2012
Januar
Tagung: Wie der Vater, so der Sohn?
Bei dieser Veranstaltung setzen sich die Teilnehmer mit ihrer Rolle als Mann, Sohn und Vater auseinander. Dabei geht es darum, sich selbst auf die Spur zu kommen, nach seinen Wurzeln zu suchen und sich seiner Herkunft, seiner Identität und den eigenen Prägungen bewusster zu werden. Ziel ist es, mehr Sicherheit und Zufriedenheit in den Rollen des Lebens zu erfahren und daraus neue Kraftquellen zu erschließen.
Anmeldeschluss ist der 13.01.2012
Jungengruppen – Konzepte, Methoden, Erfahrungen, praktische Übungen
Referenten: Mitarbeiter von ax-o e.V.
Termine: 20.01., 10.02., 09.03. jeweils 9:00 – 11:00 Uhr
Ort: Familienzentrum Philipp-Neri-Weg 4, 52074 Aachen
Teilnehmerzahl: max. 10 Männer und Frauen
Teilnahmegebühr: 15,- € pro Termin inkl. Getränke
Anmeldungen sind ab sofort möglich unter:
ax-o
gmx
de
, Fax: 0241-8793146
ax-o e.V., Vaalser Str. 367, 52074 Aachen, Tel. 0241-9890711
Vortrag: Genderkonstruktionen in der deutschen Einwanderungsgesellschaft
Im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung der Gender Studies in der Universität Bielefeld hält die Erziehungswissenschaftlerin Frau Prof. Dr. Isabell Diehm am 25. Januar 2011 einen Vortrag zum Thema "Genderkonstruktionen in der deutschen Einwanderungsgesellschaft". Die kostenlose Veranstaltung findet von 16:00 - 18:00 Uhr in Hörsaal 5 statt.
5-jähriger Geburtstag der goja Fachstelle für Jungenarbeit
Im Zuge des "gojahrsempfang 2012" feiert die Fachstelle für genderorientierte Jungenarbeit, Netzwerkartner von Neue Wege für Jungs, am 26. Januar 2012 gleichzeitig ihren 5. Geburtstag. Auf dem Programm steht unter anderem eine "Fünf-Jahre-goja-Revue". Cornelia Lohmeier (Gleichstellungsstelle der Landeshauptstadt München) und Prof. Dr. G. Stecklina (Hochschule München) werden die Festvorträge halten. Der Empfang findet statt am 26. Januar 2012, von 15:00 bis 19:30 Uhr im Karl‐Buchrucker‐Saal der Geschäftsstelle der Inneren Mission, Landshuter Allee 40. Zusagen bitte bis zum 19.01.2012 an: goja@im‐muenchen.de
Präsentation des Projektes „Verqueere Welten 2.0“
Bei dem Projekt von Rosa Strippe e.V handelt es sich um ein pädagogisches Angebot für lesbische, schwule, bisexuelle und transgender-Jugendliche im Alter von 14-27 Jahren. Zwölf Jugendliche und junge Erwachsene gewähren im Rahmen einer Broschüre Einblicke in ihre Biografien und geben so die Möglichkeit, sie als Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen kennenzulernen und sich mit Ihnen auseinander zu setzen. Bei der Präsentation wird zudem ein Dokumentarfilm gezeigt, welcher begleitend zur Broschüre erscheint. Die Präsentation ist kostenlos und findet ab 18 Uhr im Kunstmuseum Bochum in der Kortumstraße 147 statt.
Interaktive Tagung zu Gleichstellung und Lebensverlaufsperspektive
Am 26. Januar 2012 findet in Halle/Saale die interaktive Tagung "Gleichstellung und Lebensverlaufsperspektive: Sorgearbeit und Rente in Zukunft entdiskriminieren" in den Franckeschen Stiftungen statt. Die Fachtagung konzentriert sich auf die Sorgearbeit in der frühkindlichen und sorgenden Arbeit und die Auswirkungen auf die späteren Biografien.
LAG Jungenarbeit Schleswig-Holstein
Die LAG sucht Männer, die Interesse haben, zum Thema Jungenarbeit in Schleswig -Holstein mitzuwirken und ihre Erfahrung einzubringen. Zum Vernetzungstreffen sind neue Männer herzlich willkommen.
Tagung: "Alles, was Recht ist! Bildungsarbeit mit Kindern zu Kinder- und Menschenrechten"
Menschenrechtsverletzungen werden immer wieder in der Öffentlichkeit diskutiert, bieten Anlässe für (internationale) Konflikte und Gerichtsprozesse. Kinderrechte sind ein Bestandteil von Menschenrechten. Das Tagungsprogramm ermöglicht zu Beginn einen Einblick auf die Geschichte der Kinder- und Menschenrechte in Deutschland und beleuchtet den politischen wie auch gesellschaftlichen Umgang damit. Im Wesentlichen wird die Veranstaltung von der Vorstellung und der Diskussion von praktischen Zugängen sein: Wie können Kinder an die Themen Kinder- und Menschenrechte herangeführt werden? Zentrale Ausgangsthese dabei ist, dass Kinder befähigt werden müssen, ihre Rechte zu kennen und für sie einzutreten.
Votrag: Männliche Identitätskonstruktion bei Fußballfans
Dieser Vortrag von Jan Tölva soll sich mit den Themen Männlichkeit und Fankultur beschäftigen und mit der Frage wie beide zusammenhängen. Es wird ein Blick geworfen auf die Rituale und die Alltagspraxis von Fußballfans und darauf wie diese performativ Identität(en) konstruieren.
Einführungsveranstaltung: Ausbildung zur/zum geschlechtsbewussten Gestaltspädagogin/ Gestaltspädagogen oder Gestaltstherapeut/Gestaltstherapeutin
Die in Beratung, Erziehung und im pflegerischen Bereich haupt- und ehrenamtlich Tätigen zu befähigen, gestaltherapeutisch zu arbeiten, das ist Ziel dieser Ausbildung, die sich über zwei Jahre erstreckt und in Kooperation mit der FUMA e.V. Fachstelle Gender NRW angeboten wird. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die mit Kinder/Jugendlichen/jungen Erwachsenen zu tun haben: PsychologInnen, ErzieherInnen und TherapeutInnen, die in ihrer Arbeit nach neuen Wegen suchen.
Qualifizierende Einführung in die Arbeit mit dem Starter Kit
Anfang Januar 2012 erscheint erstmals das Material- und Spieleset "Starter Kit - Zukunft für Einsteiger" zur Lebens- und Berufsplanung von Jungen der LAG Jungenarbeit NRW. Gleichzeitig wird die Material- und Methodenbox für Mädchen neu aufgelegt. Die Landesarbeitsgemeinschaften der Jungen- und Mädchenarbeit in NRW bieten am 31.1.2012 von 10.00 - 15.30 in Dortmund eine qualifizierende Einführung für den Einsatz des Starter Kits für Jungen und des Starter Kits für Mädchen an. Die Fortbildung bietet einen Einblick in die Inhalte, Methoden und Konzeptionen der Starter Kits sowie die Möglichkeit, die Starter Kits kennen zu lernen, zu erproben und zu erwerben. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit das jeweils andere Methodenset kennen zu lernen.
Anmeldungen per E-Mail an:
hendrik
mueller
lagjungenarbeit
de
. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie sich für das Starter Kit für Jungen oder für Mädchen qualifizieren möchten.
Fachtagung "Diversity und soziale Gerechtigkeit – eine Herausforderung für die Berufsbildung"
Zum Abschluss des XENOS-Projekts "Vielfalt und soziale Gerechtigkeit - durch Diversity Horizonte erweitern" lädt Sie das Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V. herzlich zur Fachtagung "Diversity und soziale Gerechtigkeit – eine Herausforderung für die Berufsbildung" ein. Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen möchten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Akteuren aus der Praxis über die Chancen und Risiken unterschiedlicher Diversity-Konzepte in der Berufsbildung austauschen. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 26. Januar 2012, 9:30 – 16.45, in den Räumen der Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin.
Februar
Fortbildungsreihe "Schule als Ort geschlechterreflektierter Arbeit mit Jungen?"
Die pädagogische Arbeit mit Jungen an Schulen wird zunehmend unter geschlechterreflektierenden Fragestellungen diskutiert. Dabei konzentriert sich die Debatte häufig auf Jungen als sogenannte ‚Bildungsverlierer‘. Ziel der Fortbildungsreihe ist es, vereinheitlichende Sichtweisen auf Jungen zu differenzieren und Pädagogen/-innen zu unterstützen geschlechterreflektierende Konzepte und Perspektiven auf Jungen für den Schulalltag fruchtbar zu machen. Anmeldeschluss ist der 10. Januar 2012.
Fachtagung: „Kinder- und Jugendarbeit in der Einwanderungsgesellschaft“
Zentrales Thema der Tagung ist die konzeptionelle wie praktische Neuausrichtung der Jugendhilfe/ - arbeit bzw. der Angebote in einer Einwanderungsgesellschaft mit ihren unterschiedlichen Facetten. Die Fachtagung richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes, ebenso an alle Fachkräfte in der offenen Jugendarbeit, im offenen Ganztag und in der Schulsozialarbeit. Die Inhalte sind Träger-, zielgruppen- und fachübergreifend. Die Veranstaltung findet statt am: 07. Februar 2012, 13 – 17:30 Uhr (Neues Rathaus, Niederwall 23, 33602 Bielefeld, Neuer Ratssaal).
Fortbildungsreihe: „Jungenarbeit – Eine pädagogische Herausforderung“
Im Rahmen dieser Fortbildungsreihe werden Möglichkeiten und Grenzen, Theorie und Praxis der Jungenarbeit aufgezeigt. Im Tagungshaus Bredbeck findet das erste Modul dieser fünfteiligen, zertifizierten Ausbildungsreihe für Männer statt. Teilnehmerkreis: Männer aus der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit und dem Kindertagesstättenbereich. Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2012.
Tagung: "Teaching Gender. Geschlecht in der Schule und im Fachunterricht"
Schule ist kein geschlechtsneutraler Raum. Vielmehr werden asymmetrische Geschlechterverhältnisse und -bilder vielfach (re)produziert, nicht zuletzt in Folge einer (Bildungs-)Debatte, die zustimmend Geschlechterdifferenzen ins Zentrum ihrer Diskussion stellt. Die Tagung geht folgenden Fragen nach: Auf welchen Ebenen und in welcher Weise wird Gender im Schulalltag und im Unterricht relevant? Welche Strategien eignen sich, um mit Geschlechteraspekten, -differenzen und Stereotype in der Schule umzugehen? Die Tagung richtet sich gleichermaßen an WissenschaftlerInnen, LehrerInnen, SozialarbeiterInnen, PraktikerInnen im Umfeld von Schule und Jugend, Studierende sowie an dem Thema Interessierte.
Fachtagung: "Aktive Vaterschaft – erforscht, erwünscht, erledigt?"
Bei der vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen organisierten Tagung erfahren Sie Neues über den aktuellen Stand der Väterforschung. Gleichzeitig geht die Tagung der Frage nach, ob und wie diese Forschung in die Praxis umgesetzt wird und was notwendig ist, um die aktive Vaterschaft noch stärker zu befördern.
Fachkongress „Herausforderung Berufsorientierung!“
Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg gemeinsam veranstaltete Fachkongress wird von Ministerin Professor Dr. Annette Schavan, BMBF eröffnet. Ein Höhepunkt ist der Vortrag von Professor Gerald Hüther zur Berufsorientierung aus entwicklungspsychologischer Sicht. Auf einem Podium werden u.a. die baden-württembergische Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer und der Präsident des Bundesinstitutsfür Berufsbildung Professor Friedrich Hubert Esser diskutieren.
Am Nachmittag werden in vier Foren aktuelle Ansätze zur Systematisierung der Berufsorientierung präsentiert. Mit einem Infostand vertreten sind auch Boys'Day | Neue Wege für Jungs, gemeinsam mit Girls'Day und dem Nationalen Pakt Frauen in MINT-Berufen.
Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Die Teilnahme am Fachkongress ist kostenlos.
Didacta - Die Bildungsmesse
Die diesjährige Bildungsmesse findet in Hannover statt. Die didacta gilt als größte Bildungsmesse Europas. Mit bis zu 2.000 Vortragsangeboten ist die didacta 2012 die umfangreichste pädagogische Weiterbildungsveranstaltung. Sie ist in vier Ausstellungsbereiche gegliedert: Kindertagesstätten, Schulen/Hochschulen, Ausbildung/Qualifikation und Weiterbildung/Beratung. Boys'Day | Neue Wege für Jungs ist mit einem Infostand und einem umfangreichen Fachprogramm vertreten. Am Stand werden täglich interessante Vorträge gehalten. Außerdem sind täglich wechselnde Netzwerkpartner mit dabei, die über ihre Arbeit informieren.
3. Landesarbeitskreis "Männer in Kitas"
Am 17. Februar 2012 findet in den Räumen des Landesverwaltungsamtes in Halle/Saale der 3. Landesarbeitskreis Männer in Kitas Sachsen-Anhalt zum Thema "Veränderungen im Beruf? - Chancen für Männer?" statt. Eingeladen sind dazu alle angehenden und ausgebildeten männlichen pädagogischen Fachkräfte aus Krippen, Kindertagesstätten und Horten in Sachsen-Anhalt. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Tagung: Jungenarbeit macht Schule - Erfolgreiche Ansätze sichern und ausbauen
Für Schule und Pädagogik wächst die Herausforderung, Jungen intensiver bei der Bewältigung von Fragen ihrer Zukunftsgestaltung und damit einhergehenden Problemlagen zu begegnen und eine geschlechtsbezogene Förderung zum kontinuierlichen Bestandteil pädagogischer Arbeit werden zu lassen. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, welche besonderen Bedürfnisse Jungen in der Schule haben und wie pädagogische Fachkräfte darauf adäquat reagieren können.
Fortbildungsreihe „Mädchen und Jungen im Blick. Geschlechterbewusste Pädagogik an weiterführenden Schulen“
Die Fortbildung vermittelt Grundlagen einer geschlechterbewussten Pädagogik mit Mädchen und Jungen. Die Weiterbildung bietet die Möglichkeit der beruflichen Selbstreflexion, vermittelt praxisnahes Wissen und pädagogische Handlungskompetenz. An jedem Seminartag wird in geschlechtshomogenen und geschlechtergemischten Gruppen gearbeitet. Die Fortbildungsreihe erstreckt sich über 5 Fortbildungstage bis zum Juni 2012.
März
Fachtag Girls'Day - Boys'Day
Das Pädagogische Institut veranstaltet diesen Fachtag in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle. Markus Biank, Boys'Day | Neue Wege für Jungs-Projektkoordinator informiert über den Aktionstag, gibt Anregungen zur Vor- und Nachbereitung und erläutert Möglichkeiten zur Vernetzung. Weitere Referentinnen und Referenten werden aktuelle Entwicklungen in der gendersensiblen Vermittlung der Berufs- und Studienorientierung vorstellen sowie Impulse für die Zukunftsplanung von Jungen und Mädchen geben.
Genderwoche der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Im Rahmen der Genderwoche der GIZ stellt Miguel Diaz, wissenschaftlicher Fachreferent das Projekt Boys'Day | Neue Wege für Jungs einem internationalen Expertengremium vor. Es geht u. a. um Konzepte der Mädchen- und Jungenförderung, die Bedeutung der Jungen- und Mädchenförderung in der und für die Internationale Zusammenarbeit sowie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Fortbildung: Umgang mit "schwierigen" Jungs oder: "Ein Junge aus meiner Einrichtung, der mich stark beschäftigt"
Jungen, die Pädagoginnen herausfordern und versuchen uns unsere Grenzen aufzuzeigen, offenbaren durch ihre Art ganz viel von sich selbst. Im pädagogischen Alltag kann dieses Verhalten, diese „Auffälligkeit“ ein gutes Mittel sein, um Jungen besser zu verstehen. Eingeladen sind weibliche Fach- und Lehrkräfte aus dem Kontext der Kinder- und Jugendhilfe, Schule/Schulsozialarbeit. Anmeldeschluss ist der 01.03.2012.
Seminar: "Ganz schön geil"- sexualpädagogisches Arbeiten mit Jungen
In einer lebendigen Mischung aus thematischen Eingaben, beruflichem Erfahrungsaustausch und Selbstreflexion vermittelt das Seminar des Instituts für Sexualpädagogik einen Einblick in die Bandbreite sexualpädagogischen Arbeitens mit Jungen. Es werden Ideen entwickelt, welche sexualpädagogischen Jungen-Angebote in den Einrichtungen der Teilnehmer möglich sind. Das Seminar richtet sich ebenso an erfahrene sexualpädagogische Fachkräfte, die sich eine Reflexion ihrer Praxis und Wissens-Update wünschen wie an Neueinsteiger in diesem Feld.
Fortbildung: Pädagogik für Vermittlung sozialer Kompetenzen und Gewaltprävention
Das evaluierte Weiterbildungsprogramm umfasst verschiedene Praxismodelle zur Förderung sozialer und interkultureller Kompetenzen sowie zur Gewaltprävention, die im Kontext der Schule und Jugendhilfe erfolgreich erprobt wurden. Mit den einzelnen Methodenbausteinen des Präventionsprogramms wird den Teilnehmer/-innen ein Mittel zur Erweiterung ihrer professionellen Handlungskompetenz im Umgang mit jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund für unterschiedliche Konflikte im pädagogischen Alltag angeboten.
Eine Informationsveranstaltung findet am 08.03.2012 von 16.00-19.00 Uhr statt. Die Seminare werden im Zeitraum 11.05.2012 – 15.06.2013 (14 Module) durchgeführt.
Fachtagung "Kleine Jungen ganz groß"
Im Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt findet am 12. März 2012 die landesweite Fachtagung "Kleine Jungen ganz groß. Möglichkeiten geschlechtergerechter Frühförderung in Sachsen-Anhalt" statt. Unter anderem werden die Ergebnisse eines Praxisforschungsprojektes vorgestellt, dass vom KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. und der Interdisziplinären Frühförderstelle "Mogli" durchgeführt wurden. Weitere Veranstalter_innen sind das Kinderförderwerk Magdeburg e.V. und die Netzwerk- und Servicestelle für geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt. Anmeldeschluss ist der 28.02.2012.
Tagung: "Ja. Nein. Vielleicht. - Wege zur Aktivierung von Kindern und Jugendlichen"
Die Fachtagung möchte Zugänge zur Aktivierung von Kindern und Jugendlichen diskutieren sowie gelungene Praxisbeispiele zur Schaffung von Ermöglichungsstrukturen vorstellen. Es wird notwendig sein, sich darüber zu verständigen, wer für die Aktivierung von Kindern und Jugendlichen zuständig ist und welche Rolle dabei den Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe zukommt. Das Veranstaltungsteam sucht nach Wegen, die Teilnahme von Kindern und Jugendliche als „Expertinnen und Experten in eigener Sache“ zu ermöglichen.
Geschlechtsbewusste Gestaltarbeit zum Kennenlernen
Geschlechtsbewusste Gestaltarbeit heißt: sich selbst als wichtigstes Instrument pädagogischen Handelns zu verstehen und vielfältige Methoden zu entdecken, die der eigenen Persönlichkeit, dem Gegenüber und der augenblicklichen Situation entsprechen.
1. St. Galler Boys'Day
Beim 1. St.Galler Boys'Day lernen 54 Oberstufenschüler aus der Stadt St.Gallen soziale und pflegerische Berufe kennen. Sie besuchen Fachmänner in ihren Praxisorganisationen, können Fragen stellen und ihnen bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen. Ebenfalls haben die teilnehmenden Schüler die Gelegenheit, in eine - altersgerechte - Lehrveranstaltung an der Fachhochschule zu sitzen. Gegen Abend präsentieren sie ihre Eindrücke und Ergebnisse an der Abschlussveranstaltung in einem Jugendkulturlokal im Zentrum St. Gallens. Wir wünschen den St. Gallern einen erfolgreichen Boys'Day!
Fortbildung: Cross-Work - "Über-Kreuz-Pädagogik"
Die Begriffe "Über-Kreuz-Pädagogik" und "Cross Work" beschreiben das gegengeschlechtliche, geschlechtersensible Arbeiten von Fachfrauen mit Jungen und Fachmännern mit Mädchen. Neben der Mädchenarbeit, der Jungenarbeit und der reflexiven Koedukation kann es als vierter Arbeitsbereich der geschlechtersensiblen Pädagogik bezeichnet werden. In der Fortbildung werden sowohl theoretische Grundkenntnisse der "Über-Kreuz-Pädagogik" vermittelt, als auch selbstreflexive, biografische Übungen eingebunden. Außerdem gibt es Raum für den fachlichen Austausch zu praktischen Umsetzungsbeispielen in der pädagogischen Arbeit.
Ringvorlesung: „Männer in sozialen Berufen - Pflege, Erziehung und Soziale Arbeit“
Die Ringvorlesung beschäftigt sich in der ersten Hälfte mit dem Schwerpunkt "Männer in der Praxis in sozialen Berufen" und in der zweiten Hälfte mit unterschiedlichen Thematisierungen von Männlichkeiten und Geschlechterverhältnissen. Die einzelnen Veranstaltungen finden im SoSe 2012 ab dem 14.03.2012 regelmäßig mitwochnachmittags von 17.30 bis 19.30 Uhr, in Raum H5, Hochschulzentrum Falndernstraße, statt.
Vortrag: Väter zwischen Kind und Karriere
Am 14. März hält der Buchautor und Journalist Thomas Gesterkamp im Wolfsburger Rathaus, Porschestraße 49, einen Vortrag mit dem Titel "Väter zwischen Kind und Karriere". Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr.
Tagung: Vater im Krieg, Mutter in Pommerland? Geschlechterverhältnisse in Krieg und Frieden beim Bund für Soziale Verteidigung e.V.
Auf dieser Tagung soll darüber diskutiert werden, wie sich die Rollen von Frauen und Männern und die jeweiligen Erwartungen an sie auf bewaffnete Konflikte und ihre Lösungsansätze auswirken und wie sie dementsprechend in Konzepten zur Prävention und Beseitigung von Kriegen und Konflikten sowie zur Friedenskonsolidierung (stärker) beachtet werden müssen. Dabei geht es jedoch nicht um die Wiederholung der traditionellen Rollenstereotype des Mannes als kämpfenden Soldat und der Frau als fürsorgende Mutter. Die Geschlechterverhältnisse sind viel komplexer und lassen sich nicht in ein einfaches Schema „männlicher Täter – weibliches Opfer“ pressen.
Fachtag der MAG Düsseldorf: Schlaue Mädchen - dumme Jungen? Ein verkürzter Geschlechterdiskurs und seine Folgen
Seit einigen Jahren sind sich die Medien überraschend einig:sie beklagen die Jungenkatastrophe in der Bildung und erklären Mädchen zu Gewinnerinnen im Bildungssystem. Schuldige sind für diese angebliche Misere schnell gefunden: Es arbeiten einfach zu viele Frauen in Kitas und Schulen! Doch diese Behauptung hält keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand. Auf dem Fachtag wird das Thema bildungspolitisch diskutiert und auf die Arbeit mit Mädchen und Jungen in der Kinder- und Jugendhilfe übersetzt.
Europäische Konferenz zu Gender und Innovation
Das Steinbeis-Europa-Zentrum und weitere Projektpartner haben sich im Rahmen des EU-Projekts GENDERA in den letzten beiden Jahren mit der Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Europäischen Forschungsraum beschäftigt. Im Austausch mit Forschungsorganisationen aus neun Ländern wurden Maßnahmen und gute Praktiken zur Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft identifiziert und dokumentiert. Einige der guten Praktiken werden nun auf der internationalen Konferenz in Stuttgart präsentiert. Die Konferenz möchte insbesondere jene Maßnahmen zeigen, die zu signifikanten Ergebnissen geführt haben. Im Zentrum steht die Frage, ob unsere Arbeitskultur und Arbeitsstrukturen sich verändern müssen, damit mehr Frauen vor allem in Forschungsleitungspositionen Karriere machen können. Die Konferenzsprache ist englisch.
Fachtag Lebenslagen, Beruf und Männlichkeit - Jungen in der Jugendsozialarbeit
Der 2. Fachtag beleuchtet das gegenseitige Verhältnis von "Mann sein" und Arbeit und Beruf. Wie kann eine genderkompetente Begleitung von Jungen in die Berufswelt ansetzen, ohne stereotypenorientiert zu werden, aber auch ohne eine "verkehrte Welt" verkaufen zu wollen? Mögliche Praxistransfers runden den Fachtag ab.
Fortbildung: Alles bleibt anders - Intersektionelle Anforderungen an die Jugendarbeit
Die Tagesfortbildung nimmt insbesondere die Merkmale Geschlecht, Migrationshintergrund und sexuelle Orientierung in den Blick. Ziel ist die Entwicklung einer pädagogischen Praxis, die den heutigen Jugendkulturen angemessen begegnet und die jeweilige Zielgruppe auch erreicht. Des Weiteren wird der Frage nachgegangen, womit trotz vielfältiger Problemlagen auch Ressourcen gehoben und Orientierung und Perspektiven geboten werden können.
Fortbildung: Geschlechtsbewusste Pädagogik an weiterführenden Schulen
Aktuell wird viel über Mädchen als Bildungsgewinnerinnen und Jungen als Bildungsverlierer diskutiert. Aber werden die medial aufgeladenen Diskurse wirklich Mädchen und Jungen gerecht? Von welchen Annahmen und Bildern gehen wir aus? Was wissen wir über Mädchen und Jungen, und was brauchen sie, um gut aufwachsen und lernen zu können? Die aus vier Bausteinen bestehende Fortbildung vermittelt Grundlagen einer geschlechterbewussten Pädagogik mit Mädchen und Jungen. Ausgangspunkt hierfür ist das Wissen über und die Bezugnahme auf das eigene Geschlecht.
Schule und Jungenförderung: Wege zur Gendergerechtigkeit
Das Saarländische Ministerium für Bildung ist Veranstalter dieser Tagung. Miguel Diaz referiert über "Geschlechtersensible Unterstützung von Jungen in der Berufs- und Lebensplanung" und leitet einen Workshop zu dem Thema.
Arbeit, Alltag – und Familie: Frauenleben und Männerleben in Balance
Glücksforschung und Gesundheitswissenschaft betonen es immer wieder: Die Empfindung von Harmonie und Balance sind wichtige Faktoren für Wohlbefinden und Zufriedenheit.Aber wie sieht eine gelungene Balance aus - im Alltag, in der Arbeit, für mich als Frau oder als Mann? Wie sieht sie aus für mich als Person mit Betreuungs- und Pflege-aufgaben, für mich als Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftig-te/r, für mich als Mutter oder Vater, für uns als Familie? Was müsste sich ändern, damit unsere Lebens-Balance verbessert werden kann? Diese und andere Fragen sollen am Wochenende angegangen werden. Als Instrument soll die Zukunftswerkstatt dienen.
Equal Pay Day 2012
Der Aktionstag Equal Pay Day fällt in diesem Jahr auf den 23. März. Er wird in der Bundesrepublik seit 2009 durchgeführt. 2008 wurde der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, auf Initiative der Business and Professional Women (BPW) Germany erstmals in Deutschland durchgeführt. BPW Germany startete die Initiative Rote Tasche, aus der heraus die Idee für die bundesweite Einführung des Equal Pay Day entstanden ist. Die roten Taschen stehen für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Bei der deutschen Premiere des Equal Pay Day 2008 nahmen bundesweit 6.000 Frauen und Männer an rund 40 Aktionen und Veranstaltungen in 25 Städten teil.
Weiterbildung zur Jungenarbeit - Kampfesspiele
ax-o e.V. aus Aachen stellen in ihrer Veranstaltung Kampfesspiele als eine Methode der Gewaltprävention vor. Dabei soll auch der theoretische Hintergrund der Kampfesspiele als gewältpräventiver, geschlechtsspezifischer Ansatz erläutert werden.
Vortrag: Die Krise der Kerle - Männer und Vorbilder
Thomas Gesterkamp, Soziologe und Buchautor, hält im Rahmen der von der Evangelischen Männerarbeit Westfalen organisierten Tagung "Was nennst du mich gut? Männliche Vorbilder - Vorbildliche Männer" einen Vortrag zum Thema "Die Krise der Kerle - Männer und Vorbilder". Der Vortrag findet am zweiten Tag der Veranstaltung, am Sonntag, 25. März, um 09:30 Uhr statt.
Qualifizierungskurs „Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit“
Mit dem Praxis begleitenden Qualifizierungskurs „Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit“ – ein Angebot von LVR-Landesjugendamt Rheinland und der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V. – wird dieser Bedarf aufgegriffen und wird der Weg zur geschlechtsbezogenen Jungenarbeit eröffnet. Die Fortbildung besteht aus einem Qualifizierungsmodul (zwei dreitägige Seminare zu den Grundlagen der geschlechtsbezogenen Arbeit mit Jungen), einem mehrmonatigen Praxismodul sowie einem zweitägigen abschließenden Reflexionsmodul. Zielgruppe sind männliche Fachkräfte aus der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, den Hilfen zur Erziehung, den Tageseinrichtungen für Kinder, aber auch aus dem Bereich Schule, die im Alltag mit Jungen arbeiten. – Weitere Informationen sind der beiliegenden Ausschreibung zu entnehmen.
Berufsbegleitender Qualifizierungskurs „Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit“
In dem aus drei Modulen bestehende Qualifizierungskurs werden gleichermaßen die Probleme, die Jungen machen, wie auch die Probleme, die Jungen haben, aufgegriffen und gemeinsam reflektiert. Es geht um Sensibilisierung, den Zugang zu Bedürfnissen, Gefühlen und Stärken von Jungen – um Sympathie für auch eigensinnige Inszenierungen von Jungen gleichermaßen wie um pädagogische Grenzziehungen.
Fortbildung: Jungen und Mädchen im Blick - Geschlechterbewusste Pädagogik in weiterführenden Schulen (Sek. I)
Modul 4 des vier-teiligen, praxisbegleitendes Qualifizierungsangebot für Männer in Jugendarbeit und Jugendhilfe, in Schule.
Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe/Jugendhof Vlotho. Jungen – ganze Kerle oder das neue schwache Geschlecht? Jungen fallen auf: mit schlechten Pisa-Tests und Schulabschlüssen, durch aggressives Verhalten und Jugendkriminalität, Alkohol-Exzesse, Flucht in virtuelle Welten und spätere Arbeitslosigkeit. Jungen haben es nicht leicht - und sie machen es uns nicht leicht. Jungen haben Probleme - und sie machen uns welche. Deshalb wird auch der Ruf nach „Fachmännern“ immer lauter – nach männlichen Fachkräften, die verstehen, was Jungen wollen und brauchen. Sie sollen Jungen dabei unterstützen, eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Männer zu werden.
April
Fachkonferenz: Sexuelle Identität und Gender - (K)Ein Thema in Schulbüchern?
Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften und Regenbogenfamilien werden in den Lehrmitteln weitgehend totgeschwiegen. Es ginge auch anders: Warum kann im Mathebuch nicht auch mal der Einkaufswagen einer Regenbogenfamilie Mama, Mami und Kind als Rechenbeispiel dienen? Warum schweigen sich Textbücher in Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanischüber die Existenz von Lesben und Schwulen aus? Die Konferenz stellt eine aktuelle Studie zur Darstellung von Lesben, Schwulen, Transgender und Intersexuellen in deutschen Schulbüchern vor, diskutiert die Positionen von Pädagogik, Politik und Verlagswesen und fragt: Was wollen wir in den Schulbüchern der nächsten Generation lesen?
Fortbildung: Gender-Crossing! Crosswork als geschlechterpädagogisches Konzept
In dieser zweitägigen Fortbildung steht der pädagogische Umgang von Pädagoginnen mit Jungen und Pädagogen mit Mädchen im Mittelpunkt. Dieser sogenannte Crossworkansatz wird unter geschlechtsbezogenen Vorzeichen als Ansatz erläutert und anhand konkreter Situationen aus dem Alltag (der Teilnehmenden) reflektiert. Die Dynamiken der pädagogischen Arbeit in geschlechtshomogenen und -heterogenen Räumen und die eigene Haltung stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtungen
Bundesweiter Boys'Day – Jungen-Zukunftstag
Es ist wieder soweit - am Donnerstag, 26. April ist Boys' Day - Jungen-Zukunftstag. Bundesweit laden an diesem Tag Einrichtungen, Organisationen, Schulen und Hochschulen sowie Unternehmen Schüler ab der 5. Klasse ein, Dienstleistungsberufe z. B. in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege, sowie weitere Berufsfelder, in denen bislang wenige Männer arbeiten, kennenzulernen. Außerdem können sie sich an zahlreichen Angeboten zu den Themen Lebensplanung und Soziale Kompetenzen beteiligen.
Auf www.boys-day.de können sich Jungen, Eltern, Unternehmen, Schulen und alle Interessierten ab sofort über den Boys'Day informieren. Darüber hinaus bietet das Internetportal zahlreiche nützliche Unterstützungsangebote zur Vorbereitung und Durchführung des Boys'Day.
Einrichtungen, Unternehmen und Schulen können auf der Aktionslandkarte ihre Angebote zum Boys'Day eintragen. Interessierte Jungen können dann online nach Angeboten in ihrer Region suchen und sich für ihr Wunschangebot anmelden.
Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag
Wie jedes Jahr findet auch 2012 der bundesweite Girls' Day am 4. Donnerstag im April statt. An diesem Tag öffnen vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der Klasse 5.
Mädchen lernen am Girls’Day Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind und begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft oder Politik.
Auf der Aktionslandkarte können technische Unternehmen und Abteilungen, sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen ihre Angebote für Mädchen eintragen. Diese können sich dann für eine Veranstaltung ihrer Wahl anmelden.
Fachtag "Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie"
Die Initiative "Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie" hat das Ziel, dass an Schulen in NRW mehr gegen Homophobie und mehr für die Akzeptanz von unterschiedlichen Lebensweisen getan wird. Deshalb bietet der Arbeitskreis Sexualpädagogik in Dortmund eine Tagung an, in der Ansätze, Möglichkeiten und Projekte einer Schule ohne Homophobie vorgestellt und diskutiert werden können. Darüber hinaus stellt der Arbeitskreis Sexualpädagogik sein eigenen Angebote vor.
Eingeladen sind SchulsozialarbeiterInnen, Beratungslehrkräfte, interessierte Lehrkräfte sowie Fachkräfte aus der sozialen Arbeit.
Termin: 26.04.2012 von 9.00 - 15.30 Uhr
Ort: Fritz-Henßler-Haus Dortmund
Infos bei:
Regionales Bildungsbüro Dortmund/Koordinierungsstelle Schulsozialarbeit
Svenja Urbitzek
Tel.: 0231.50 297 01
E-Mail:
surbitzek
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de
Weiterbildung zur geschlechtsbewussten Arbeit mit Jungen in Dresden
Die Fachstelle Jungen- und Männerarbeit des Männernetzwerks Dresden e.V. bietet ab dem 27. April 2012 eine Qualifizierende Weiterbildung zur geschlechtsbewussten Arbeit mit Jungen für Männer und Frauen an. Die Weiterbildung findet in drei Ausbildungsstufen statt und ist zertifiziert durch die Liga der Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege. Anmeldeschluss ist der 20. April 2012.
Mai
Gleichstellung ist auch Männersache
Männer haben sich in jüngster Zeit mehr Gehör in der gleichstellungspolitischen Diskussion verschafft. Sie fordern eine eigenständige Männerpolitik. Braucht es überhaupt eine Männerpolitik? Wie verhält sie sich zur Gleichstellungspolitik, die beide Geschlechter im Blick hat? Zu diesen Fragen ist im Frühling ein neues Buch erschienen. Herausgeber Markus Theunert, Präsident von männer.ch und künftiger Männerbeauftragter der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Zürich und drei der Buchautoren - Thomas Gesterkamp, Thomas Altgeld und Andreas Borter - stellen an der Veranstaltung ihre Thesen zu Männerpolitik, Männergesundheit, Väterpolitik zur Diskussion.
Mit Jungenarbeit beginnen – wie Jungenarbeit gelingen kann
Die Veranstaltung soll die Teilnehmenden dabei unterstützen, eigene Projekt- und Angebotsideen, mit Rückgriff auf entwickelte Qualitätsstandards geschlechtsbezogener Jungenarbeit, weiter zu entwickeln. Ergänzend werden Ansätze praktischer Jungenarbeit und ihre Fallstricke vorgestellt und erprobt, die erste Hinweise auf methodische Umsetzungsmöglichkeiten bieten. Ziel ist verschiedene Aspekte gelingender Praxis von Jungenarbeit zu thematisieren und zu konkretisieren und auf dieser Grundlage erste Schritte in eine eigene gelingende Praxis zu gehen.
Buchpräsentation: Elementar – Männer in der pädagogischen Arbeit mit Kindern
Das österreichische Forschungsprojekt „Elementar“ hat in den Jahren 2008-2010 die Situation männlicher Pädagogen im Elementarbereich umfassend untersucht. Die vielfältigen Ergebnisse betonen die Chancen, die mit einer Beteiligung von Männern verbunden sind, fordern aber auch zu einer kritischen und differenzierten Auseinandersetzung mit der Genderthematik im Elementarbereich auf. Herausgeber eines Buchs zum Forschungsprojekt sind Tim Rohrmann, Mitarbeiter der Koordinationsstelle "Männer in Kitas" und Joseph Christian Aigner, die dieses dem interessierten Publikum in Wien präsentieren möchten.
Streit-Wert: Familienbilder Diskussionsforum für Emanzipationsbündnisse
Seit 2009 stellen FeministInnen und solche, die sich zu Geschlechterbildern und Geschlechterpolitik streiten wollen, die Frage „Was ist der Streit-Wert?“ (http://streit-wert.boellblog.org/). Die Heinrich Böll Stiftung NRW holt die Debatte erstmals in einen Raum mit vier Wänden und begründet das Veranstaltungsformat „Streit-Wert: Diskussionsforum für Emanzipationsbündnisse“.
Fortbildung: Mit welcher Haltung begegne ich Jungen in der Schule?
Jungen stehen (auch) in der Schule unter einem Anpassungsdruck, mit dem sie unterschiedlich umgehen. Sowohl im Unterricht, wie auch in der Betreuung und der Schulsozialarbeit ist es notwendig, mit einem geschlechtssensiblen Blick an die Schüler heranzutreten. Die Ziele für den Tag sind: Die Teilnehmenden erfahren eine Sensibilisierung für den eigenen Gender-Blick sowie eigene Haltungen und Muster hinsichtlich der Kategorie Geschlecht, sie erfahren den aktuellen Stand zu den geschlechtsbezogenen Lebenslagen von Jungen und jungen Männern, sie lernen den Ansatz einer Jungen-sensiblen Arbeit auf der Basis der geschlechtsbezogenen Pädagogik kennen und sie erkennen ihre pädagogische Aufgabe bei der Umsetzung geschlechtsbezogener Ansätze.
79. Deutschen Fürsorgetag in Hannover
Vom 8.-10. Mai 2012 findet der größte und traditionsreichste deutschsprachige Kongress des Sozialen der Bundesrepublik in Hannover statt. Unter dem Motto: "Ohne Bildung keine Teilhabe - von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter" werden über 2.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Auch das Boys'Day | Neue Wege für Jungs-Team ist am Stand des BMFSFJ vertreten und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Podiumsdiskussion: Rollenbilder gestern, heute und morgen
Am 8. Mai findet eine Podiumsdiskussion zum Thema "Rollenbilder gestern, heute und morgen" mit dem Journalist und Autor Thomas Gesterkamp in den Räumen der Grünen Bayern in München statt. Veranstaltungsbeginn ist 19 Uhr.
Fortbildung: Ein richtiger Junge - Der Zusammenhang von Bildung, Geschlecht und Biographieverlauf in der frühkindlichen Entwicklung
Bildung im Kindesalter ist wesentlich für eine gelingende biographische Entwicklung. Darin sind sich alle Expertinnen und Experten einig. Wie aber diese Bildung auszusehen hat, daran scheiden sich die Geister. Die Tagung wendet sich an Fachkräfte der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, der Berufsausbildung, der Wirtschaft, an Studierende und Interessierte.
Fortbildung: Interkulturelle Jungenarbeit in der Einwanderungsgesellschaft
Jungenarbeit als pädagogische Disziplin nimmt sich der Aufgabe an, Jungen im Hinblick auf vielfältige Geschlechterrollen zu begleiten und zu unterstützen. Seit vielen Jahren ist der Perspektivenwechsel vom Defizitblick hin zur Ressourchenorientierung wichtig, der auch die Verknüpfung der kultursensiblen Aspekte mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen beinhalten sollte. Vor dem Hintergrund einer pluralistischen Gesellschaft wird es deshalb in der Jungenarbeit immer wichtiger den Blick auch auf migrationsbedingte Vielfalt bei Jungen zu schulen, um interpersonelle Begegnung zu gestalten und Zugangsbarrieren abzubauen. In dieser Fortbildung sollen neben einer Wissensvermittlung zu Jungen-, Jungenarbeits. und interkulturell-rassismuskritischen Themen auch selbstreflexive Übungen in Form von Transferarbeit in den eigenen Arbeitsbereich durchgeführt werden.
Fortbildung: Alles bleibt anders - Intersektionelle Anforderungen an die Jugendarbeit
Die Tagesfortbildung nimmt insbesondere die Merkmale Geschlecht, Migrationshintergrund und sexuelle Orientierung in den Blick. Ziel ist die Entwicklung einer pädagogischen Praxis, die den heutigen Jugendkulturen angemessen begegnet und die jeweilige Zielgruppe auch erreicht. Des Weiteren wird der Frage nachgegangen, womit trotz vielfältiger Problemlagen auch Ressourcen gehoben und Orientierung und Perspektiven geboten werden können.
2. Praxis der Jungenarbeit 12 - Jungen schützen
Die Reihe, eine Kooperation des LVR-Landesjugendamts Rheinland mit dem Paritätischen Jugendwerk NRW und der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V., findet seit 1999 statt. Männliche Fachkräfte aus allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe sowie aus dem Bereich Schule, die mit Jungen arbeiten, haben hier regelmäßig die Möglichkeit zum fachlichen Austausch über Erkenntnisse der Forschung und können gute Praxismodelle kennen lernen.
Fachtagung "Anders und gleich in NRW - Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt"
Die Fremdwahrnehmung, Akzeptanz und Anerkennung von Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, transsexuell oder intersexuell leben (LSBTTI), wandeln sich seit den öffentlichen Auseinandersetzungen in den 1970er Jahren ständig. Das Projekt „Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ hat den Stand der Forschung zu den Lebenslagen dieser Personengruppen zusammengestellt. Der Bericht dient als Diskussionsgrundlage für die interdisziplinäre Fachtagung. Auf ihr sollen Leitlinien und Ziele zukünftiger Forschung und Impulse für weiteres sozialpolitisches Handeln erarbeitet werden, vor allem um das mehrdimensionale und hochkomplexe Feld der Lebenslagen von LSBTTI im Austausch mit Expertinnen und Experten in Wissenschaft und Praxis angemessen zu erschließen.
Fortbildung: Music *Lifestyle* Politics - Lernen in Jugendszenen
Das Seminar wird sich den Kompetenzen und Wissensbeständen widmen, die im Rahmen des jugendkulturellen Engagements erworben werden können. Es wird der Frage nachgegangen, welches Potential sich dahinter für die persönliche und berufliche Zukunft verbirgt und wie man dieses in der alltäglichen Arbeit mit Jugendlichen befördern kann. Vorgestellt werden Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen. Ergänzt werden diese durch Erfahrungsberichte, authentische Einblicke und Material aus verschiedenen Jugendszenen und Projekten.
Tagung: Kommunikation ist der Anfang von allem. Väter- und Männerarbeit in der Migrationsgesellschaft
Nachdem die Elternarbeit viele Jahre vor allem die Mütter im Blick hatte, sind in jüngster Zeit eine Reihe von Initiativen und Projekten entstanden, die Väter mit Migrationshintergrund ermutigen und unterstützen, sich aktiv mit ihrer Rolle als Erziehende, als Väter und Ehemänner auseinanderzusetzen. Auch diese Tagung beschäftigt sich mit diesem Thema und versucht unter anderem Antworten auf folgende Fragen zu geben: "Wo und wie entstehen Projekte für Väter mit Zuwanderungsgeschichte und mit welchen Rahmenbedingungen und Ressourcen arbeiten sie?" Die TeilnehmerInnen erhalten Einblick in die Arbeit von Väterprojekten, können sich am Austausch über Gelingendes und ungelöste Probleme beteiligen und Ideen mitnehmen, wie Arbeit für und mit Vätern an vielen Orten entstehen kann.
30.bundesweite Männertreffen: „Wertschätzung erfahren“
Jungenarbeit braucht Männer, die der Vielfalt von Männlichkeiten nachspüren. Unter dem Motto „Wertschätzung erfahren“ lädt das 30. bundesweite Männertreffen nach Duderstedt ein. Etwa 150 Männer aus unterschiedlichsten Lebens- und Arbeitsbereichen, mit und ohne Kinder, ob das 1., 2. oder … 20. Mal dabei, gestalten für vier Tage ihr eigenes (Workshop)-programm . Wertschätzung erfährt dabei auch wieder die einzigartige Atmosphäre und die entwickelte basisdemokratische Kultur des Bundesweiten Männertreffen.
Fortbildung: Von der Praxis für die Praxis - Mit Jungenarbeit beginnen
Diese Veranstaltung richtet sich an Frauen und Männer, die sich mit dem Thema Jungenarbeit bzw. Arbeiten mit Jungen der Altersgruppe 6 - 13 Jahre auseinandersetzen und ist daher besonders für MitarbeiterInnen der Offenen Ganztagsschule zu empfehlen. Sandro Dell'Anna, Bildungsreferent der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Jungenarbeit NRW wird den Workshop leiten. Der Teilnahmebeitrag beträgt 55 € inkl. Mittagsimbiss sowie warme und kalte Getränke. Rückfragen und Anmeldungen bitte an den Veranstalter per Mail:
ax-o
gmx
de
oder Tel. 0241-9890711 (Köhl/Roos).
Gelingende Beratung von Jungen
Wenn Jungen in Not geraten stecken sie in einem Dilemma: zum Einen fordern nach wie vor bestehende Männlichkeitsbilder, Situationen „im Griff zu haben“ und alleine zu bewältigen, zum anderen finden sie eine Beratungs- und Unterstützungsstruktur vor, die bisher selten auf jungenspezifische Bedürfnisse und Wege ausgerichtet ist. Die Veranstaltung „Gelingende Beratung von Jungen“ soll hierzu den Auftakt bilden und über die etablierte und erfolgreiche Beratungsstelle des Bremer Jungenbüros im Sinne von „Good Practice“ berichten, aber auch einen Überblick über vorhandene Hilfen ermöglichen und gemeinsame Strategien entwerfen.
Weitere Informationen und Anmeldung:
Forum Jungenarbeit
c/o Kinderbüro der Stadt Paderborn
Arnd Voss-Reichmann
Rathausplatz 1
33095 Paderborn
Tel.: 05251-881567
Mail:
kinder
paderborn
de
Juni
Geschlechtsbewusste Pädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe
Die länderübergreifenden Fortbildung zur Genderkompetenz in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für geschlechtergerechte Jugendhilfe (KgKJH) e.V. Sachsen-Anhalt, der Fachgruppe Jungenarbeit in Thüringen und der Evangelischen Akademie Thüringen wird in zwei Modulen durchgeführt. Gender Mainstreaming ist für die Jugendhilfe eine Querschnittsaufgabe, laut Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG)ist die Gleichstellung von Mädchen und Jungen verpflichtend. Gerade die praktische Arbeit mit Mädchen und Jungen braucht eine gute fachliche Qualifizierung: Genderkompetenz. Dafür sind ein gendersensibler Blick, fachliches Wissen sowie Methodenkompetenz nötig. Zielgruppe sind Fachfrauen und -männer aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Kinder- und Jugendarbeit, Erzieherinnen und Erzieher, pädagogische Fachkräfte.
Fachtag: Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen in Schule und Jugendarbeit. Konzepte – Erfahrungen – Perspektiven
Die Debatte um Jungen in Bildungsinstitutionen greift relevante Fragestellungen auf, bezieht sich aber häufig auf verkürzte Darstellungen geschlechtsspezifischer Phänomene und weist somit Leerstellen auf. Im Rahmen des Projekts ‚Jungenarbeit und Schule‘ werden seit 2009 Fortbildungsreihen für Lehrkräfte und Sozialpädagoginnen und -pädagogen entwickelt, in denen die komplexen Zusammenhänge geschlechtsbedingter Anforderungen an Jungen in den Blick genommen und praxisrelevante pädagogische Konzepte vorgestellt werden. Die Ergebnisse der bisherigen Arbeit sollen auf dem Fachtag vorgestellt werden.
Weiterbildung: "Wertschätzendes Kämpfen in Gewaltprävention und Jungenarbeit. Weiterbildung zum Kampfesspiele-Anleiter"
Kampfesspiele laden ein zu einem bewussten Spiel mit der der eigenen Kraft und Aggression. Jungen lernen durch eigenes Experimentieren und am Vorbild des Kampfesspiele-Anleiters, konstruktiv mit diesem Potential umzugehen. Beim Ringen, Rangeln und Raufen können Jungen grundlegende Werte für sich entdecken und beginnen, sie zu leben. Dazu gehören gegenseitige Achtung und Wertschätzung, und respektvolle Konfrontation.
Fachtag "Jungskulturen und Bubenszenen - Herausforderungen für die geschlechtsreflektierende Jungenarbeit"
Den Blick in die Jugendkulturen und Szenen der Jungen, werden Experten und Insider, Jungenarbeiter und Wissenschaftler in 13 verschiedenen Workshops ermöglichen. Sie präsentieren Jungenthemen wie elektronische Spielkulturen, Gewaltkulturen, Pornos, Clubkultur und Partyszene, Ultras, islamische Jungenkultur, rechte und linke Jugendbewegung, Queers, HipHop, Bodybuilding und Umgang mit der eigenen Körperlichkeit. Auch auf die
kleinen Jungen in den Kitas, die Bubenszene, wird ein Blick geworfen und der Forderung „Mehr Männer in Kitas“ nachgegangen.
Fachtagung: Extreme Rechte und Gender
Diese Tagung befasst sich mit dem wachsenden Anteil von Mädchen und jungen Frauen als Sympathisantinnen, Mitglieder, Funktionärinnen und Kader der rechtsextremen Szene und mit den Männlichkeitsbildern, die für männliche Jugendliche sehr attraktiv sind. Des Weiteren geht sie auch der Frage nach, welche neuen Tendenzen sich in der rechtsextremen Szene beobachten lassen – vor allem mit Blick auf den Wandel des traditionellen Geschlechterverhältnisses.
Weiterbildung: Pädagogisches Handeln in der Einwanderungsgesellschaft
Der rote Faden der Weiterbildung geht entlang der Frage, wie sich die Realität der Einwanderungsgesellschaft in unserem Handeln, im Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen, aber auch in den Einrichtungen angemessen widerspiegeln kann. Die vier je dreitägigen Module stehen ausschließlich den bisherigen Teilnehmenden der Weiterbildungen „Pädagogisches Handeln …“ offen. Das erste Modul findet am 21./ 22. Juni 2012 in Gültstein statt. Anmeldeschluss ist der 15.04.2012.
Abschluss-Fachtag: „Demokratie gestalten – (K)eine Frage der Bildung?!“
Der Fachtag, welcher in Kooperation mit der Landeszentrale politische Bildung im Land Sachsen-Anhalt statt findet, widmet sich den Fragestellungen: * Welche Art von Bildung „hilft“ unter welchen Bedingungen wem – oder: Was trägt wirklich dazu bei, dass sich bei Menschen Haltungen und Einstellungen in Bezug auf Demokratie und Toleranz verändern? * Welche Voraussetzungen sind notwendig, damit das Bildungsziel „Haltungsveränderung in Richtung Demokratie und Abbau menschenfeindlicher Einstellungen“ erreicht wird? Hierfür werden die Ergebnisse der praktischen Umsetzung und der wissenschaftlichen Begleitung des 3-jährigen Modellprojektes: „Begegnung mit Respekt –Förderung Interkultureller- und Genderkompetenz bei Auszubildenden und Ausbilder_innen“ präsentiert.
Detailierte Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es ab Ende April 2012.
Kongress: zukunft: pflegen + begleiten
Auf dem 3. Kongress für Lernende und Studierende in Pflege und Assistenz heißt es vom 25.-27. Juni 2012: Gemeinsam Visionen für die Pflege und Begleitung von morgen entwickeln. Auch das Boys' Day - Team ist mit einem Stand vertreten und stellt die Inhalte und Ziele des Projektes vor.
Fachtagung: "Bist du so, wie ich dich seh'?“
Bereits im Vorschul- und Grundschulalter orientieren sich Kinder über Gruppenzugehörigkeiten (wie z.B. Geschlecht oder Ethnie) und über Abgrenzung gegenüber den so genannten „Anderen“.Sie übernehmen einerseits Vorurteile der Umwelt und konstruieren andererseits auch aktiv anerkennende oder abwertende Haltungen gegenüber bestimmten Personengruppen. Für die landesweite Fachtagung konnten Expert_innen gewonnen werden, die sich mit Anti-Bias Ansätzen und mit pädagogischen Konzepten zur kulturellen Vielfalt auseinander setzen. Ziel der Tagung ist es, sowohl diskriminierende Strukturen aufzuspüren und zu benennen, als auch Handlungsansätze der pädagogischen Praxis wahrzunehmen und zu diskutieren.
Juli
Schülercamp "Wissenschaft entdecken! Universität erleben!" an der Goethe-Universität Frankfurt
Der Schülercampus holt Schülerinnen und Schüler der Oberstufe für eine Woche an die Universität. Sie erhalten Einblick in den Studienalltag und lernen die Goethe-Universität Frankfurt mit ihren Forschungsschwerpunkten kennen. Dabei können Sie ihr fachliches Wissen vertiefen und wissenschaftliche Arbeitsweisen entdecken. Zugleich zeigt ihnen der Schülercampus das Spektrum der geisteswissenschaftlichen bzw. der naturwissenschaftlichen Studienfächer. Bewerbungsschluss ist der 07. April 2012.
Konzeptentwicklung und Qualitätssicherung in der Jungenarbeit
Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit des Starts in die Konzeptentwicklung oder der Überprüfung bereits bestehender Konzepte von eigenen Angeboten und Maßnahmen.
Seminar: Wilde Kerle - mehr Schein als Sein?!
Jungen machen Druck und haben Druck. Das wissen Sie und suchen nach dem richtigen Weg, Jungen gerecht zu werden und ihre spezifische Kreativität und Fantasie zugunsten der Gemeinschaft zu fördern. Das Seminar "Wilde Kerle - mehr Schein als Sein?!" bietet ErzieherInnen die Möglichkeit, sich diesem Thema zu nähern, Projektideen für die Arbeit mit Jungen zu entwickeln, sich mit den Entwicklungsaufgaben von Jungen auseinander zu setzen und damit Ziele von Jungenarbeit, wie z.B. die Stärkung von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, in der Praxis umzusetzen.
Ort: 71263 Weil der Stadt | Zeit: 4. - 5.Juli 2012 | Anmeldung und Kontakt:Norbert Frank, 07033 5269-0
, frank
jugendbildung
org
September
Vortrag und Dialog: Frauen-Männer-Gender...wo geht die Reise hin?
Katharina Nuß, seit 25 Jahren Frauenbeauftragte im Landkreis Alzey-Worms, trifft sich zum Dialog mit Thomas Gesterkamp, Journalist und Buchautor (u.a. „Die Krise der Kerle“). Natürlich darf auch das Publikum mitreden und ist anschließend zum Umtrunk eingeladen.
Konzeptentwicklung und Qualitätssicherung in der Jungenarbeit
Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit des Starts in die Konzeptentwicklung oder der Überprüfung bereits bestehender Konzepte von eigenen Angeboten und Maßnahmen.
Die Veranstaltung findet am Freitag, 14.09.2012 von 10:00 – 16:00 Uhr im Familienzentrum Philipp-Neri-Weg 4 in Aachen statt. Der Referent ist Sandro Dell’Anna von der Landesarbeitsgemeinschaft Jungen NRW. Die Teilnahmegebühr beträgt 65,- € inkl. Verpflegung.
Weitere Infromationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in Kürze auf http://ax-o.org/
Berufsbegleitende zertifizierte Weiterbildung zum Jungenarbeiter
Die Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit Baden-Württemberg e.V. bietet kooperativ mit anderen Trägern die zertifizierte 7-modulige Weiterbildung zum Jungenarbeiter - Geschlechterbewusstes pädagogisches Handeln in der Arbeit mit Jungen an. Sie ermöglicht jedem Teilnehmer sich Anliegen, Haltung und Arbeitsweisen fundiert zu erarbeiten – kontinuierlich begleitet von zwei Experten und zusätzlich angeregt von externen Referenten.
Bielefelder Berufsinformationsbörse Startklar!
Die Bielefelder Berufsinformationsbörse in den Carl-Severing-Berufskollegs ist eine der größten Informationsveranstaltungen in OWL zum Thema Ausbildung. Sie bietet künftigen Schulabgängern viele Anregungen und Tipps rund um das Thema Ausbildung und Studium. Informatiker, Eventmanager, Bauingenieur, Offizier bei der Bundeswehr oder Schornsteinfeger. Die Börse soll den künftigen Schulabgängern bei der Orientierung in der Arbeitswelt helfen. Auch das Boys' Day - Team ist in diesem Jahr wieder mit einem Informationsstand vertreten und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Tagung: Männer in der Elementarpädagogik
In Vorträgen wird der aktuelle Stand der bisherigen Bemühungen, den Männeranteil in deutschen Kitas zu steigern, erläutert sowie Forschungs- und Praxisprojekte unter anderem aus Dänemark und Norwegen vorgestellt. Um den Austausch von fachlichem Wissen und praktischen Erfahrungen zu fördern, hat die Koordinationsstelle internationale Experten und Expertinnen zur Konferenz eingeladen. Im Rahmen des Open Space können sich die Teilnehmer/innen intensiv austauschen und einzelne Aspekte vertiefen. Die Konferenzsprachen sind deutsch und englisch.
November
ConSozial - 14. Fachmesse und Congress des Sozialmarktes
Auf der ConSozial in Nürnberg versammelt sich das ganze Spektrum des Sozialen. Hier finden Sie alles, was interessant, hilfreich und wissenswert für Ihren Berufsalltag ist. Auch das Team des Boys' Day ist mit einem Stand vertreten und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Tagung des Bundesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V.: Neue Vielfalt für Jungen, Jungs und junge Männer
Im Rahmen des geplanten Projekts sollen zunächst bis zu zweitägige Initialveranstaltungen für Multiplikatoren der Jungen-/Männerarbeit stattfinden. Hier geht es zunächst darum, gemeinsam mit Leitern örtlicher Gruppen Interessenschwerpunkte herauszufinden, Konzepte für die Arbeit vor Ort zu erarbeiten und den Austausch untereinander zu fördern. Markus Biank vom Neue Wege für Jungs - Team hält im Rahmen dieser Tagung einen Vortrag und führt einen Workshop zum Thema Jungenarbeit durch.
Berufsbegleitende Qualifizierungsreihe: "Jungs erreichen! Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit"
Im Nobember startet die nächste berufsbegleitende Qualifizierungsreihe: "Jungs erreichen! Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit", die die LAG Jungenarbeit NRW in Kooperation mit dem LVR - Landesjugendamt und dem LWL - Bildungszentrum Jugendhof Vlotho anbietet. Der Kurs beinhaltet zwei dicht aufeinanderfolgende, dreitägige Module und eine folgende mehrmonatige Praxisphase, in deren Verlauf sich die Teilnehmenden zweimal in Qualitätszirkeln/Peergruppen treffen, die der fachlichen Reflexion und dem Aufbau regionaler Facharbeitskreise dienen. In der Praxisphase setzen die Teilnehmer ein selbst entworfenes Projekt in der eigenen Einrichtung um und beginnen so, Jungenarbeit vor Ort zu verankern. Im einem abschließenden dritten Seminar präsentieren sie ihr Projekt.
Fortbildung: Sexuelle Vielfalt - (k)ein Thema in der Kinder- und Jugendhilfe!?
Um die Bedürfnisse gleichgeschlechtlich empfindender Jugendlicher in den Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe angemessen berücksichtigen zu können, braucht es Kenntnisse über spezifische Lebenslagen dieser Jugendlichen und einen hohen Grad an Selbstreflexivität und Sensibilität im Hinblick auf die alltägliche (Re)Produktion von Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität. Diese Fortbildung richtet sich an alle PädagogInnen, die das Thema in die eigene Praxis integrieren möchten und das Ziel verfolgen, Jugendliche auf dem Weg zu einer selbstbestimmten sexuellen Identität zu begleiten.
Dezember
"ächz, stöhn, auch das noch" - Bewegungs- und Spielaufgaben besonders für Jungen
Für neugierige und prozessoffene Interessierte, die auch Lust haben sich selbst zu bewegen und bewegen zu lassen.
In dem Wissen, dass es keine Methoden für Jungenarbeit gibt, sondern nur den differenzierten Blick auf Jungen, fallen sie uns dennoch immer wieder auf, springen sie uns in’s Auge: Sie haben erhöhten Bewegungsbedarf, sie können sich (scheinbar) nur kurze Zeit konzentrieren, sie fordern uns immer wieder heraus oder besser formuliert: Sie fordern uns. Was gibt es an erfolgreichen Bewegungsaufgaben, wann kann ich sie am sinnvollsten einsetzen und vor allem: Wie kann ich sie effektiv nutzen? Wie kann ich sie (Jungenadäquat) reflektieren?










