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Oktober 2017

05.10.2017 | Berlin

"Digitale Medien – analoge Wirklichkeiten"

Unter dem Motto "Digitale Medien – analoge Wirklichkeiten" lädt das Bundesinstitut für Berufsbildung jährlich zu einer Tagung rund um das Thema "Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt" ein. Am 5. Oktober 2017 richtet die Veranstaltungsreihe den Fokus auf die Gesundheitsberufe.

Zu hören gibt es Vorträge wie z.B. "Digitalisierung im Gesundheitswesen – Chancen und Herausforderungen für die Professionalisierung der Pflege". Anmeldungen für die Tagung sind noch möglich, sie findet in der Charité/Campus Virchow-Klinikum statt, die Teilnahme ist kostenfrei.

06.10.2017 bis 07.10.2017 | Berlin

"Miteinander klarkommen" - Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training in Schule und Jugendhilfe (Modul 5 von 5)

Immer wieder machen Pädagog_innen die Erfahrung, dass herkömmliche Mittel, wie schulische »Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen« und polizeilich-juristische Sanktionen sowie mehr sozialpädagogische Betreuung (alleine) keine wirksamen Handlungskonzepte sind, um auf Kinder und Jugendliche mit „auffälligem“ Sozial-, Lern- und Arbeits-verhalten kompetent zu reagieren. Der Workshop richtet sich an Fachkräfte der schulbezogenen Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit, Jugendberufshilfe, (teil-)stationären Jugendhilfe, von Gewaltpräventionsprojekten und an Lehrer_Innen, die sich mit dem konfrontativen Trainingskonzept zur Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen und (Gewalt-)Prävention intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Workshops ermöglicht das Anwenden und Erproben in der individuellen Alltagspraxis. Im letzten Modul werden Evaluationsmethoden und die Implementierung des KSK-Training in die Institution behandelt. Bei der Teilnahme an allen Terminen wird das Basis-Zertifikat "Trainer_in für Konfrontatives Sozial-Kompetenz- Training (KSK)" vergeben.

Weitere Infos und Anmeldung:

10.10.2017 bis 11.10.2017 | Dortmund

Frauen in der Jungenarbeit: Teil 2 - Aufbauseminar

Das Aufwachsen von Jungen verläuft oft nicht ohne Reibung und Verluste. Dazu gibt es Jungen, die selbst eher nicht männlich identifiziert werden möchten – auch sie stoßen auf Widerspruch und müssen sich entsprechenden Anfragen gegenüber verhalten. Für soziale und pädagogische Arbeit eröffnet sich hier ein Feld, in dem es sich lohnt, professionell zu arbeiten: Jungenarbeit bietet Räume, in denen Jungen etwas von sich und ihrem Inneren erfahren oder gar zeigen. Ziel ist es, Jungen geschlechtergerecht anzusprechen und jungenadäquate pädagogische Zugänge zu entwickeln und die Entwicklung einer selbstbestimmten und verantwortlichen Persönlichkeit zu fördern. Aufbauend auf den Grundlagen der Basisqualifikation findet im Aufbauseminar eine Vertiefung der jungenpädagogischen Themen statt. Hier werden grundlegende Herangehensweisen von Frauen in der Arbeit mit Jungen und Jungengruppen eingeübt, inhaltliche Themenschwerpunkte erprobt, Beispiele und Fallanalysen aus der Praxis der LAG Jungenarbeit sowie der Teilnehmerinnen miteinander bearbeitet.

Weitere Infos und Anmeldung:

12.10.2017 | Dortmund

Querschnittsaufgabe Jungenarbeit in den Qualitätsentwicklungsprozessen der Kinder- und Jugendförderung

Die LAG JA NRW hat gemeinsam mit den Landschaftsverbänden Rheinland/Landesjugendamt und Westfalen-Lippe/Landesjugendamt die Arbeitshilfe „Querschnittsaufgabe Jungenarbeit in den Qualitätsentwicklungsprozessen der Kinder- und Jugendförderung“ veröffentlicht. Die Arbeitshilfe soll Verantwortliche in den Jugendamtsverwaltungen, den Jugendhilfeausschüssen sowie bei freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe bei der Qualitätsentwicklung im Bereich der Jungenarbeit in der Kinder- und Jugendförderung unterstützen. Sie ist daher gezielt mit Blick auf die Steuerungs- und Planungsebene entwickelt worden. Im Fachforum werden Erfahrungen in der Umsetzung von Qualitätsentwicklungsprozessen im Sinne einer Verankerung von Jungenarbeit als Querschnittaufgabe gesammelt und diskutiert.

Weitere Infos und Anmeldung:

16.10.2017 bis 18.10.2017 | Berlin

Gender als Handlungsfeld für Interessenvertretungen in Verwaltungen

Als Personalrat hat man häufiger mit Gender-Themen zu tun, als auf den ersten Blick erkennbar. Es ist eine Chance und
Herausforderung, die damit verbundenen Möglichkeiten  in den öffentlichen Verwaltungen zu kennen und umsetzen zu
können. In diesem Gendertraining werden die rechtlichen Rahmenbedingungen vorgestellt, eine Standortbestimmung
vorgenommen, strategische Fragen diskutiert, das Zusammenspiel mit möglichen Verbündeten und die damit verbunde-
nen Handlungs- und Beteiligungsmöglichkeiten entwickelt.

Weitere Infos und Anmeldung:

18.10.2017 bis 19.10.2017 | Rothschönberg

Weiterbildung: Fachkraft für Jungenpädagogik (Teil 2 von 4)

Die geschlechtlichen Anforderungen, denen Jungen tagtäglich ausgesetzt sind, müssen verstanden werden. Das Männlich-
keitsbild der Gesellschaft erkennen und diesem entsprechen - nicht für jeden eine leichte Aufgabe. Jungenpädagogik be-
schäftigt sich mit diesen Spannungen und Herausforderungen, um unter anderem Bedürfnisse der Jungen wahrnehmen zu
können. Innerhalb von vier Modulen werden alle wichtigen Inhalte vermittelt, um abschließend in der sein zu können, ein
arbeitsfeldbeszogenes Angebot für Jungen zu entwickeln, durchzuführen, zu reflektieren und weitere Angebote bezüglich
Männlichkeit zu schaffen. Das zweite Modul beschäftigt sich mit dem Thema "Biografiearbeit und eigene Haltung". Unter
anderem wird hierzu die Frage "Wie bin ich Mann/Frau/Trans geworden?", neben der Beschäftigung mit Aspekten wie das
Männerbild als Projektion - Inszinierungen von Männlichkeit, geschlechterreflektierendes Arbeiten und die Sensibilisierung
für Jungenpädagogik im Arbeitsfeld, beantwortet.

Weitere Infos und Anmeldung:

18.10.2017 | Hamburg

Save the date: 6 Jahre Hamburger Jungenaktionstag!

Welches Angebot könnte Dir am Meisten gefallen? Breakdance? Zeichnen? Bogen schießen? Basketball? Fantasie Rollenspiele? Seifen herstellen? Oder Stockbrot am Lagerfeuer? Lasst Dich überraschen und beteilige Dich im HdJ Lattenkamp.

Weitere Infos:

19.10.2017 | Mannheim

Arbeitskreis Jungenarbeit Mannheim organisiert Fachtag Männlichkeit und Radikalisierungsprozesse

Die Arbeit mit sich radikalisierenden männlichen Jugendlichen ist für viele pädagogische Fachkräfte zu einer großen Herausforderung geworden. Der Fachtag wird Erkenntnisse darüber, welche auslösenden, begünstigenden und hemmenden Faktoren innerhalb einer Radikalisierungsdynamik eine Rolle spielen, vermitteln und Handlungsansätze für pädagogische Fachkräfte darlegen. Referenten des Demokratiezentrums Baden-Württemberg werden in einem Impulsreferat die theoretischen Grundlagen von Radikalisierungsprozessen aufzeigen.

Weitere Infos:

23.10.2017 | Dresden

Weiterbildung für Familie, Alltag und Beruf: Typisch Junge

... über eigene und fremde Grenzen gehen, Regeln übertreten - gehört das nicht zu einem richtigen Jungen? Jungs werden oftmals als Problemträger und Bildungsverlierer gesehen. Bewegungsorientierung und Präsentationswunsch sind Teil der spezifischen Sozialisation von Jungen in unserer Gesellschaft. Wie wir besser damit umgehen können, den Jungen verlässlicher Begleiter sind, ist Thema dieses Nachmittags.

Weitere Infos und Anmeldung:

23.10.2017 | Stuttgart

Brauchen Jungen klare Ansagen - ein Tagesworkshop mit Reinhard Winter

Die Teilnehmenden werden sich unter Anleitung von Reinhard Winter (SOWIT Tübingen) praxisnah damit auseinandersetzen, wie Autorität als Beziehungsqualität – insbesondere in der Arbeit mit Jungen und männlichen Jugendlichen – hergestellt und kommuniziert werden kann. Sie erlernen förderliche Aspekte für Autorität und verstehen die Bedürfnisse der Jungen nach Autorität. Außerdem werden sich die Teilnehmenden im WS auch mit ihrer Haltung bzw. Einstellung zur persönlichen Autorität und mit ihrer eigenen Biografie im Kontext des Themas auseinandersetzen.

26.10.2017 bis 28.10.2017 | Stuttgart-Hohenheim

23.Fachtagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit: "Traditionen und Tradierungen"

Die 23. Tagung des AK Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit wird den Blick auf informelle wie institutionalisierte Rezeptionen und Rekonstruktionen von Geschlechterordnungen und Geschlechterdifferenzen richten, auf Vermittlungen autoritativer Texte, auf über lange Zeiträume gepflegte Rituale und auf Denkmuster mit langer Dauer. Traditionen und Tradierungen stellen in praktisch allen Gesellschaften wesentliche Mechanismen der Reproduktion und Kontinuität dar. In ihrem Zentrum stehen häufig Konstrukte der Geschlechterdifferenz, die zwar auf historischen Vermittlungsprozessen beruhen, aber dennoch oft als dauerhaft - also nicht durch menschliche Überlieferung gesetzt - gedacht bzw. verteidigt oder auch bestritten werden.

Weitere Infos: