Bundesweites Netzwerk von Initiativen zur Berufswahl und Lebensplanung von Jungen
Aktuelles
08.03.2010 ›
Die vielen Seiten der Männlichkeiten: Basisqualifizierung Jungenarbeit
Eine geschlechterreflektierte Jungenarbeit zählt seit einigen Jahren zum Kanon spezialisierter pädagogischer Ansätze. Pädagogisch und geschlechterpolitisch handelt es sich dabei um einen Ansatz, der mit einer Fortbildungsreihe des Sozialpädagogischen Fortbildungsinstituts Berlin-Brandenburg auf eine tragfähige Grundlage gestellt werden soll.
Ziel der Grundlagenausbildung ist es, theoretisches, methodisches und projektbezogenes Wissen in anregender Weise zu vermitteln. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, geschlechterreflektierte Jungenarbeit in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern umzusetzen. Dazu werden in den drei Fortbildungsteilen u.a. folgende Themen behandelt:
Theoretische Grundlagen, Zielsetzungen und Ansätze der Jungenarbeit.
Rolle und Selbstverständnis des Pädagogen.
Vielfältigkeit von Männlichkeitsentwürfen in der modernen Gesellschaft.
Pädagogische Unterstützungsmöglichkeiten bei der Entwicklung individueller Lebensentwürfe.
Themen der Jungenarbeit (u.a. Sexualität, Beziehungsgestaltung, Lebensplanung) und Methoden der Jungenarbeit
Geschlechterreflektierende Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention.
Analyse: Chancen und Grenzen von Jungenarbeit in meiner Einrichtung.
Praxistransfer: Arbeit an der Entwicklung von Praxisprojekten.
Termine:
03. - 04.06.2010
16. - 17.09.2010
11. - 12.11.2010
jeweils von 9:30 bis 17:00 Uhr. Zielgruppe: Berliner und Brandenburger MitarbeiterInnen aus der Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit/Jungenarbeit. Teilnahmezahl: Maximal 18. Dozenten: Michael Hackert, Bernard Könnecke, Olaf Stuve. Anmeldeschluss: 15.04.2010