Willkommen bei Neue Wege für Jungs
Bundesweites Netzwerk von Initiativen zur Berufswahl und Lebensplanung von Jungen
„Jungs willkommen!“ – bundesweiter Überblick über Jungenförderung vor Ort
Schnupperpraktikum in der Kita, ein Haushaltsparcours oder bei einer Infoveranstaltung in der Uni neue Berufsfelder kennenlernen? In Workshops und pädagogisch angeleiteten Camps gewohnte Bilder vom „Mannsein“ auf den Kopf stellen?
Neue Wege für Jungs bietet ab sofort mit der Datenbank „Jungs willkommen“ allen Anbietern vor Ort eine bundesweite Plattform, um ihre vielfältigen Angebote für Jungen zur Unterstützung bei der Berufs- und Lebensplanung zu veröffentlichen. Zu finden ist die Datenbank unter www.neue-wege-fuer-jungs.de.
Verschiedene Organisationen wie Arbeitsagenturen und Hochschulen, Verbände und Unternehmen, Behörden und Gleichstellungsbeauftragte, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sowie Träger der Jugendhilfe engagieren sich mittlerweile vor Ort. Seit dem Start von Neue Wege für Jungs vor 5 Jahren sind rund 150 Netzwerkpartner aktiv und werben für mehr Jungenförderung. Eine breite Palette von Schülerpraktika, Aktionen und Seminaren stehen mit Themen rund um die Berufsorientierung bereit. Anbieter setzen damit ein deutliches Zeichen: Sie geben Jungen und männlichen Jugendlichen die Chance, Rollenvielfalt zu erleben und eigene Zukunftsperspektiven zu entwickeln – Orientierung für eine sich wandelnde Gesellschaft.
Das Netzwerk Schulische Bubenarbeit Schweiz präsentiert seine Weiterbildungsangebote in der pädagogischen Arbeit mit Jungs in der Schule in einer Broschüre, die Sie kostenlos herunterladen können.
Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) veröffentlicht in einer eigenen Reihe ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten von Studentinnen und Studenten der Sozialen Arbeit. Aktuell erschienen ist die von Karin Blumstengel verfasste Bachelorarbeit "Gefahrenzone World Wide Web: Sexuelle Ausbeutung von Kindern durch Kontaktaufnahme im Internet".
Eine geschlechterreflektierte Jungenarbeit zählt seit einigen Jahren zum Kanon spezialisierter pädagogischer Ansätze. Pädagogisch und geschlechterpolitisch handelt es sich dabei um einen Ansatz, der mit einer Fortbildungsreihe des Sozialpädagogischen Fortbildungsinstituts Berlin-Brandenburg auf eine tragfähige Grundlage gestellt werden soll.
Der männerdominierte Sport Fußball prägt die Persönlichkeitsentwicklung von zahlreichen Jungen und Männern. Deshalb benötigt Jungenarbeit prädestinierte und beständige Angebote im Bereich Fußball und es ist notwendig, dass männliche Fachkräfte neue Impulse setzen und den Jungen und jungen Männern bei den einhergehenden Problemen der Mann-Werdung „unter die Arme greifen“.
Zum Projekt des Monats Februar 2010 hat die Landesinitiative NRW die Maßnahme "Männer werden als Kind schon auf Mann geeicht" der Caritas Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern Ahaus ausgewählt. Die Maßnahme richtet sich an Jungen zwischen 7-15 Jahren. Ziel ist es Jungen Hilfestellung beim Erwerb sozialer Kompetenzen und einer männlicher Identität zu geben. In zwölf Gruppenstunden werden verschiedene Aktivitäten durchgeführt, wobei auch ein Vater-Sohn-Tag statt findet.



