2010

Neue Wege für Jungs - Boys' Day: Praktika in typischen Frauenberufen

"Bielefeld. Seit zehn Jahren gibt es den bundesweiten Girls' Day, jetzt ziehen die Jungs nach. Im nächsten Jahr werde es erstmals auch offiziell einen Boys' Day geben, teilten die Organisatoren der Aktion 'Neue Wege für Jungs' gestern in Bielefeld mit. Termin ist der 14. April 2011 und künftig immer der vierte Donnerstag im April, parallel zum Mädchentag.[...] 'Finde am Boys' Day heraus, wie deine weitere Berufs- und Lebensplanung aussehen könnte', wirbt die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) auf der Website für den Jungen-Zukunftstag. 'Mit Schnupperpraktika in Berufen, in denen Männer bisher eher selten arbeiten wie zum Beispiel in sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereichen, kannst du austesten, wie dir diese Berufe gefallen. [...]"

Westdeutsche Zeitung, 22. Dezember 2010

 

Neue Website - Internetseite zum "Boys' Day" gestartet

"Das Bundesfamilienministerium hat am Montag eine Internetseite zum 'Boys' Day' gestartet. Der 'Boys' Day' soll am 14. April 2011 erstmals stattfinden und Jungen motivieren, Einblick in unterschiedliche Berufe zu bekommen. Dabei sollen sie vor allem Berufsfelder kennenlernen, für die sich Jungen bisher weniger interessieren, etwa in den Bereichen Soziales, Erziehung, Gesundheit und Pflege. Seit zehn Jahren gibt es bereits einen 'Girls' Day'."

WELT KOMPAKT, 21. Dezember 2010

 

Nächstes Jahr gibt es auch einen Boys' Day

"[...] Am Boys' Day laden Einrichtugnen, Organisationen, Unternehmen, Schulen und Hochschulen Schüler ab der 5. Klasse ein, Einblick in unterschiedliche Berufe zu bekommen. Sie können zudem in und außerhalb der Schule in Workshops teilnehmen, etwa zu sozialen Kompetenzen oder zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auf der Internetseite www.boys-day.de können sich Jungen, Eltern, Unternehmen, Schulen und alle Interessierten ab sofort über den Boys' Day informieren. Darüber hinaus bietet das Portal Unterstützung zur Vorbereitung des Boy's Day. Einen Überblick über die angebotenen Plätze bietet die Aktionslandkarte. Lehrer finden hier Praxistipps und Materialien für Unterricht und Workshops. [...]"

dpa, 21. Dezember 2010

 

"Lasst die Jungs sein, wie sie sind!"

"Laut Statistischem Bundesamt kehren mehr Jungs als Mädchen der Schule ohne Abschluss den Rücken zu. Verständlich also, dass Eltern und Pädagogen aufgeschreckt sind: Was ist bloß mit unseren Jungen los? 'Man sollte die Situation nicht dramatisieren', sagt der Soziologe Miguel Diaz. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Projekts 'Neue Wege für Jungs' (unterstützt vom Bundesfamilienministerium) widmet sich Diaz seit den 1990er Jahren der Jungenpädagogik. Er warnt: 'Wenn wir die Jungen weiterhin öffentlich stigmatisieren, kann das zu einer gefährlichen Abwärtsspirale führen. Beschäftigen wir uns lieber mit den Ursachen. Unserer Erfahrung nach geht es meist darum, dass Jungen irgendwelche überholten Bilder im Kopf haben. Sie wollen >>echte<< Jungen sein und stehen sich damit selbst im Weg.'"

Mama's life, 1. Dezember 2010

 

Jungs aus der Unterschicht haben es am schwersten

Spezielle Angebote helfen erfolgreich dabei, die Benachteiligung von Mädchen abzubauen. Manch einer macht sich nun Sorgen um die Männer von morgen. Rund 200 Pädagogen, Forscher und Sozialarbeiter trafen sich beim Fachkongress "Jungen - Pädagogik – wie geht das?" in Bielefeld. Die wichtigste Frage, die es im Rahmen der Veranstaltung zu beatworten galt: Sind die Jungs in Deutschland Sorgenkinder? Miguel Diaz vom Projekt "Neue Wege für Jungs" gibt die Antwort. Zum Artikel

Die Welt, 20. September 2010

 

Neue Wege für Jungs: Auf dem Weg vom Ernährer zum Erzieher

Iserlohn. Der „Boys’ Day“ wird kommen, das hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bereits angekündigt. 2011 soll das Pendant zum erfolgreichen „Girls’ Day“, der zuletzt 120 000 Mädchen erreicht hat, bundesweit an den Start gehen. Auch ihre jüngste Forderung, für die Ausweitung der Betreuungsangebote für Unter-Drei-Jährige mehr männliche Erzieher zu gewinnen, geht in diese Richtung: Mehr Männer in Frauenberufe. Zum Artikel

Der Westen, 27. Juli 2010

 

Kreative Gewinner des Medienwettbewerbs "Typ 2020 - Was morgen zählt!" ausgezeichnet!

Beim bundesweiten Medienwettbewerb "Typ 2020 - Was morgen zählt!" waren männliche Jugendliche bis 18 Jahren aufgefordert, sich mit gegenwärtigen und zukünftigen Männerbildern, mit eigenen Lebensentwürfen und -träumen zu beschäftigen und die Ergebnisse (multi-)medial darzustellen - ob als Rapsong, Videoclip, Comicgeschichte oder als Collage. Zum Artikel

INFO SOZIAL, 11. Juni 2010

 

Allein unter Frauen

„Männer interessieren sich stärker für Technik, Frauen dagegen eher für das Soziale“. Warum ist das so? Miguel Diaz ist Koordinator des Projektes „Neue Wege für Jungs", das im Jahr 2005 vom Bundesfamilienministerium gestartet wurde. Er macht kulturell verankerte Geschlechterstereotypen für die Aufteilung verantwortlich: „Erziehung und Pflege sind Bereiche, die Frauen zugeordnet werden, Bauen und techniknahe Berufe den Männern.“ Zum Artikel

abi - dein Weg in Studium und Beruf, Mai 2010

 

Ein gesundes Maß für männliche Auswüchse

Schon seit 2005 fördert das zuständige Bundesministerium für Jugend das Projekt "Neue Wege für Jungs", ein Zusammenschluss von inzwischen 139 Trägern und Vereinen aus ganz Deutschland, die in der Jungearbeit aktiv sind. Im Vordergrund stehen die Venetzung und der fachliche Austausch. Das Projekt will aber auch lokale Akteure zur Arbeit mit Jungen bewegen, damit durch den Ausbau der Jungenarbeit letzlich auch die gesellschaftliche Forderung nach geschlechtsbezogener Unterstützung von Jungen mehr Beachtung findet.
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FrauenRat, 26. April 2010

 

"Coole Jungs werden Pfleger" - Wie kommen mehr Männer in Sozialberufe?

In der Sendung SWR2 Wissen wurde am 24. April 2010 ausführlich über Neue Wege für Jungs und das Projekt "Soziale Jungs" in Frankfurt berichtet. Jetzt steht die Sendung online zum Anhören zur Verfügung.
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SWR2 Wissen, 24. April 2010

 

In Viöl bekamen die Jungen ihren eigenen Tag

"Der Girls Day ist schon seit Jahren eine feste Institution. Mit diesem Aktionstag bekommen die Schülerinnen die Möglichkeit, einen Einblick auch in die so genannten Männerberufe zu bekommen. In den meisten Fällen heißt es aber für die Jungs, weiterhin Schulbank drücken. Deshalb hat die Grund- und Gemeinschaftsschule Viöl/Ohrstedt in Viöl als Parallelprogramm für den vergangenen Girls-Day das Projekt "Neue Wege für Jungs" auf den Weg gebracht. Dafür stellten Gleichstellungsbeauftragte Birgitt Witte und Melanie Bendixen ein abwechslungsreiches Programm zusammen. Während die Mädchen in der vergangenen Woche unter anderem in technische oder auch naturwissenschaftliche Berufe reinschnuppern durften, nahmen die Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis acht am Alternativprogramm teil."

Der Inselbote, 30. April 2010

 

Mehr Männer gesucht

Grundschule und Kindergarten - das sind Frauendomänen. Die aktuelle Jungenförderung will allerdings mehr Männer in sogenannte Frauenberufe bringen, denn der Männermangel dort wirkt sich aus: als Vorbildmangel für die Jungen. Um dem zu begegnen, wurde das Projekt "Neue Wege für Jungs" gestartet. Es soll Jungen zwischen elf und sechzehn Jahren durch Praktika und Schnuppertage an soziale und pflegerische Berufe heranführen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Zum Artikel

Deutsche Welle, 28. April 2010

 

Girls’ Day/Boys’ Day: Der Tag für Mädchen und Jungs

"Beide Projekte haben parallele Zielsetzungen – sie möchten positiv und innovativ auf die Zukunftschancen und Berufsperspektiven junger Frauen und Männer einwirken.
Bereits zum zehnten Mal seit 2001 werden an jedem vierten Donnerstag im April deutschlandweit Aktionen angeboten, um Mädchen für die so genannten MINT-Berufe, dass heißt Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik IT zu begeistern." Zum Artikel

mehrgenerationenhaeuser.de, 22. April 2010

 

Zehn Jahre Girls' Day - Nach den Mädchen kommen die Jungs

"Eine gezeilte Förderung von Jungen, auch im Hinblick auf ihre Berufsorientierung, ist für Lenzen zentral. „Es gibt noch vielfach eine mentale Zuordnung bestimmter Branchen mit einem Geschlecht. Berufe in Bildung und Pflege beispielsweise werden vielfach als weiblich betrachtet.“ Diesem Trend soll der für 2011 angekündigte „Boys' Day“ entgegenwirken und Jungs für bisher weiblich dominierte Berufe interessieren. Entsprechende Projekte gibt es bereits. Eines der größten ist das 2005 initiierte Programm „Neue Wege für Jungs“, das ebenso wie der Girls' Day vom „Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit“ koordiniert wird. Mitglieder des Zentrums sind Unternehmen, Stiftungen und Verbände." Zum Artikel

Frankfurter Allgemeine , 22.April 2010

 

Neue Wege für Jungs: Stippvisite in der Damenwelt

Am «Girls' Day», der jedes Jahr im April stattfindet, können Mädchen in typische Männerberufe schnuppern. Doch was ist mit den Jungen? Dörte Jödicke vom Projekt «Neue Wege für Jungs» erklärt, warum auch sie geschlechtsspezifisch gefördert werden müssen. Zum Interview

news.de, 22. April 2010

 

"Neue Wege für Jungs": 5 Fragen – 5 Antworten: "Die Politik sollte vielfältige Männlichkeitsformen berücksichtigen"

Der "Girl's Day – Mädchen-Zukunftstag" ist in diesem Jahr am 22. April zum 10. Mal ausgerichtet worden – der Partnertag zugunsten von Jungen feierte zeitgleich seinen 5. Geburtstag. In den vergangenen Jahren sind die speziellen Probleme von Jungen im deutschen Bildungssystem und in der Gesellschaft stärker ins Blickfeld von Fachleuten und Öffentlichkeit gerückt. In der Gleichstellungsabteilung des Bundesfamilienministeriums wurde inzwischen ein Referat zur Jungen- und Männerpolitik gegründet. Zur Lage der jungen Männer in Deutschland sprach das dpa-Dossier Bildung Forschung mit Miguel Diaz von der Initiative "Neue Wege für Jungs", die vom Bundesfamilienministerium gefördert wird. Zum Interview

dpa, 24. April 2010

 

Typ 2020: Coole Typen on air!

Eisenach - Nachwuchsradiomacher Richard Lessing (10) geht in die 5. Klasse und würde später gerne einmal Fernseh-Moderator werden. Deshalb übt er das Moderieren jetzt schon im Wartburg-Radio in Eisenach. Sein Klassenkamerad Till Janowski (11) hat sich bereits über seinen Traumberuf Arzt informiert und weiß, was alles auf ihn zukommt. Da wird viel verlangt. Beide haben in den Winterferien beim «Ferienradio nur für Jungs» einen Beitrag zum Thema «Berufe der Zukunft» produziert. Sie haben Jungs aus Eisenach zu ihren Traumberufen befragt und ein Interview bei der Agentur für Arbeit gemacht. Jetzt wissen sie genau, welche Berufe im Jahr 2020 die besten Chancen haben und welche Qualifikationen junge Männer bei Bewerbungen mitbringen müssen. Zum Artikel

Wartburgkreis online, 9. Februar 2010

 

Extreme machen nicht glücklich

Ostbevern-Brock - Wie stellst du dir dein Leben im Jahr 2020 vor? Dieser Frage gehen zurzeit sieben Jungs nach, die an dem Medienwettbewerbs „typ 2020 - Was morgen zählt“ des „Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V“. aus Bielefeld teilnehmen. Begleitet von Rainer Uthmann trafen sich die Schüler im Jugendcafé, um mit den Medienpädagogen Dennis Strässer und Eik Tappe einen Videoclip zum Thema zu erstellen. Zum Artikel

Tageblatt für den Kreis Steinfurt , 14. Februar 2010

 

Neue Datenbank "Jungs willkommen"

BERLIN. Das Projekt "Neue Wege für Jungs" bietet ab sofort eine Datenbank, auf der sich Jungs über bundesweite Angebote informieren können. "Jungs willkommen" heißt die Plattform, die männlichen Jugendlichen bei der Berufs- und Lebensplanung helfen soll. Mittlerweile hat "Neue Wege für Jungs" rund 150 Partner. Die unterschiedlichen Unternehmen, Verbände und Organisationen bieten Schülerpraktika, Aktionen und Seminare an. Zum Artikel

Berliner Zeitung, 6. Februar 2010

 

Schüler experimentieren

Überlingen – Rund 60 Schnupperplätze sollen den Mädchen und Jungen nach den Vorstellungen des Organisationsteams am 22. April angeboten werden. Bisher haben 20 Betriebe ihre Teilnahme zugesagt, erklärt Gabriele Linnenweber, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Konstanz. Linnenweber hofft, dass sich noch mehr Betriebe finden, die ihre Tore für Jungs und Mädchen öffnen werden. Zum Artikel

Südkurier, 3. Februar 2010

 

"Future, Future! Drei Wettbewerbe brauchen deine Gedanken zur Zukunft"

Wie sieht eigentlich der Mann der Zukunft aus? Diese Frage stellt dieses Jahr der Medienwettbewerb "Typ 2020". Alle jungen Männer bis 18 Jahre sind aufgerufen, ihre Vorstellung vom „Mannsein“ im Jahre 2020 zu gestalten - mit selbstgemachten Videos, Comics, Websites oder selbstgeschriebenen Songs soll eine Vision gestaltet werden, wie das Leben für Männer in zehn Jahren aussieht. Zum Artikel

Süddeutsche Zeitung-Jugendmagazin "jetzt", 20. Januar 2010

 

Jungen denken an morgen Wettbewerb "Typ 2020"

"Junge Männer haben heute auch Chancen in Berufen, die nicht allgemein als 'männlich' gelten", erklärt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues. "Wir wollen deshalb neue Wege aufzeigen. Der Wettbewerb 'Typ 2020' möchte junge Männer dazu anregen, sich Gedanken zu machen, wie sie leben wollen." Als Schirmherr unterstützt der amtierende DJ-Weltmeister aus Köln, Rob Bankz, den Wettbewerb. Der frühere Profiskater ist heute weltweit als DJ unterwegs. "Jetzt sind die Jungs mal am Zug", sagt er, "und ich hoffe, dass sie sich massenhaft beteiligen!" Zum Artikel

Berliner Zeitung, 6. Januar 2010

 
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