„Spaß haben“ als vermeintliche didaktische „Strategie“
Der Annahme folgend, Jungen hätten an einer ernsthaften Beschäftigung mit dem Thema kein Interesse, wird vielfach „Spaß haben“ als „Überlistungs“-strategie entgegengesetzt, um die Schüler für diese Themen zu motivieren.
Beobachtung:
- Es gab häufige Situationen, in denen die Jungen den Spaß der Pädagoginnen und Pädagogen nicht so spaßig fanden wie die Erwachsenen selbst und mit Unverständnis reagierten.
- Ernsthafte Auseinandersetzung um wichtige persönliche Themen wird damit eher verhindert als gefördert.
- Die gewählten Strategien der Pädagoginnen und Pädagogen stärken eher traditionelle Männlichkeitsmuster und bereiten denjenigen Jungen Probleme, die diesen nicht entsprechen.



