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Neue Wege für Jungs

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Bundesweites Netzwerk von Initiativen zur Berufswahl und Lebensplanung von Jungen

Aktuelles

15.08.2007 › DIHK: Jungs aus dem schulischen Abseits holen

Männliche Schüler sind nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) im deutschen Bildungssystem weiterhin die Bildungsverlierer. Hierzu äußerte sich Bildungsexpertin Berit Heintz, Mitglied des Fachbeirates von Neue Wege für Jungs in der Süddeutschen Zeitung.

Jungen schnitten deutlich schlechter ab als ihre Mitschülerinnen, sagte Berit Heintz, Referatsleiterin Bildungspolitik und Schule beim DIHK. Sie bräuchten daher mehr Unterstützung aus der Gesellschaft.

Zwar hätten sie in den vergangenen zwei Jahren etwa bei den Schulabschlüssen leicht aufgeholt, aber „Anlass zur Entwarnung geben die neuen Zahlen nicht”, so Heintz.

Die Sorge des DIHK stützt sich im Wesentlichen auf die Auswertung aktueller Daten des Statistischen Bundesamtes.

Die Misere in Zahlen:

Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung” schlug Berit Heintz vor, zur Verbesserung der schulischen und beruflichen Chancen von Jungen in der Schule auch eine besondere Jungenförderung einzuführen, etwa beim Lesen.

Ohne Schulabschluss oder mit schlechten Noten sei der Weg in qualifizierte Berufe für einen Großteil der männlichen Schulabgänger verbaut, warnte die DIHK-Bildungsexpertin.

Berufe in der technischen Produktion und im Handwerk würden immer anspruchsvoller, gleichzeitig nehme die Bedeutung von Berufen im Dienstleistungssektor zu. Die Jungen müssten daher mehr für moderne Dienstleistungsberufe interessiert werden, und die entsprechenden Anforderungen sollten frühzeitig deutlich gemacht werden.

www.dihk.de

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Veröffentlicht: 15.08.2007

Quelle: http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/Aktuelles/DIHK-Berit-Heinz