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20.01.2012 ›
Baden-Württemberg kämpft gegen Mangel an Erzieherinnen und Erziehern
Die baden-württembergische Landesregierung plant Änderungen bei der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Im Sommer 2012 soll an ersten Standorten mit der Einführung einer dualen Ausbildung begonnen werden, kündigte Kultus-Staatssekretär Frank Mentrup an. Damit wird die Ausbildung erstmals vergütet.
Der SPD-Politiker will "aber noch an weiteren Stellschrauben drehen". Für den 27. Januar hat er daher Vertreter der Kita-Träger, der Gewerkschaften und der Wissenschaft zu einem "Kita-Gipfel" ins Kultusministerium geladen.
Die Ergebnisse sollen bis spätestens März 2012 in einen "Masterplan" des Landes gegen den drohenden Fachkräftemangel im Kleinkindbereich münden. Neben der Einführung der dualen Ausbildung schwebt Mentrup die Senkung der Zugangshürden für Quer- und Wiedereinsteiger in den Beruf vor. Zudem soll der Arbeitsplatz Kindertagesstätte "insgesamt attraktiver werden".
Hintergrund der Bemühungen sind Befürchtungen, dass ein Mangel an Erzieherinnen und Erziehern den beschlossenen Krippenausbau ausbremsen könnte. Ab Juli 2013 haben alle Eltern eines Kindes, das älter ist als ein Jahr, einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz.
Weitere Infos zum Beruf des Erziehers gibt es auch auf : www.boys-day.de