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November 2018

08.11.2018 | Paderborn

Vernetzungstreffen: Jungenarbeit trifft Kinder- und Jugendschutz

Das Vernetzungstreffen hat zum Ziel die Schnittmengen von Jungenarbeit und erzieherischem Kinder- und Jugendschutz synergetisch zusammenzuführen. Beide Aufgaben verbindet die Erfahrung, dass sie oftmals erst nach dem Auftreten von Problemen, im Sinne einer Krisenintervention, nutzbar gemacht werden. Eine präventive, strategische und gesteuerte Handlungsfähigkeit ist jedoch unverzichtbar. Das Treffen möchte zu diesem Zweck die hier tätigen Akteure mit ihren verschiedenen Perspektiven, Ansätzen und Erfahrungen unterstützen, das eigene Selbstverständnis vor dem Hintergrund beider Handlungsfelder zu diskutieren, weiterzuentwickeln und zu schärfen.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

12.11.2018 | Essen

Fachtagung "Irgendwie Hier! Flucht-Migration-Männlichkeiten"

Am 12. November 2018 findet die Jahresfachtagung des Projektes "Irgendwie Hier! Flucht-Migration-Männlichkeiten" statt. Neben ausführlichen Einblicken in die Arbeit des Projekts sowie das Querschnittsthema Jungenarbeit und Flucht möchten wir das 20-jährige Bestehen der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW mit Ihnen feiern.

Am Vormittag soll es einen Rückblick auf das Projekt sowie einen fachlichen Hauptvortrag geben. Am Nachmittag werden dann Einblicke in die durchgeführte Praxisarbeit gegeben, bevor die Veranstaltung in einer geselligen Geburstagsfeier ihren Abschluss findet.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

15.11.2018 | Essen

Fortbildung: Genderpädagogik leichtgemacht

Genderpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen setzt immer auch die Reflexion der eigenen geschlechtlichen Biografie und den gesellschaftlichen Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit vorraus. Außerdem findet sie auch immer in Überlagerung mit externen Einflüssen wie dem Bildungshintergrund, der ethnischen Zugehörigkeit und dem sozioökonomischen Status statt. Hinzu kommen politische Einflüsse und teilweise sehr konträre Wertevorstellungen, die den Diskurs weiter erschweren.
Aus diesem Grund soll die Fortbildung allen Teilnehmer_innen einen leichten und gleichsam fundierten Einstieg in diese komplexe Thematik bieten. Hierbei sollen praktische Methoden und Übungen zum Einsatz kommen, die später auch mit den Jugendlichen umgesetzt werden können, um die Teilnehmenden an die Grundlagen des sozialen Geschlechts "Gender" heranzuführen.

Die Fortbildung bietet außerdem einen Überblick über verschiedene genderpädagogische Settings und liefert zentrale, theoretische Informationen in kompakter Form.

19.11.2018 | Bochum

Mind the Gap! - Verhältnis von sozialer und digitaler Teilhabe

Die Digitalisierung verändert unsere sozialen Beziehungen und damit auch die pädagogische Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe. Der Wandel hat Einfluss darauf, wie Menschen miteinander kommunizieren, arbeiten, lernen und miteinander leben. Für einige Personen und Bereiche ist das ein großer Fortschritt. Es eröffnet sich ein Möglichkeitsraum für neue Formen von Teilhabe, Austausch und Willensbildung.

Für andere entstehen dadurch neue Barrieren, sozialer Ausschluss oder das bloße Gefühl, abgehängt worden zu sein. Mit Gästen aus Wissenschaft, Kultur und politischer Arbeit wird auf dem #FumaFachtag18 der Frage nachgegangen, in welchem Verhältnis soziale und digitale Teilhabe zueinanderstehen.

Prof.in Barbara Schwarze, Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancenglecihheit e. V., hält auf dem Fachtag am 19. November 2018 an der Ruhr-Universität Bochum einen Impulsvortrag zum Thema "Gender & Diversität im Kontext von Digitalisierung".

22.11.2018 bis 23.11.2018 | Dortmund

Konzepte, Tools und Methoden für die Jungenarbeit

Entsprechend der Prämisse, dass Jungen in ihrer geschlechtlichen und soziokulturellen Vielfalt und Differenz zu betrachten und anzuerkennen sind, gibt es kein methodisches Grundsetting, welches immer und mit allen Jungen gleich angewandt werden könnte. Eine allgemeines Rezept für eine gelingende Jungenarbeit existiert schlichtweg nicht. Ein Grundstock an diversen Konzepten, Ideen, Tools und Methoden kann aber dabei helfen, die fachliche Perspektive auf Jungen anzureichern und der pädagogischen Fachkraft einen unkomplizierten Einstieg in die Jungenarbeit zu ermöglichen.

Die Fortbildung dient dazu, eben jenen Grundstock bereitzustellen und den Teilnehmenden eine Vielzahl an Methoden und Tools mitzugeben, mit denen in der Jungenarbeit gute Erfahrungen gemacht wurden und werden.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldungen finden Sie hier:

27.11.2018 | Dresden

Große Helden in Not? Pädagogische Arbeit mit Jungen

"Ich behandele alle Kinder immer gleich." Eine pädagogische Floskel, die in der Praxis kaum haltbar ist. Mädchen und Jungen geraten in ihrem Alltag häufig in unterschiedliche geschlechterspezifische Situationen und Konflikte. Das klingt selbstverständlich, aber genau deswegen sollte genauer hingeschaut werden. Schwerpunkte der Jungensozialisation und Jungenthemen wie
Gruppenverhalten, Bewegungsdrang und Körperlichkeit müssen geschlechterspezifisch betrachtet werden. Vor allem in schwierigen Situationen zeigen sich Jungen oft mit geschlechterstereotypem Konfliktverhalten und Bewältigungsmustern.

Im Seminar sollen Erklärungsansätze für geschlechtsbezogenes Verhalten von Jungen aufgegriffen und Methoden zur Erweiterung des individuellen Handlungsspielraums für Fachkräfte vorgestellt werden.
Dabei werden die Themen der Teilnehmenden praxisnah einbezogen und methodische Impulse für eine geschlechtsreflektierende Jungenpädagogik vermittelt.

28.11.2018 bis 29.11.2018 | Karlsruhe

Fachtagung: Professionell gegen Gewalt arbeiten – Prävention sexualisierter Gewalt an Jungen im Kontext der männlichen Geschlechterkonstruktion

Die von der LAG Jungenarbeit BW e.V., der Bundesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit und dem Paritätischen Jugendwerk organisierte Tagung setzt Schwerpunkte zum Thema sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen sowie Schutzmöglichkeiten. Das Thema wird geschlechterbezogen jenseits stereotyper Bilder in Vorträgen und Workshops aufgearbeitet.

30.11.2018 | Paderborn

Konferenz „Postpatriarchale Gesellschaft?! Struktur und Dynamik 2“

An der Universität Paderborn findet die interdisziplinäre Konferenz „Struktur und Dynamik 2. Postpatriarchale Gesellschaft?!“ statt. Im Rahmen eines speziellen Formats soll eine gemeinsame Arbeit an aktuellen Herausforderungen und Problemen der Geschlechterforschung ermöglicht werden: Gearbeitet wird überwiegend in thematisch gegliederten Arbeitsgruppen anhand von vorher verschickten Papieren, so dass Diskussion und Austausch im Zentrum stehen.

Die Konferenz nimmt Anregungen aus den Diskussionen vorangegangener Veranstaltungen auf (bspw. der von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Konferenz „Struktur und Dynamik – Ungleichzeitigkeiten im Geschlechterdiskurs“) und setzt dabei einen neuen Schwerpunkt. Dieser wird insbesondere durch Fragen zur Emanzipationsbewegungen der 1970er Jahre und ihrer Folgen fokussiert.

Eine Keynote von Meike Sophia Baader in der Mitte des Tages setzt einen besonderen Akzent.