Fachkongress "Herausforderungen mit Blick auf die Jungen - ein Dialog zur Praxis und Theorie von Genderpädagogik"
Am 23. und 24. September fand der Fachkongress "Jungen-Pädagogik – Wie geht das?" in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld statt. Der Kongress wurde von "Neue Wege für Jungs" in Kooperation mit der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Bielefeld veranstaltet.
Das Interesse war groß: Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schulen, Hochschulen, Bildungsbehörden und Jugendarbeit hörten Beiträge von internationalen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis. Themenschwerpunkt war unter anderem die Frage, was gute pädagogische Arbeit mit Jungen ausmacht und welche Ansätze es dazu in der Praxis gibt.
Die Tagungsdokumentation wird allen Interessierten in Kürze online zur Verfügung gestellt.
Im Mittelpunkt des Kongresses mit dem Motto "Herausforderungen mit Blick auf die Jungen – ein Dialog zur Praxis und Theorie" standen Fragen geschlechtergerechter Erziehung und Bildung. Es wurden außerdem Möglichkeiten diskutiert, in schulischen und außerschulischen Bildungsangeboten auf die unterschiedlichen Herausforderungen von Jungen und Mädchen adäquat zu reagieren.
Die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion widmete sich aus unterschiedlichen Perspektiven aktuell brisanten Themen wie der "Jungenkrise" und den "Alphamädchen in der Bildung". In sieben parallel stattfindenden Workshops fanden die Teilnehmenden zudem Gelegenheit zur Diskussion und Vertiefung der gewonnenen Erkenntnisse anhand der Erfahrungen in verschiedenen pädagogischen Praxisfeldern.
An Info-Ständen informierten über ihre Arbeit u.a. das "Netzwerk schulische Bubenarbeit" aus der Schweiz (www.nwsb.ch) sowie "Soziale Jungs" aus Frankfurt (www.sozialejungs.de) und die Caritas Rheine mit ihrer Ausstellung "Typisch männlich - typisch weiblich. Bloß in der Rolle bleiben!?!? (www.caritas-rheine.de).
Weitere Infos zum Fachkongress:
www.fachkongress-jungenpaedagogik2010-bielefeld.de
Veranstalter des Kongresses waren das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. sowie die Universität Bielefeld. Er wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.



