weiterbildungsreihe qualifiziert zur Jungenarbeit, MĂ€dchenarbeit, reflexiven Koedukation, genderkompetenten Erwachsenenbildung und Beratung.

Die Perspektive auf GeschlechterverhĂ€ltnisse hat in der sozialen und pĂ€dagogischen Arbeit große Bedeutung erhalten.
Sowohl geschlechtshomogene PĂ€dagogik (MĂ€dchen- und Frauenarbeit, Jungen- und MĂ€nnerarbeit) als auch
geschlechtsgemischte koedukative Angebote und Projekte gewinnen an QualitÀt, wenn Geschlechterfragen beachtet werden.

Geschlechtsbezogene PĂ€dagogik bedeutet, die Geschlechter der Adressat_innen und der FachkrĂ€fte von der Planung ĂŒber die DurchfĂŒhrung bis hin zur Reflexion bewusst und aktiv einzubeziehen. Damit lassen sich Konflikte besser analysieren und lösen, zielgruppengenauere Angebote entwickeln und Interaktion und Kommunikation besser begreifen.

Geschlechtsbezogene PÀdagogik basiert auf der kritischen Analyse von patriarchalen GeschlechterverhÀltnissen und stereotypen Geschlechterbildern.
Sie hat das Ziel Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer freien und selbstbestimmten Entfaltung zu fördern und ihr Bewusstsein zur Gestaltung von Geschlechtergerechtigkeit (altersgemĂ€ĂŸ) zu stĂ€rken.

Termine:
1. Grundbegriffe und Zielbestimmung: 19.-21.04.10 (Mo-Mi)
2. Geschlechtsbezogene Sozialisation: 16.-18.06.10 (Mi-Fri)
3. Geschlechtsbezogene Inszenierung und Interaktion: 01.-03.09.10 (Mi-Fr)
4. Konzepte und Praxis geschlechtshomogener Arbeit: 08.-10.11.10 (Mo-Mi)
5. Konzepte und Praxis koedukativer Arbeit: 12.-14.01.11 (Mi-Fr)
6. Strukturelle Verankerung, Gender Mainstreaming: 02.-05.03.11(Mi-Sa)

Veranstaltungsort: HVHS Alte Molkerei Frille, Mitteldorf 1, 32469 Petershagen | Informationen: HVHS Alte Molkerei Frille, Mitteldorf 1, 32469 Petershagen, Telefon: (05 70 2) 97 7, Telefax: (05 70 2) 22 95, info@hvhs-frille.de

26.04.2010 | Malente

Aufrecht in die Welt gehen - Selbstbehauptung erlernen - Mut wachsen lassen

Weiterbildung fĂŒr Lehrerinnen und Lehrer: Aufrecht in die Welt gehen - Selbstbehauptung erlernen - Mut wachsen lassen zur DurchfĂŒhrung von geschlechterdifferenten Selbstbehauptungstrainings fĂŒr MĂ€dchen und Jungen in der Sekundarstufe I

Die Weiterbildung bietet:

  • Konfrontation mit den Themen Aggression und Gewalt.
  • Gelegenheit, die bisherige Haltung und Herangehensweise im Bereich GewaltprĂ€vention und geschlechtsbezogene Arbeit mit MĂ€dchen und Jungen zu reflektieren.
  • Die Möglichkeit; Ressourcen bei MĂ€dchen und Jungen deutlich zu erkennen und damit arbeiten zu können.
  • Auseinandersetzung mit der Bedeutung eigener PrĂ€senz als Trainerin und Trainer.
  • Die Grundlage dafĂŒr, dass Sie in der Lage sind, mit MĂ€dchen bzw. Jungen ab Klasse 5 Selbstbehauptungstrainings durchzufĂŒhren.

Die Weiterbildung findet in mehreren Modulen statt, die alle besucht werden mĂŒssen! Achten Sie bitte auf die weiteren Termine im Flyer! Diese Fortbildung richtet sich nur an LehrkrĂ€fte aus Hamburg und Schleswig-Holstein.

28.04.2010 | Dortmund

Was geht. HipHop- und Teamtraining mit Jungen

In dieser Fortbildung wird die Geschichte der Hip Hop-Szenen aus der gender- und interkulturellen Perspektive erarbeitet, wobei die Frage nach der Bedeutung fĂŒr das Erwachsen-werden mit in die Diskussion eingeht. Ausgehend von den Modellprojekten wie "Was geht" und "Hey Mann" (Landesinitiative Jungenarbeit des MGFFI NRW) werden zudem praxisnahe team- und produktorientierte Methoden ausprobiert. Zum Abschluss ist ein Ausblick auf den Kompetenznachweis Kultur der bkj, rechtliche Aspekte und Fördermöglichkeiten möglich.

Veranstaltungsort: Reinoldinum, Schwanenwall 34, 44135 Dortmund | Veranstaltungszeit: 10:00- 16:00 Uhr | Information: LAG Jungenarbeit NRW, Tel.: 0231/5342174, Email: info@lagjungenarbeit.de

29.04.2010 | Meißen

Berufspraxis und Hochschulen der Sozialen Arbeit in gelingender Zusammenarbeit

Die Soziale Arbeit steht vor neuen Herausforderungen. StrukturverĂ€nderungen, neue BildungsabschlĂŒsse und sich wandelnde Förderbedingungen lassen immer wieder Fragen in Bezug auf die eigene Ausrichtung, aber auch Wirksamkeit aufkommen - sowohl in der praktischen Arbeit als auch an den Hochschulen. Wie kann eine konstruktive Verbindung zwischen beruflicher Praxis und Hochschule gestaltet werden, die förderlich fĂŒr das Gelingen sozialer Berufspraxis und fĂŒr das Bestehen in politischen Diskursen ist? In welcher Form können die einzelnen Akteure in ihren FĂ€higkeiten bestĂ€rkt werden, auf den permanenten Wandel der gesellschaftlichen Strukturen einzugehen?

Eine Fachtagung in Kooperation mit dem LAK Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V., dem Career Service der Evangelischen Hochschule fĂŒr Soziale Arbeit, Dresden und der Technischen UniversitĂ€t Dresden.

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