März
Fachtag Girls'Day - Boys'Day
Das Pädagogische Institut veranstaltet diesen Fachtag in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle. Markus Biank, Boys'Day | Neue Wege für Jungs-Projektkoordinator informiert über den Aktionstag, gibt Anregungen zur Vor- und Nachbereitung und erläutert Möglichkeiten zur Vernetzung. Weitere Referentinnen und Referenten werden aktuelle Entwicklungen in der gendersensiblen Vermittlung der Berufs- und Studienorientierung vorstellen sowie Impulse für die Zukunftsplanung von Jungen und Mädchen geben.
Genderwoche der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Im Rahmen der Genderwoche der GIZ stellt Miguel Diaz, wissenschaftlicher Fachreferent das Projekt Boys'Day | Neue Wege für Jungs einem internationalen Expertengremium vor. Es geht u. a. um Konzepte der Mädchen- und Jungenförderung, die Bedeutung der Jungen- und Mädchenförderung in der und für die Internationale Zusammenarbeit sowie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Fortbildung: Umgang mit "schwierigen" Jungs oder: "Ein Junge aus meiner Einrichtung, der mich stark beschäftigt"
Jungen, die Pädagoginnen herausfordern und versuchen uns unsere Grenzen aufzuzeigen, offenbaren durch ihre Art ganz viel von sich selbst. Im pädagogischen Alltag kann dieses Verhalten, diese „Auffälligkeit“ ein gutes Mittel sein, um Jungen besser zu verstehen. Eingeladen sind weibliche Fach- und Lehrkräfte aus dem Kontext der Kinder- und Jugendhilfe, Schule/Schulsozialarbeit. Anmeldeschluss ist der 01.03.2012.
Seminar: "Ganz schön geil"- sexualpädagogisches Arbeiten mit Jungen
In einer lebendigen Mischung aus thematischen Eingaben, beruflichem Erfahrungsaustausch und Selbstreflexion vermittelt das Seminar des Instituts für Sexualpädagogik einen Einblick in die Bandbreite sexualpädagogischen Arbeitens mit Jungen. Es werden Ideen entwickelt, welche sexualpädagogischen Jungen-Angebote in den Einrichtungen der Teilnehmer möglich sind. Das Seminar richtet sich ebenso an erfahrene sexualpädagogische Fachkräfte, die sich eine Reflexion ihrer Praxis und Wissens-Update wünschen wie an Neueinsteiger in diesem Feld.
Fortbildung: Pädagogik für Vermittlung sozialer Kompetenzen und Gewaltprävention
Das evaluierte Weiterbildungsprogramm umfasst verschiedene Praxismodelle zur Förderung sozialer und interkultureller Kompetenzen sowie zur Gewaltprävention, die im Kontext der Schule und Jugendhilfe erfolgreich erprobt wurden. Mit den einzelnen Methodenbausteinen des Präventionsprogramms wird den Teilnehmer/-innen ein Mittel zur Erweiterung ihrer professionellen Handlungskompetenz im Umgang mit jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund für unterschiedliche Konflikte im pädagogischen Alltag angeboten.
Eine Informationsveranstaltung findet am 08.03.2012 von 16.00-19.00 Uhr statt. Die Seminare werden im Zeitraum 11.05.2012 – 15.06.2013 (14 Module) durchgeführt.
Fachtagung "Kleine Jungen ganz groß"
Im Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt findet am 12. März 2012 die landesweite Fachtagung "Kleine Jungen ganz groß. Möglichkeiten geschlechtergerechter Frühförderung in Sachsen-Anhalt" statt. Unter anderem werden die Ergebnisse eines Praxisforschungsprojektes vorgestellt, dass vom KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. und der Interdisziplinären Frühförderstelle "Mogli" durchgeführt wurden. Weitere Veranstalter_innen sind das Kinderförderwerk Magdeburg e.V. und die Netzwerk- und Servicestelle für geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt. Anmeldeschluss ist der 28.02.2012.
Tagung: "Ja. Nein. Vielleicht. - Wege zur Aktivierung von Kindern und Jugendlichen"
Die Fachtagung möchte Zugänge zur Aktivierung von Kindern und Jugendlichen diskutieren sowie gelungene Praxisbeispiele zur Schaffung von Ermöglichungsstrukturen vorstellen. Es wird notwendig sein, sich darüber zu verständigen, wer für die Aktivierung von Kindern und Jugendlichen zuständig ist und welche Rolle dabei den Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe zukommt. Das Veranstaltungsteam sucht nach Wegen, die Teilnahme von Kindern und Jugendliche als „Expertinnen und Experten in eigener Sache“ zu ermöglichen.
Geschlechtsbewusste Gestaltarbeit zum Kennenlernen
Geschlechtsbewusste Gestaltarbeit heißt: sich selbst als wichtigstes Instrument pädagogischen Handelns zu verstehen und vielfältige Methoden zu entdecken, die der eigenen Persönlichkeit, dem Gegenüber und der augenblicklichen Situation entsprechen.
1. St. Galler Boys'Day
Beim 1. St.Galler Boys'Day lernen 54 Oberstufenschüler aus der Stadt St.Gallen soziale und pflegerische Berufe kennen. Sie besuchen Fachmänner in ihren Praxisorganisationen, können Fragen stellen und ihnen bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen. Ebenfalls haben die teilnehmenden Schüler die Gelegenheit, in eine - altersgerechte - Lehrveranstaltung an der Fachhochschule zu sitzen. Gegen Abend präsentieren sie ihre Eindrücke und Ergebnisse an der Abschlussveranstaltung in einem Jugendkulturlokal im Zentrum St. Gallens. Wir wünschen den St. Gallern einen erfolgreichen Boys'Day!
Fortbildung: Cross-Work - "Über-Kreuz-Pädagogik"
Die Begriffe "Über-Kreuz-Pädagogik" und "Cross Work" beschreiben das gegengeschlechtliche, geschlechtersensible Arbeiten von Fachfrauen mit Jungen und Fachmännern mit Mädchen. Neben der Mädchenarbeit, der Jungenarbeit und der reflexiven Koedukation kann es als vierter Arbeitsbereich der geschlechtersensiblen Pädagogik bezeichnet werden. In der Fortbildung werden sowohl theoretische Grundkenntnisse der "Über-Kreuz-Pädagogik" vermittelt, als auch selbstreflexive, biografische Übungen eingebunden. Außerdem gibt es Raum für den fachlichen Austausch zu praktischen Umsetzungsbeispielen in der pädagogischen Arbeit.
Ringvorlesung: „Männer in sozialen Berufen - Pflege, Erziehung und Soziale Arbeit“
Die Ringvorlesung beschäftigt sich in der ersten Hälfte mit dem Schwerpunkt "Männer in der Praxis in sozialen Berufen" und in der zweiten Hälfte mit unterschiedlichen Thematisierungen von Männlichkeiten und Geschlechterverhältnissen. Die einzelnen Veranstaltungen finden im SoSe 2012 ab dem 14.03.2012 regelmäßig mitwochnachmittags von 17.30 bis 19.30 Uhr, in Raum H5, Hochschulzentrum Falndernstraße, statt.
Vortrag: Väter zwischen Kind und Karriere
Am 14. März hält der Buchautor und Journalist Thomas Gesterkamp im Wolfsburger Rathaus, Porschestraße 49, einen Vortrag mit dem Titel "Väter zwischen Kind und Karriere". Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr.
Tagung: Vater im Krieg, Mutter in Pommerland? Geschlechterverhältnisse in Krieg und Frieden beim Bund für Soziale Verteidigung e.V.
Auf dieser Tagung soll darüber diskutiert werden, wie sich die Rollen von Frauen und Männern und die jeweiligen Erwartungen an sie auf bewaffnete Konflikte und ihre Lösungsansätze auswirken und wie sie dementsprechend in Konzepten zur Prävention und Beseitigung von Kriegen und Konflikten sowie zur Friedenskonsolidierung (stärker) beachtet werden müssen. Dabei geht es jedoch nicht um die Wiederholung der traditionellen Rollenstereotype des Mannes als kämpfenden Soldat und der Frau als fürsorgende Mutter. Die Geschlechterverhältnisse sind viel komplexer und lassen sich nicht in ein einfaches Schema „männlicher Täter – weibliches Opfer“ pressen.
Fachtag der MAG Düsseldorf: Schlaue Mädchen - dumme Jungen? Ein verkürzter Geschlechterdiskurs und seine Folgen
Seit einigen Jahren sind sich die Medien überraschend einig:sie beklagen die Jungenkatastrophe in der Bildung und erklären Mädchen zu Gewinnerinnen im Bildungssystem. Schuldige sind für diese angebliche Misere schnell gefunden: Es arbeiten einfach zu viele Frauen in Kitas und Schulen! Doch diese Behauptung hält keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand. Auf dem Fachtag wird das Thema bildungspolitisch diskutiert und auf die Arbeit mit Mädchen und Jungen in der Kinder- und Jugendhilfe übersetzt.
Europäische Konferenz zu Gender und Innovation
Das Steinbeis-Europa-Zentrum und weitere Projektpartner haben sich im Rahmen des EU-Projekts GENDERA in den letzten beiden Jahren mit der Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Europäischen Forschungsraum beschäftigt. Im Austausch mit Forschungsorganisationen aus neun Ländern wurden Maßnahmen und gute Praktiken zur Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft identifiziert und dokumentiert. Einige der guten Praktiken werden nun auf der internationalen Konferenz in Stuttgart präsentiert. Die Konferenz möchte insbesondere jene Maßnahmen zeigen, die zu signifikanten Ergebnissen geführt haben. Im Zentrum steht die Frage, ob unsere Arbeitskultur und Arbeitsstrukturen sich verändern müssen, damit mehr Frauen vor allem in Forschungsleitungspositionen Karriere machen können. Die Konferenzsprache ist englisch.
Fachtag Lebenslagen, Beruf und Männlichkeit - Jungen in der Jugendsozialarbeit
Der 2. Fachtag beleuchtet das gegenseitige Verhältnis von "Mann sein" und Arbeit und Beruf. Wie kann eine genderkompetente Begleitung von Jungen in die Berufswelt ansetzen, ohne stereotypenorientiert zu werden, aber auch ohne eine "verkehrte Welt" verkaufen zu wollen? Mögliche Praxistransfers runden den Fachtag ab.
Fortbildung: Alles bleibt anders - Intersektionelle Anforderungen an die Jugendarbeit
Die Tagesfortbildung nimmt insbesondere die Merkmale Geschlecht, Migrationshintergrund und sexuelle Orientierung in den Blick. Ziel ist die Entwicklung einer pädagogischen Praxis, die den heutigen Jugendkulturen angemessen begegnet und die jeweilige Zielgruppe auch erreicht. Des Weiteren wird der Frage nachgegangen, womit trotz vielfältiger Problemlagen auch Ressourcen gehoben und Orientierung und Perspektiven geboten werden können.
Fortbildung: Geschlechtsbewusste Pädagogik an weiterführenden Schulen
Aktuell wird viel über Mädchen als Bildungsgewinnerinnen und Jungen als Bildungsverlierer diskutiert. Aber werden die medial aufgeladenen Diskurse wirklich Mädchen und Jungen gerecht? Von welchen Annahmen und Bildern gehen wir aus? Was wissen wir über Mädchen und Jungen, und was brauchen sie, um gut aufwachsen und lernen zu können? Die aus vier Bausteinen bestehende Fortbildung vermittelt Grundlagen einer geschlechterbewussten Pädagogik mit Mädchen und Jungen. Ausgangspunkt hierfür ist das Wissen über und die Bezugnahme auf das eigene Geschlecht.
Schule und Jungenförderung: Wege zur Gendergerechtigkeit
Das Saarländische Ministerium für Bildung ist Veranstalter dieser Tagung. Miguel Diaz referiert über "Geschlechtersensible Unterstützung von Jungen in der Berufs- und Lebensplanung" und leitet einen Workshop zu dem Thema.
Arbeit, Alltag – und Familie: Frauenleben und Männerleben in Balance
Glücksforschung und Gesundheitswissenschaft betonen es immer wieder: Die Empfindung von Harmonie und Balance sind wichtige Faktoren für Wohlbefinden und Zufriedenheit.Aber wie sieht eine gelungene Balance aus - im Alltag, in der Arbeit, für mich als Frau oder als Mann? Wie sieht sie aus für mich als Person mit Betreuungs- und Pflege-aufgaben, für mich als Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftig-te/r, für mich als Mutter oder Vater, für uns als Familie? Was müsste sich ändern, damit unsere Lebens-Balance verbessert werden kann? Diese und andere Fragen sollen am Wochenende angegangen werden. Als Instrument soll die Zukunftswerkstatt dienen.
Equal Pay Day 2012
Der Aktionstag Equal Pay Day fällt in diesem Jahr auf den 23. März. Er wird in der Bundesrepublik seit 2009 durchgeführt. 2008 wurde der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, auf Initiative der Business and Professional Women (BPW) Germany erstmals in Deutschland durchgeführt. BPW Germany startete die Initiative Rote Tasche, aus der heraus die Idee für die bundesweite Einführung des Equal Pay Day entstanden ist. Die roten Taschen stehen für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Bei der deutschen Premiere des Equal Pay Day 2008 nahmen bundesweit 6.000 Frauen und Männer an rund 40 Aktionen und Veranstaltungen in 25 Städten teil.
Weiterbildung zur Jungenarbeit - Kampfesspiele
ax-o e.V. aus Aachen stellen in ihrer Veranstaltung Kampfesspiele als eine Methode der Gewaltprävention vor. Dabei soll auch der theoretische Hintergrund der Kampfesspiele als gewältpräventiver, geschlechtsspezifischer Ansatz erläutert werden.
Vortrag: Die Krise der Kerle - Männer und Vorbilder
Thomas Gesterkamp, Soziologe und Buchautor, hält im Rahmen der von der Evangelischen Männerarbeit Westfalen organisierten Tagung "Was nennst du mich gut? Männliche Vorbilder - Vorbildliche Männer" einen Vortrag zum Thema "Die Krise der Kerle - Männer und Vorbilder". Der Vortrag findet am zweiten Tag der Veranstaltung, am Sonntag, 25. März, um 09:30 Uhr statt.
Qualifizierungskurs „Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit“
Mit dem Praxis begleitenden Qualifizierungskurs „Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit“ – ein Angebot von LVR-Landesjugendamt Rheinland und der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V. – wird dieser Bedarf aufgegriffen und wird der Weg zur geschlechtsbezogenen Jungenarbeit eröffnet. Die Fortbildung besteht aus einem Qualifizierungsmodul (zwei dreitägige Seminare zu den Grundlagen der geschlechtsbezogenen Arbeit mit Jungen), einem mehrmonatigen Praxismodul sowie einem zweitägigen abschließenden Reflexionsmodul. Zielgruppe sind männliche Fachkräfte aus der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, den Hilfen zur Erziehung, den Tageseinrichtungen für Kinder, aber auch aus dem Bereich Schule, die im Alltag mit Jungen arbeiten. – Weitere Informationen sind der beiliegenden Ausschreibung zu entnehmen.
Berufsbegleitender Qualifizierungskurs „Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit“
In dem aus drei Modulen bestehende Qualifizierungskurs werden gleichermaßen die Probleme, die Jungen machen, wie auch die Probleme, die Jungen haben, aufgegriffen und gemeinsam reflektiert. Es geht um Sensibilisierung, den Zugang zu Bedürfnissen, Gefühlen und Stärken von Jungen – um Sympathie für auch eigensinnige Inszenierungen von Jungen gleichermaßen wie um pädagogische Grenzziehungen.
Fortbildung: Jungen und Mädchen im Blick - Geschlechterbewusste Pädagogik in weiterführenden Schulen (Sek. I)
Modul 4 des vier-teiligen, praxisbegleitendes Qualifizierungsangebot für Männer in Jugendarbeit und Jugendhilfe, in Schule.
Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe/Jugendhof Vlotho. Jungen – ganze Kerle oder das neue schwache Geschlecht? Jungen fallen auf: mit schlechten Pisa-Tests und Schulabschlüssen, durch aggressives Verhalten und Jugendkriminalität, Alkohol-Exzesse, Flucht in virtuelle Welten und spätere Arbeitslosigkeit. Jungen haben es nicht leicht - und sie machen es uns nicht leicht. Jungen haben Probleme - und sie machen uns welche. Deshalb wird auch der Ruf nach „Fachmännern“ immer lauter – nach männlichen Fachkräften, die verstehen, was Jungen wollen und brauchen. Sie sollen Jungen dabei unterstützen, eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Männer zu werden.










