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Juni 2017

01.06.2017 bis 02.06.2017 | Stuttgart

Weiterbildung zum Jungenarbeiter (Modul 6 von 7)

In sieben Modulen von zwei bzw. drei Tagen, die nur gemeinsam gebucht werden können, werden sich die männlichen* Teilnehmenden Anliegen, Haltung und Arbeitsweisen der geschlechterbewussten Arbeit mit Jungen* fundiert erarbeiten – kontinuierlich begleitet von zwei Experten und zusätzlich angeregt von externen Referent*innen. Theoretische Ansätze werden in geeigneter Form mittels visualisierter Kurzpräsentationen, Fachvorträge und Literaturgrundlagen vermittelt. Übungen zur Selbsterfahrung sowie gelingende Methoden für unterschiedliche Settings in der Arbeit mit Jungen* werden gemeinsam erprobt und auf ihren Einsatz in pädagogischen Handlungsfeldern hin überprüft.

Weitere Infos und Bewerbung:

01.06.2017 | Münster

Werkstattgespräch Jungenarbeit: "Kleiner Mann was nun?" - ...Es gibt etwas zu tun!

Jungenarbeit ist ein grundlegender Bestandteil geschlechtsreflexiver Pädagogik. Von einer Etablierung jungenspezifischer Angebote ist die Praxis häufig noch weit entfernt. Die LAG Jungenarbeit NRW lädt interessierte Fachkräfte aus den Bereichen der Jugendhilfe, der Schule, des Offenen Ganztags, der Tageseinrichtungen und kommunale Vertreter sehr herzlich zu diesem Werkstattgespräch über die Praxis von Jungenarbeit ein und freuen sich auf einen intensiven Austausch.

Weitere Infos und Anmeldung:

01.06.2017 | Hannover

Fachtagung: Der optimale Körper - Die Problematik von Schönheitsidealen im Jugendalter

Jugendliche inszinieren sich oft auffällig und innerfamiliär vorgelebte als auch medial vermittelte Schönheitsideale bieten Jugendlichen hierfür Orientierung und setzen sie gleichzeitig unter Druck, diesen Bildern zu entsprechen. Selbstzweifel, Verunsicherungen und ein gehemmter Umgang mit dem eigenen Körper sind mögliche Folgen, die die Identitätsentwicklung beeinträchtigen können. Die Fachtagung der ajs Niedersachsen geht thematischen Fragen nach und beleuchtet sie aus sexualpädagogischer sowie suchtpräventiver Perspektive mit Vorträgen und Workshops.

Weitere Infos und Anmeldung:

07.06.2017 | Erfurt

Mut zum "Genderwahn" - Geschlechtersensible Sozialarbeit als Gegenentwurf zu populistischen Anti-Gender-Strömungen

Der Verein PERSPEKTIV e.V. möchte mit dem Fachtag ein Zeichen setzen und das Thema Mädchen-, Jungen und Genderarbeit als wichtigen Bestandteil unserer Gesellschaft in den Fokus rücken. Mit dem Erstarken rechter Kräfte kehren in Geschlechterdebatten Forderungen und Vorstellungen zurück, die viele von uns für längst überwunden hielten. Forderungen nach einem Zurück zu klaren Geschlechter- und Familienkonstellationen widersprechen den eigentlichen Zielsetzungen einer geschlechtersensiblen Sozialen Arbeit. Der Fachtag soll zur Diskussion dienen.

Weitere Infos und Anmeldung:

08.06.2017 bis 09.06.2017 | Segeberg

Weiterbildung zur Jungenpädagogik-Fachkraft (Baustein IV von VI)

In der Jungen- und Männerarbeit gibt es immer wieder neue Herausforderungen und dafür sind Kompetenzen für die
Arbeit mit Jungen in verschiedenen pädagogischen Zusammenhängen von großer Bedeutung. In der Weiterbildung zur
Fachkraft für Jungenpädagogik werden durch die Ebenen Wissen, Könenn und berufliche Haltung Kompetenzen erweitert,
um zielführend in den Tätigkeitsfeldern Jungen in der Entwicklung zu emotional lebendigen, sozial kompetenten und selbst-
reflexiven Persönlichkeiten zu begleiten. Bei dem vierten Treffen werden Haltungen und Methoden, für die Stärkung der
Beteiligung und Bereichtschaft von Jungen, vorgestellt. Methoden aus der Kinder- und Jugendabteilung, die spezifisch Jungen
ansprechen werden ebenfalls von den Teilnehmenden kennengelernt.

Weitere Infos und Anmeldung:

09.06.2017 bis 11.06.2017 | Hamburg

Breit aufgestellt - Fortbildung zur Prävention von Ungleichwertigkeitsvorstellungen

Bei den meisten Seminaren zum Thema Rechtsextremismus geht es darum, sich über Symbole und Aktivitäten von
rechtsextremen Gruppierungen auseinanderzusetzen und Gegenstrategien zu entwicklen. Das Fortbildungsprogramm
breit aufgestellt geht einen Schritt weiter. Im Mittelpunkt stehen die dahinterliegenden Einstellungen und  Ideologien
wie Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Nationalismus oder Sexismus, die nicht nur bei extrem rechten Gruppierungen,
sondern auch in der Mitte der Gesellschaft zu finden sind - und damit erst den Nährboden für die extreme Rechte bilden.
Mit dem Ansatz der Intersektionalität werden soziale Kategorien in ihrer Wechselwirkung untersucht. Die Fortbildung
orientiert sich an den praxisbezogenen Fragestellungen der Teilnehmenden und bietet umfangreiche Methoden und
Materialien.

Weitere Infos und Anmeldung:

09.06.2017 | Dortmund

Konfrontative Pädagogik

Die „Konfrontative Pädagogik“ ist in erster Linie ein Modell für die Arbeit mit gewaltbereiten jungen Menschen (Anti-Aggressivitäts-Training). Sie orientiert sich an der aus den USA kommenden Idee der Glen-Mills-School. Die „Konfrontative Pädagogik“ vermittelt Werte und Normen, die auf unseren zivilisatorischen Standards beruhen. „Niemand hat das Recht, den anderen auszugrenzen, zu beleidigen oder zu verletzen.“ Es handelt sich um einen Ansatz, der die Gewaltprävention in den Vordergrund stellt. Im Rahmen der Fortbildung werden die Basiskomponenten der „Konfrontativen Pädagogik“ vermittelt und eingeübt.

Weitere Infos und Anmeldung:

13.06.2017 | Duisburg

Vernetzungstreffen: Jungenarbeit meets Jungenarbeit (1/2)

Mit den insgesamt zwei Vernetzungstreffen bietet die LAG Jungenarbeit NRW Neueinsteigern, erfahrenen Praktikern und Interessierten die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen in den Arbeitskreisen der Jungenarbeit, deren Angeboten und Erfahrungen auszutauschen, die eigene Arbeit zu reflektieren und sich ggf. auch anregen zu lassen.

Weitere Infos und Anmeldung:

13.06.2017 | Düsseldorf

"Geschlecht ist nicht das was wir haben, sondern das was wir tun"

Miguel Diaz, wissenschaftlicher Fachreferent der Projekte Boys’Day | Neue Wege für Jungs und Projektleiter der Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl hält am 13. Juni um 16:00 Uhr einen Vortrag an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf/Schwerpunkt Gender.

Es wird zunächst einen kleinen Einstieg in die Gender-Thematik geben, um sich anschließend konkret dem Kontext „Arbeitsmarkt“ zu widmen. Hierbei wird es auch um die Projekte Boys’Day | Neue Wege für Jungs, Girls’Day und klischee-frei – Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl gehen.

Weitere Infos:

19.06.2017 bis 21.06.2017 | Berlin

Gender als Handlungsfeld für Interessenvertretungen in Betrieben

Als Betriebsrat hat man häufiger mit Gender-Themen zu tun, als auf den ersten Blick erkennbar. Es ist eine Chance und
Herausforderung, die damit verbundenen Möglichkeiten zu kennen und umsetzen zu können. In diesem Gendertraining
werden die rechtlichen Rahmenbedingungen vorgestellt, eine Standortbestimmung vorgenommen, strategische Fragen
diskutiert, das Zusammenspiel mit möglichen Verbündeten und eine erste betriebliche Handlungsstrategie entwickelt.

Weitere Infos und Anmeldung:

19.06.2017 bis 20.06.2017 | Vlotho

Ich glaub, der legt einen Schalter um!

"Ich glaub, der legt den Schalter um!": Dieser Satz beschreibt die Erfahrung, dass es Jungen gibt, die uns verwirren, weil sie uns in der Arbeit so unterschiedlich begegnen, dass wir das Gefühl haben, wir hätten es mit unterschiedlichen Personen zu tun: mal kooperativ und verständig, dann wieder für uns unkalkulierbar aggressiv, ein anderes Mal wieder verzagt und antriebslos. In dieser Fortbildung soll es um die Psychotraumatologie der strukturellen Traumafolgestörungen gehen und um die Frage, wie angemessene Reaktionen und hilfreiche Interventionen aussehen können. Dabei wird die Innere-Teile-Arbeit eine besondere Rolle spielen mit ihrem Bemühen, dass Jungen ihre eigenen Impulse und ungesteuerten Zustände besser verstehen und steuern lernen.

Weitere Infos und Anmeldung:

21.06.2017 bis 23.06.2017 | Hennef

Der Weg von der Arbeit mit Jungen hin zur Jungenarbeit (Baustein II von III)

Ist die Arbeit mit Jungen gleich Jungenarbeit? Mit welchen Methoden erreiche ich Jungen am besten? An einigen Stellen in der Arbeit mit Jungen stoßen männliche Fachkräfte an ihre Grenzen. Um diesen Bedarf und auch die Fragestellungen klären zu können, bietet die Landesarbeitsgemeinschaft in NRW e.V. einen Qualifizierungskurs an.

Das zweite von drei Modulen findet in einer mehrmonatigen Praxisphase statt, welches Gelegenheit zur fachlichen Reflexion der ersten Praxiserfahrung mit den Fortbildern bietet.

Weitere Infos und Anmeldung:

22.06.2017 | Essen

Jungenarbeit in der Migrationsgesellschaft

Im ersten Teil der von der Fachstelle Gender NRW (FUMA) organisierten Fortbildung sollen neben Impulsen zu Jungenbildern, Geschlechtervorstellungen und gesellschaftlichen Bedingungen auch Grundlagen von Jungenarbeitsansätzen in der Migrationsgesellschaft vermittelt werden. 

Im zweiten Teil werden Mitwirkende des Praxisprojektes „Heroes – gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“ neben der Vorstellung des Projektes  und Erfahrungsberichten in Rollenspielen Szenen zu den Themen „Ehre und Männlichkeit“ darstellen.

Weitere Infos und Anmeldung:

23.06.2017 bis 25.06.2017 | Wedel

Gewaltprävention mit Jungen durch Kampfesspiele (Baustein I von IV)

Jungen sind oft aus unterschiedlichsten Beweggründen gewaltbereit und dahingehend ist es wichtig, dass Jungen lernen,
konstruktiv mit ihrer Aggression umzugehen. Kampfesspiele sind ein Weg eine Gewaltprävention durchzuführen -
Sie unterstützen Jungen in ihrer persönlichen Entwicklung und insgesamt fördern sie einen positiven Umgang mit männlicher
Kraft und Aggression, eine Stärkung des Selbstvertrauens und der Handlungsfähigkeit, eine Auseianndersetzung mit eigenen
Gefühlen und die Erfahrung von bisher wenig beachteten Werten. Unterschiedliche Weiterbildungsinhalte werden innerhalb
von vier Bausteinen vermittelt und der erste Baustein trägt den Titel "Kampfesspiele begreifen".

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23.06.2017 bis 24.06.2017 | Berlin

"Miteinander klarkommen" - Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training in Schule und Jugendhilfe (Modul 3 von 5)

Immer wieder machen Pädagog_innen die Erfahrung, dass herkömmliche Mittel, wie schulische »Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen« und polizeilich-juristische Sanktionen sowie mehr sozialpädagogische Betreuung (alleine) keine wirksamen Handlungskonzepte sind, um auf Kinder und Jugendliche mit „auffälligem“ Sozial-, Lern- und Arbeits-verhalten kompetent zu reagieren. Der Workshop richtet sich an Fachkräfte der schulbezogenen Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit, Jugendberufshilfe, (teil-)stationären Jugendhilfe, von Gewaltpräventionsprojekten und an Lehrer_Innen, die sich mit dem konfrontativen Trainingskonzept zur Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen und (Gewalt-)Prävention intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Workshops ermöglicht das Anwenden und Erproben in der individuellen Alltagspraxis. Die Umsetzung des Konfrontativen Sozial-Kompetenz-Trainings in die Praxis wird im dritten Modul behandelt. Bei der Teilnahme an allen Terminen wird das Basis-Zertifikat "Trainer_in für Konfrontatives Sozial-Kompetenz- Training (KSK)" vergeben.

Weitere Infos und Anmeldung:

23.06.2017 | Dortmund

Konfrontative Pädagogik

Die „Konfrontative Pädagogik“ ist in erster Linie ein Modell für die Arbeit mit gewaltbereiten jungen Menschen (Anti-Aggressivitäts-Training). Sie orientiert sich an der aus den USA kommenden Idee der Glen-Mills-School. Die „Konfrontative Pädagogik“ vermittelt Werte und Normen, die auf unseren zivilisatorischen Standards beruhen. „Niemand hat das Recht, den anderen auszugrenzen, zu beleidigen oder zu verletzen.“ Es handelt sich um einen Ansatz, der die Gewaltprävention in den Vordergrund stellt.  Im Rahmen der Fortbildung werden die Basiskomponenten der „Konfrontativen Pädagogik“ vermittelt und eingeübt.

Weitere Infos und Anmeldung:

24.06.2017 | Hamburg

Methoden der Jungenpädagogik

Auffällige bzw. störende Jungen in der Schule sind immer wieder  im Fokus. Schule tut sich bislang noch schwer damit, konkrete Antworten bzw. Lösungen auf Bildungsmisserfolge von Jungen zu finden. Zu häufig bleibt die Schule in einer einseitigen Defizitzuschreibung gegenüber Jungen verhaftet, oft ohne alle pädagogischen und didaktischen Möglichkeiten auszuschöpfen .

In diesem Seminar soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Vielfalt von Methoden aus der Praxis jungenpädagogischer Arbeit vorgestellt werden, die für die direkte eigene Arbeit mit Jungen an Schule eingesetzt werden können. Diese Übungen werden gemeinsam erprobt und ausgewertet.

Anmeldungen über das Veranstaltungsbüro unter: 040 428 842- 700

29.06.2017 | Berlin

Fachkonferenz „Digitale Agenda für eine lebensWerte Gesellschaft“

Wie stellen wir uns eine lebenswerte Gesellschaft im digitalen Zeitalter vor und wie können wir sie aktiv mitgestalten? Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend möchte diese und weitere Fragen auf einer eintägigen Fachkonferenz diskutieren.

Unter der Überschrift „Digitale Agenda für eine lebensWerte Gesellschaft“ werden in unterschiedlichen thematischen Workshops die gesellschaftspolitischen Aspekte der Digitalisierung beleuchtet und in Gesprächsrunden mit Expertinnen und Experten aus Unternehmen, Verbänden, Initiativen und dem Ehrenamt erörtert.

Romy Stühmeier (Projektleitung Boys'Day | Neue Wege für Jungs) wird im Workshop „Digitale Beteiligung & Teilhabe: Demokratie geht nur mit Allen!“ und in einer der sieben „Lunch Sessions“ beim Schwerpunkt „Gleichstellung und Empowerment durch das Netz“ einen Impuls geben.

30.06.2017 bis 01.07.2017 | Berlin

Stärke statt (Ohn-)Macht - Das Konzept der Neuen Autorität in Schule, Jugendhilfe und Familie (Modul 3/3)

Immer wieder werden Lehr- und Fachkräfte sowie Eltern mit „auffälligen“ und auch gewalttätigen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Die verantwortlichen Erziehungspersonen sind mitunter ratlos, wie sie auf diese Verhaltensweisen kompetent reagieren sollen. Das Seminar richtet sich an Lehr- und Fachkräfte aus den Bereichen Schule,
Soziale Arbeit, Pädagogik und Psychologie sowie an alle Interessent_Innen, die sich mit dem Konzept des Psychologen Prof. Dr. Haim Omer (Universität Tel Aviv) zur »Neuen Autorität« und zum »Gewaltlosen Widerstand« in der Erziehung intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Seminars ermöglicht das Anwenden und Erproben dieser Haltung in der individuellen Alltagspraxis. Bei der Teilnahme an allen Modulen wird das Basis-Zertifikat "Systemisches Coaching für Neue Autorität" erteilt.

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